Unten seht ihr den Anfang eines Blogeintrags, den ich Anfang September begonnen hatte. Ich wollte einfach mal die Tage dokumentieren, an denen wir nicht mit dem Fahrrad zur Firma gefahren waren und warum es so war.
Ich hatte ganz motiviert die ersten beiden Tage eingetragen und dann schon wieder das Projekt vergessen. Man kann beliebig aneinanderreihen, dass wir den Anhänger brauchten, dass es geregnet hat, dass wir einen Termin auswärts hatten, dass wir etwas zur Halle bringen mussten, etc – irgendwas war immer wieder und schon ab der dritten Auto- statt Fahrradfahrt zur Arbeit hatte ich schon gar nicht mehr im Kopf, das hier mit der jeweiligen Begründung festzuhalten.
Ist aber irgendwie auch egal, ich muss ja keinem etwas beweisen. ich wollte diese Auflistung vor allem für mich haben, um zu erklären, warum ich in diesem Jahr nur rund 2/3 von meiner gewöhnlichen Fahrleistung der letzten Jahre erreicht habe. Aber wozu? Wir fahren mit dem Rad, wenn es passt – und wenn es sein muss, nehmen wir das Auto.
Stellen wir fest: Wir haben NIE das Auto benutzt, weil wir "keine Lust" zum Radfahren hatten. Außer wir hatten keine Lust, durch den Regen zu fahren oder auf Glatteis und Schnee herumzuschlingern, aber das meine ich damit natürlich nicht. Es war nie die reine Faulheit bei uns und ich finde, das ist schon viel wert!
Alle haben gewitzelt: "Wenn ihr das neue Auto habt, fahrt ihr nicht mehr mit dem Fahrrad." Gar nicht wegen des Autos, sondern weil es sich einfach so ergeben hat, sind wir in diesem Jahr tatsächlich deutlich seltener als in den vergangenen Jahren mit dem Fahrrad zur Firma gefahren.
Heute ist der 02. September 2026 und ich will in diesem Beitrag, der sich automatisch am 31. Dezember 2026 veröffentlicht, einfach mal die Auto-Tage inkl. Begründung auflisten.
02.09.: Nachmittags stundenlang Regen laut Vorhersage.
03.09.: Zeit sparen, da bis 20 Uhr Dienst und unsere Nächte ohnehin kurz sind.
Seit dieser Woche läuft die nächste Treuepunkte-Aktion der Edeka. Noch bis zum 13. Februar 2027 bekommt ihr in teilnehmenden Edeka-Märkten je 5 Euro Einkaufswert einen Treuepunkt. Für jeweils 20 zusammengesammelte Punkte könnt ihr eine der "Kitchen Aid"-Prämien zum günstigeren Preis bekommen. Ob die Preise wirklich gut sind oder man die Artikel online auch ohne Treuepunkte für den selben Kurs oder sogar günstiger bekommt, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest die von mir überprüften Töpfe und Pfannen habe ich nicht günstiger finden können. Die Küchenmaschine ist mit 299,99 € offenbar aber schon ein Schnäppchen, selbst bei Preisvergleichsseiten steht vorne augenscheinlich immer schon eine Drei.
Wir machen natürlich auch mit und haben sämtliche Artikel vorrätig, aber es fehlt mir der Mut, die Ware auch in den Pappaufsteller in den Laden zu stellen. Bevor wir uns da für viel Geld die Sachen klauen lassen, hole ich sie lieber wie sonst auch auf Anfrage einzeln aus dem Lager.
Noch ein SPAR-Markt von Carina & Lars: Diesen haben sie ebenfalls in Can Picafort auf Mallorca entdeckt. Wie so viele liegt auch dieser Laden nur wenige Meter vom Strand entfernt und bietet das übliche Sortiment für Touristen.
Hier beim Hornbach-Baumarkt in der Neustadt gibt es bekanntlich alles, was das Heimwerkerherz Supermarktbetreiberherz begehrt: Werkzeug, Schrauben, Kabel, Baumaterialien aller Art, Farben – und bei letzteren gelegentlich auch unfreiwillige Komik. :)
In der Farbenabteiligung am Tresen der Farbmischstation entdeckte ich diesen offensichtlich schon etwas betagten Heißluftföhn, der dort vermutlich schon seit Jahren seinen Dienst verrichtet, wofür auch immer. Direkt darüber prangt ein orangefarbenes Schild in der typischen Hornbach-Aufmachung mit der freundlichen Aufforderung: "Denk dran, nimm’s mit!"
