Eine Kundin, der wir Ware nach Hause geliefert haben, reklamierte einige Dinge: Auf dem Bon würden Artikel stehen, die sie gar nicht bekommen hat. "Da hat Ihr Mitarbeiter das falsch aufgeschrieben.", vermutete sie.
Mit "aufschreiben" meinte sie wohl, den Artikel in der Kasse zu erfassen. Bei Scannerkassen ist es allerdings fast unmöglich, an diesem Punkt Fehler zu machen. Die Artikelnummer auf dem Produkt (EAN) ist eindeutig einem Datensatz im Warenwirtschaftssystem zugeordnet. Also hat wahrscheinlich jemand schon beim Zusammensuchen der Ware irgendetwas ganz gewaltig durcheinanderbekommen.
Die Kundin hat übrigens selber eingekauft und sich die Waren nur noch nach Hause liefern lassen... :wall:
Ob ich das reparieren kann, wollte eine Mitarbeiterin wissen. Für mich stellt sich eher die Frage, ob ich das überhaupt reparieren will. Nicht, daß ich Kaffeetrinken boykottiere, aber sollte das Gerät einen Brand auslösen, möchte ich nicht der Versicherung erklären müssen, daß ich daran rumgefummelt habe.
Andreas hat inzwischen (hoffentlich) alle Materialien für den neuen Lagerraum organisiert: Balken, Spanplatten, Schlagdübel, Schrauben, Eckverbinder und sogar schon die Tür liegen bereit und warten darauf, verbaut zu werden.
Vielleicht gibt es heute ja schon ein Erfolgserlebnis. Die Motivation, am Sonntag die Wände aufzubauen, ist jedenfalls gering...
Da fällt mir gerade ein: Im Laufe des Tages wollte noch kurz ein Fernsehteam vom Offenen Kanal Bremen vorbeigucken.
Keine große Sache, aber immerhin regional. Und außerdem: Bitte nichts gegen die "Bürgerfunk"-Projekte. Im OK-Radio gibt es durchaus sehr viel hörenswerte Musik, die auf den normalen "80er, 90er und die besten Hits von heute"-Einheitsbrei-Sendern niemals läuft.
Am 22. August bekam ich eine seltsame Postkarte, die ich beim besten Willen nicht deuten konnte. Eher zufällig kam ich darauf, daß beim Hostblogger, bei Spreeblick und einem weiteren Blogger (Wohli) ebenfalls Karten ankamen. Die von mir und von Manuel waren irgendwie durchnummeriert, auf allen Karten fanden sich Hinweise auf den 30. August - was auch immer uns das mitteilen sollte.
Alle sprachen darüber, wir "Opfer" platzten vor Neugierde - doch nichts geschah. Inzwischen dachte niemand mehr über die Postkarten nach, bis sie mir heute beim Aufräumen wieder in die Hände fiel. Es hat in der Zwischenzeit auch kein Ereignis stattgefunden, das man mit den Karten in Verbindung bringen könnte. Doch bevor ich die Karte nun ins Altpapier gebe, möchte ich sie wenigstens hier in Erinnerung behalten:
In dieser Ecke hinter der Papppresse wird der neue Raum im Lager entstehen.
Die weiße Platte steht da übrigens wirklich nur zufällig. Aber so in der Art soll da schon am Wochenende was entstehen. Naja, vielleicht einen halben Meter höher... ;)
Die Schwester einer ehemaligen Mitarbeiterin hat mir für diese heute eine "Besondere Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2001" vorbeigebracht. Daß da überhaupt noch eine Reaktion kam, nachdem ich Ende September alle betroffenen Ehemaligen angeschrieben und seitdem von fast allen nichts gehört habe, finde ich erstaunlich.
Hoffentlich funktioniert es und der Schaden verringert sich etwas.
Post vom Fachdienst Wirtschaftsförderung: Ich werde eingeladen zum "10. Existenzgründungstag" in der Stadthalle.
Nur - was wollen die von mir? Soll ich mir angucken, wie ich eine Firma gründen kann oder soll ich als seit Jahren selbständiger Unternehmer über meine Erfahrungen berichten? :thinking:
Ein Fax aus unserer SPAR-Großhandlung: Angeboten werden tiefgekühlte Fertiggerichte zum Sonderpreis, weil sie Anfang 2006 ablaufen.
Ich werde sie definitiv nicht bestellen. Unser eigener Bestand läuft nämlich zur selben Zeit ab, steht hier schon längst zu reduzierten Preisen - und findet trotzdem keine Abnehmer...
Artikel im Warenwirtschaftssystem anzulegen gehört ebenfalls zu den Aufgaben, die hier beherrscht werden müssen. Zu kompliziert, um es gleich beim ersten selbständigen Versuch flüssig und fehlerfrei zu schaffen - aber für's erste Mal lief es eigentlich schon ganz gut.
Apropos Berührungsängste: Ich glaube, das größte Problem im Umgang mit einem Computer sind oft die Ängste davor, irgendetwas zu beschädigen - aber zum Glück ist unser System hier relativ narrensicher. Natürlich kann man Daten löschen, aber das muß man schon mutwillig herbeirufen... Ingo hat sich eben erfreulicherweise schon sehr souverän durch die Menüs geblättert... :)
Anruf einer Mitarbeiterin: Sie kann heute nicht zur Arbeit kommen, weil im Kindergarten ihrer Tochter die Heizung ausgefallen ist.
20 Minuten später erfolgt die Zusage, daß sie heute doch zum Kassieren kommen kann. In Anbetracht dessen, daß wir hier heute ziemlich viel Ware bekommen haben, ist das sehr angenehm.
Wenn ein Kunde aus Unaufmerksamkeitaus Dummheit versehentlich Ware umwirft oder aus einem der Regale reißt und diese zu Bruch geht hat natürlich grund-sätz-lich WER Schuld? Na???
Klar. Wir. Weil wir ja immer alles "so komisch" hinstellen.