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Viel Post

Die Tagespost war heute ja richtig ergiebig.
Das muß ich aber in drei Blogeinträge aufteilen... ;)

Ich bitte um etwas Geduld.

Vorzugsmilchbelieferung eingestellt

Ein sehr kleiner Milchbetrieb aus der Nachbarschaft hat uns jahrelang mit Vorzugsmilch in Flaschen versorgt. Es hat sich dabei nie um große Mengen gehandelt. Der monatliche Einkaufswert betrug selten über 50 Euro. Die paar Flaschen hat der Firmenchef persönlich hier vorbeigebracht und ich habe mich schon lange gefragt, wieviel es ihm wohl bedeutet, daß wir seine Milch hier anbieten. Der Aufwand hat sich einfach nicht gelohnt und das war nicht schwer zu erkennen.

Gerade eben kam er ins Büro und sprach mich ziemlich direkt an: "Björn, laß' uns Freunde bleiben, aber das mit der Milch hat einfach keinen Zweck mehr..."

Da werden viele Kunden die beiden Kundinnen aber traurig sein.

Noch keine Antwort

Der Handwerker, den ich gestern Morgen per E-Mail angeschrieben habe, hat bislang noch nicht geantwortet.

Bleibt mal wieder viel Spielraum für Überlegungen... Ist die E-Mail nur ein funktionsloser Aufdruck auf dem Briefpapier, wurde mein Vorschlag akzeptiert oder bekomme ich in den nächsten Tagen direkt eine Mahnung zugestellt? Ich werde mich überraschen lassen müssen.

Kein Ur-Bock, aber dafür uralt.

Diese Beck's-Getränkekiste hat ein Kunde abgegeben. Wie alt das Teil ist, kann ich nicht sagen. Es ist inzwischen aber schon mindestens das zweite Nachfolgemodell im Einsatz. Genausowenig weiß ich, ob unser Getränkegroßhändler die noch zurücknimmt.

Eigentlich dürfte er sich aber nicht weigern. Und falls doch: Ebay. ;-)


Keiner mehr...

"Da blickt ja bei klein keiner mehr durch!!!", regte sich der Kunde lautstark und deutlich empört an der Leergutkasse auf, als wir ihm für seine 1,5-Liter-Coca-Cola-PET-Mehrwegflaschen "nur" 15 Cent Pfand pro Stück ausgezahlt haben. Er war ganz fest davon überzeugt, daß er 25 Cent pro Flasche zu bekommen hätte.

Früher hatten die PET-Flaschen von Coca-Cola sogar einen Pfandwert von 70 Pfennig. Seit dem 1. Januar 2002, exakt mit der Euro-Einführung, werden sie allerdings tatsächlich nur noch mit 15 Cent berechnet.

"Beck's vom Rhein"

Vor einigen Wochen schon hörte ich das Gerücht, daß InBev die Premium-Marke Beck's außer in Bremen auch in der unausgelasteten und ebenfalls zum Konzern gehörenden Diebels-Brauerei am Rhein brauen und abfüllen wird. Mehr Details dazu kann man auch in einem Beitrag der taz nachlesen.

Ich frage mich nur, mit welchem Wasser das Bier zukünftig gebraut werden soll. Wird das original Wasser aus dem Reservoir verwendet werden, aus dem das Bremer Beck's gebraut wird? Ich vermute mal, daß das nicht so ist. Ob der geschmackliche Unterschied so gering sein wird, daß es keiner merkt?

Bei Coca-Cola jedenfalls sind die geschmacklichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Abfüllern mitunter erheblich! Der Vertreter hatte mir zwar versichert, daß man den Unterschied nicht schmeckt - aber die Wette, Bremen gegen Lüneburg, hat er glatt verloren.

Einkommensteuerfreibetrag

Eine Mitarbeiterin hat im letzten Jahr bis zur Jahresmitte in meinem Unternehmen auf 400-Euro-Basis gearbeitet und dann auf einen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob mit etwas über 800€/Monat gewechselt. Monatlich blieb sie so oder so unterhalb der Einkommensteuergrenze, so daß sie bis einschließlich November keine Lohnsteuer zahlen mußte.
Im Dezember 2005 hatten wir ihr mehrere Dutzend, im Laufe der vergangenen Monate, aufgelaufene Überstunden ausgezahlt, insgesamt lag ihr Bruttogehalt in dem Monat bei knapp 1100€ - und plötzlich wurde Lohnsteuer fällig, obwohl sie doch in der Summe des gesamten Jahres unterhalb des Einkommensteuerfreibetrages lag.

