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Weniger Stunden als geplant

Eine Mitarbeiterin ging davon aus, daß sie im Laufe der Zeit einen dreistelligen Berg an Überstunden aufgebaut hat, die sie nun zu ihrem Ausscheiden aus meinem Unternehmen auf einmal ausgezahlt bekommen wollte.

Groß war die Enttäuschung, als ich ihr die Ausdrucke des Zeiterfassungssystems vor die Nase hielt: Trotz aller eingetragenen Urlaubs- und Krankheitstage war sie gerade mal bei gut einem Zehntel dessen angelangt, was sie erwartete. Dementsprechend gering fällt natürlich auch die Auszahlung aus.

Ich habe ihr sämtliche Monatsübersichten in ausgedruckter Form mitgegeben, damit sie selber nach möglichen Fehlern suchen kann. Aber selbst wenn sich da irgendwo der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben sollte: Es wird sich dabei maximal um ein paar vereinzelte Stunden handeln.

Babelfisch

Endlich funktioniert mein Netzwerk wieder! Danke, Ingo!
Jetzt kann ich wieder Kundenanfragen direkt im Laden mit Laptop beantworten. Ist irgendwie cooler.
Außerdem kann ich meinen beiden Injobbern jetzt das Laptop in die Hand drücken, damit sie sich die Übersetzungen direkt aus dem Netz holen, per Babelfisch und Langtolang.com
Wir haben jetzt seit einiger Zeit wieder zwei Injobber, Viktor (Russe) hat Gesellschaft von Sükrün (Türkin) bekommen. Jetzt haben die beiden nicht mehr Vormittags bis 12:00 Uhr, sondern nachmittags ab 12:00 Uhr Deutschunterrricht. Die Maßnahme läuft noch bis zum 28.02.2006. Ich glaube, daß die beiden hier einiges lernen können und daß es bestimmt mehr Spaß macht, als in anderen, großen Supermärkten.
Arbeiten müssen sie nicht, beim Packen sollen sie nur zugucken. Ab und zu helfen sie mit, weil ihnen sonst zu langweilig wäre, aber sie sind dann immer einer Mitarbeiter/in zugeteilt, die sich um sie kümmert. Das läuft eigentlich ganz gut. Und macht weniger Arbeit, als anfangs befürchtet. Sie verstehen zwar immer noch sehr wenig, aber das soll sich ja durch unsere Mithilfe ändern. Im Februar wissen wir mehr...

Drosophidingsda

Von "Omas Gurken" bietet "Oma" (Pappaufsteller mit Tablett) immer aufgeschnittene Gurken zur Verkostung an. Diese Gurken bekommen wir in großen Gläsern geliefert, damit nicht die vielen kleineren dafür geopfert werden müssen.

Mit einer Kollegin habe ich gleich mal ein erstes Wörtchen zu reden: Wenn man so ein (dazu noch fast volles) Glas nämlich an einem warmen Tag lang bis zum nächsten Morgen ungekühlt offen stehen läßt, lockt der Essig eine Heerschaft an Fruchtfliegen an. Die Gurken unter der Aufguß-Oberfläche sind sicherlich nicht verdorben - aber anbieten werde ich die bestimmt nicht mehr. Und selber essen möchte ich die zugegebenermaßen auch nicht. Also: Tonne. :-(