Anruf eines Brotlieferanten: Seit einigen Monaten wäre kein Zahlungseingang erfolgt und er wollte mich doch mal eben daran erinnern, bevor das zu einer riesigen Gesamtsumme aufläuft.
Etwas verwundert war ich schon, schließlich zahle ich alle Rechnungen zeitig, die ich von ihm bekomme. Und zwar auf das auf den Rechnungen aufgedruckte Konto.
Ich mußte mich doch nicht mehr daran erinnern können, daß wir vor längerer Zeit mal darüber gesprochen haben, daß das Geld auf ein anderes Konto überwiesen werden soll?
Von der SPAR gibt es seit vielen Jahren schon einige Interessante Dinge für die Kunden, nämlich zum einen die Rezeptkarten und dann natürlich das beliebte Haushaltsjournal, ein für die Kunden kostenloses Monatsmagazin von dem ich hier alleine schon von jeder Ausgabe 1000 Exemplare verteile!
Nachdem schon an vielenStellendurchgeklungenist, daß die EDEKA wohl recht radikal mit der SPAR in Bezug auf Marke und Kosten umgehen wird, bin ich mal gespannt, wie es mit o.g. Rezepten und Journalen weitergehen wird. Sicherlich werden sich die Kunden damit abfinden, wenn es beides nicht mehr geben würde, aber schade wäre es schon.
Mit der Post kam heute eine Bewerbung rein. Eine junge Dame sucht einen Arbeitsplatz als Verkäuferin. Eigentlich schade, daß ich gerade niemanden suche. Das Anschreiben ist okay, ihr Zeugnis nicht so der Hit, das beiligende Foto ist zwar qualitativ auch nicht wirklich ein Bringer, aber dabei doch irgendwie sehr sympathisch.
Ich glaube allerdings, daß sie lieber eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch als zu 'ner Tasse Kaffee bekommen möchte... ;)
Mitte Januar dieses Jahres, genauer gesagt: während des Sechs-Tage-Rennens, wurde eine neue Spirituose aus dem Hause Hardenberg hier in Bremen eingeführt: Kleiner Keiler, fruchtiger Kirschgeschmack mit dezenter Chili-Note auf Vodka-Basis.
Ein paar Tage nach den "Sixdays" kam ein Vertreter vorbei und bot mir die 0,02l-Miniaturflaschen im Direktverkauf an. Ich sollte da unbedingt mitmachen, denn die Bremer sind nun zum einen völlig heiß darauf und zum anderen bekommt man das Getränk nicht überall. Ich habe mich dann mit einer Probeflasche überzeugen lassen. ;)
8 Monate haben die Bestände Staub angesetzt später hat sich mein Bestand nun endlich verkauft und ich muß zugeben, daß ich darüber sehr froh bin. Ein Renner war der Keiler nämlich nicht.
Ich glaube, da werde ich noch einmal den Kältetechniker anrufen müssen: In einem meiner TK-Schränke schneit es. Zwar nur hinter einer Tür, aber immerhin. Glaubt ihr nicht? Hier der Beweis:
Mein "Von Kunde zu Kunde"-Bord ist nicht farbecht. Aus diesem Grund haben wir dort mehrfach den Hinweis angebracht, daß angeklebte Zettel entfernt werden.
Der Lehrerin, die dort gestern ihr Angebot für "Nachhilfe in Deutsch" mit Klebefilm festgepappt hat, würde ich bzgl. ihres Angebotes und der Kenntnisse in deutscher Sprache nur begrenzt trauen. :|
Heute kam nun endlich das gestern schon angekündigtekostenlose Muster einer Tischuhr mit meinem Werbeaufdruck hier an. Der Text "Neustädter Frischmarkt e.K. Inh. Björn Harste" unter dem SPAR-Logo ist nicht sonderlich geschickt gewählt, aber so stand's immerhin auf dem Briefpapier, das ich als Vorlage mitgeschickt hatte. Bei Bedarf läßt sich das noch problemlos verändern.
Damals hat es aus Zeitmangel leider für keinen kreativeren Eintrag im Handelsregister gereicht.
Das mit dem Werbeaufdruck ist sowieso so eine Sache: Wenn ich dick "SPAR" darufschreibe, ist der Nutzen für mich nicht unbedingt gegeben. "Neustädter Frischmarkt e.K." kennt kein Mensch. Also doch "Shopblogger"? :)
Aber nun weiß ich wenigstens, wieviel die Uhren kosten sollen: Je nach Menge (50 bis 800) ist der Preis von 2,90€ bis 3,90€ gestaffelt. Dazu kommen noch 0,40€ Druckkosten pro Uhr und auf alles noch die Mehwertsteuer. Bei der kleinsten Abnahmemenge sind das immerhin 4,99€ pro Uhr. Ob der Preis gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich werde die Uhr nun erstmal einige Zeit testweise im Büro laufen lassen und vielleicht fällt mir ja noch der eine oder andere Grund ein, davon eine gewisse Serie zu bestellen. Die Dinger sehen eigentlich recht hübsch aus, ticken allerdings leider auch relativ laut.
Anruf der Berufsbildenden Schulen für den Einzelhandel: Morgen fällt für einen meiner Auszubildenden der gesamte Unterricht aus und er kann den ganzen Tag im Betrieb bleiben.
