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Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 17

Mit der Kamera vom damaligen wie heutigen Standort der Kasse durch die heutige Gemüseabteilung auf das heutige Feinkostregal gezielt. Geplant war die Aufteilung zu dem Zeitpunkt schon so, allerdings war davon am dritten Mai im Jahr 2000 noch nicht viel zu sehen.



Bewegte man sich mit der Kamera an die Stelle, die auf dem oberen Bild zu sehen ist, präsentierte sich der Laden wie folgt. Im großen und ganzen so wie heute, nur die Tiefkühltruhe in der Mitte existiert nicht mehr...



Ein Blick in das Lager, in dem wir zu Beginn der Umbau- und Renovierungsarbeiten sämtliche Dinge versammelt hatten, die ich von Kaiser's mit meiner Ladeneinrichtung erstanden habe: Aktionstische, Holzregale, Einkaufswagen – und viel Schrott...


Von Freeware zu Shareware via Update

Wisst ihr, was gemein ist?

Wenn man irgendwann mal ein Freeware-Programm installiert hat, dieses nach zwei Jahren meldet, dass ein Update verfügbar ist und man sich nach dem Update ständig mit dem lästigen Hinweis herumschlagen muss, dass die Version abgelaufen ist und dass man die Shareware-Version für eine weitere Nutzung zu registrieren habe.

Nicht, dass ich ein Problem damit habe, für Software, die ich benutze, auch zu zahlen. Aber so ist's irgendwie hinterhältig. :-|

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 16

Jaja, dieses komische Abflussrohr im Boden, das uns Jahre später noch einmal Ärger gemacht hat, war damals auch schon da. Bei unserem Vorgänger hat sich niemand daran gestört, da ein Regal über der Stelle stand und auch bei mir befand sich jahrelang ein Regal darüber.



Trotzdem musste das Rohr abgeklemmt werden und dazu mussten wir in den Keller, der sich unter meinem Laden als Kriechkeller präsentiert. Ein dunkles, schmutziges Labyrinth aus vielen Kammern, mit Rohren, Kabeln und Spinngeweben.

Hier das Tor zur Hölle:



Zerberus war nicht zu sehen und so traten wir ein. Dieser erste Raum wirkt noch hell und freundlich, zumal er mit etwa 1,2m auch relativ hoch ist. Hinten links, hinter dem Pfeiler, an dem die beiden Bretter lehnen, geht's erst richtig los. Kein Tageslicht mehr, stickige Luft, Staub. Nichts für Leute mit schwachen Nerven.



Ich glaube, ich werde mal ein Video von einer Kellerbegehung für euch machen. :-)

Klonk, plonk...

Erinnert sich noch jemand an den ersten Otto-Film und die Szene in der Rockerkneipe, in der Otto sich über die Art und Weise, wie ein Eskimo pinkelt, halb totlacht und dann erfahren muss, dass das ein "Scheißwitz" sei, "rassistisch" dazu?

Irgendwie musste ich daran unweigerlich denken, als ich eben auch mal musste und feststellte, dass jemand ein paar aufgerissene Beutel mit fertigen Einswürfeln in sämtliche Waschbecken und eben auch das Urinal auf dem Herrenklo entsorgt hat. :-)


Ramponierter Heizlüfter

In meinem Büro habe ich einen kleinen Heizlüfter stehen. Während der letzten Wochen habe ich ihn immer wieder meinen Kassierern ausgeliehen, wenn sie sich zu dünn angezogen hatten und dann fröstelnd an der Kasse saßen. Normalerweise sollte der immer gleich wieder nach Schichtende bei mir abgeliefert werden. Das Ding ist zwar "nur" ein Heizlüfter, aber noch immerhin ein vernünftiger und hochwertiger.

Und dann vergisst man das Gerät mal ein paar Tage an der Kasse. Und wie habe ich ihn da nun wiedergefunden? Mit halb herausgerissenen Kabel und verschrammtem Gehäuse.
Grrr..!

Lippenreste

Im Gespräch mit einer guten Kollegin. Wir unterhielten uns über die Vor- und Nachteile des Leergutautomaten und im Allgemeinen darüber, dass Leergut mitunter ganz schön ekelig sein kann.

Sie meinte plötzlich, dass sie die "Lippenreste" an den Flaschen am ekeligsten finden würde.

"Lippenreste? Du meinst Lippenstiftreste, wie manchmal noch an Gläsern in Kneipen hängen, wenn die schlecht abgespült werden?"

"Nein, Lippenreste."

"Hmm..?"

"Na." sagte sie. "Wenn Leute spröde Lippen haben und die Hautfetzen dann am Flaschenhals kleben bleiben."

Ist sogar mir noch nie aufgefallen. Aber, ehrlich gesagt, ich reiße mich auch nicht darum, da näher nachzuforschen. :-O

Nicht für die Juden!

In der Nacht war ein indischstämmiger Kunde mittleren Alters hier im Laden. Am Schluss seines Einkaufs hatte er eine Handvoll Kleingeld übrig und erkundigte sich, ob wir eine Kaffeekasse oder Spendendose hätten. Mein Mitarbeiter verwies auf die (inzwischen wieder geleerte) Spendendose vom Kinderhilfswerk und was ist die einzige Frage, die dem Inder dazu einfällt: "Und das ist auch garantiert nicht für die Juden?"

Wusste gar nicht, dass Inder so eine Panik vor Juden haben. :-)

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 15

Hier der Blick in die zukünftige Getränkeabteilung von vorne. Ganz hinten steht derzeit noch ein altes Kühlregal, das bei Tengelmann für abgepacktes Fleisch genutzt wurde und links an der Wand, an der gerade noch die schwarzen Regalsäulen lehnen, befindet sich heute das Cola-Regal. Apropos schwarz...



