Skip to content

Kooperationsanfrage für shopblogger.de

Werbe-E-Mail:

Guten Tag,

ich hoffe, es geht Ihnen gut! Mein Name ist […], und ich bin Teil des Teams bei [Onlinecasino]. Ich bin auf Ihre großartigen Inhalte gestoßen und war sehr beeindruckt von der Qualität Ihrer Beiträge sowie der engen Bindung zu Ihren Lesern.

Wir sind sehr daran interessiert, eine potenzielle Zusammenarbeit im Content-Bereich zu besprechen. Unser Redaktionsteam kann die Artikel nach Ihrem Stil und Ihren Themen anpassen, um eine perfekte Integration zu garantieren.
Wären Sie generell daran interessiert, sich über die Möglichkeiten eines gesponserten Artikels auszutauschen?

Zusätzlich sind wir aufgeschlossen für andere Optionen, wie Bannerwerbung oder das Einfügen von Links in bestehende, thematisch passende Artikel, sofern dies mit Ihren Richtlinien übereinstimmt.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Darauf konnte es eigentlich nur eine Antwort geben:

"Moin,

die Qualität meiner Blogeinträge und die enge Bindung zu den Lesern (wobei ich beides für Textbausteine und keine ehrliche Bewertung ihrerseits über mein Blog halte) rührt daher, dass ich dort niemanden mit versteckter oder offensichtlicher Werbung zumülle.

Fällt Ihnen jetzt vermutlich auch auf."

Fristlos gekündigt – und trotzdem morgens zum Dienst

Vor einigen Jahren hatten wir einen Aushilfsmitarbeiter, der offenbar ziemlich unzufrieden mit seiner damaligen Lebenssituation war. Dass man mit einem Aushilfsjob bei uns nun einmal nur ein paar hundert Euro verdient, gehörte offenbar ebenfalls zu den Dingen, die ihm zunehmend gegen den Strich gingen.

Eines Abends entlud sich dieser Frust dann bei mir per WhatsApp. Mutmaßlich war dabei reichlich Alkohol im Spiel. (Nicht auf meiner Seite ;-) ) Jedenfalls bekam ich eine kleine Tirade getextet, in deren Verlauf unter anderem die Begriffe "Arschloch" und "Scheiß Kapitalist“ fielen. Damit war das Arbeitsverhältnis dann auch ziemlich abrupt beendet: Es folgte bei unserer nächsten Begegnung die fristlose Kündigung durch mich. Das "Arschloch" sollte als Begründung ausreichen, wäre die Sache tatsächlich vor einem Gericht gelandet, hätte die Tatsache, dass es nur eine Aushilfsjob und keine Festanstellung gewesen ist, mir ohnehin wahrscheinlich in die Tasche gespielt.

Er quittierte die Kündigung mit der Bemerkung, dass das hier ohnehin eine Scheißfirma ist und er es nicht nötig hat, sich für ein paar Kröten für einen Kapitalisten kaputtzumachen, bla, bla, bla …

Jetzt könnte man meinen, dass wir damit geschiedene Leute waren. Aber, nein, das sah er (nun Ex-) Kollege wohl anders. Am nächsten Morgen erschien er nämlich wieder ganz normal zur Arbeit. Nicht zum Entschuldigen, nicht für weitere Diskussionen und auch nicht, um irgendwelche Sachen abzuholen.

Nein. Er kam einfach zur Arbeit. Hatte sich am nächsten Morgen hier von mir zunächst unbemerkt "reingeschlichen" und um 8:37 Uhr ganz regulär eingestempelt und hat mit der Arbeit in der Getränkeabteilung begonnen.

Ja, nee, ist klar – am Vorabend noch Arschloch und Scheißkapitalist, am nächsten Morgen wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Manche Menschen haben wirklich eine beeindruckend kurze Halbwertszeit für Konflikte. Aber da der Drops gelutscht war, durfte er seine Sachen packen und gehen.

