An ihn hatte ich zuerst gar nicht gedacht – aber, ja, die Idee finde ich klasse. So kommt Hannes zwar wieder nicht aus dem "eingeschworenen" Bloggerkreis heraus, aber mir ist ist der keline Kerl nunmal so richtig ans Herz gewachsen und so weiß ich, dass er in gute Hände gerät.
Manuel... Du musst dich um Hannes' rechtes Vorderbein kümmern. Ich habe den Verband nicht noch einmal kontrolliert und weiß nicht, wie weit die Verletzung schon abgeheilt sein könnte.
Das war das Kapitel "sheep content" beim Shopblogger.
Was wäre, wenn ein kleiner Melonenladenbesitzer in der Karibik seinen Job genauso ernst nehmen würde, wie so manch anderer im Rest der Welt?
Ich nehme auch eine. "Fun size" klingt gut. Aber andererseits weiß man ja auch nie, was der handelnde Karbikbewohner darunter versteht. So viele Schilder sind aber auch verwirrend...
Ich habe mich eben mal an die Videoanlage begeben und versucht, den Weg von Hannes nachzuvollziehen. Kurz nach Mitternacht öffnete sich meine Bürotür und heraus schlich sich eine uns allen bekannte helle Kugel mit vier Beinen.
Nachdem Hannes zunächst etwas ziellos durch den Laden irrte (und dabei zum Glück nicht in eine der Tiefkühltruhen fiel), entdeckte er das Zeitschriftenregal für sich. Im Schnelldurchlauf war zu sehen, wie er plötzlich beim aktuellen Playboy landete und irgendwann aber nicht mehr weiterblätterte. Es sah so aus, als wenn er im Regal eingeschlafen wäre.
Tatsächlich saß er da eben noch. Und wurde ganz verlegen und kleinlaut, als ich ihn behutsam zurück in seinen Karton brachte. Diesmal achte ich aber darauf, dass er kein Messer mit in die Schachtel schmuggelt!
Eigentlich sollte Hannes ja heute schon wieder auf die Reise gehen, aber vorerst wird daraus wohl nichts. Als ich eben in mein Büro kam, habe ich den Karton, in dem ich das neugierige Schaf gestern Abend untergebracht hatte, nur noch leer vorgefunden. Die Beigaben für den nächsten Schafhirten sind noch darin, aber das plüschige Huftier ist spurlos verschwunden. Das gibt's doch nicht.
Vorhin öffnete ich also mutig das Paket, das hier während meines wohlverdienten Schlafes abgeliefert worden war. Inzwischen war ein dumpfes Klopfen aus dem Karton zu vernehmen und ich war mir sehr sicher, das Klirren von leeren Flaschen hören zu können.
Vorsichtig öffnete ich das Klebeband (wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte...) und plötzlich hatte ich ein etwas verschüchtert guckendes Stoffschaf (Nämlich das Voodooschaf Hannes) vor mir sitzen, das doch tatsächlich noch die für mich mitgelieferten Flaschen am Hals hatte.
Da Hannes und ich sehr viel erlebt haben, wollte ich nicht die komplette Geschichte auf die Startseite vom Blog bringen.
Heute kam hier dieses Paket an. Ob es ein "Karton" ist, kann ich noch gar nicht beurteilen. Ich sehe nur Klebeband, der gesamte Quader ist an allen Seiten dick mit Klebeband umwickelt. Ich weiß ja, was da drin ist – aber ich habe jetzt noch gar keine Zeit, mich darum zu kümmern.
Nur so viel sei verraten: Ich habe leise Schnarchlaute durch die Klebebandumhüllung vernommen und außerdem riecht der Karton irgendwie nach Alkohol.
Ich habe die Geldwaage übrigens inzwischen ausprobiert. Funktionieren tut sie, verzählt hat sie sich jedenfalls während des gesamten Tests nicht ein mal.
Allerdings werde ich die Waage dennoch nicht behalten, denn den Preis von 550 Euro netto halte ich für arg übertrieben.