Ich bin ja nun durchaus ein Freund klarer Anweisungen und wenn man mich schon so ausdrücklich dazu auffordert, etwas mitzunehmen, möchte ich natürlich auch nicht unhöflich sein.
Aber leider kam ich an den Stecker von dem Gerät nicht ran, da es offenbar fest zur Ausstattung der Farbmischstation gehört, und vermutlich haben auch die Mitarbeiter dort vor Ort eine etwas andere Vorstellung davon haben, was ihre Kunden mitnehmen sollen.
Ich habe den Föhn dann doch lieber am Haken hängen lassen. Nicht, dass mir hinterher jemand vorwirft, ich hätte die Anweisungen im Baumarkt allzu wörtlich genommen.
Die sollten das Schild mal ein paar Zentimeter versetzen
Es ist schon eine Weile her, aber an ein Gespräch mit einem ehemaligen Auszubildenden muss ich bis heute immer mal wieder denken.
Ich hatte ihn natürlich wie immer für das komplette Paket an Seminaren (Warenkunde und andere Fachthemen) angemeldet, die von der Edeka angeboten werden. Zum Start gab es einen Tagesausflug in den Heidepark Soltau, die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem Bus. Dort gab es zwar eine kurze Einführung, der eigentliche Inhalt des Tages bestand aber tatsächlich darin, gemeinsam den Park zu erkunden, Achterbahn zu fahren, Attraktionen auszuprobieren und als Gruppe Zeit miteinander zu verbringen. Klassisches Teambuilding also. Weil es unabhängig vom Freizeitpark ein offizieller Arbeitstag war, trug ich entsprechend die Stunden manuell in die Zeiterfassungssoftware ein.
Einige Zeit später kam der Azubi zu mir und erklärte, dass ihm für diesen Tag Arbeitsstunden fehlen würde, da ich mich bei der Berechnung der Freistellungstage vertan hätte.
Ich schaute nach. Er hatte Recht, so ein Fehler kann ja mal passieren, und so korrigierte ich die Stunden. Ich kommentierte das etwas leichtfertig damit, dass ich es überhaupt schon bemerkenswert finde, dass so ein Tag komplett als Arbeitszeit zählt.
Die Reaktion kam ohne jede Verzögerung in einem Tonfall, als hätte ich gerade vorgeschlagen, Heiligabend auf den 29. Februar zu verlegen: "Meinst du das gerade ernst?!"
Und ja – tatsächlich. Etwas zumindest.
Nicht, weil ich jemandem ein paar Arbeitsstunden nicht gönnen würde. Ganz im Gegenteil, ich muss mir als Arbeitgeber bestimmt nicht vorwerfen lassen, irgendjemanden um geleistete Arbeitsstunden zu bringen. Ich runde sogar konsequent auf, wenn es um die Berechnung der Stunden geht. Ich fand halt nur den Gedanken interessant, dass ein Tag im Freizeitpark mit Busfahrt, Achterbahn und Scream-Pizza ganz selbstverständlich als bezahlte Arbeitszeit angesehen wurde – und die Diskussion sich ausschließlich darum drehte, ob es vielleicht noch eine oder zwei Stunden mehr hätten sein müssen.
Vermutlich ist das einfach eine Frage der Perspektive. Aus Sicht des Unternehmens bezahlt man seine Mitarbeiter dafür, einen Tag im Freizeitpark zu verbringen. Aus Sicht des Mitarbeiters ist es dagegen eine dienstliche Veranstaltung – und damit selbstverständlich Arbeitszeit.
Beides lässt sich nachvollziehen, denke ich. Ich musste trotzdem schmunzeln. Denn mein erster Gedanke wäre vermutlich gewesen: "Cool, einen ganzen Tag Freizeitpark und dafür bekomme ich sogar mein Gehalt."