Danach habe ich wirklich nichts mehr von ihm gehört und gesehen, zumindest nicht hinsichtlich unseres Beschäftigungsverhältnisses. Dass er immer noch als Kunde kommt und sein Geld hier lässt, nun, das ist nett. :-)

Erinnerung an die alte Brötchenküche

Die Leute von der Moschee (Alte Betreiber) hatten vor ein paar Jahren mal ein paar Schlaglöcher hier auf dem Hof mit Mörtel aufgefüllt. Nicht professionell, aber immerhin. Sicherlich nicht, um mir eine Freude zu machen, sondern um ihre hier geparkten tiefergelegten Prollkarren der Besucher nicht unnötigem Stress auszusetzen. Um Material zu sparen, hatten sie sich bei unserem berühmten Schutthaufen bedient, dessen Nicht-Entsorgung mir irgendwann immer mehr Spaß gemacht hat, je wilder sich die von der Moschee darüber beschwert haben – erfolglos, da mein Schutt auf meinem Hof. :-P

Was auf den ersten Blick gar nicht so sehr auffällt: Unter anderem mindestens eine der alten Anti-Rutsch-Fliesen aus dem Fußboden unserer alten Brötchenküche hat es auch in eine dieser Schlagloch-Auffüllungen geschafft. Die Arbeiten wurden damals eher dilettantisch ausgeführt und so guckt eben neben Fußabdrücken auch noch eine der alten Fliesen halb aus dem Mörtelhaufen heraus. Eine letzte Erinnerung an den damaligen Raum, der gleichzeitig der Vorraum vor meinem alten Büro war.

Naja, irgendwann muss der Parkplatz hier ohnehin noch einmal gänzlich überarbeitet werden. Die Schlaglöcher voller Trinkwasser für die Vögel sind eigentlich nicht Sinn der Sache. (DAFÜR braucht es dann natürlich irgendwann mal adäquaten Ersatz.)


"Sie haben 29 Negativbewertungen …"

E-Mail:

Schöne Grüße nach Bremen,

bei meiner kurzen Prüfung ist mir aufgefallen, dass auf Ihrem Google-Profil Edeka Markt Björn Harste aktuell 29 negative Bewertungen sichtbar sind – zum Beispiel diese: "Das Personal ist unfreundlich, respektlos und behandelt Kunden wie Müll. Dies schadet dem Image enorm."

Ich möchte Ihnen anbieten, unseren Service kostenfrei auszuprobieren, wir übernehmen die Entfernung der ersten Rezension kostenfrei.

Wäre eine kostenlose Entfernung einer Google-Rezension für Sie interessant?

Prüfen Sie in wenigen Klicks online, ob wir die Rezension entfernen können …
[KLICK] "Als Spam melden" – und den Absender blockieren …

Kraken-Quellensicherung

Ich hatte den Begriff hier im Blog ja schon mehrfach erwähnt. Eine Quellensicherung (auch "Source Tagging" genannt) ist ein Verfahren im Einzelhandel, bei dem Warensicherungsetiketten schon bereits während der Herstellung, Montage oder Verpackung eines Produkts angebracht werden – und nicht erst nachträglich im Geschäft. Auf diese Weise können die Etiketten auch versteckt und unerreichbar und damit manipulationssicher angebracht werden, zum Beispiel in den Kammern einer Schuhsohle oder im Innenfutter einer Jacke.

Bei Lebensmitteln kannte ich bislang noch keine Quellensicherung, aber der "Spiced Rum" der Marke Kraken (mit einer wie ich finde ziemlich coolen Flasche) hat damit jetzt den Anfang gemacht. Bei meiner Flasche zu Hause wunderte ich mich über den Aufkleber am Boden und musste natürlich nachsehen. Es ist "nur" ein RF-Etikett (Radiofrequenz) und kein AM-Etikett (akustomagnetisch) und damit nicht mit unserer Anlage kompatibel (Egal, der Kraken steht ohnehin in der Vitrine), aber dass das überhaupt gemacht wird, finde ich durchaus erwähnenswert!


Limette Maracuja: -1

Ein Kollege hielt mir die leere Verpackung einer Tafel Zotter-Schokolade der Sorte "Limette Maracuja" vor die Nase: "Hier, das hab ich in der Getränkeabteilung zwischen der Fritz-Kola gefunden."

In der Videoaufzeichnung war der Ablageort der Verpackung leider nicht einsehbar, aber dafür das Zotter-Regal. Da in dem Sortiment nicht so viel Bewegung ist, ließen sich die wenigen Veränderungen schnell in der Aufzeichnung einsehen und innerhalb weniger Minuten hatte ich bereits den richtigen Moment gefunden: Ein uns nicht näher bekannter Mann hat sich die Tafel gegriffen und auf dem Weg in die Getränkeabteilung bereits die Tafel komplett ausgepackt. Papier und Folie knüllte er zusammen, die Schokolade steckte er schließlich unverpackt in die Jackentasche. Hm, lecker.


