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Interner Raclette-Grill-Tausch

Eine Kollegin, die bei uns wegen eines Umzugs gekündigt hat, hatte eine Weile vor ihrem letzten Arbeitstag noch einen gebrauchten aber gut erhaltenen Raclette-Grill in Originalverpackung mitgebracht. Den wollte eine andere Kollegin kaufen, aber diese hat den im Aufenthaltsraum stehenden Karton wochenlang ignoriert.

Nun ergab es sich, dass die Kollegin zwei uns auch verlassen musste. Der Karton mit dem Küchengerät stand weiterhin im Aufenthaltsraum herum und irgendwann kontaktierte ich die erste Ex-Mitarbeiterin und teilte ihr mit, dass Kollegin zwei inzwischen auch nicht mehr bei uns arbeitet und dass die den Raclette-Grill doch am besten wieder abholen könnte.

"Nee, ich will den nicht wiederhaben. Ich habe keinen Platz dafür. Ich muss auch gar kein Geld mehr dafür haben, ist mir echt egal. Findet ihr jemanden, der ihn geschenkt haben möchte?"

Wir fanden. Ein junger Mann mit Frau und Kind, der seit einer Weile bei uns arbeitet, hat sich sehr darüber gefreut und die Küchenausstattung seiner kleinen Familie damit erweitert. "Silvester ist gerettet!", freute er sich.

So haben wir dann wohl alle glücklich gemacht. :)

Die betrügerische Linktausch-Masche

Während der Recherche bin ich bei diesem interessanten Artikel gelandet, der erst Mitte Oktober veröffentlich wurde: Linktausch-Masche: Wie Betrüger Redaktionen austricksen

Warum ich recherchiert habe? Nun, ich habe heute diese E-Mail bekommen:

Korrekturantrag – Ungenaue Domain-Verlinkung

Bei der Überprüfung Ihrer veröffentlichten Materialien haben wir einen Link zu unserer früheren Domain festgestellt (mundmische. de). Diese Domain wurde inzwischen an einen externen Anbieter übertragen und enthält nun Inhalte, die nicht mit unserer Mission vereinbar sind und die Leser irreführen oder dem Ansehen unserer Marke schaden könnten.

Aus Gründen der Genauigkeit und Klarheit bitten wir Sie, den Link zu unserer verifizierten offiziellen Website zu aktualisieren:

Alter Link zu unseren Inhalten: mundmische.de

Neuer Link: mundvermischen.de-html.com

Der falsche Link erscheint in: https://www.shopblogger.de/blog/archives/25867-Jan-Eisklar.html

Vielen Dank für Ihre zeitnahe Antwort und Ihr Engagement für eine genaue Berichterstattung.
Geht man auf die genannte Website, bekommt man etwas, das auf den ersten Blick an die Inhalte der alten Mundmische-Website erinnert. Ein Lexikon irgendwelche Ausdrücke – guckt man genauer hin, sieht man, dass es nur ganz rudimentäre Inhalte sind, die nur den Schein wahren sollen. Das war mir zunächst gar nicht aufgefallen, das ich gar nicht die Notwendigkeit sah, mich gerade näher mit der Website zu beschäftigen.

Was ich allerdings komisch fand: Warum soll jemand eine alteingesessene .de-Domain aufgeben (die ja nun wirklich nicht viel kostet) und auf diese "subdomain.de-html.com"-Konstruktion umziehen? Das ergab für mich überhaupt keinen Sinn und so fragte ich kurz ChatGPT, da mal zu recherchieren:

"Lässt sich herausfinden, warum die Website mundmische.de (JETZT ein Onlinecasino oder sowas) auf mundvermischen.de-html.com umgezogen ist? Jetzt jammern die herum, dass der alte Link bei mir (auf mundmische.de) irreführend sei. Warum geben die dann erst ihre de-Domain auf?
Die zusammengefasste Antwort lautete:

Die ursprüngliche Website mundmische.de ist offenbar bereits 2023 verschwunden. Unter der alten Domain wird inzwischen für Onlinecasinos geworben. Warum die ursprünglichen Betreiber ihre Domain aufgegeben haben, ist unklar.

