Thursday, September 7. 2006Mit QuellensicherungComments
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Tatort Sparmarkt: Die Warensicherungsanlage spielt schon beim Betreten eines Kunden verrückt. Der Mitarbeiter "greif" sich den Kunden und bittet ihn mit ins Büro zu kommen.
Nach Überprüfung mit der Kelle der Gerechtigkeit findet Cheffe den USB-Stick. Kunde: "Ach ja. Hab ich nicht dran gedacht. Ha'm die mir drüben beim Penny auch gesagt." Cheffe: "Nichts für ungut, aber ein Bild muss ich davon noch machen..."
*hihi* Nee, ganz so war es nicht. Der Kunde hat gleich beim Hereinkommen Björn angesprochen und Bescheid gesagt, daß er gerade von Penny kommt und daß die ihm das mit der Sicherung erzählt haben.
Wieso Deppen? Wenn der Hersteller das einbaut, kann Penny doch nix dafür. Immerhin nett, daß sie ihre Kunden vorwarnen, daß es Alarm bei uns geben könnte.
Erstens sind die Hersteller Deppen, weil sie Sicherheitsmaßnahmen *diktieren* und zweitens sind die von Penny Deppen, weil sie so ein Produkt ins Sortiment aufnehmen.
OK, sollte an meiner radikalen Ausdrucksweise arbeiten. Ich nehme das "Deppen" zurück. Trotzdem finde ich die Strategie alles andere als optimal.
Nunja. Quellensicherungen sind schon praktisch, gerade bei kleinen hochwertigen Produkten. Wir z.B. können gar nicht alles selbst sichern, dazu fehlt uns die Zeit. Und Quellensicherungen sind unauffälliger, die kann man nicht einfach abreißen und unters Regal werfen. Mit Quellensicherungen würden wir so manchen Verlust vermeiden...
Auch wenn es für Läden, die keine Entwerter haben und die Kunden, die dort einkaufen, natürlich hirnrissig ist. Das sind eben die zwei Seiten der Medaille. RFID finde ich auch bedenklich, aber eine eingebaute Sicherung habe ich mir gerade bei Kaffee und Co. so manches Mal gewünscht. Den Instant-Kaffee (Nescafe etc.) können wir nur noch aus dem Lager verkaufen. weil er rucksackweise entwendet wurde. Da halfen auch keine Klebeetiketten, jetzt ist er unter Verschluß.
Natürlich sind Sicherungssysteme sinnvoll. Je stärker sie in das eigentliche Produkt integriert sind, desto sicherer dürften sie sein.
Aber warum um alles in der Welt nimmt Penny derart gesicherte Artikel ins Sortiment auf? Und warum verbaut der Hersteller so ein System? Ich bin kein Fachmann, aber meiner Meinung nach sollte man sich an einen Standard halten oder zusammen mit den Kunden/Unterhändlern einen entwickeln. Dann passiert sowas nicht.
"Und warum verbaut der Hersteller so ein System?"
Bloß weil jemand ein Produkt herstellt, reissen sich die Märkte nicht automatisch darum es zu verkaufen. Bei ähnlichen Produkten und ähnlichen Preisen gewinnt dann u.U. der, der das Quentchen bessere Funktionalität hat. Sei es die Urlaubsreise für den Chefeinkäufer oder die automatische Warensicherung, die Verluste durch Diebstahl verhindern soll ...
#2.1.1.1.1.1
on
2006-09-12 14:54
Hast Recht. Warum ein Produkt entwickeln, welches sich von denen der Wettbewerber in Punkto Qualität und/oder Preis unterscheidet, wenn es auch eine in die Verpackung integrierte Warensicherung tut.
....mein lieber Herr "Peter" von #2:
Die Leute von Penny gleich als "Deppen" zu bezeichnen halte ich einfach ich einfach für unverschämt........und ein Blick in Ihren Blog und die Rechtschreibung darin, regt schon zum Nachdenken an, wer hier der "Depp" ist.......... [KOMMENTAR VERSCHOBEN]
#2.2
on
2006-09-07 11:26
Hallo HaPe, neben dem jeweiligen Datum eines Kommentars ist ein Link namens "(Antwort)". Wenn du darauf klickst, dann werden die Einträge entsprechend verschachtelt. Das ist für die Leser dann übersichtlicher und bildet die Logik Beitrag-Antwort besser ab.