Lustige Strichcodes – 839

Fundstück von Honza auf einer Packung Haribo in der "Harry Potter"-Edition, die er in einem Aldi-Markt in Polen entdeckt hat: Ein Strichcode mit dem legendären Hogwarts-Express. Vielen Dank auch für diese Zusendung.

Bestimmt bezahlt an Kasse 2 9,75 ;-)


Gar nicht "lovely": Der Merci-Pralinen-Dieb

Einen ganzen Karton mit Schachteln der "Merci lovelies-Pralinen hatte dieser Mann aus dem Regal gezogen und sämtliche Pralinenschachteln vollkommen unbeobachtet in seinen Rucksack umgefüllt.

"Vollkommen unbeobachtet" war er in diesem Moment tatsächlich, von den automatisch aufzeichnenden Kameras mal abgesehen. Wir standen bereits am Ausgang und haben auf ihn gewartet und nachdem er mit dem prall gefüllten Rucksack die Kasse passiert hatte, ohne irgendetwas zu bezahlen, durfte er uns direkt ins Lager begleiten. Anzeige, Hausverbot, Dududu und Lalala …

Wie so oft war es wieder einer der vielen zufälligen Blicke auf den Übersichtsbildschirm unserer Videoanlage, der diesen Diebstahl verhindert hat. Ich hatte mich gerade mit einer Kollegin unterhalten und beobachtete das Geschehen im Laden, als mir dieser Typ auffiel, der nicht nur durch seine Erscheinung, sondern auch sein komisches Verhalten herausstach. Minutenlang ging er nervös und die Umgebung beobachtend hin und her. Nicht hin und her, wie ein unentschlossener Kunde hin und her gehen würde, sondern hin und her, wie man die Lange sondiert und sich einen Überblick verschafft.

Als er schließlich wieder zum Süßwarenregal zurückgekehrt war, zog er nach ein paar Augenblicken den kompletten Karton aus dem Regal und verschwand damit aus dem Hauptgang. In dem Moment waren ein Kollege und ich bereits schon auf dem Weg nach vorne, weshalb der Ladendieb im Moment des Umfüllens tatsächlich unbeobachtet war.

Hat ihm aber nichts geholfen. :-P


Feta, g&g – und doch geklaut!

Am Morgen kam ein Kollege zu mir und hielt mir ein paar offenbar abgerissene Warensicherungsetiketten vor die Nase, die er im untersten Fach des großen Kühlregals beim Käse gefunden hatte. Augenverdrehend sagte ich zu ihm, er soll die wegwerfen. Auf dem Video hätten wir die nicht sehen können und wer da wann was geklaut hat, würde sich so nicht mehr nachvollziehen lassen. Thema erledigt.

Ein paar Stunden später schickte mir Ines, die von dem Etikettenfund nichts wusste, dieses Foto und wunderte sich, dass das Fach mit dem Feta unserer Eigenmarke komplett leer war. Kann natürlich passieren, aber nach dem Verräumen der frisch gelieferten Ware? Das erste komische Gefühl machte sich im Magen breit. Der Kollege aus dem MoPro, der mir am Morgen die Etiketten gezeigt hatte, erklärte die Lücke damit, dass er den Käse nicht zu heute bestellt hatte, weil das Regal gestern noch komplett voll gewesen sei. Bei nur wenigen verkauften Packungen im fraglichen Zeitraum dürfte damit klar sein, wo der Rest abgeblieben ist.

Ich finde das so unfassbar frustrierend, was man hier so erlebt … :-(


Bakerman

Die Produkte, die wir tiefgefroren für das Bake-Off-Regal vorrätig halten, tragen unterschiedliche Markennamen. Es gibt welche unserer Eigenmarke "gut & günstig", andere sind aus der hauseigenen Bäckerei Schäfers und dann gibt es noch die Artikel von Bakerman:



Bei dem Namen Bakerman, was ja nun nichts anderes als "Bäcker" bedeutet, muss ich immer unweigerlich an eine Strophe aus dem Lied "The Bells of Notre Dame" aus dem Disneyfilm rund um besagte Kathedrale* denken:

