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Haushaltstipp

Bei der Entfernung von auf dem Gehweg vor der Ladentür festgetretenen Popcorn-Massen schont man die Nerven, indem man das Popcorn einfach liegen und den Feierabend gemütlich angehen lässt.

Scheiße schwer wegzubekommen, das platte Zeugs.


Abschied

Schwermütiger Blick auf die letzten beiden grün-weiß gestreiften Leporello-Lieferscheine unserer SPAR-Großhandlung. Nun sind sie auf dem Weg zum Steuerberater und werden die nächsten Jahre in irgendeinem dicken Aktenordner vergilben.

Ab jetzt gibt es als Lieferscheine nur noch zusammengeheftete Ausdrucke aus einem Laserdrucker.


Ehrlich

Kleine E-Mail an einen kleinen Lieferanten von mir:
Auf der aktuellen Rechnung ist der Artikel xyz zwar aufgeführt, aber nicht berechnet worden.

Sollte der Preis nicht gepflegt sein und die Rechnung bei allen Ihren Kunden so aussehen, könnte das auf Dauer vermutlich nicht so optimal für Sie sein.

Wollte es nur mal anmerken. Und bin auch nicht böse, wenn ich den Artikel dafür auf der nächsten Rechnung finde. ;-)

Reis-Sau

Dauerte etwas, bis wir wussten, welcher Artikel sich hinter dieser Abkürzung auf dem Kassenbon versteckt.

Reis-Sau. Das soll mal einer zu mir sagen. :-O

Ausschnitt aus einem Kassenbon

Um die Ecke

Eh, komm doch raus, dann geh'n wir um die Ecke. Dann mach'sch dich fertisch, du Hur'nsohn.
Warum soll ich rauskommen? Sollen die Feiglinge doch hier drin bleiben und zu ihrem Diebstahl von der vergangenen Nacht stehen. Aber agressiv werden und lautstark beleidigen, das können sie.

Ach, lohnt es, sich darüber aufzuregen? :-(

Non piccante

Die Pizza ist ganz essbar – aber warum zum Geier druckt der Hersteller nur diese drei Pepperonischoten auf den Karton? So freut man sich als Kunde endlich mal auf eine scharf gewürzte Pizza und hat dann doch wieder nur das übliche Fertigfutter-Einerlei. :-(


Plaktwerbung

Anruf einer Firma, die mir einen freigewordenen Plakatplatz an exponierter Lage anbieten möchte. Ich halte ein Werbeplakat für meinen Laden durchaus für sinnvoll – aber nicht auf der anderen Seite der Innenstadt.

Mein einzigartiger Job

Heute Morgen stehe ich vor dem Regal mit den Dosen und denke so über meine Situation nach.
Ich biete einen 24 Stunden-Service, bediene Alt und Jung, lagere die verschiedensten Dosen, packe Kisten, lagere kaltes Fleisch und schlage mich mit mehr oder weniger zufriedener Kundschaft herum. Die Discounter machen mir mit Billigangeboten das Leben schwer, die Kunden haben alles schon mal woanders billiger gesehen und egal wieviel Auswahl man hat, ausgerechnet das was DIESER Kunde sucht, das hat man nicht. Damit alles schön frisch bleibt, habe ich eine teure Kühlanlage und dennoch fängt manchmal was an zu faulen.
Um das alles zu verarbeiten, blogge ich ein bißchen drüber.

So was wie mich gibt's doch nirgendwo im Web noch mal, oder?

(Hier noch einmal das Bild in vergrößerter Ansicht.)


Bild: kumi, www.grafikpolizei.de

Bleibt SPAR!

Ich habe in der vergangenen Woche sehr viel nachgedacht und dabei sehr viele Überlegungen rund um meine berufliche Zukunft gemacht. Dabei ist herausgekommen, dass dieser Laden hier unter dem Zeichen der Tanne bestehen bleiben wird.

Diese Entscheidung ist nicht einfach gewesen. Es ist nicht so, als wenn man am Buffet steht und sich zwischen Roastbeef oder Lachs entscheiden muss, sondern deutlich komplexer und nachhaltiger. Die näheren Hintergründe kann ich an dieser Stelle leider nicht angeben, aber seit ich diese Entscheidung für mich getroffen habe, geht es mir nach meinem Urlaub gleich doppelt so gut. :-)



SPAR-Kaufleute aus Österreich gesucht

Sollten hier zufällig selbständige SPAR-Einzelhändler (oder einer ihrer Mitarbeiter, die mich an ihren Chef vermitteln könnten) aus Österreich mitlesen: Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere bei mir melden würde.

Ich habe ein paar Fragen, die ich nicht jemandem an den Kopf werfen möchte, der mich nun ganz und gar nicht kennt.

Knapper Termin

"Aufforderung zur termingebundenen Abgabe der Steuererklärungen" ist die Betreffzeile eines Schreibens, das mir heute von der zuständigen Steuerverwaltung zugestellt wurde.