Ich wäre NIEMALS (!), auch als Azubi, der ich selber einst war, auf die Idee gekommen, da auch nur annähernd eine Forderung zu stellen.
Hier seht ihr einen weiteren SPAR-Markt von Burkhards Innsbruck-Fundstücken. Dieser Markt mit dem markanten Eingangsbereich befindet sich offiziell in der Leopoldstraße. Ist von dort aber dennoch kaum zu erkennen, da er auf einem rückwärtigen Grundstück liegt und nur durch einen schmalen Weg zu Fuß erreichbar ist. Das kann man in der entsprechenden Ansicht bei Street View gut erkennen.
Von der nächsten Querstraße aus gelangt man jedoch auf den großzügigen Parkplatz, da muss auch gar nicht lange nach einem Supermarkt suchen.
Vielen Dank an Burkhard auch für diese Zusendung! :)
Mit etwas Verzögerung bei der Lieferung, da der Paketbote uns nicht gefunden hat, sind nun endlich auch die Wandkalender mit der Werbung für Triton-Reisen hier angekommen.
Reine Kreuzfahrt-Motive gab es nicht, da müsste man ggf. mal ein komplett eigenes Projekt starten, aber die vorgegebenen Motive passen trotzdem alle zum Thema Urlaub und machen zumindest Lust auf Mehr, wenn schon nicht Meer. ;)
Der ziemlich heruntergekommener Typ war mir eigentlich gar nicht aufgrund seiner Erscheinung aufgefallen. Ich hatte nur auf der kleinen, rund 8x5 cm messenden Kompaktansicht der Videoanlage zufällig beim gedankenverlorenen Hinsehen während eines Gesprächs mit einer Kollegin die Bewegung gesehen, wie er die leere Brownie-Packung ins Regal mit Spirituosen schob. "Was war DAS denn?!", dachte ich schlagartig und spulte schnell die Aufzeichnung zurück.
Der Typ stand inzwischen bereits seelenruhig vor dem Leergutautomaten und fütterte ihn mit seinem mitgebrachten Sammelsurium, während die Kollegin und ich uns auf dem Bildschirm ansahen, wie er Augenblicke zuvor eine Packung Brownies von Milka aus dem Regal genommen, geöffnet und den Inhalt in seine Umhängetasche umgefüllt hat.
Weil ich viel zu tun hatte und keine Lust hatte, 'ne Stunde auf die Polizei zu warten und mich und einen weiteren Kollegen so lange zu binden, hab ich den Typen so rausgeworfen. Aber süß, wie man im Laden nicht die Klappe aufbekommt und "Tschulligum" und "Bruder, isch bezahl" redet – und mir draußen dann noch "Arschloch" und sonstige Beleidigungen an den Kopf wirft, statt sich zu freuen, ohne die Begegnung mit der Polizei davongekommen zu sein. Ist aber wohl normal in dieser Welt, anders kann ich es nicht mehr erklären.
Das Instant-Kakaopulver "Puchatek" ist ein beliebtes polnisches Getränk für Kinder. Der Strichcode stellt eine offenbar startende Rakete dar, die wohl ganz klar zu den Sternen will.
Ich habe wieder Zugriff auf 3D-Studio / 3DS Max. Ich bin begeistert und muss nach 16 Jahren Abstinenz erst einmal wieder "rein" kommen. Vieles hat sich verändert, das Programm ist wesentlich umfangreicher geworden – aber viele Handgriffe sitzen auch noch. Ist wohl wie beim Schwimmen, das verlernt man auch nicht. :)
Hier musste mal ein Modell, das eigentlich für 3D-Drucker gedacht war, als Flummi herhalten. Funktioniert aber noch gut mit den Materialeigenschaften.
Die alte Serie lasse ich trotzdem noch weiterlaufen. Mal gucken, wie ich mich parallel dazu neu wieder entwickle und was für Ergebnisse ich hier zeigen werde …
Bei Angestellten gibt es auch immer mal was zu beachten. Zumindest bei uns, wo man noch auf individuelle Eigenarten Rücksicht nehmen kann und will, gibt es immer etwas, dass sich die Lohnbuchhaltung (also ich) merken muss. Zum Beispiel monatlich bei den Gehaltszahlungen, dass ein Schüler weniger als den Mindestlohn bekommt, dass eine Mitarbeiterin unabhängig vom theoretisch möglichen Minijob-Lohn maximal monatlich nur eine Summe X oder Y bekommen möchte, ein individueller Stundenlohn aus einem vorherigen anderen Beschäftigungsverhältnis usw. Die Möglichkeiten sind vielfältig und auch ich kann mir das nicht immer alles merken.
