Blogleserin Nina hat mir dieses Foto eines (kleinen) SPAR-Marktes in Barcelona ohne weiteren Kommentar geschickt.
Da mir dazu auch kein gescheiter Text einfällt, belasse ich es bei einem einfachen Dankeschön.
Oh, doch: "SPAR Express" gibt es hierzulande inzwischen zuhauf. Unter dem Namen werden etliche Tankstellenshops betrieben.
Pascal hat Schokolade bestellt und geliefert bekommen:
Ich habe eben die Sendung mit den 3 Zotter Labookotafen erhalten, liegen neben mir und duften wirklich wunderbar.
Trotz das sie verpackt ist der Geruch sehr intensiv.
Wie schaffst du es eigentlich in Lager zu gehen ohne eine Fressattacke zu bekommen?
Die Erklärung ist ganz einfach: Jahrelanges Trainig. Wenn man quasi im Schlaraffenland (Unterschied: Hier hängen überall Preisschilder dran.) lebt, stumpft man irgendwann ab.
PS: Alle anderen, die im Onlineshop bestellt und dabei reguläre Zotter-Tafeln mitbestellt haben, bitte ich um ein paar Tage Geduld. Nach der Zotter-Sommerpause läuft noch nicht wieder alles rund, da ich einige Sorten noch nicht vorrätig habe. Aber ich habe niemanden vergessen.
Man merkt, dass ich meinen Rechner hier im Büro mitunter wochenlang am Stück laufen lasse: Bei einem kontrollierten Neustart begann gerade das große Aktualisieren...
Kannst du mir erklären warum du keine beschädigten Einweg-Pfandflaschen annimmst? Werden die nicht eh im Automaten zerschreddert?
Wir nehmen hier durchaus auch beschädigte Einweg-Pfandflaschen an. Aber dazu muss ich ganz klar sagen, dass es auf die Art der Beschädigung ankommt. Wenn zu erkennen ist, dass es sich um eine (in Deutschland) bepfandete Flasche oder Dose handelt, nehmen wir sie an – sofern sie nicht plattgedrückt ist und die Perforatiosspuren eines Crunchers aufweist.
Wenn die Beschädigung so weit geht, dass die Flasche oder Dose gar nicht mehr identifizierbar ist, weil z.b. vor allem die Pfandkennzeichnung fehlt, dann nehme ich sie (verständlicherweise) nicht an. Die Betrugsmöglichkeiten wäre einfach zu groß. Es gibt z.B. viele pfandfreie Fruchtsäfte in PET-Flaschen, die, wenn man das Etikett abknibbelt, von pfandpflichtigen Gebinden im Grunde nicht zu unterscheiden sind.
Vor dem Problem stehen wir in der Praxis aber zum Glück nur sehr, sehr selten, so dass sich Diskussionen mit Kunden glücklicherweise in Grenzen halten.
René hat mir ein Foto aus einem SPAR-Markt auf Mallorca (genauer gesagt aus Ca'n Picafort) zugeschickt, in dem er Bier der SPAR-Eigenmarke gefunden hat. Vielen Dank dafür.
Ich halte mich für neuen Dingen gegenüber relativ aufgeschlossen und trauere altem Zeugs eher nicht hinterher – aber das (im Grunde vollständige) Verschwinden der Marke SPAR in Deutschland ist echt traurig. Vor allem die SPAR-Eigenmarken waren ungeschlagen. Auf den neutralen Packungen ("Die Sparsamen") stand sogar jeweils der Hersteller drauf (bei welcher Handelsmarke gibt es das schon?) und die edlere Eigenmarke (intern bekannt als die "SPAR-Bunten", der eine oder andere mitlesende Einzelhändler wird sie sicherlich noch kennen. Für alle anderen: In der Art wie das unten abgebildete Bier.) waren in Produktqualität und Verpackungsdesign so manchem Markenprodukt deutlich voraus.
Anruf eines Mannes: Ob ich mal bitte nachsehen könnte, ob sein Regenschirm noch da wäre. Er hätte ihn beim Betreten des Ladens in der Vorkassenzone zum trocknen aufgestellt und nach seinem Einkauf hat er ihn dann, da es nicht mehr regnete, hier vergessen.
Ein Schirm war nicht da und nur zur Info: Draußen ist schon seit heute Morgen strahlender Sonnenschein.
Ich war zwar selber noch nicht bei dir, aber ich vermute, dass auch dein Automat (wie eben mal wieder bei einer großen Rot-Weißen Kette erlebt) nicht gut riecht.
Grade im Sommer gären und schimmeln die Reste in den Flaschen ja ziemlich schnell, und ich erlebe es oft, dass einem richtige "Wolken" des typischen unangenehmen Geruchs aus dem Automaten entgegenströmen.
Dazu ist mir aber eine recht einfache Lösung eingefallen:
Die Automaten selbst stehen ja meistens im Lager oder sogar in eigenen kleinen Räumen. Da wäre es doch einfach möglich eine Entlüftung (wie sie viele Leute zum Beispiel in kleinen Badezimmern haben, ein Wanddurchbruch mit eingelassenem Gebläse) in diesen Raum zu bauen, so dass die Luft nicht mehr aus dem Automaten strömt, sondern durch den geringen Unterdruck nur noch ins Lager gesaugt wird.