Die angebliche Nachfolgeseite mundvermischen.de-html.com ist allerdings höchst verdächtig. Bereits im Oktober 2026 wurde eine nahezu identische Masche dokumentiert: Betreiber etablierter Websites werden angeschrieben und gebeten, alte Links auf vermeintlich umgezogene Websites zu ändern. Dabei führen die vorgeschlagenen Adressen ebenfalls auf Subdomains von de-html.com.

Das wahrscheinliche Ziel ist, wertvolle Backlinks von etablierten Websites zu erhalten, um die eigene Position in Suchmaschinen zu verbessern.

Dass die neue Website tatsächlich von den ursprünglichen Mundmische-Betreibern stammt, ist nicht belegt. Vieles deutet darauf hin, dass hier lediglich versucht wird, unter einem glaubwürdigen Vorwand einen neuen Backlink zu ergattern.
Genau so schätze ich das auch ein und daher ist der Link im Janee-Blogeintrag nun auch komplett verschwunden und nicht von mir ersetzt worden.

MENTAL gerieben!

Manchmal sorgt schon die Warenpräsentation dafür, dass ein Produkt eine vollkommen neue Bedeutung bekommt. Der braune Umkarton vom geriebenen Emmentaler unserer Eigenmarke verdeckte jedenfalls sehr präzise die beiden unwichtigen und vollkommen zu vernachlässigen Randbereiche des Namens – Übrig blieb: MENTAL GERIEBEN.

Kenne ich.

Mental gerieben. Das ist die offizielle Zustandsbeschreibung nach einem durchschnittlichen Tag im Einzelhandel. Noch ein paar Kundendiskussionen, zwei weitere Krankmeldungen und eine überraschende Visitation durch die Lebensmittelüberwachung – und schon kann man mich ebenfalls kleingeraspelt in handlichen 200-Gramm-Beuteln ins Kühlregal stellen. Aber wenigstens wiederverschließbar. :P


Über Kühlanlagen-Hackerangriffe

Gerade ganz aktuell nachzulesen bei der Zeit: Was über die Sabotage an Kühlsystemen in Supermärkten bekannt ist

Offenbar waren auch Edeka-Märkte betroffen und der Nachrichtendienst Nonstopnews wollte einen kleinen Bericht darüber machen, aber nachdem es erst eine Drehgenehmigung in einem betroffenen Markt vor Ort gab, wurde die Erlaubnis nachträglich zentralseitig wohl gecancelt. Was mich etwas wundert, denn es war offenbar kein Regiemarkt sondern einer aus dem Kreis der selbstständigen Einzelhändler.

Ich kenne die genauen Hintergründe dort natürlich nicht und ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich meine Nase in eine Kamera halte, um über meine Kühlanlagen zu berichten, die in meinem Supermarkt in meinem Gebäude stehen, wird mich niemand daran hindern. Natürlich nur im Rahmen, dass ich keine Interna der Edeka ausplaudere, das ist natürlich klar.

Bei mir kann NSN den Beitrag übrigens nicht drehen, denn wir waren nicht betroffen. Unsere Anlage hat zwar auch eine Onlineanbindung, ist aber speziell abgesichert und von außen nicht ohne Weiteres zu erreichen, ich kann diesbezüglich also auch weiterhin ruhig schlafen.

96 runde Aufkleber

Diese Aufkleber haben wir übrigens inzwischen bekommen. Ich hatte testweise zwei Bögen mit insgesamt 96 Aufklebern bestellt, aber die liegen nun auch seit Tagen hier beim mir im Büro auf dem Schreibtisch, weil ich nun doch nicht mehr sicher bin, ob das eine sinnvolle Aktion ist, die klauanfällige Ware damit zu bekleben.