Jeden Monat, wenn ich die Lohnabrechnungen fertigmachen muss (resp. die Vorarbeit fürs Lohnbüro bei einem Steuerberater erledige), gibt es ein paar Infos, die ich in den Folgemonat übernehmen muss. Die notiere ich auf einem Zettel, der dann für vier Wochen in der Ablage über meinem Schreibtisch verschwindet. Ein paar feste Regeln hatte ich dann eine Weile oben in der Ecke notiert und von Monat zu Monat immer wieder neu übertragen. Da stand zum Beispiel sowas wie "Liselotte maximal 350 Euro monatlich" oder "Peter 12 € / Stunde" und ähnliche Infos, die ich beachten muss.
Weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte, das immer wieder neu zu übertragen, hatte ich das irgendwann mal sauber aufgeschrieben, einen Kasten drumherum gemalt und mir davon 20 Kopien gemacht.
Drei Namen standen dort und in den letzten Wochen hatten uns aus unterschiedlichen Gründen zwei der Mitarbeiterinnen verlassen. Als ich nun mit Ines den letzten Buchungslauf vorbereiten wollte, scherzte ich noch mit ihr, dass da von meinen Notizen in den letzten Tagen und Wochen zwei hinfällig geworden waren.
Eine halbe Stunde später klingelte mein Handy. Die dritte Kollegin, die seit Monaten dauerhaft arbeitsunfähig war, bat darum, ob wir die Beschäftigung mit sofortiger Wirkung beenden können. Konnten wir und damit waren meine Notizen plötzlich schlagartig komplett erledigt.
Klingt jetzt für Außenstehende alles vermutlich eher wirr, aber das ist im Ganzen auch schwierig zusammenzufassen. Nicht schön für die (nun Ex-) Kollegin, aber aufgrund der Situation bei uns mussten wir dennoch lachen. :)
Das Konzept mit dem abgesenkten Bordstein und Einfahrten hat sich noch nicht bis zu jedem Verkehrsteilnehmer herumgesprochen. Wo Platz ist, kann geparkt werden.
Ich wollte mich gerade aufregen …
… als ich den Hinweis gesehen habe. Mensch, ja, sorry. Dann ist das natürlich entschuldigt. Tut mir Leid, dass ich mich da jetzt völlig ungerechtfertigt aufgeregt habe. Ein Blick auf das Kennzeichen hätte einem so viel Mühe ersparen können … :P
Das hat man in Deutschland auch noch nicht gesehen, in Norwegen ist es dagegen völlig normal, auch Tiefkühlgarnelen als Unverpackt-Artikel in Selbstbedienung anzubieten.
Hier zum Beispiel rohe Scampi und gekochte Garnelen, welche sich die Kunden mit den in der Truhe liegenden Schaufeln einfach selber nehmen können:
Die kleine Serie mit meinen alten Rendereien werde ich weiter laufen lassen – aber ich habe es getan: Ich habe mir 3D-Studio Max gekauft (Naja, "gekauft", heutzutage gibt es sowas ja nur noch als Abo …) und werde damit einer alten Leidenschaft, die nun über anderthalb Jahrzehnte Jahre Zwangspause hatte, wieder eine Chance geben.
Die Software war schon immer komplex, die aktuelle Version ist eeeeeeeeetwas unübersichtlicher als früher. Andererseits ist es lustig, wie viele Handgriffe doch noch sitzen, zumal die Benutzeroberfläche sich nicht grundlegend verändert hat. Spontane Spielereien gingen zwar noch etwas holperig von der Hand, aber grundsätzlich kam ich mit 3ds Max noch gut klar. Nur der neue ("erweiterte") Materialeditor ist spontan eine Herausforderung und augenscheinlich wohl auch nicht intuitiv zu bedienen. Aber das wird schon, mich hetzt ja keiner. :)