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Angebot für Ladendetektiv

Vorhin hat mal wieder ein Unternehmen angerufen, das mir seine Dienstleistungen anbieten wollte. Konkret: Ladendetektive. "Top geschulte" Leute, die einen "Großteil der Diebe erwischen" würden.

Komisch, dass diese Firmen immer konsequent und ohne lange nachzurechnen ablehnen, wenn man statt des Stundensatzes eine erfolgsbasierte Bezahlung anbietet. 50 Euro nette pro Ladendieb würde ich bezahlen und bei den von den Unternehmen beworbenen Fangraten würden die sich damit glatt eine goldene Nase verdienen können. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

SPAR-Markt in Pécs/Ungarn

Blogleser Fadi hat mir ein Bild eines SPAR-Marktes in Pécs zukommen lassen. Vielen Dank für das Bild und die ausführlichen Erläuterungen dazu:
Hey Bjoern,

natürlich verfolge ich immer gespannt deinen Blog und die Bilder von Sparmärkten in aller Welt finde ich super.

Hier ein Bild von "meinem" Spar in Pécs, Ungarn, der mich bisher durch ein Jahr Studium sehr gut begleitet hat, auch wenn das echt der schäbigste von allen ist (ich habe leider kein Bild von innen). Gehe hier eigentlich nur hin, weil der direkt auf dem Weg von der Uni nach Hause liegt. Der Interspar im großen Einkaufszentrum ist dafür aber echt irre groß und total schön eingerichtet.

Zurück zu meinem Spar: Produktauswahl schlecht. Haltbarkeitsdaten überschritten. Kasse etwa 30cm lang, da kann nur einer seinen halben Einkauf draufstellen. Keine Einkaufswagen, keine Körbe. Nur eine EC-Kartenmaschine für 3 Kassen, das hält immer den ganzen Laden auf, i.d.R. sind nachmittags etwa 10-15 Leute vor einem dran. Es gibt nur Gehacktes an der "Fleischtheke". Es gibt nur Weissbrot. Die Eistruhen sind leer, dafür voller Eis an den Wänden. Das Shampoo steht nichtmal in der Nähe vom Duschgel. Aber dafür zwei Leute von einer privaten Sicherheitsfirma. Üble Gegend... ;-)


Losing My Religion

Gerade mit meinem Kollegen über Religion allgemein, bzw. vor allem auch, dass ein gemeinsamer Bekannter gerade seiner Religion abgeschworen hat, geredet. Vom Elternhaus und seit Geburt an war er Muslim und letzte Woche hat er sich ein Rezept für "richtig schöne Schweineschnitzel" besorgt. Naja, gut. Ist seine Sache.

Und im ARD-Nachtprogramm lief kurioserweise gerade der R.E.M.-Titel "Losing My Religion". Schön, wenn man am Montagmorgen um 5 Uhr schon so lachen kann. :-)

(Für die Schlauberger: Ich weiß, dass "losing my religion" nicht das englische Gegenstück zu "vom Glauben abfallen" ist.)

Armer Flaschensammler

Gespräch mit einem älteren Mann, der mitunter mehrmals pro Nacht seine gesammelten Werke herbringt. Es ging konkret um ein nur schwer als bepfandet zu erkennendes Einweggebinde.

"25 Cent sind viel Geld für mich." sagte er. "Ich bin ja nur ein armer Flaschensammler."

Wie er das sagte, war erschreckend.

Zotter Labooko im Ausverkauf

Ich bin gerade dabei, den Onlineshop auf das aktuelle Zotter-Sortiment umzurüsten. Dabei werden jetzt sämtliche "Labooko"-Sorten wieder verschwinden. Eine schier unüberschaubare Anzahl Sorten war wohl für die meisten Kunden zu irritierend. Insgesamt betrachtet liefen sie eher nur zufällig und weil der eine oder andere Kunde einfach mal probieren wollte.

Es gibt die Labooko-Schokoladen im Doppelpack mit jeweils zwei verschiedenen Sorten zu je 35 Gramm oder als Einzelsorte mit der naheliegenden Bezeichnung "Single".

Ihr habt hier wieder die Chance, Artikel zum Sonderpreis abzugreifen. Die 70g-Doppelpacks gibt es hier für 1,50€ und die Singles gibt es hier für 0,75€.

Wenn bei dem Preis jemand für über 30 Euro bestellt, so dass die Versandkosten wegfallen, zahle ich sogar noch drauf. (Egal, sie sollen ja weg...)

Glas und Dose

Mitarbeiterin: "Wieviel kosten die Chilies in der Dose?"

Ich überlegte. Dose? Wir haben, wo weit ich mich erinnern kann, nur welche im Glas.

"Sind die im Glas oder in der Dose?"

Mitarbeiterin: "Ja, im Glas."

Ahh.

Mitarbeiterin: "In so einer Glasdose."


Der übliche Samstagsstreik des Leergutautomaten

Mit aller Regelmäßigkeit fällt der Leergutautomat sein ein paar Wochen immer am Freitag Nachmittag oder Samstag aus. Komischerweise immer mit Problemen, die nicht mal eben per Ferndiagnose zu regeln sind.

Langsam wird's echt peinlich. So ziemlich jeder Kunde mit Leergut stellt die Frage beinahe im selben Wortlaut: "Na, geht er mal wieder nicht?"