Zum Thema: Wie du vielleicht gelesen hast, habe ich meinen Standpunkt mittlerweile ein wenig detaillierter ausgeführt. In erster Linie haben für mich die Hersteller versagt. Penny ist aber nicht viel besser, weil die Artikel ins Sortiment aufgenommen wurden. Meine "krasse" Reaktion deswegen, weil einfach sehr viele Leute keine Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nehmen. Und das nervt mich einfach sehr. Ist da was falsch dran? OT: Eine der Grundregeln des Usenet (kann man ganz leicht auf Weblogs übertragen) besagt, dass ein Diskutierender, der die fehlerhafte Rechtschreibung eines anderen Mitdiskutierenden als Argument heranzieht, die Diskussion verloren hat. Du hast verloren.
Soll das jetzt ein Persilschein für asoziale Rechtschreibung sein?
#2.2.1.1
on
2006-09-07 11:52
Habe ich das gesagt oder gar behauptet? Ganz nebenbei, asozial definiere ich persönlich anders. Ich kann meinerseits auch keine besonderen Defizite in meiner Rechtschreibung oder Grammatik erkennen, die das Prädikat "asozial" verdienen. Beim Schnellschreiben macht man nun mal Fehler.
Asozial definiere ich als Beleidigung. Beleidigungen sind hier nicht erlaubt, für die Zukunft bitte ich um Mäßigung. Hätte Peter nicht reagiert, wäre Dein Kommentar jetzt weg.
Ja sorry, du hast natürlich Recht. Ich habe das Schimpfwort wahrscheinlich deshalb so leichtfertig benutzt, weil es hier bei uns in einem nicht wirklich arg bösen Zusammenhang benutzt wird. Die Bayern werden mir beipflichten. Abgesehen davon finde ich die Sache trotzdem schrecklich kundenunfreundlich.
Häh? Deppen ist IMHO OK, das meinte ich nicht. Genauso wie Armleuchter. Arsch*** und asozial wiederum gehen für mich unter die Gürtellinie. Gibt es eigentlich eine Übersicht über salonfähiges Schimpfen?
Ach so, ich dachte du spielst auf das Deppen an..
...Uuuund? Gibt es im Usenet eine Übersicht? Ich bin gerade aus dem DAU-Stadium mit Mühe entfleucht. Björn und seine langjährigen Mailbox/Usenet/Internet-Freunde kennen sich da deutlich besser aus.
Schau mal hier: http://www.bruhaha.de/laws.html Da findest du die Usenet-Laws. Echt interessant und *so wahr*..
.....dann hab ich halt verloren........was auch immer.......wenn es Sie befriedigt "gewonnen" zu haben........
#2.2.1.2
on
2006-09-07 12:00
Es geht hier nicht um gewinnen im herkömmlichen Sinne, sondern darum, dass du dich selbst disqualifizierst, indem du die Rechtschreibung als Argument heranziehst.
BTW darfst du mich gerne duzen. Das ist in Weblogs und Foren etc. sowieso üblich.
1. Nicht die Hersteller haben versagt, sondern die Gesellschaft, in der Ladendiebstahl etc. im heutigen katastrophalen Ausmaß an der Tagesordnung ist ...
2. Mangelhafte Rechtschreibung ist unhöflich, wenn keine Bereitschaft besteht, sich zu verbessern. Wer in Oerthographie etc. aast, mutet dem Leser unter Umständen zu, dreimal lesen zu müssen, bis er es einmal verstanden hat ... Jetzt denk nach, wer looserer ist ... Mal schauen, was beim Spamschutz wirklich hinter den Hieroglyphen steckt!
#2.2.1.3
on
2006-09-07 13:14
...und immer noch suche ich nach den mir unterstellten krassen Rechtschreibfehlern...
Ach ja, ich habe übrigens tatsächlich verloren. Ein Gesetzt besagt: "Wer "You loose" schreibt, hat automatisch verloren." Ich gebe mich (fast) geschlagen. Die Frage ist dennoch, ob man noch verlieren kann, wenn es schon einen verlierer gibt.
1. Nicht die Hersteller haben versagt, sondern die Gesellschaft, in der Ladendiebstahl etc. im heutigen katastrophalen Ausmaß an der Tagesordnung ist ...