Ich lass mir das mal noch eine Weile durch den Kopf gehen …


Der Ariel-Dieb mit großer Klappe

Ein junger Mann hatte zwar ein paar Kleinigkeiten gekauft, aber sich für den Sofortrabatt eine Packung Ariel-Waschmitteltabs im Verkaufswert von knapp sieben Euro in den Rucksack gesteckt. Die Tabs sind (aus offensichtlichen Gründen) mit Warensicherungsetiketten beklebt und genau diese Sicherung war dem Mann zum Verhängnis geworden

Wir begleiteten ihn ins Lager und nachdem geklärt war, dass er nicht noch mehr unbezahlte Ware von uns in den Taschen stecken hatte, folgte die übliche Frage: "Hast du einen Ausweis dabei?" Hatte er nicht und auch kein ähnliches Dokument und so riefen wir die Polizei an, die an dem Abend aber gerade viel zu tun hatte. "Kann etwas dauern", erklärte mir die Frau vom Notruf.
Es folgten noch drei weitere Anrufe bei der Polizei. Einer vom Ladendieb mit der Frage, wann sie endlich kommen würden und nach einer Stunde auch einer von mir mit der selben Frage. Ein paar Minuten später rief ich erneut an und sagte den Einsatz ab. Nicht, weil wir keine Lust mehr hatten, auf die Polizei zu warten, sondern weil dem Typen plötzlich doch noch in den Sinn kam, dass er Fotos von seinem Ausweis auf dem Handy hat. Na, das hätte ihm auch früher einfallen können.

Besonders schön war der Versuch des Typen, die ganze Situation juristisch an sich zu reißen. "Auf welcher Rechtsgrundlage werde ich hier eigentlich festgehalten?", wollte er zwischendurch wissen – vorgetragen mit jener Mischung aus Empörung und Selbstsicherheit, die vermuten lässt, dass die beiden Kollegen Dunning und Kruger persönlich Pate standen. Wer gerade ganz offensichtlich beim Klauen erwischt wurde, entwickelt offenbar schlagartig ein ausgeprägtes Interesse an Rechtsfragen. Vorzugsweise allerdings nur an denen, von denen man glaubt, sie könnten einem gerade nützen.

Seinen ganz regulär bezahlten Einkauf wollte er anschließend übrigens auch noch zurückgeben. Nicht etwa, weil mit der Ware etwas nicht stimmte, sondern weil er uns "den Umsatz nicht gönnen" wollte. Das gesetzliche Rückgaberecht, das in seiner Vorstellung offenbar für jeden Einkauf, jederzeit und aus jedem beliebigen Grund gilt, musste dann leider an der Realität scheitern. Es war insgesamt faszinierend, mit welcher Überzeugung er uns gleichzeitig bestehende Rechte erklären und nicht bestehende Rechte einfordern wollte. Selbstüberschätzung kann wirklich erstaunlich vielseitig sein. :P

Ein Video von der Tat kann ich euch diesmal nicht liefern, er hatte die Packung Waschmittel aus dem Regal genommen und in einem Bereich in seinen Rucksack gestopft, der nun ausgerechnet mal nicht in der Kamera zu sehen war.

SPAR-Markt in Hyères / Südfrankreich

Ein letzter SPAR-Markt von Christians Urlaubs-Sammlung: Dieser befindet sich in Hyères, einer Stadt direkt am Mittelmeer, in der Rue Massillon. Das ganze Viertel besteht nur aus sehr schmalen Wegen und Straßen, wirkt dafür aber auch sehr urig. Die Anlieferung für den Markt stelle ich mir aber schon durchaus mühsam vor.

Vielen Dank an Christian für dieses und alle vorhergehenden Bilder. :)

Trotz der engen Gassen gibt es auch hier Bilder bei Google Street View.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Linda hat mich verstanden! Aber leider falsch …

Ich hasse Chatbots. Nicht grundsätzlich künstliche Intelligenz, ganz im Gegenteil. Aber ich hasse diese dämlichen, als "Kundenservice" getarnten digitalen Türsteher, die einem in den letzten Jahren auf immer mehr Unternehmenswebsites als zusätzliche Serviceleistung angeboten werden und vor allem zuverlässig dafür sorgen, dass man bloß keinen echten Menschen erreicht – ohne einem jedoch bei echten Problem und Anfragen weiterzuhelfen.

