Monday, September 22. 2008Nächtliche DiebstahlsstatistikgedankenTrackbacks
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Vielleicht hilft bald nur noch das Geschäft im Tante Emma Prinzip. Soll heißen die Ware ist durch ein Tresen getrennt wo dann der Verkäufer steht. Willst was haben musst sagen was du willst. Da gabs noch keine Selbstbedienung.
Wie es so aussieht läuft es wohl daraus hinaus. Aber nicht so extrem. Die Ware wird dann in Vitrinen zur schau gestellt.
#1
on
2008-09-22 03:57
Diese Läden würde ich dann genauso meiden
wie Tankstellen mit Nachtschalter, einfach weil ich oft gar nicht weiß was ich haben möchte, und mich eher optisch durch das Angebot wühle... Und an Nachtschaltern komme ich mir blöde vor, wenn ich den Typen durch die ganze Tanke jage nur um zu wissen wieviel da jetzt was kostet, und welche Sorte sie von einem Artikel nun haben, nur um dann doch was anderes zu kaufen. (Obwohl es bestimmt so Einige gibt denen sowas Spaß machen würde. ^^)
Das ist bei Nachtschaltern echt doof... Da jagd man den Verkäufer los was es denn für Pizza gibt, man sagt welche, er läuft zurück, holt die und dann will mann noch was anderes... oO
#1.1.1
on
2008-09-22 05:17
> Diese Läden würde ich dann
> genauso meiden wie > Tankstellen mit Nachtschalter Lieber zahlst du den Aufschlag, der durch das Umlegen der geklauten Waren auf den allgemeinen Preis drauf kommt? Na ich weiss nicht, ob ich nicht für einen geringeren Preis doch lieber die Leute rumlaufen lasse und mir dabei ein wenig blöd vorkomme.
#1.1.2
on
2008-09-22 06:55
Ich seh da keinen preislichen Unterschied, ob da jetzt der Verlust durch Diebstahl auf den Preis umgelegt wird, oder ob da der Lohn für zusätzliche Arbeitskräfte umgeschlagen wird (denn genau die werden gebraucht wenn man nicht die Kunden verärgern will)
Genau das ist auch mein Problem mit den Nachtschaltern von Tanken.
Ich bin Jemand der gemütlich durch den Laden schländern muss, weil ich oft erst dort überlege was ich zu essen mache, und wie ich zB mein Barfach erweitern könnte etc... Ich weis also vor dem Einkauf oftmals nicht was ich kaufen werde.
Genau so läufts z.B.beim Computergroßhändler Snogard in Köln/Frechen. Ein Ladenlokal voller Vitrinen und ein Tresen mit 4-5 Verkäufern denen Du sagst was Du willst. Nach bezahlen musst Du für die meisten Sachen dann noch zu einem separaten Warenausgabeschalter.
Gut. Im Lebensmitteleinzelhandel wird das nicht funktionieren, aber für ein Segment mit hochpreisigen Sachen nicht unsinnig.
Ich glaub mitlerweile sind doch die meisten Computerläden so aufgebaut.
Ein paar Vitrinen, und an den Schaltern gibts dann die Ware. Höchstens CD Rohlinge oder sowas steht da noch frei im Laden herum. Ist Snogard noch immer so teuer ?
Zumindest in München sind alle Computerläden, die ich kenne, nicht so aufgebaut, sondern man kann sich seine Ware selbst zusammensuchen.
#1.2.1.1
on
2008-09-22 14:10
der ATELCO in der Nähe ist nicht so aufgebaut - aber das ist m.W. auch Logistikzentrum von denen und daher eine art 'Lagerverkauf', vielleicht liegts daran.
na ich denke nachts geht man doch eigentlich auch nur einkaufen, wenn einem was ausgegangen ist, was man wirklich in dem mom braucht.
party und alk is alle, kommt von der spätschicht und hat keinen kaffee mehr oder was weiß ich. und dann schaut man 1. nicht auf den preis und 2. weiß man doch genau was man will/braucht. die lösung mit vitrinen oder auch schlössern (zb tabakwaren bei schlecker) finde ich in größeren geschäften schon kompliziert und auch für den verkäufer nervend. okay der björn hat seinen schlüssel an der vitrine hängen und der kunde kann sich selbst bedienen, fällt aber eben dadurch auf. aber in vielen geschäften musst du erst mal nen 'freien' verkäufer finden, damit der dir die ware aus dem abgeschlossenen bereich geben kann oder aber du musst die kassierin darum bitten, was dann auch widerum zu längeren wartezeiten an der kasse führt.... alles nicht so einfach....