Morning in Paris, the city awakes
To the bells of Notre Dame
The fisherman fishes, the bakerman bakes
To the bells of Notre Dame
Und schon ist der Ohrwurm im Kopf. Bitteschön:



*) PS: Die Geschichte dreht sich vor allem um die Kathedrale und das Leben in Paris, der Glöckner Quasimodo ist im Buch eigentlich nur, im Gegensatz zu sämtlichen Verfilmungen, ein eher beiläufiger Handlungsstrang. Ich habe es letztes Jahr als Hörbuch gehört. Über 20 Stunden, vorgelesen von Oliver Rohrbeck. Oder anders: Klugscheißer Justus Jonas hat einen zwanzigstündigen Vortrag über das alte Paris gehalten. Sehr witzig irgendwie. :-)

SPAR-Markt in Cala Millor / Mallorca

Mal wieder ein SPAR-Markt aus Cala Millor an der Ostküste Mallorcas. Auch in diesem Markt bekommt man die typische Sortierung, also viele Produkte für Touristen, von Strandspielzeug bis Sonnencreme, abgerundet mit einem wenig tiefen Standardsortiment:

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Akustisch dichtgepflastert!

Ein junger Mann stand vor dem Leergutautomaten und gab einige Flaschen ab. Da ich gerade an unserem Konica-Minolta-Multifunktionsgerät stand und einige Seiten einscannte, bekam ich mit, dass der Automat eine Flasche verweigerte, die er eigentlich nehmen sollte.

"Die sollte er eigentlich nehmen, ich gucke mir das gleich mal an", rief ich ihm aus den wenigen Metern Entfernung zu und eigentlich hätte er es auch hören müssen und selbst wenn er der Sprache nicht mächtig gewesen wäre, so hätte er doch irgendwie reagieren sollen. Noch während ich sprach, zog er seinen Leergutbon, drehte sich um und warf im Weggehen die Flasche, die der Automat zuvor nicht annehmen wollte, achtlos in den Mülleimer. Ich rettete sie zunächst von dort und stellte sie neben die Leergutkasse.

Ein paar Minuten später sah ich, als der Kunde die Kapuze seines Hoodies zurückschlug, dass er darunter noch Kopfhörer trug. Ich vermute, es war keine Sprachbarriere, der Kerl hat mich schlichtweg nicht gehört. Wer sich bewusst dafür entscheidet, keine Kommunikation von außen zuzulassen, wird es mir wohl auch nicht übel nehmen, wenn ich den Pfandwert der Flasche an die Elefanten spende – und so geschah es dann.

Nachbestellt: Honig aus Delmenhorst

Von dem Honig aus Delmenhorst ist inzwischen der Großteil verkauft worden. Beim Imker habe ich gerade nachbestellt, er wird uns die Ware direkt nach Hause bringen und wir schleppen sie dann mit zur Firma. Warum sollte er auch extra für die paar Gläser nach Bremen reinfahren, wenn wir quasi um die Ecke wohnen? :-)

Da er noch keine Lust hatte oder Zeit gefunden hat, die Rechnung zu schreiben, ist die ganze Ware noch nicht bezahlt. Das Geschäftsmodell sollten mal alle Lieferanten einführen, dann füllte sich das eigene Konto noch etwas schneller, hehe. :-P


Loch im PVC-Boden im Kassentisch

Die Firma, die unsere Fußböden im kleinen Büro und im Aufenthaltsraum neu machen wird, kümmert sich in einem Sidequest auch noch um den Fußboden vom Kassentisch.

Warum ITAB in einem Kassentisch, der preislich im oberen vierstelligen Preissegment angeordnet ist, einen hauchdünnen Billig-PVC-Boden einlegt, erschließt sich mir nicht. Die 200 Euro mehr, um da ein massives Zeug mit brauchbarer Nutzschicht anständig einzubringen, bringen da auch keinen mehr um – dafür hätte man länger Spaß damit und nicht nach einiger Zeit Löcher im Boden.
Gut, das ganze Ding ist nun inzwischen auch schon wieder weit über acht Jahre alt und darf nach rund drei Millionen Kunden auch seine Gebrauchsspuren haben, aber das Loch im Bodenbelag ist ja nicht erst vor ein paar Tagen plötzlich aus dem Nichts entstanden.

Egal. Wir gucken mal, was die Firma da für eine Lösung vorschlagen wird.

Fotos folgen bei Gelegenheit. :-)