2. Mangelhafte Rechtschreibung ist unhöflich, wenn keine Bereitschaft besteht, sich zu verbessern. Wer in Orthographie etc. aast, mutet dem Leser unter Umständen zu, dreimal lesen zu müssen, bis er es einmal verstanden hat ... Jetzt denk nach, wer looserer ist ... Mal schauen, was beim Spamschutz wirklich hinter den Hieroglyphen steckt!
#2.2.1.4
on
2006-09-07 13:17
Puh, ich hab sowas mal im Mediamarkt erlebt. Da wollte ich etwas kaufen, das auch mit einer Sicherung versehen war, die die dort nicht deaktivieren konnten. Häh, im Mediamarkt? Jedenfalls hat mich beim Verlassen eine Sicherheitskraft abgefangen, mir kommentarlos die Packung weggenommen, geöffnet, Sicherung raus, mir die Packung wieder in die Hand gedrückt... auf mein Grinsen hin hab ich es dann doch noch erklärt bekommen.
Moin!
Das soll mal ein "Sicherheitsbeamter" bei mir machen. Danach kann er monatelang ersteinmal gar nichts mehr öffnen, da seine Hände in Gips liegen. Ne, mal im Ernst: Der hat vorher nachgefragt, oder?
#3.1
on
2006-09-07 11:17
Fehlt noch, dass Penny die Kunden gezielt rüberschickt: "Gehen Sie doch jetzt bitte noch eben kurz da drüben in den Spar-Markt. Der freundliche Herr Harste kann die Warensicherung in unserem Artikel deaktivieren."
Fachfremde Frage
Wieviel hat der Stick denn bei Penny gekostet? Suche gerade einen...
#5
on
2006-09-07 12:24
Hat sich schon erledigt, hab das Angebot bei Penny auf der Website gefunden.
Ist ja gar kein Memory Stick, sondern USB-Stick....
#5.1
on
2006-09-07 12:28
@Anna: Was ist denn der Unterschied zwischen Memory- und USB-Stick? Und warum ist das eine besser als das andere?
#5.1.1
on
2006-09-07 18:50
"Memory Stick" ist eine Marke von Sony. Umgangssprachlich werden aber irgendwie alle Speichersticks so genannt...
da fallen mir gerade folgende Sachen ein:
- USB-Stick kaufen, beim Reingehen drauf hinweisen und beim Rausgehen piepst ja der Stick (und vielleicht die anderen von Björn gesicherten Sachen ?) ?? - Björn will geDUtzt werden - In Foren wird üblicherweise geDUtzt (okay, steht oben auch schon - Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten EFLN - Egozentrische Fliegen lernen norwegisch
#6
on
2006-09-07 12:48
Hehe! Das nächste Mal, wenn Du meinen Namen missbrauchst, werde ich ihn wieder ändern.
Naja, immerhin weiß ich jetzt, daß man mit der google-Suche schopblogger bremen auch auf diese Seite kommt. Denk Dir was anderes aus, Du Troll.
