Die Wände hatten wir Sonntag gestrichen. Gestern ist gar nichts in dem Raum passiert und seit heute Früh sind die Handwerker da und kümmern sich um den/die neuen Fußböden.
So sieht der Aufenthaltsraum leergeräumt aus. Die Küchenzeile hinter der Tür bleibt natürlich, da wird der Bodenbelag bis unter die Schränke gelegt.
Erste Amtshandlung: Das alte Linoleum muss raus. Hier hat der Mitarbeiter der Fußbodenfirma mal probeweise ein Stück hochgerissen um direkt die Motivation wieder zu verlieren. Erstaunlich, dass der alte Bodenbelag im Bereich der Tür sich so großflächig von alleine herausgelöst hat. Der Rest klebte nämlich wie verrückt auf dem Boden fest. ;)
Wie die Zeit vergeht:
NEUN JAHRE ist es her, dass wir den Aufenthaltsraum gestrichen und halbwegs hübsch gemacht hatten. Als vorbereitende Maßnahme für den Einbau des Fußbodens (dazu später mehr) hatten wir den vergangenen Sonntag in der Firma verbracht und hier einmal grundlegend den Pausenrauf aufgeräumt und die Wände neu gestrichen. Mit einem etwas dunkleren Farbton als bisher, aber dafür hat diesmal auch die Decke einen neuen Anstrich bekommen, nachdem wir die Löcher von der alten Leuchte zugespachtelt hatten.
Nun fehlen noch ein paar schöne neue Stühle und nach wie vor eine haltbare Möglichkeit, die Fenster blickdicht schließen zu können. Da ist uns immer noch nicht
die Lösung eingefallen, die einen guten Kompromiss zwischen Optik und Haltbarkeit darstellt. Es wird wohl irgendwie in Richtung Vorhänge gehen, auf jeden Fall ohne nennenswerte mechanische Komponenten, die kaputt gehen können oder die man abreißen kann. Aber eine Sache nach der anderen …
Fundstück von Honza auf einer Packung "Combino" (Nudelgericht, quasi ein Pendant zu Miracoli) in der Paw-Patrol-Ausführung: Ein Strichcode mit Knochen.
Vielen Dank für die Zusendung. :)
Wir hatten das grüne Tuch mal für allerhand Blödsinn gekauft. Eigentlich wollten meine Tochter und ich an dieser Stelle ein paar lustige Videos machen, aber als dann die Katze das Tuch für sich entdeckt hatte, gab es eine kleine Planänderung.
Für was das Vieh alles herhalten musste … :P
(Er wusste ja nichts von dem Surfbrett, also alles gut.)
Die
Anfang Juli bestellten Kiosktüten sind wider sämtlicher Erwartungen und Hoffnungen vor ein paar Tagen kommentarlos via Paketdienst geliefert worden.
Ich beschwere mich nicht und packe sie ins Regal und wir werden sie auch ganz sicher verkaufen. Aber ich glaube, danach lassen wir es auch gut sein …
Nicht gezielt oder nach einem festen Turnus, aber doch ab und zu mal gucke ich bei Ebay oder kleinanzeigen.de nach gebrauchten Kameras von Jovision. Es gibt leider keine neuen mehr, aber mit der alten Technik bin ich sehr glücklich. Unkompliziert und funktional – mehr will ich doch gar nicht.
Ich hatte drei gebrauchte Stiftkameras bei den Kleinanzeigen entdeckt. Leider stellte sich heraus, dass eine wohl doch kaputt war, aber da habe ich mich mit dem Verkäufer einigen können. So habe ich zwei weitere Kameras, die uns demnächst eventuell vollkommen neue Blicke auf unsere Firma zeigen können … :)
Dass in Supermärkten buchstäblich über Nacht regelmäßig
alles umgeräumt wird, ausschließlich mit dem Hintergedanken, die Kunden maximal zu verwirren, ist seit vielen Jahren hinlänglich bekannt.
Die Schilder über den Regalen nicht vergessen. ;)
Heute sind es noch 1100 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …
1100 Tage. Manche zählen mühsam Schäfchen zum Einschlafen, ich zähle erfreut die Hunderter, um wach zu bleiben. :)
Ein Mann kam mit leeren Händen an die Kasse und hielt sich das Handy ans Ohr. Ob er tatsächlich mit jemandem telefonierte oder sich nur das ausgeschaltete Gerät an den Kopf drückte, ließ sich nicht ermitteln. Jedenfalls tat er so, als wenn es das gesuchte Produkt nicht gegeben hätte und er hielt sich auch während des (Selbst-)Gesprächs demonstrativ im Bereich der Kasse und meines dort stehenden Mitarbeiters auf. Das sollte wohl suggerieren, dass es sich bei ihm um einen ehrlichen Kunden handelt, denn ein Bösewicht würde doch schließlich so schnell wie möglich aus dem Laden zu rennen versuchen.