Auch, wenn Beck's gerade Lieferschwierigkeiten hat und einige bestellte Artikel in der letzten Woche hier gar nicht erst angekommen sind, ist das doch kein Grund für so einen Missgriff, wie ihn hier ein Kollege getan hat.
Nicht, dass das Bier da nicht reingehört (gut, das ist auch ein Grund) – vor allem stört mich aber, dass hier Arbeitszeit und Strom investiert werden, um einen Artikel gekühlt anzubieten, an dem man im Grunde nichts verdient. Bei 39 Cent pro Flasche bleibt nämlich nicht viel übrig.
War ja gut gemeint, aber dann hätte er den Platz lieber mit irgendeinem anderen Premium-Bier auffüllen können.
Im Bremer Anzeiger war übrigens gestern dieser Artikel mit Foto von mir zu finden. Sehr schön geworden und vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Ingo Lucker für den Besuch.
Blogleser Martin hat eine etwas längere Fage an mich, deren Antwort eventuell auch für alle anderen interessant sein könnte:
Hast du einen langfristigen Mietvertrag oder was machst du, wenn der Vermieter unverschämte Mietsteigerungen vornehmen will? Oder ähnliche Differenzen zwischen dem Vermieter und dir?
Oder dein Geschäft hat einen massiven Brandschaden? Deine Ware wird wahrscheinlich von dir versichert sein, aber die Ladenfläche ist ja nicht in 4 Tagen wiederhergestellt.
Hast du für solche Fälle einen "Plan B" in der Schublade oder hoffst du einfach, dass nichts passiert, was deinen Geschäftsbetrieb einschränken kann?
Mein Laden ist tatsächlich "nur" gemietet. Ich habe zwar die Möglichkeit, das Objekt zu kaufen, aber die Entwicklung hier im Stadtteil hält mich davon ab. Ich glaube, dass eine Immobilie hier nicht als Wertanlage taugt. Die Miete ist aber fest vereinbart und mit irgendwelchen unverschämten Mietsteigerungen habe ich nicht zu rechnen. Sowieso ist mein Vermieter sehr nett und unkompliziert.
Für den Fall, dass es hier tatsächlich mal zu einem Super-GAU kommt, gibt es keine nennenswerten Planungen. Das gesamte Inventar ist selbstverständlich versichert und auch die laufenden Kosten (Personal z.B.) sind über eine sogenannte Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt.
Die langfristigen Folgen sind natürlich nicht absehbar. Wenn ein Laden wochen- oder, was in so einem Fall eher wahrscheinlich ist, monatelang geschlossen ist, müssen sich Kunden zwangsläufig umorientieren. Mit Glück kommen sie danach wieder, aber diese Umorientierungen können durchaus fatale Folgen für ein Geschäft haben.
Ich gebe zu, dass ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken machen möchte. Hier steckt so unglaublich viel Arbeit und Herzblut drin, dass mir so ein Schaden vermutlich sämtliche Motivation kosten würde, noch einmal anzufangen. Aber das weiß man nicht und, wie eben schon gesagt, darüber möchte ich nicht einmal nachdenken.
Ein junges Paar, beide etwa Anfang bis Mitte Zwanzig, rührte eben in meinem Müllcontainer herum.
Zuerst wollte ich etwas dagegen sagen, habe den beiden mit freundlichen Worten erklärt, dass ja immer auch "versuchte" Sachen (Stichwort: Chemikalien...) dabei sein könnten und dass es besser wäre, wenn sie woanders containern würden.
Doch die beiden waren ja ganz friedlich und versprachen, nur verpackte Sachen zu nehmen (von denen ja sowieso nichts Brauchbares bei mir zu finden ist...) und dass sie das auch ganz bestimmt auf eigenes Risiko täten. Soll man sich deswegen anstellen? Mit der Bitte, den Platz ordentlich zu hinterlassen, ließ ich sie schließlich doch gewähren.
Wie haben die den Container eigentlich gefunden? Immerhin steht der hier auf einem privaten Innenhof und ist von der Straße aus nicht einsehbar.