Ich wollte erst in Panik verfallen, aber dann sah ich, dass als Termin der 30. September 2009 angegeben ist.

Wird eng. ;-)

Was denkt Björn über eine Kündigung wegen 1,30€?

Ich habe in den letzten Wochen sehr viele Anfragen und Links bekommen. Was ich von dem Fall der Kassiererin halte, die wegen 1,30€ ihren Job verloren hat, wollten etliche Leser/innen wissen. (Siehe auch den ersten Link im letzten Beitrag.)

Nun: Was sie getan hat, war definitiv nicht richtig. Die Pfandbons gehörten nicht ihr und auch wenn der rechtmäßige Eigentümer (Also vermutlich ein Kunde oder eine Kundin) nicht mehr ausfindig gemacht werden konnte, so hätte zumindest ein Vorgesetzer darüber entscheiden müssen. Dadurch hat sie sich rechtlich auf sehr dünnes Eis gewagt.

Aber: Man soll bitte die sprichwörtliche Kirche im Dorf lassen und alles mit dem richtigen Augenmaß betrachen. Letztendlich hat diese Frau niemandem einen Schaden zugefügt.

Was über diese beiden Feststellungen hinausgeht, kann ich nicht beurteilen. In welchem Verhältnis standen Arbeitgeber und Arbeitnehmerin zueinander? War das Vertrauensverhältnis schon angeknackst und man hat nur auf ein standfestes Argument für eine Kündigung gewartet? Oder musste sowieso Personal abgebaut werden und hat die erstbeste Gelegenheit genutzt, jemanden loszuwerden? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein halbwegs menschlicher Arbeitgeber wegen so einer Lappalie es nicht bei einem Gespräch oder maximal einer schriftlichen Abmahnung belassen hätte.

Links XXIX

1,30 Euro geklaut – Job weg

Sauberkeit in Supermärkten - Was erwartet der Kunde, was ekelt ihn an?

Only 3 students at a time in the store please

Wie ein "gesunder Durstlöscher" aus der Reklame verschwand

Das versteckte Phosphat

Nur noch 40 Jahre Fisch?

Weniger Pflanzenschutzmittel in heimischem Obst und Gemüse

Testverfahren überführt Biomilch-Betrüger

Ekel-Listen für ganz Berlin?

Verband stellt sich vor Schmuddelköche

Urlaubsbilder

Ich verschone euch jetzt mit dutzenden Berg- und Schnee-Bildern. Wir hatten am Wochenende strahlenden Sonnenschein und die Aussicht von den Bergen war phänomenal. Hier ein Bild der via Bergbahn leicht erreichbaren Hafekelar-Spitze. Naja, relativ leicht. Die letzten 80 Höhenmeter mussten wir zu Fuß zurücklegen. Durch teilweise hüfthohen Schnee – aber die Mühe hat sich gelohnt:



Ich persönlich liebe die Berge. Vielleicht sind das auch nur die üblichen Worte eines Norddeutschen, denn ein Gespräch mit einem Einheimischen klang genau anders herum: Er würde gerne mal den Horizont sehen und nicht immer nur auf irgendwelche Berge gucken. :-)
Da Innsbruck nun im Tal liegt und ringsherum von Bergen umgeben ist, konnte man im Grunde am Ende jeden Straßenzuges genau diese sehen. Ich find's genial:



Das obligatorische SPAR-Markt-Foto musste natürlich auch hier auftauchen. Da es in Österreich SPAR-Märkte an fast jeder Ecke gibt, habe ich nicht einen einzigen fotografiert. Nichtmal den schönen freistehenden Neubau vor malerischer Berglandschaft. Aber den hier musste ich einfach mitnehmen. Wie man sieht: In Österreich ist die SPAR sehr, sehr aktiv:



Beim abendlichen Spaziergang durch die Stadt entdeckt: Ein Laden, der mit einer Kette abgeschlossen war. Auf jeden Fall ein Hingucker:



Gar nicht so exotisches Vollgut: Wir haben einmal das komplette Bier-Sortiment in einem SPAR-Markt in den Einkaufswagen gepackt. Mal sehen, ob außer Zipfer und Kaiser noch andere empfehlenswerte Sorten dabei sind:



Gleich in Bahnhofsnähe ist in Innsbruck übrigens die Brunecker Straße. Das hilft zwar jetzt niemandem weiter, aber der eine oder andere Einheimische kann sich so vielleicht ein Bild über die Gastfeldstraße hier in Bremen machen. Die Ähnlichkeiten waren verblüffend: Dunkle Gestalten, Callshops, Wettbüros. Sowas muss es wohl in jeder Stadt geben.

Einarbeiten

Zurück im Norden und in der Firma. In der Zwischenzeit ist hier viel passiert und einiges liegen geblieben und darum werde ich mich nun erstmal kümmern.