Bei meiner Hausbank wollte ich eine eigentlich recht einfache Frage klären: Ich hatte Geld auf ein Sparbuch überwiesen und war mir danach plötzlich gar nicht sicher, ob dieses überhaupt noch existiert. Was passiert mit dem Geld, wenn das Sparbuch inzwischen aufgelöst wurde? Wird der Betrag automatisch zurückgebucht? Wir hatten vor einer Weile den Inhalt des Kinder-Sparbuchs unserer Tochter für einen neu eingerichteten Bausparvertrag verwendet. Unklar war mir nach einem Jahr, ob wir das Sparbuch nur geplündert oder komplett aufgelöst hatten und so buchte ich kurzerhand fünf Euro von meinem Girokonto auf besagtes Sparbuch. Nach ein paar Tagen war das Geld noch nicht wieder auf meinem Konto gutgeschrieben worden. Die Chance, dass es auf dem Sparbuch gelandet ist, war also durchaus gegeben. Andererseits sind die Wege von Kreditinstituten bekanntlich unergründlich und wer weiß, was mit den fünf Euro sonst so passiert sein könnte … Aufgrund der Öffnungszeiten der beiden verbliebenen Filialen der Bank, bei der wir das Sparbuch haben, habe ich derzeit keine Chance, dort mal vorbeizufahren und eventuelle Buchungen in dem Heftchen nachtragen zu lassen.

Aber wenn die Filialen schon immer weniger werden, so rüsten die Banken zum Glück bei allen anderen Kontaktmöglichkeiten auf. Meine Frage hätte ein menschlicher Bankmitarbeiter vermutlich in wenigen Sekunden beantworten könnte.

Aber ein menschlicher Bankmitarbeiter war nicht greifbar und so fragte ich Linda, die digitale Servicekraft meiner Bank: "Ich habe Geld auf ein Sparbuch überwiesen, von dem ich nicht sicher bin, ob es aufgelöst wurde. Würde ich das Geld in dem Fall zurück auf mein Girokonto bekommen?"

Und die digitale Servicemitarbeiterin Linda antwortete prompt: "Ich habe verstanden, dass Sie einen Betrug vermuten oder bemerkt haben."

Nein, Linda. Hast du nicht. Nicht einmal ansatzweise!

Anschließend wollte "sie" noch wissen, ob der vermeintliche Betrug mit einer Karte, einer Lastschrift, dem Onlinebanking oder einer verdächtigen Nachricht zusammenhängt.

Ich wollte eigentlich nur wissen, wo mutmaßlich mein Geld abgeblieben bleibt. Linda hatte jedoch andere Pläne, ignorierte mein Anliegen geflissentlich und witterte offenbar eine ganz große Sache.

Ich hasse diese Chatbots wirklich! Noch niemals konnte so ein Ding mein Anliegen zufriedenstellend lösen. Vielleicht geht das bei anderen Kunden und ich habe einfach immer nur die falschen Probleme, das will ich nicht vollständig ausschließen. Aber diese elendigen KI-Chats … Sie verstehen die Fragen schon nicht, liefern folglich gänzlich unpassende Antworten und halten einen mit vorgefertigten Auswahlmenüs erfolgreich davon ab, jemanden zu erreichen, der eventuell tatsächlich helfen könnte – aber Hauptsache, auf der Website steht irgendwas von innovativem, KI-gestütztem Kundenservice.

Früher hing man zwanzig Minuten in der Warteschleife und bekam irgendwann aber doch eine Antwort. Heute bekommt man sofort eine Antwort, aber die hat nichts mit der Frage zu tun. Fortschritt kann so schön sein.

Screenshot KI-Chat auf der Sparkassen-Website

Es läuft die Zeit …

Ein Außendienstler, der gerade hier im Hause war, und ich blockierten gerade einen Gang, durch den ein älterer Stammkunde gerade wollte. Ich scherzte: "Wir schon wieder, immer diese Mitarbeiter, stehen immer nutzlos im Weg herum …"

Der alte Herr nahm es augenscheinlich sehr gelassen, zuckte nur mit den Schultern und erwiderte: "Keinen Stress, meine Zeit läuft sowieso irgendwann ab."

Ein Schicksal, dass wir alle wohl irgendwie teilen. :|

Taubenbadeanstalt auf dem Hof

Vier Tauben haben die große Pfütze hier auf dem Hof als Badeanstalt entdeckt. War wohl auch dringend nötig. Was da aus dem Gefieder gespült wird, seht ihr als graue Wolken auf dem Wasser treiben.

