Bitte geben Sie diesem Brief eine Chance. Er enthält nicht die üblichen Werbe-Unwahrheiten sondern wirklich Vorteile für Sie!
Die inliegende Loseblattsammlung mit unübersichtlicher Werbung für Drucker und Verbrauchsmaterialien habe ich dann mitsamt Umschlag und ohne weitere Beachtung dem Wertstoffrecycling zugeführt. ;)
Anruf einer Lieferkundin: Wir haben ihr Tee geliefert, den sie nicht bestellt hat und mit dem sie auch gar nichts anfangen kann und bittet darum ihn bei der nächsten Lieferung zurückgeben zu dürfen.
Natürlich darf sie den Tee zurückgeben. Interessanter finde ich vor allem die Frage, wieso die Frau den Tee überhaupt bekommen hat. Sie hat ihn nicht bestellt, er steht nicht mit auf dem Kassenbon und alle Artikel, die sie bestellt hat, wurden ihr vollständig geliefert.
Also entweder hat sie die beiden Packungen noch bei sich liegen gehabt und vergessen, woher sie stammen - oder irgendjemand hat sie hier einfach mit zu der auszuliefernden Ware gelegt... Aber warum?
Mein kleiner Blumenlieferant darf natürlich ausprobieren, alle Artikel hier bei mir zu verkaufen, die er für verkäuflich hält.
Hätte er über das Ding hier nicht eine undurchsichtige Schutzhülle mit Warnhinweis ziehen können?
Hilfe, Amnesty International! Hier wird gefoltert!!!
Morgen gibt es hier im Markt von 15.00-18.00 Uhr wieder einmal eine Verkostungsaktion von Bio-Produkten aus der Region, welche die neue Marke weserklasse präsentieren.
Diesmal darf Joghurt von Ines Meyer und Weihnachtsstollen vom Barkenhof probiert werden.
Neue Kassierer(innen) kommen bei mir nach ausführlichem Training in den sogenannten "Streßtest" - quasi eine Kassiervorgang-Echtzeitprüfung zu einer Zeit mit hoher Kundenfrequenz, bei dem der Prüfling keine Fehler machen darf. "Keine Fehler" bezieht sich natürlich auf "unbemerkte Fehler". Etwas falsches zu buchen, den Irrtum selber zu bemerken und dann zu stornieren ist natürlich kein Grund, den Test abzubrechen.
Eine Kassiererin hatte die Gesamtsumme des Einkaufs (knapp 20 Euro) ermittelt und anschließend noch, warum auch immer, einen kleinen Betrag (über 1 Euro) als Pfand (Aufschlag, also kein abgezogenes Leergut) verbucht. Sie hat diese Buchung auch gleich wieder selbständig storniert - dachte sie zumindest, hat sie aber nicht.
Die Kundin gab ihr einen 20-Euro-Schein, die Kassiererin tippte 20 Euro als gegebenes Zahlungsmittel ein und wunderte sich, daß die Kassenschublade nicht aufging. Dafür stand auf dem Display eine Zahl, mit der sie nichts anfangen konnte. Es handelte sich dabei um den noch zu zahlenden Betrag, denn durch die falsche Pfandbuchung ist die Gesamtsumme ja auf über 20 Euro angestiegen.
Diese Situation hätte durch einen überlegten Blick auf den bis dahin gedruckten Kassenbon von der Mitarbeiterin alleine geklärt werden können müssen. Vor einer wartenden Schlange zu sitzen und nicht zu wissen, was man tun soll, definiere ich als "nicht bestanden". Klingt jetzt vielleicht hart, aber was hat es für einen Zweck, wenn man die Kunden durch vermeidbare Verzögerungen verärgert..?
Eigentlich würde ich gerne mal die Herzäpfel bestellen, die derzeit mal wieder auch über die SPAR zu beziehen sind. Doch irgendwie traue ich mich nicht. Meine größte Sorge ist, daß die Herzäpfel einfach mit anderen Äpfeln in den Beutel gefüllt und an der Kasse regulär abgewogen werden. Doch das wäre fatal, da die Herzäpfel einen relativ hohen Stückpreis haben...
Wir haben nun doch noch ein sehr gutes Restaurant gefunden. Unsere Weihnachtsfeier werden wir beim bekannten Inder "Bombay" hier in Bremen veranstalten.
Letztes Jahr beim Thailänder hatten wir das Problem, daß die ersten schon mit essen fertig waren und sich verabschiedeten, während andere noch mit knurrendem Magen warteten. Das Problem werden wir diesmal nicht haben, da die Gerichte auf großen Platten direkt an die Tische gebracht werden. Der Chef des Hauses hat uns eben telefonisch aufgezählt, was es dort alles geben wird - und uns ist hier glatt das sprichwörtliche Wasser im Munde zusammengelaufen... :licking:
Irgendein Mitarbeiter oder Kunde hat versehentlich oder mutwillig in Achim den Stecker der Kleineistruhe rausgezogen.