Irrgeleitetes Fax

Gestern Abend habe ich ein sehr wichtiges Fax mit einer bedeutenden geschäftlichen Information eines Lieferanten an eben jenen Lieferanten gefaxt. Die dazugehörige Nummer hatte ich beim ersten Ergebnis der Google-Suche (cylex.de) entnommen.

Konnte ich ahnen, dass die falsch war?

Die Nummer gehört seit 15 Jahren einer Privatperson, die ihren Missmut über das nicht für sie bestimmte Dokument in ziemlich eindeutigen Worten darauf notiert und zurückgefaxt hat.

Ich drück's mal so aus: Ich glaube, ich bin nicht der erste, der ihr die für den Lieferanten bestimmten Dokumente hat zukommen lassen... :-O

Diesmal ein Cola-Umfall

Heute Morgen ist dem Cola-Fahrer ein kleines Missgeschick passiert, so dass der kleine Unfall im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Umfall mutierte: Er blieb mit seinem E-Hubwagen an einer Kante an der Tür hängen und alle Cola-Kisten polterten in den Laden. Zum Glück nur PET-Flaschen, so dass sich der Sachschaden in Grenzen hielt.



Zumindest der Sachschaden bei der Ware. Die Kisten fielen dummerweise so gegen eine rollbare Blumenplatzierung, dass das Stromkabel für meine Eingangsschranke an einer Alu-Schiene regelrecht abgeschert wurde. Das lässt sich zwar relativ problemlos wieder reparieren, ist aber trotzdem erstmal lästig, da die Tür gerade ständig offen steht.

Interessant finde ich die drei Brandflecken in Form von drei nebeneinanderliegenden schwarzen Punkte auf dem Metall. Düfte noch einmal ordentlich geknallt haben, bevor die Sicherung rausflog.


SPAR-Märkte in Alta und Tromsø

Blogleser Holger hat mir ein paar Bilder von zwei SPAR-Märkten in Norwegen geschickt:
Hallo Bjørn ;-)

Hier in Alta (Norwegen) habe ich wohl einen Anwärter fuer den nördlichsten SPAR-Markt der Welt gefunden. Leider war dieser gerade geschlossen, so dass ich keine Innenfotos machen konnte:
Den zweiten Sparmarkt habe ich in Tromsø entdeckt:
Und hier hatte ich die Moeglichkeit, den Markt von innen zu fotografieren:
Viele Gruesse aus dem eisigen Norwegen :-)
Gruß zurück in den Norden und natürlich vielen Dank auch für diese Bilder.

Einen SPAR-Markt aus Tromsø hatte ich hier übrigens auch schon einmal. Jetzt müsste man auf einem Stadtplan nachsehen, welcher von beiden denn nun der nördlichere ist. :-)

Wurst im Hosenbund

Zwei Typen, deren Erscheinung bei mir schon das übliche Kribbeln in den Fingerspitzen auslöste, standen vor dem Wurst-Kühlregal. Sie sahen alles andere als vertrauenserweckend aus und auch ihr Kaufverhalten passte ganz und gar nicht zu ihrer Erscheinung. Die wenigsten Kunden erlauben sich, wahllos ins Regal zu greifen und auf diese Weise gleich mehrere Packungen Aufschnitt zu nehmen. Dazu nur von den teuersten Sorten. Sie hatten auf diese Weise einen etwa fünfzehn Zentimer dicken Stapel Wurst zusammenbekommen und teilten ihn gleichmäßig auf, bevor sie in Richtung Kasse gingen.

Dies ist normalerweise der Moment, in dem ich aufatme. Wer aus einer eher abgelegenen Ecke in Richtung Kasse geht, führt meistens nichts Böses mehr im Schilde. Doch da sah ich, wie sie plötzlich in einem der Gänge vor der Kasse verschwanden und wie zuerst der eine und gleich darauf der andere Mann das ganze Zeugs in die Hosenbund stopften.

Ich stürmte nach vorne, was die beiden wohl misstrauisch werden ließ. Schlagartig gingen sie hinter dem Regal entlang, zogen dort, wie ich später auf der Videoaufzeichnung sehen konnte, die Sachen wieder hervor und taten völlig empört und beledigt, als ich sie deswegen an der Kasse zur Rede stellte. Sie wollten die Wurst bezahlen (was sie schließlich auch taten) und es wäre eine Frechheit, ihnen Diebstahl zu unterstellen und ob ich so "mit allen guten Kunden" umgehen würde und so weiter.

Sie bezahlten zwar alles, durften sich von mir trotzdem noch anhören, dass ich sie in diesem Laden nicht mehr wieder blicken lassen sollen. Sie quittierten dies mit den üblichen Beleidigungen, gingen dann aber.


Später fiel mir ein, wieso die mir irgendwie bekannt vorkamen: Zwei Tage zuvor hatten sie Leergut von einer der eingewickelten Paletten im Laden genommen und am Leergutautomaten zu Geld gemacht. Die Bilder davon hatten wir zwar gesichert, aber ich hatte noch keine Gelegenheit, sie mir genauer anzusehen.

Naja, vielleicht haben wir ab jetzt ja Ruhe vor dem Pärchen. :-|