Dass niemand aus diesen Wohnunterkünften bei dir klauen geht finde ich verständlich: dort herschen meist sehr strenge Regeln und falls solche "Fehltritte" herauskommen, droht ein langes Hausverbot - das möchte niemand riskieren.
#3
on
2008-09-22 07:52
Jo, das stimmt: In der Nähe unserer Tankstelle gibts eine ähnliche Einrichtung. Die Bewohner müssen für alles was sie mitbringen, einen Kassenzettel vorzeigen. Naja, die Möglichkeit, flüssiges Diebesgut sofort umzusetzen, bleibt dadurch leider trotzdem.
#3.1
on
2008-09-22 09:56
Lol, das "Jo" in meinem Beitrag war im Sinne von "Ja" gedacht. Etz seh ich grad, das der Vorposter sich "Jo" genannt hat... Ist ja eigentlich egal, wollt ich aber loswerden
#3.1.1
on
2008-09-22 09:59
Vielen Dank für diese kleine Statistik, zeigt sie uns doch einmal mehr die Wahrheit hinter dem Klischee. Danke Björn.
#4
on
2008-09-22 08:11
Dem schließe ich mich voll an.
Ich finde nämlich diese ständigen PI-sympathisierenden, zum Teil fast schon rassistischen Kommentare zu Beiträgen über Ladendiebstähle manchmal unerträglich.
#4.1
on
2008-09-22 10:23
Ich jedenfalls will mich von meinen Kindern und Enkelkindern später nicht fragen lassen müssen, warum ich damals (also heute) nicht für die Freiheit kämpfte.
#4.1.1
on
2008-09-22 10:53
Kämpft denn hier jemand nicht?
#4.1.1.1
on
2008-09-22 12:23
Außerdem klaut dann jemand Kaugummi vom Tresen, wenn Björn die Waren holt
Ich frage mich vor allem, wo besteht ein Absatzmarkt für von Drogenabhängigen geklaute Fischprodukte?
Anteil ausländischer Tatverdächtiger 2006
wissenschaftlicher Dienst des Bundestages -Dr. Harald Dähne- Raub(28,9 Prozent), Mord und Totschlag (28,0 Prozent), Diebstahl (20 Prozent), Rauschgiftdelikte (20,1 Prozent). (gefährliche und schwere Körperverletzung) bzw. 20,0 Prozent gemeldeten Ausländer an der Wohnbevölkerung von 8,8 Prozent Die richtig kriminellen Ausländer wohnen doch eher in Huchting.
#7
on
2008-09-22 11:50
In dieser Statistik geht es um Tat_verdächtige_. Viel weniger dürften dann auch wirklich erwiesene Schuldige sein.
#7.1
on
2008-09-22 13:42
Jepp, ist natürlich auch die Frage wieviele der gemeldeten Diebstähle zu einer Verurteilung führen
Dazu bräuchte man noch eine Statistik der Verurteilungen von Ausländern vs. Deutschen und die Quote der unschuldig verdächtigten Ausländer vs. Deutschen...
#7.1.1
on
2008-09-24 14:52
Hauptsächlich Gewaltkriminalität .
Jeder Ausländer begeht 300% mehr Gewalttaten als jeder Deutsche. In der Neustadt schon öfter gesehen: Ein Auto hält an der Kreuzung, die Drogies kommen an undholen sich den Stoff und nach spätestens 2 Minuten fährt das Auto weiter.
#8
on
2008-09-22 11:56
Zählt für Sie etwa auch der amerikanische Diplomat oder der japanische Unternehmer zu den Ausländern?
Oder werden unter Ausländer wieder nur die Türken und Osteuropäer subsumiert? Wenn jemand in Markenklamotten gekleidet auf Englisch in sein Handy brabbelt, ist das ja so stylisch und cool.