Okay, könnte - wenn er nicht sowieso von Montag bis einschließlich Mittwoch auf einem innerbetrieblichen Seminar wäre und nun deswegen morgen so oder so nicht in der Berufsschule aufgetaucht wäre. ;)
Wie angenehm: Die Ware ist komplett verräumt, die Aushilfen sind schon alle zu Hause. Ein paar Bestellungen liegen noch an, aber da herrscht kein Zeitdruck.
Ich glaube, ich werde mir mal eben 'ne Pizza in den Ofen schieben und mir einen gemütlichen Nachmittag gönnen. ;)
Post von meiner Hausbank: Um mir weiterhin "kundenorientierte Angebote auf einem hohen Qualitätsniveau" bieten zu können, wird mich in den nächsten Tagen möglicherweise jemand vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest anrufen und mich zu meiner Zufriedenheit mit den Leistungen der Sparkasse Bremen befragen.
Im Schreiben stand noch, daß das Gespräch ca. 10 Minuten dauern wird. Ich bin mir sicher, daß ich es auf maximal 20 Sekunden reduzieren werde.
Vertreter sind schon ein seltsames Völkchen. Die eigene Ware ist natürlich grundsätzlich die wichtigste in einem Einzelhandelsgeschäft und sollte am besten in unmittelbarer Nähe der Kasse plaziert werden. Und wenn kein Platz ist, kann man ja welchen schaffen - die Mitbewerber sind sowieso nicht wichtig und am eigenen Produkt verdient der Händler schließlich viel mehr. "Umsatz-" und "Spanne-Bringer" sind einem doch schließlich wichtig, "oder Ihnen nicht?" Ich hasse diese Fragen. Beantwortet man sie mit "nein", lügt man. Sagt man "ja", fangen die Leute sofort an, sich in den Regalen und auf den Aktionsflächen auszubreiten.
Es gibt nunmal viele interessante Produkte - aber wenn kein Platz ist, dann muß man mal verzichten. Das ist einfach so. Vielen Reisenden scheint das völlig egal zu sein. Klar: Die Leute wollen auch von irgendetwas leben und versuchen natürlich, so viel Ware wie möglich an den Mann Händler zu bringen - schade nur, daß sie oftmals kein Verständnis dafür zeigen, daß man zugunsten der Ordnung und Übersichtlichkeit lieber auf die Ware verzichten möchte. Im schlimmsten Fall werden sie dann noch unfreundlich und aggressiv. Diese Art Vertreter kann man dann leider nur noch vor die Tür setzen - womit sich jede (wenn auch nur eventuell später mal mögliche) Geschäftsbeziehung in jedem Fall schon im Vorfeld komplett erledigt.
Es gibt übrigens auch ein paar sehr nette Ausnahmen.
Eine Kollegin hat ihre Arbeitszeiten auf einen Zettel geschrieben. Ich werde mich bemühen, ihr da irgendwie entgegenzukommen - aber versprechen möchte ich nichts.
Tiefkühlkosthersteller FRoSTA zahlt seit einem Jahrzehnt schon jährlich 4000 Euro Lizenzgebühren für den aus Funk und Fernsehen bekannten "Frosta ist für alle da"-Jingle.
Im hauseigenen Blogberichtet Vorstandsmitglied Felix Ahlers darüber, eventuell einen neuen Jingle einzuführen. Ein privater Bekannter von ihm hat auch gleich probeweise einen eigenen Jingle komponiert und gesungen, aber meiner Meinung nach kann das Werk dem Original nicht das Wasser reichen - eine Meinung, die viele andere Kommentatoren im FRoSTA-Blog ebenfalls teilen.
Kritisiert wurde in den Blog-Kommentaren auch der Text an sich: "Frosta ist für alle da" sei eine generell ungünstige Aussage und man könnte zur Überlegung kommen, für wen FRoSTA denn möglicherweise nicht da sein könnte...
Ich habe dazu übrigens auch einen Vorschlag zu machen:
FRoSTA - Der reinste Geschmack!
In Anlehnung an die FRoSTA-Reinheitsgarantie hat der Spruch eine schöne doppelsinnige Bedeutung. Und die passende Melodie habe ich auch schon im Ohr. ;)
Endlich hat es die Brauerei Loscher KG geschafft, ihrem Kult-Getränk Club-Mate einen EAN-Code zu gönnen. Möglicherweise drucken sie den Strichcode sogar schon seit einiger Zeit auf die Flaschen - aber wir haben ihn erst heute entdeckt.
Endlich müssen wir bei dem Artikel an der Kasse nicht mehr eine PLU-Nummer eintippen, sondern können einfach die Flaschen bequem über den Scanner führen. Das geht schneller und ist weniger fehleranfällig.
Zwischen den vielen Büchern auf der Palette mit 2,95€-"Mängelexemplaren befindet sich ein Exemplar von Lou Paget: "Die perfekte Liebhaberin - Sextechniken, die ihn verrückt machen." Inklusive CD-ROM. Inhalt: Unbekannt.
Ich bin mal gespannt, wie lange das Buch da noch liegen wird oder ob es überhaupt jemals einen Käufer findet. Auch wenn ich mich selber in keinster Weise als prüde oder verklemmt bezeichne - diese Lektüre würde ich nicht in dem Geschäft kaufen, aus dem ich auch meine täglichen Lebensmittel beziehe. Ich glaube, da könnte ich nicht mehr ohne rot anzulaufen an der Kasse stehen. ;)