...da an der Wand, da muss noch was gemacht werden. Dass der Schimmel da wächst, geht ja gar nicht. Die Maler werden sich im Laufe der Renovierungsarbeiten aber noch darum kümmern.



Die meisten Ladenregale haben durch ihre Bauart bedingt zwischen den Säulen einen Holraum. Normalerweise wird der oben mit Blechen abgedeckt, damit nichts hineinfallen kann. Wenn diese Abdeckungen fehlen, sammelt sich im Laufe der Jahre einiges an. Aus den Regalen, die wir hier in den ersten zwei Tagen des Umbaus auseinandergebaut haben, fiel uns diese Sammlung entgegen:



Der Champagnerkarton war aber leider leer. ;-)

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 14

Der Anblick mit der Einkaufswagenbox und dem Windfang dürfte meinen Kunden bekannt vorkommen. Daran haben wir im Grunde nichts geändert. Die Einkaufswagen stehen zwar heute in einem etwas anderen Winkel als auf diesem Bild, aber eben nach wie vor an der selben Stelle.



Die drei alten Kassentische wurden abgebaut und es kam das zutage, was bislang in jedem Supermarkt unter jeglichen längerfristig aufgestellten Möbeln zutage gekommen ist: Dreck. Dreck. Und... Dreck. Vor allem durch Wischwasser entstandene Dreckränder, aber das ist nunmal völlig normal.

Deutlich sind auf diesem Bild die sechs Antennen der alten Warensicherungsanlage zu sehen, die hier bei Kaiser's installiert war. Ob die Anlage vorher schon defekt war oder beim Abbau durch die Handwerker beschädigt wurde, kann ich nicht sagen. Nur, dass sich, als ich Jahre später beschloss, doch eine derartige Anlage aufzustellen, dieses alte und nicht sehr leistungsfähige System nur mit erheblichen Kosten wieder hätte reaktivieren lassen. (Nachdem sie jahrelang mein Lager verstopften, habe ich sie für unglaubliche 100 Cent bei Ebay verkauft! :-)



Hier die alte Gemüsetheke auf dem LKW der Ladenbaufirma, die hier einen Großteil der Umbauarbeiten durchgeführt hat:


Moosehead probieren! :-)

Ich halte gerade den aktuellen Handzettels eines recht großen Mitbewerbers in der Hand. "Mitbewerber" ist in diesem Fall ernst und nicht als Euphemismus für "Konkurrent" gemeint, denn der Laden ist gut 50km von hier entfernt.

Zurück zum Handzettel: Mit etwas Neid und Bewunderung fällt mir eine ganze Seite voller exotischer Biere auf. Um mal ein paar Namen zu nennen: Real American Porter, Route 66, The Raven, Cubanero, Moosehead, Birra Moretti, Chang Beer, Tiger Lager Beer, Lapin Kulta, Abbot Ale, Chili Beer und noch viele mehr.

Moosehead? Cubanero? Ich glaube, ich muss mich mal auf Shoppingtour begeben. :-)

Äh, Mooooooment mal. Bucanero? Cubanero? Das Etikett sieht, von den beiden vertauschten Buchstaben mal abgesehen, absolut identisch aus. Was soll das denn? Auf der Suche bin ich über diesen Forumseintrag gestolpert. Die Erklärung klingt jedenfalls plausibel.

(PS: www.famila-nordwest.de)

SPAR-Gemüsekassetten

Von einem Einzelhändler-Kollgen (Danke, Jens!) habe ich diese Steckschilder für Gemüse, aber auch Käse und Fleisch/Wurst bekommen. Interessantes Detail: Die Dinger haben einen "SPAR-"Aufdruck.

Er wollte sie wegwerfen. Ich habe eigentlich auch keine Verwendung für die Schilder und nichtmal den Platz, um sie hier zu lagern, aber wegwerfen mag ich sie nicht. Verdammte Zwickmmühle. :-)


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 13

Am dritten Mai im Jahre 2000 begannen die Umbauarbeiten hier im Laden. Gleich früh morgens wurde zuerst von den Ladenbauern damit begonnen, alle nicht mehr benötigten Teile zu demontieren und zu entsorgen.

Dazu gehörte zum einen die gesamte ehemalige Obst- und Gemüseabteilung, die aus diesen riesigen grünen Schränken bestand und die mir schon am ersten Tag unbehaglich vorkamen.
Da ich zu der Zeit noch selber arbeiten musste, konnte ich nicht von Anfang an dabei sein, sondern hatte nur die Möglicheit, kurz in der Mittagspause nach dem Rechten zu sehen. Da fehlte schon ein Teil der Gemüseabteilung:



Die großen Möbel ließen sich in "handliche" Stücke zerlegen...



...die dann zum LKW gebracht wurden, der hinten auf dem Hof stand.
Noch ist hier alles so wunderbar leer und übersichtlich. Aber das wird sich schon bald ändern...


Shopbloggerreallifeshop in 3D

Hier der erste Versuch eines Freundes von mir, meinen Laden und das restliche Gebäude drumherum bei Google Earth als 3D-Objekt einzubinden.
Fehlen noch ein paar Texturen (und die Datei auf dem Google-Server), aber der Ansatz ist doch schonmal ganz nett. :-)


Das Blech an der Kühlhaustür

Sitzt und passt. :-)

Sieht zwar nicht "schön" aus, aber doch zumindest ordentlich. Und da fällt mir gerade ein, dass ich hier noch einen fast vollen Pott weißes Hammerite stehen habe. Damit könnte man den Streifen optisch noch etwas "neutralisieren".

(Allerdings sieht das Blech jetzt nur auf dem Bild so sehr dunkel aus da der Blitz von der diffusen Wand natürlich anders reflektiert wurde als von dem blanken Metall.)