Zum Thema Quellensicherung und RFID
Beides hat nur wenig gemeinsam. Das EAS-Tag (Electronic Article Surveillance) besteht aus einem Schwingkreis, d.h. Spule und Kondensator sind auf eine Resonanzfrequenz von zumeist 8,2 MHz abgestimmt. Die Spule fungiert hierbei als Antenne. Zwischen den EAS-Gates (Die Metalldinger, durch die man an der Kasse durchläuft) wird ein Elektrisches Feld aufgebaut. Durchläuft ein Tag mit passend abgestimmter Resonanzfrequenz dieses Feld, so zieht die Induktion in der Spule des Schwingkreises Energie ab und es wird erkannt: „Hier ist ein nicht deaktiviertes Tag“ Zur Deaktivierung werden die Tags entweder an der Kasse entfernt, bei Bekleidungsgeschäften ist dies üblich (klobige weiße Bembel), oder durch ein starkes Magnetfeld wird eine zu hohe Spannung für den Schwingkreis induziert: Der Folienkondensator schlägt durch und das Tag ist unwiderruflich zerstört. Zu Beobachten ist diese Technik zum Beispiel bei RENO-Schuhgeschäften, wenn die „Einkaufstüte“ mehrfach in einen in der Theke integrierten Behälter eingetaucht wird. RFID Electronic Data Carriers wird die neue Generation von RFID Chips genannt, die einen Informationsgehalt besitzen und diesen an spezielle Lesegeräte weitergeben. Das Besondere der beiden folgenden Techniken ist, das ein Sendebetrieb von ihnen ausgeht, ohne dass sie eine Energieversorgung besitzen. Sie werden ähnlich wie das EAS durch ein Induktionsfeld aktiviert, übertragen Ihre Information und verhalten sich dann wieder passiv bis zur nächsten Lesestation. Der passive, induzierte Transponder Reichweite: < 135 kHz: 2400 m, 13.56 MHz: 22.1 m Der Energieverbrauch im Transponder durch die Induktion wird als Spannungsabfall am internen Widerstand der Detektorantenne gemessen. Durch eine variierende Schaltung im Transponder wird der Effekt einer Amplituden-Modulation erzeugt. Diese Schaltvorgänge werden am „load modulator“ gesteuert, der auf diese Art die vorhandenen Daten auf das Induktionsfeld codiert: es findet eine Datenübertragung statt. Der passive, rückstreuende Transponder Hierbei wird die übertragene Sendeenergie im Transponder gesplittet: Durch Dioden wird ein gerichtetes Ein/Aus-Signal an eine integrierte Antenne geschickt, was ein aktives Rücksenden mit geringer Leistung ermöglicht, wobei die ankommende Energie verwendet wird und keine eigene Spannungsversorgung nötig ist. Die Schaltvorgänge im Transponder werden mit dem Speicherinhalt gesteuert. Das erhaltene Signal wird im Transceiver zum Auslesegerät umgeleitet. --------------------------------- Das sollte endlich mal den Unterschied zwischen einer Warensicherung und RFID der "Next Generation" Supermärkte erklären. Als ich bei Amazon ne SD-Karte von Kingston bestellt hatte, waren gleich 2 davon in der Packung integriert. Für unterschiedlich abgestimmte Frequenzen in den Warensicherungsanlagen.
#8
on
2006-09-07 14:12
Quellensicherung bestimmt IMHO lediglich die Art der Anbringung von Warensicherungsetiketten, Quelle=Hersteller.
http://de.wikipedia.org/wiki/Warensicherungsetikett: 2 Elektronisches Warensicherungsetikett 2.1 Radiofrequenz-Verfahren 2.2 Elektromagnetisches Verfahren 2.3 Akustomagnetisches Verfahren 2.4 RFID-Verfahren RFID hatte ich nur erwähnt, weil beim Thema Quellensicherung und Warensicherung (auch hier im Blog in früheren Kommentaren) immer wieder das kritische Thema RFID aufkommt.
Ahem....
Wer "Looser" schreibt, hat sogar doppelt verloren. Wer "Loser" schreibt, hingegen nur einmal... "looser" heißt übersetzt allenfalls "mehr lose". Aber das geht mir auch immer wieder durcheinander -- genauso wie liegen, legen und lügen (lie, lay, lie -- wenn dann noch die Vergangenheitsform lie-lay-laid dazukommt, ist's ganz aus.)
#9
on
2006-09-07 14:29
Vielen Dank, Jungs, für die erbauliche Unterhaltung in meiner kurzen Kaffeepause... ihr könnt jetzt die Keulen wieder weglegen und eure Höhlen fegen. Ich kehre mit einem Lachen an meinen Arbeitsplatz zurück.
@Jörg: danke für den Zusatzlacher durch die egozentrischen Fliegen
Wenn die Kunden vom Penny schon zu Dir rüberkommen, könntest Du denen doch ein spezielles 'Penny-und-SPAR-Kunden'-Angebot machen, bei dem Du denen zum Beispiel Zotter-Schoki anbietest, oder etwas Ähnliches. Und als besonderer Kundenservice kümmerst Du Dich auch noch um die Quellensicherung der USB-Sticks. Ob Du wohl bei dem Penny ein kleines Werbeschildchen dafür aufstellen könntest?
Ah, den Stick kenne ich. Ich habe einen ähnlichen, aber mit 512 MB und von Hama (nicht 1 GB von Extrememory).
In Wirklichkeit stammen die ja von M-Systems (jetzt SanDisk). LUX - Letten üben Xenophobie Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
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