Einem anderen Mitarbeiter, der das ganze vergangene Jahr sozialversicherungspflichtig bei mir beschäftigt gewesen ist, wurde dagegen keine Lohnsteuer abgezogen.

Die Mitarbeiterin ist natürlich verärgert und fühlt sich benachteiligt.
Das Problem ist folgendes: Sie hätte ja theoretisch in der Zeit, in der sie bei mir als geringfügig Beschäftigte (<=400Euro/Monat) angestellt war, in einer anderen Firma mit ihrer Steuerkarte ein steuerpflichtiges Einkommen beziehen können.
Da meine Buchhaltung natürlich nicht wissen kann, ob diese Mitarbeiterin schon woanders gearbeitet hat, oder nicht, wird in solchen Fällen pauschal davon ausgegangen, daß der Einkommensteuerfreibetrag für das ganze Jahr überschritten wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, muß sich der Arbeitnehmer das Geld über seine Steuererklärung wiederholen.

Sie hatten gerade bei mir angerufen..?

Das Firmentelefon klingelte eben gerade, eine Rufnummer wurde nicht angezeigt. Ich nahm ab und meldete mich ganz normal. Es ertönte folgende Antwort:
"Ja, hallo, hier ist Jenny. Sie hatten gerade bei mir angerufen? Auf Handy?"
Mir blieb nichts anderes übrig, als die Frage zu verneinen. Weder die Stimme noch der Nachname dieser Jenny kamen mir bekannt vor.
Es stellte sich zudem heraus, daß heute von hier aus noch gar keine Handynummer angerufen wurde. Weiß der Geier, wie die auf meine Nummer kam...

"Gutes Neues..."

Ich glaube, der nächste, der mir jetzt noch ein "gutes neues Jahr" wünscht, bekommt eine nicht nette Antwort von mir.

Joghurt-Mix

Steigen, in denen verschiedene Sorten stehen, sind für Molkereiprodukte durchaus gängig. Vor allem Fruchtjoghurt wird oft auf diese Weise angeboten. Der Vorteil für den Einzelhändler liegt klar auf der Hand: Er kann die volle Sortenvielfalt anbieten, ohne sich von jeder Sorte große Mengen ins Regal stellen zu müssen. Ein klarer Nachteil ist allerdings auch, daß, wenn eine einzelne Sorte ausverkauft ist, man sich dazwischen entscheiden muß, entweder zeitweise mit einem Fehlartikel leben zu müssen oder von den weniger gängigen Sorten noch mehr zu bekommen.

Daß aber die Produkte zweier verschiedener Marken von zwei verschiedenen Herstellern (Unterschiedliche Betriebsnummern!) in einem Karton stehen, finde ich ungewöhnlich. Die Tatsache, daß wir gleich zwei Steigen mit absolut identischer Sortierung bekommen haben, irritiert besonders. Vor allem, weil ich damit die Option ausschließen möchte, daß die Ware von der Palette gefallen und nur notdürftig wieder eingesammelt wurde.

Woher diese kuriose Sortieren tatsächlich stammt, werden wir hier wahrscheinlich niemals erfahren... :thinking:


Ausweis gefunden

Wir haben hier im Laden einen Personalausweis gefunden. Anhand des Fotos ist es mir leider nicht möglich, den Kunden zu identifizieren und an der angegebenen Adresse ist er auch nicht (mehr) wohnhaft.

Ich werde das Dokument mal zum nächsten Polizeirevier schicken. Wenn die dort Herrn K. nicht auffinden können - wer dann?

Umfangreicher Lieferschein

Ein Kollege kam mit dem Lieferschein unseres Lieferanten für Feinstrumpfwaren zur mir und beklagte sich, daß einige Teile fehlen würden. Auch nach mehrmaligem Nachzählen würde er immer noch auf das selbe Ergebnis kommen.

Mir ging es nicht besser. Bis wir zufällig darauf kamen, daß einige Dekoteile für das Regal zwischen der normalen Ware auf dem Lieferschein standen, dabei aber kaum auszumachen waren und dennoch unten in der Gesamtsumme mit auftauchten.

Echt fies, seine Kunden so zu verwirren. Warum drucken die sowas dermaßen unauffällig mit auf den Lieferschein?!?