Moin,
ich will mich nur kurz einschalten - die Alltagstheorien machen mich gerade rasend! Wenn ich von 300% mehr Gewalttaten lesen, dann kann ich es kaum fassen! Ein solch komplexes Thema in einem Satz auszudrücken kommt doch einfach zu kurz. Hinweise hier: - Auseinandersetzung mit Hellfeld und Dunkelfeld in der Statistik; - Straftaten / Gewaltaten, die von einem "Deutschen" nicht begangen werden können; Theorie des Labeling Approach (Etikettierungsansatz) - und das veränderte Anzeigeverhalten in der deutschen Gesellschaft. Ein minimalen Einblick erhält man u.a. hier: http://uni.mainpost.de/beitraege/diesunddas/art207,1162 Und nein: Ich bin kein "Integrations-Idealist", sehe die Probleme aber an anderen Stellen. Schönen Gruß AbuAbdeen
#9
on
2008-09-22 12:42
Jo. Außerdem: Die Gegenüberstellung von "Ausländern" und "Deutschen" in der Kriminalstatistik hat ein ganz grundsätzliches statistisches Verzerrungsproblem. Um nämlich auch nur einen Hauch Aussagekraft zu bekommen, müsste die Vergleichsgruppe "Deutsche" so gewählt werden, dass die Zusammensetzung hinsichtlich sozialer Schicht, Bildungsstand usw. ähnlich der des Vergleichsgegenstands ist. Und dann würde sich zeigen, dass Delinquenzgefährdung in der Tat von bestimmten Faktoren abhängig ist - jedoch nicht vom Pass.
(Und mal ganz abgesehen davon, wie absurd die Etikettierung "Ausländer" für viele Menschen ist, die hier geboren und aufgewachsen sind.)
#9.1
on
2008-09-22 17:40
Ausländer ist, wer nicht Deutscher im Sinne des Art. 116 GG ist. Passt doch
(Den Menschen ausländischer Staatsangehörigkeit, die hier geboren und aufgewachsen sind, steht es ja meistens auch frei, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Dann sind sie keine Ausländer mehr, sondern nur noch Mimimis (Mitbürger mit Migrationshintergrund)
Fein formuliert.
Warum soll aber ein in Deutschland geborener, Mitbürger dann einen Haufen Geld zahlen nur damit er einen deutschen Pass hat? Warum MUSS er dafür seine alte Staatsbürgerschaft vorher ablegen? Welche Tatsache rechtfertigt es diesen Mitbürger im Land seiner Eltern und Großeltern nun plötzlich als Ausländer hinzustellen? Sicher, es gibt viele, die sich nicht mehr mit deren Kultur identifizieren und auch nicht mehr dorthin zurück wollen. Anires, die selber Ausländerin ist, in Deutschland geboren und mit dem Wunsch ihren Lebensabend im Land ihrer Eltern zu verbringen.
#9.1.1.1
on
2008-09-22 18:26
Interessante Statistik:
- Klischeegemäß wird bei Ausländern und Jugendlichen besonders von Ladendiebstählen ausgegangen. Beide Klischees werden hier nicht erfüllt. Eigentlich ein gutes Zeichen. - Fischspezialitäten, Aha? Netter teurer Luxus, der nicht viel Platz einnimmt. Das klingt nun wirklich nicht nach Diebstahl für den Eigenverzehr (wie beispielsweise Alk und Tabak), sondern eher nach einem gut funktionierenden Schwarzmarkt, bei dem die Waren aufgekauft werden. Selbst Kaffee ist leichter verkäuflich als Garnelen. "Ey, willste mal ne Garnele" wird wohl kaum ein Kleinhehler an der Straßenecke fragen. Ich würde mir an deiner Stelle bei einem der nächsten Fischdiebe wirklich die Mühe machen, im Gegenzug auf eine zurückgezogene Anzeige den Vertriebsweg zu erkunden. Ob das nun in andere Kioske/Supermärkte oder in Restaurants geht, die Möglichkeiten sind überschaubar. Oder bieten die Drogendealer neuerdings Tauschhandel an? Fisch gegen Schnee?
#10
on
2008-09-22 12:46
"Klischeegemäß wird bei Ausländern und Jugendlichen besonders von Ladendiebstählen ausgegangen."
Nö. Raub, Körperverletzung, Vergewaltigung.
#10.1
on
2008-09-22 13:43
Bei Jugendlichen denke ich eher an Mutproben sowie § 303 II StGB (Sachbeschädigung, Malen
Jetzt noch kurz darüber nachdenken, wer verbal Stress macht oder gar gewaltätig wird und wir sind wieder bei den lieben Ausländern.
"kurz nachdenken" wäre auch für dich nicht ganz unangebracht. Geh' woanders hetzen!