Nein, nicht vor fünf Minuten. Irgendwann gestern im Laufe des Tages muß es gewesen sein. Der Inhalt der Truhe ist ein Totalschaden, den uns keiner ersetzen wird. :(
Genaue Zahlen über die Schadenshöhe habe ich nicht, aber es dürfte sich um einen Verkaufswert von rund 200-300 Euro handeln. :'(
Bei Ebay sind derzeit ein paar gebrauchte Datenerfassungsgeräte des Herstellers Telxon zu bekommen. Telxon gibt es nicht mehr, die Geräte werden nicht mehr produziert - aber wir (SPAR) haben sie noch im Einsatz. Die meisten SPAR-Märkte haben ein ähnliches Gerät mit Lesestift - die abgebildete Luxusausführung mit Scanner ist jedoch eher selten zu finden. Ich habe mir letztes Jahr selber eins organisiert (Ebay...) und bin damit sehr glücklich.
Jetzt überlege ich, ob ich bei diesem Set zuschlagen soll, oder nicht. Eigentlich sofort, doch leider (glücklicherweise?) habe ich heute erfahren, daß es durchaus angehen kann, daß ab Mitte nächsten Jahres ein völlig neues System eingesetzt wird. Das wäre natürlich dann sehr schade. Ich glaube, die 5+1 PTC-910L werde ich mir dann doch lieber nicht zulegen.
Der türkischen Injobberin habe ich eben erstmal eine Aufgabe gegeben, mit der sie wahrscheinlich längere Zeit beschäftigt sein dürfte: Mein Deutsch-Türkisch-Wörterbuch soll ihr helfen, das gesamte Inhaltsverzeichnis unseres Bestellbuches auf Türkisch zu übersetzen - immerhin rund 200 Einträge.
Danach darf sie zu jedem Bereich bei einer Anzahl Artikel aus dem Laden Produktname und Hersteller notieren und sich bemühen, die Verwendungszwecke zu erläutern. Dürfte natürlich mühsam werden, bei den rudimentären Deutschkenntnissen - aber irgendwie müssen wir sie mal dazu bekommen, sich ernsthaft mit den Inhalten hier zu beschäftigen.
Es ist mal wieder so weit... Dieser Knilch steht mal wieder seit einer halben Stunde vorm Zeitschriftenregal und liest in aller Ruhe "sein" Magazin. Ein bißchen stöbern ist okay, aber das, was der Kunde dort regelmäßig macht, regt mich auf.
Ich hatte ihn vor wenigen Wochen schon einmal gezielt darauf angesprochen, daß er das Heft auch kaufen und zu Hause lesen dürfe - aber das schien ihn offensichtlich wenig beeindruckt zu haben.
Es ficht mich an, aber andererseits habe ich keine Lust, nach vorne zu laufen und ihm mal wieder zu sagen, daß das, was er da macht, hier nicht gern gesehen ist.
Pünktlich zum Feierabend wollten zwei Kunden an der Leergutannahme zwei Bierkisten aus Dänemark abgeben. Leider waren es nicht einmal Standard-Bierflaschen, so daß ich die beiden mit den vollen Kisten wieder wegschicken mußte. Die Frage, ob sie eventuell bei "Lidl" mehr Glück hätten, konnte ich definitiv verneinen und ergänzte, daß sie es auch nicht bei Aldi, Plus und Penny zu versuchen brauchen.
Leider hatte ich aber auch keine Idee, wer die Kisten wohl annehmen würde. Wahrscheinlich werden sie hier bei keinem Laden fündig werden. Sollten sie das Bier hier in Deutschland gekauft haben, dann möglicherweise bei einem Laden nahe der dänischen Grenze...
Zwei junge Männer kauften gemeinsam ein. Einer der beiden trug ein paar Artikel in der Hand, der andere füllte seinen Rucksack. Nachdem er einige Dinge hineingefüllt hatte, zog er den Reißverschluß zu, schulterte das Behältnis und setzte seinen Einkauf fort. Nachdem sie sich ca. 15 Minuten im Laden aufhielten, gingen sie, jeder mit ein paar Teilen in der Hand, zur Kasse.
Die Spannung war zum zerreißen. Die Situation war eindeutig.
Ja... und dann hat der Rucksackträger an der Kasse seine paar Artikel, die er in der Hand trug, auf das Förderband gelegt, nahm wie selbstverständlich seinen Rucksack ab, öffnete und leerte ihn und bezahlte alles, was darin war.
Ich glaube übrigens nicht, daß er durch die Observation mißtrauisch geworden war. Da er offenbar einige Teile tatsächlich bezahlen wollte und deswegen keine Fluchtgefahr bestand, hielt ich mich ganz unauffällig im Hintergrund.
Um solche Mißverständnisse zukünftig zu vermeiden, sprach ich die beiden an der Kasse allerdings noch freundlich an und bat darum, doch beim nächsten Einkauf einen unserer roten Einkaufskörbe und nicht den mitgeführten Rucksack zu verwenden.
Sie haben mich nur leider absolut nicht verstanden und stattdessen nur verständnislos und irritiert angesehen. Ich glaube, sie haben sich untereinander auf Französisch unterhalten, bin mir dessen allerdings nicht ganz sicher...