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Zwei Körbe

Viele Kunden kaufen ohne jegliche Behältnisse ein. Kein Korb, kein Einkaufswagen, nicht einmal mitgebrachte Taschen werden gefüllt. Oft ergibt sich aus den ursprünglich wenigen benötigten Produkten ein nicht mehr ganz so kleiner Einkauf, der oft mühsam irgendwie mit Händen und Armen transportiert wird.
Wann immer wir einen Kunden sehen, der so durch den Laden geht, drücken wir ihm einen roten Einkaufskorb in die Hand. Zum einen als freundliche Serviceleistung, zum anderen natürlich auch, weil so möglicherweise noch das eine oder andere Teil zusätzlich gekauft wird. Der Ursprungsgedanke war aber tatsächlich der Kundenservice und bislang hat sich noch jeder Kunde über einen Korb gefreut.

Eben war eine Kundin hier, die ebenfalls einige Dinge auf ihrem angewinkelten linken Arm balancierte. Ich lief natürlich sofort los und holte einen Korb. Als ich wieder zu der Kundin kam, war sie gerade im Gespräch mit einem meiner Mitarbeiter. Als ich näher kam sah ich, dass er auch einen Einkaufskorb in der Hand hielt und sie gerade ganz erfreut ihren Einkauf dort hineinstapelte.

Ein herrlicher Zufall jedenfalls. Zwei Doofe, ein Gedanke. :-)

Hophophop!

Unsere Kunden hier sind wirklich an Service und Geschwindigkeit gewöhnt. Wenn es an der Leergutkasse klingelt und von uns nicht sofort jemand loslaufen kann, klingelt es meistens spätestens nach 20 Sekunden erneut.

Das macht schon Stress, aber irgendwie freut es mich auch. Wenn ich mir vorstelle, wie schlecht die Laune dieser Kunden werden dürfte, weil sie in anderen Geschäften oftmals deutlich länger warten müssen. Und wie sehr sie sich dann über den Service hier freuen könnten. :-)

Schade nur, dass viele das gar nicht zu schätzen wissen. :-(