Als der Typ den Antennen unserer Warensicherungsanlage zu nahe kam, entpuppte er sich schlagartig eben doch als Bösewicht, denn in dem Moment rannte er sofort los. Mein Mitarbeiter reagierte geistesgegenwärtig und sprang auf und versuchte, den Ladendieb noch einzuholen, aber leider vergeblich.
Der Dieb war weg, bekannt kam der Mann auch niemandem vor, und die Ware war auch weg. Geklaut hat er insgesamt sieben Packungen geschnittenen Butterkäse unserer Eigenmarke. Zunächst hatte er drei Packungen genommen und im nächsten Quergang in seinen Rucksack gestopft, danach noch einmal vier weitere.
Warum Käse? Warum immer Käse? Wann ist Käse denn nur DAS Diebesgut Nummer ein geworden, zumindest hier in Bremen? Es ist unfassbar.
Ein weiterer SPAR-Markt, den Christian in seinem Urlaub in Frankreich entdeckt hat. Dieser hier befindet sich in der Küstenstadt
La Seyne-sur-Mer und liegt nur wenige Meter vom Hafen / Meer entfernt. Vielen Dank für die Zusendung.
Hier ist der Laden
bei Google Street View zu sehen. Lustig, dass sich da gerade das Klischee (Eigentlich eher eine Tatsache als ein Klischee …) erfüllt, dass Franzosen, wenn sie vom Einkauf kommen, immer irgendwie ein Baguette tragen oder zumindest eines irgendwo aus einer der Einkaufstüten herausguckt. :)
Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, führt einer meiner Wege von der Firma nach Hause durch das Naturschutzgebiet Ochtumniederung bei Brokhuchting. Das ist zwar kein großes Teilstück auf meinem Weg, aber ich fahre dort sehr gerne. Ein Teil des Weges führt einer Allee gleich unter Bäumen hindurch – diesmal überraschte mich die tiefstehende Sonne damit, dass sie genau in diesen "Tunnel" hineinstrahlte. Es sah wirklich cool aus.
Während der Fahrt fummelte ich schnell mein Handy aus der Tasche und knipste ein paar Bilder. Natürlich mit komplett fettiger und zugeschmierter Kameralinse, die neben dem dunstigen Schimmer im Bild auch für diesen tollen Überstrahleffekt gesorgt hat. Ich hätte natürlich anhalten, die Linse reinigen und das Bild noch einmal völlig entspannt neu knipsen können. Aber, hey, ich bin ein Mann! "Das geht schon so!" :P
Und doch ist es unterm Strich irgendwie ein cooles Bild geworden:
Wichtige Info in eigener Sache:
Dass die Optik von Serendipity (der Blogsoftware) und meinem Blog im Speziellen etwas oldschool ist, ist die eine Sache. Wenn sicherheitsrelevante Dinge nicht mehr funktionieren, ist das leider eine ganz andere. Ich weiß nicht, warum das einst passiert ist, aber die Konfiguration dieser Installation meiner Blogsoftware hat von Anfang an irgendwo einen Fehler gehabt, so dass Updates gar nicht funktionierten. Das geht natürlich eine Weile gut, aber irgendwann überholt es einen und spätestens mit dem aktuellen PHP-Problem war ein weiterer Schritt notwendig.
Zusammen mit
Manitu kommt hier demnächst also alles neu. Als vorbereitende Maßnahme werde ich hier vorab einiges ausdünnen, z.B. die Seitenleiste mit ihren Plugins.
Wundert euch also nicht, wenn plötzlich und ohne weitere Ankündigung mal gar nichts mehr zu sehen ist oder alles anders aussieht, da wird dann im Maschinenraum gearbeitet!
Douglas Adams soll einst einen Bäcker gefragt haben, warum das Universum existiere. Der Bäcker verstand nur
Bahnhof "Hefewürfel", reichte ihm exakt 42 Gramm und sagte: "Damit expandiert alles." Der Bäcker dachte an seine Brötchen, Adams dagegen schrieb die Zahl sofort auf und den Rest kennen wir. So oder so ähnlich soll sich die Geschichte wohl zugetragen haben. ;)
Hefe findet man im Supermarkt in zwei üblichen Erscheinungsformen: Als trockenes Pulver im Backregal und als kleinen, leicht bröseligen Würfel im Kühlregal. Wobei die Sache mit dem Finden der Würfel im Kühlregal schon zu so
manch kuriosen Beschilderungen geführt hat. Offenbar tarnen sich die kleinen Würfelchen in den großen Kühlregalen ladenübergreifend sehr erfolgreich.
Letzterer wiegt übrigens grundsätzlich 42 Gramm – aber warum ausgerechnet 42? Ist das die ideale biologische Hefemenge? Eine geheime Bäckernorm? Hat Douglas Adams vielleicht doch etwas damit zu tun? Illuminati? Bill Gates?
Sie?!