Als schließlich jemand die Lagertür zur Rampe lautstark hinter sich zugeknallt hat, war's mit der trauten Planscherei ganz schnell vorbei …


Illegal erstellte digitale Zahlungskarten

Eine Kriminalkommissarin aus einer Kleinstadt in NRW rief an und bat um Mithilfe. Ein Betrüger hatte sich als Bankangestellter ausgegeben und es geschafft, von seinen Opfern die Onlinebanking-Daten zu bekommen und daraus digitale Zahlungskarten erstellt.

Mit diesen digitalen Kartenkopien hatte er (oder ein Komplize) sich schließlich in diversen Supermärkten via der angebotenen Cashback-Funktionen Bargeld vom Konto der Geschädigten auszahlen lassen. Alleine bei mir waren es insgesamt rund 420 Euro. Zweimal 200 Euro Cashback und jeweils der vorhergehende / dazugehörige kleine Alibi-Einkauf.

Immerhin verlief der Weg der Strafanzeige bis zur Kontaktaufnahme bei uns diesmal relativ schnell und dauerte nicht mehrere Wochen – so konnten wir die Vorgänge in der Videoaufzeichnung finden und die Bilder des Täters sichern. Ob es der Polizei weiterhilft, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich helfe immer gerne dabei mit, bösen Menschen das Leben schwer zu machen.

Ohne den Opfern einen Vorwurf machen zu wollen – warum man am Telefon irgendwelche wichtigen Bankdaten herausgibt, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Vielleicht bin ich auch einfach nur einlullresistenter als andere Menschen …

Lustige Strichcodes – 842

WaldiBen ist ein polnischer Hersteller für Gemüse- und Sauerkonserven. Nicht nur auf einem Produkt (aber ob auf allen, blieb unklar) ist dieser mit Blättern dekorierte Strichcode zu finden.

Vielen Dank an Honza für die Zusendung. :)


Drohnenflug im Laden – Oktober 2026

Man kann mit Drohnen vieles machen, ich finde das Thema Proximity Flying unglaublich cool – möglichst schnell möglichst nah an Objekten vorbeifliegen, was für spektakuläre Videos sorgt. Dafür braucht es viel Übung und da ich nicht jeden Tag Zeit habe, ist es mit der Erfahrung natürlich so eine Sache für sich. Ich versuche zumindest aber einmal pro Woche irgendwo in der Natur meinen Satz Akkus leerzufliegen.

Nun wollte ich es mal wieder mit mehreren Monaten Übung im Gepäck im Laden probieren. Erkenntnis: Es geht schon besser und sicherer, aber für das Tempo, das mit der Drohne erreichbar ist (man kann natürlich, man muss nicht so schnell fliegen) ist es hier doch zu eng. Zumindest hinsichtlich meiner Fähigkeiten. Dazu kann wirklich schnell etwas kaputtgehen. Rumpelt die Drohne beispielsweise oben in ein Regal mit Flaschen, Wein zum Beispiel, liegen da schnell mittlere zweistellige Summen zerbrochen auf dem Boden …

Aber es wird schon zügiger. :)

(Die "Maus" am Anfang ist übrigens nur ein Staubklumpen, den die Drohne unter einer der Tiefkühltruhen hervorgeweht hat.)


GUT & GÜNSTIG bei BIZIM

Als ich zum ersten Mal am mehrere hundert Meter von hier entfernt liegenden "Bizim"-Supermarket das "Gut & günstig"-Logo an einer Ecke des Schaufensters gesehen hatte, staune ich nicht schlecht. Ist das nicht eine eingetragene Marke der Edeka, die nicht einfach jemand verwenden darf? (Doch, ist sie …)

Da ich häufiger da vorbeikomme und man genau auf das Schaufenster guckt, wenn man an einer dort installierten Ampel wartet, habe ich über dieses Logo auf dem Fenster schon mehrmals nachgedacht.

Selbst wenn es ungefragt und illegal verwendet worden wäre, könnte es mir natürlich egal sein – aber ich glaube, der Bizim bekommt auch seine Ware von de Edeka geliefert, zumindest einen Teil davon. Wie weit die reine Belieferung die Nutzung der Edeka-Marken einschließt, vermag ich nicht zu beurteilen. Da es aber offenbar niemanden stört, scheint das so in Ordnung zu sein.