Denkst du dass das machbar wäre oder übersehe ich etwas? Das einzige was mit als Gegenargument einfällt wäre dass grade der bewegliche Teil hinter dem "Frontend" schneller einstaubt.
Die Idee mit dem Unterdruck ist nicht schlecht. Ginge wahrscheinlich in einem kleinen Raum, in dem nur der Leergutautomat steht, leichter umzusetzen, als wenn man, wie bei mir hier zum Beispiel, das komplette Lager mit all seinen Türen und sonstigen Öffnungen permanent be-, bzw. entlüften wollte.
Zum Geruch: Der vergorene Matsch im Container, in dem wir die geschredderten gecrunchten Einweggebinde sammeln, stinkt mitunter tatsächlich ekelig. Aber da hält man normalerweise seine Nase auch nicht direkt rein.
Wie weit mein Automat aber aus der Kundenseite ausdünstet, kann ich überhaupt nicht sagen. Ich zumindest gewöhne mich immer relativ schnell an Gerüche aller Art und empfinde meinen Automaten nicht als Verursacher des "Atem des Todes".
Aber wie so oft ist das "Problem" häufig vor der Maschine: Manche Flaschensammler und/oder die von ihnen mitgebrachten Sammlungen stinken nämlich dermaßen, dass sogar ich mitunter die Luft anhalte, wenn ich am Automaten vorbeigehe...
ie Brauerei C. & A. Veltins führt im August 2009 die grüne Veltins Design-Flasche mit Relief-Schriftzug im nationalen Handel ein und stattet die puristisch-griffige "Steinie" dazu mit dem neuen Mehrwegkasten aus, der vom Porsche Design-Studio gestaltet wurde. In der Gastronomie hat sich die 0,33l-Design-Flasche bereits profiliert, steht sie doch seit der Einführung 2002 für Innovation und Kult.
Zugegeben: Chic sieht sie ja aus, aber aus Einzelhändler-Sicht kann ich darüber nur sprichwörtlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Wieder ein neuer Flaschentyp, den Mitarbeiter und Leergutautomaten lernen müssen, wieder ein neuer Kistentyp, den Mitarbeiter und Leergutautomaten lernen müssen. Und ich meine, dass die Veltins-"Granate" höher als die klassiche MaurerpulleSteinie-Flasche ist, so dass man bei der Leergutannahme auch nicht einfach die Flaschen in beliebige Kisten stecken kann.
Ist ja auf der einen Seite verständlich, dass viele Hersteller versuchen, durch Individualität in den Märkten aufzufallen und dadurch einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerber zu haben – aber von der Handhabung auf der Leergutseite her sind diese Gebinde einfach nur unpraktisch. Aus diesem Grund habe ich z.B. nicht die 0,66-Liter-Mehrwegflaschen "Faxe", die vor ein paar Jahren in einer (zwangsläufig) neuen Kiste auf den Markt gekommen sind. Dies würde wieder weiteren Stellfläche für das Leergut benötigen. Fläche, die ich hier einfach nicht habe.
Es wird zum Glück die klassische Veltins-Longneckflasche auch weiterhin geben. Und so habe ich hier auf die Porsche-Kiste einfach mal verzichtet.
Nachtrag: Ein Etikett gibt es auf der Flasche nicht. Ale relevanten Informationen stehen auf dem Kronkorken.
Aufgrund eines Getriebeschadens hing am Leergutautomaten ein großes Schild: "Außer Betrieb, bitte klingeln."
Ich telefonierte gerade, als eine Kundin mit drei Kleinkindern im Schlepptau zur Leergutannahme ging. Alle vier (also auch die Kinder) schleppten Leergut, so gut es eben ging – insgesamt mehrere Tüten. Da genug Mitarbeiter anwesend waren, die auf das Klingeln reagieren konnten und ich mein Gespräch zuende führen wollte, wandte ich mich ab.
Rund 30 Sekunden später beobachtete ich, wie die Frau mit ihren Kindern die Tüten durch den Ausgang wuchteten und davongingen. Geklingelt hatte es definitiv nicht.
Warum reagieren Leute so? Angst, jemanden zu belästigen? Angst, überhaupt jemanden anzusprechen? Nur "Außer Betrieb" gelesen? Keine Ahnung, darüber lässt sich nur spekulieren...
Schon etwas aufwändiger als unser herzzerreißendes "Juhu!!!" im ausgedruckten Schokoladenregal... Und jetzt dürfen alle drauflosraten, ob der Sprung echt war oder ob das alles nur gut zusammengeschnippelt worden ist...
Wir warten sehnsüchtig seit mehreren Stunden auf einen meiner Lieferanten. Seit rund einer halben Stunde versuche ich, dort im Büro jemanden zu erreichen – aber dort bekomme ich ständig nur ein Besetztzeichen.
Ich glaube, die haben den Hörer absichtlich danebengelegt.
Inzwischen ist bereits das nächste Teilstück der Gastfeldstraße asphaltiert. Inzwischen sehe ich für den ursprünglichen Zeitplan schwarz. Mitte Oktober ist als Termin für die endgültige Fertigstellung angsetzt und bei näherer Betrachtung dürfte sogar das schwierig werden.
Seit inzwischen fast vier Monaten leben wir hier mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Ich werde die Baustelle ganz sicher überleben, aber ich weiß schon, wer sich dafür richtig in den Allerwertesten beißen dürfte. (Wahrscheinlich nicht, aber man darf doch noch träumen...)