Die Erklärung ist erfreulich bodenständig: Früher bekamen Bäcker ihre Hefe in Blöcken zu 500 Gramm. Diese wurden in zwölf gleich große Portionen geteilt, wobei jede Portion für ungefähr ein Kilogramm Brot vorgesehen war. 500 geteilt durch zwölf ergibt 41,66666 […] Gramm. Da niemand Lust hatte, beim Hefeverkauf bis in die Unendlichkeit hinter dem Komma weiterzuschneiden, wurden daraus gerundete 42 Gramm.
Diese Größe hat sich gehalten, obwohl heute vermutlich kein Bäcker mehr mit einem Lineal vor einem halben Kilo Hefe steht und sich die benötigte Hefemenge abteilt.
Der Hefewürfel ist damit ein kleines Stück lebendige Wirtschaftsgeschichte, dazu im wahrsten Sinne des Wortes: Millionen einzelliger Pilze, zusammengepresst zu einer Verpackung, deren Größe nur deshalb existiert, weil die Zwölf einfach kein besonders eleganter Teiler von 500 ist.
42!!! :)
Unser Geldentsorgungsunternehmen hatte auf dem Zählbeleg, den ich immer via E-Mail bekomme, für eine unserer abgeholten Tageseinnahmen eine Differenz vermerkt: 50 Euro fehlten in dem Paket. Nanu?!
Nun zähle ich sämtliche Banknoten sogar zweimal, bevor sie auf die Reise gehen. Dazu schiebe ich sie bei jeder Zählung anders ausgerichtet (vorne/hinten und oben/unten vertauscht) durch die Zählmaschine, um zu verhindern, dass es Zählfehler aufgrund zusammenklebender oder sich an Eselsohren und anderen Knicken verhakender Scheine gibt. (Ja, theoretisch hat die Maschine auch eine Echtheitsüberprüfung, aber die hat ihr eigenes Mimimi, so dass ich sie nicht benutze.) Offenbar kann man sich auch mit Zählmaschine trotzdem mal verzählen. Auch zweimal hintereinander. Und abschließend möchte auch nicht vollständig ausschließen, dass ich nicht auch selber der Depp bin, der mit der Zählmaschine nicht umgehen kann.
Am nächsten Tag kam die Aufklärung, wieder per E-Mail: Es war ein falscher Fünfziger dabei. Wortwörtlich in diesem Fall. Den hatte ich nicht erkannt und auch die Geldzählmaschine hat es nicht bemerkt und die Banknoten dementsprechend ganz optimistisch als echtes Geld mitgezählt. Rechnerisch war also hinsichtlich der Anzahl der Banknoten im Safebag alles richtig, nur die hat die Europäische Zentralbank ganz offenbar versäumt, diesen einen Schein als offizielles Zahlungsmittel ebenfalls in ihren Bestand aufzunehmen.
Unterm Strich bleiben 50 Euro Verlust für mich und die Erkenntnis, dass zweimaliges Zählen zwar die korrekte Anzahl der Scheine bestätigt, aber leider nicht deren Existenzberechtigung in unserem europäischen Finanzwesen.
Unser Geldentsorgungsunternehmen hat seinem Namen diesmal jedenfalls alle Ehre gemacht. (Ich wollte den Wortwitz unbedingt mit einbauen, aber stimmt das mit der "Entsorgung" eigentlich nicht so ganz. Das Werttransportunternehmen hat die Blüte natürlich nicht entsorgt, sondern zur genauen Überprüfung an die Fachabteilung der Kriminalpolizei weitergeltet …)
Eine so prall gefüllte Backstation sieht auf einem Foto beinahe selbstverständlich aus. Ist sie aber gar nicht, von alleine geht das nämlich auch nicht.
Zunächst machen wir uns natürlich nichts vor: Was dort liegt, ist kein klassisches Bäckerhandwerk. Bei uns steht nachts niemand in einer romantisch in den ersten Sonnenstrahlen wabernden Wolke aus Mehl und knetet hingebungsvoll den Teig mit bloßen Händen nach einem seit Generationen überlieferten Familienrezept. Wäre schön, aber es handelt sich durchgängig um industriell vorgefertigte Ware, die wir im Laden aufbacken. Punkt. Kein Hexenwerk, nur Tiefkühlkost.
Trotzdem entsteht so ein Anblick nicht von alleine. Jedes Blech muss vorbereitet und gebacken, jede Sorte an den richtigen Platz geräumt und anschließend immer wieder nachgefüllt werden. Auch vorgefertigte Ware kann lieblos reingeworfen in ein paar halb leeren Fächern herumliegen – oder eben so aussehen, wie es der Kollege am Morgen vorbereitet hat.
Vielleicht fotografiere ich unsere Backstation deshalb immer wieder gerne. Nicht nur, weil das alles appetitlich aussieht, sondern weil das Bild einen dieser kurzen Momente festhält, in denen einfach alles stimmt und "schön" aussieht und ein wenig das restliche Gewusel hier im Laden ausblendet.
Industrieware oder nicht, einige Artikel sind sehr lecker. ;)