#11.1
on
2008-09-22 14:19
Magst Du Deinen Worten nicht endlich Taten folgen lassen und dauerhaft von hier verschwinden?
Anderswo fühlst Du Dich ganz sicher wohler. Und wir "braune Soße", "Nazis" und "Hetzer" (und was Du sonst noch an Begrifflichkeiten für die verhaßte gesellschaftliche Mehrheit und Mitte auf Lager hast) uns ohne Dich auch.
#11.1.1
on
2008-09-22 19:14
Mann, bist du verstrahlt ... Geh spielen.
#11.1.1.1
on
2008-09-23 09:41
http://www.shopblogger.de/blog/archives/7492-Arschloch,-Wichser,-Penner.html
#11.2
on
2008-09-23 10:35
Nun ja, bei den "offiziellen" Statistiken die als Kommentar oben stehen sollte man bedenken, das ein großer Teil der "deutschen" Straftäter wohl nicht von Geburt an schon immer "deutsch" waren....
Ah, ja?
Wie "groß" ist denn der Teil?
#12.1
on
2008-09-22 14:32
wird wohl kaum eine angabe dazu jemals irgentwo erscheinen
#12.1.1
on
2008-09-22 14:37
Also hast du dir das ausgedacht. Hab ich mir gedacht. Schreib das doch dazu, dann kann man diesen dämlichen Blödsinn direkt einordnen.
Im Moment geht das nur, wenn man den Absender kennt ...
#12.1.1.1
on
2008-09-23 09:43
Ja, hab ich mir ausgedacht, genau wie meine Annahme, das muslimische Migranten hier die meisten Gewaltverbrechen begehen. Gibt halt Gründe dafür, das es keine öffentlichen Statistiken gibt die solche Thesen widerlegen könnten.
Im Übrigen halte ich von dem PI-Klientel auch nicht viel. Einfach weil mir die Liebe zum Land fehlt. Aber Multikulti-Anhänger wie du sind noch viel realitätsferner...
#12.1.1.1.1
on
2008-09-23 10:48
Aber natürlich gibt's die!
#12.1.1.1.1.1
on
2008-09-23 11:10
#12.1.1.1.1.1.1
on
2008-09-23 11:13
Ja wie ich sagte.. es gibt keine gegenargumente, die mit statistiken belegt werden können. nur argumente die für meine meinung sprechen, wie auch in der studie.
aber dann sind die leute wie "zozze" halt wieder still. das übliche eben.
#12.1.1.1.1.1.1.1
on
2008-09-23 22:02
Also wenn alle so eine debil-kindliche Weltanschauung hätten ... manmanman...
Aber ist ja eigentlich auch egal!
#12.1.1.1.1.1.1.1.1
on
2008-09-24 09:27
Das ist doch auch wieder Stammtischbloedsinn. Im NRW-Integrationsbericht steht beispielsweise, dass eingebuergerte Deutsche - was du "nicht von Geburt deutsch" nennst - einen hoeheren Anteil an Bildung aufweisen, als "von Geburt an Deutsche". Nur mal so nebenbei, Klischees sind eben nur Klischees.
Und generell - wo die Polizei etc. praesenter ist, findet sie normalerweise auch mehr Straftaten... Also findet man im Ghetto auch mehr "Boeses", als im feinen Villenviertel. Irgendwie bin ich diese Diskussionen langsam leid...
#12.2
on
2008-09-22 15:03
Für gewöhnlich werden bei erhöhter Polizeitpräsenz bedeutend weniger Straftaten begangen.
#12.2.1
on
2008-09-22 18:18
Ja natürlich, in Villenvierteln ist die Hölle los!
Walter raubt Henryk aus, Tanja verkauft ihren Körper an Herrn Lehmann um Geld für ihre Drogen zu verdienen, die sie bei Hartmut kauft... Zuviel Tatort geguckt, was?
#12.2.2
on
2008-09-22 20:48
Da frag ich mich mitlerweile, ob die nur klauen um des klauen willens. Schon sehr merkwürdig
#13
on
2008-09-22 23:16
Es ist auch echt verhext, was soll man denn noch klauen, wenn alles hinter Schloß und Riegel ist, ausser den Ladendieben.
Da wird der Speiseplan der Ganoven echt einseitig. Es gab mal den Slogan: "Da wo ich lebe, da kaufe ich ein." Den kann man heute erweitern: "Da wo ich lebe, da klaue ich auch".
#14
on
2008-09-23 01:00
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