Ein Totalschaden ist es sowieso. Aber dann sollen die Leute das Ei gleich am Stück in die Tasche stecken und mitnehmen. Aber nein - es wird irgendwo unauffällig im Regal aufgebrochen und nur der "Dotter" entwendet.
Was bleibt ist der Ärger darüber, daß sich jemand an fremdem Eigentum vergriffen hat, ein Schaden von 50 Cent und vor allem ein völlig vollgekrümeltes Regal. Bei so einer Aktion soll sich lieber keiner von mir erwischen lassen. :(
Wenn auch die beiden Läden, sowohl meiner als auch die Penny-Filiale hier an der Ecke, Konkurrenten sind, allerdings in friedlicher Koexistenz, so sind spätestens die mit Altpapier gefüllten Tragetaschen am Abfuhrtag auf dem Fußweg völlig gleichberechtigt.
Kleiner Schnappschuß auf dem Weg vom Auto zum Laden:
Eine Mitarbeiterin ging davon aus, daß sie im Laufe der Zeit einen dreistelligen Berg an Überstunden aufgebaut hat, die sie nun zu ihrem Ausscheiden aus meinem Unternehmen auf einmal ausgezahlt bekommen wollte.
Groß war die Enttäuschung, als ich ihr die Ausdrucke des Zeiterfassungssystems vor die Nase hielt: Trotz aller eingetragenen Urlaubs- und Krankheitstage war sie gerade mal bei gut einem Zehntel dessen angelangt, was sie erwartete. Dementsprechend gering fällt natürlich auch die Auszahlung aus.
Ich habe ihr sämtliche Monatsübersichten in ausgedruckter Form mitgegeben, damit sie selber nach möglichen Fehlern suchen kann. Aber selbst wenn sich da irgendwo der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben sollte: Es wird sich dabei maximal um ein paar vereinzelte Stunden handeln.
Ein Bekannter und ehemaliger Mitarbeiter hat mir ein paar Fotos eines SPAR-Marktes in Barcelona zugemailt.
Einfach mal kommentarlos zum anschauen: "SPAR in Barcelona" vollständig lesen
Endlich funktioniert mein Netzwerk wieder! Danke, Ingo!
Jetzt kann ich wieder Kundenanfragen direkt im Laden mit Laptop beantworten. Ist irgendwie cooler.
Außerdem kann ich meinen beiden Injobbern jetzt das Laptop in die Hand drücken, damit sie sich die Übersetzungen direkt aus dem Netz holen, per Babelfisch und Langtolang.com
Wir haben jetzt seit einiger Zeit wieder zwei Injobber, Viktor (Russe) hat Gesellschaft von Sükrün (Türkin) bekommen. Jetzt haben die beiden nicht mehr Vormittags bis 12:00 Uhr, sondern nachmittags ab 12:00 Uhr Deutschunterrricht. Die Maßnahme läuft noch bis zum 28.02.2006. Ich glaube, daß die beiden hier einiges lernen können und daß es bestimmt mehr Spaß macht, als in anderen, großen Supermärkten.
Arbeiten müssen sie nicht, beim Packen sollen sie nur zugucken. Ab und zu helfen sie mit, weil ihnen sonst zu langweilig wäre, aber sie sind dann immer einer Mitarbeiter/in zugeteilt, die sich um sie kümmert. Das läuft eigentlich ganz gut. Und macht weniger Arbeit, als anfangs befürchtet. Sie verstehen zwar immer noch sehr wenig, aber das soll sich ja durch unsere Mithilfe ändern. Im Februar wissen wir mehr...
Von "Omas Gurken" bietet "Oma" (Pappaufsteller mit Tablett) immer aufgeschnittene Gurken zur Verkostung an. Diese Gurken bekommen wir in großen Gläsern geliefert, damit nicht die vielen kleineren dafür geopfert werden müssen.
Mit einer Kollegin habe ich gleich mal ein erstes Wörtchen zu reden: Wenn man so ein (dazu noch fast volles) Glas nämlich an einem warmen Tag lang bis zum nächsten Morgen ungekühlt offen stehen läßt, lockt der Essig eine Heerschaft an Fruchtfliegen an. Die Gurken unter der Aufguß-Oberfläche sind sicherlich nicht verdorben - aber anbieten werde ich die bestimmt nicht mehr. Und selber essen möchte ich die zugegebenermaßen auch nicht. Also: Tonne. :(
Mist: Mir ist gerade siedendheiß eingefallen, daß ich die Fleischbestellung für Freitag vergessen habe. Die hätte heute bis 12 Uhr gefaxt werden müssen.
Bislang haben sie immer angerufen und mich daran erinnert. Bis heute. Manche lernen's offenbar nur auf die harte Tour. Und diesmal bin ich eben dran gewesen. :(
Ich habe kein Problem damit, Plakate an der Tür kleben zu haben. Wenn vorher gefragt wird. Damit nicht sämtlichte Scheiben vollgeklebt werden und man unbedingt noch in Augenhöhe in den Markt blicken können soll, gebe ich stets folgenden Plazierungshinweis mit auf den Weg: "Aber nur an eine der beiden Türen in den unteren Bereich!"
Das scheint für viele Plakatkleber nur sehr schwer umzusetzen zu sein...
Der Vertreter von the convenience company hat heute wieder seinen Ordersatz (Bestellkatalog) abgeholt, den er mir Mitte letzter Woche unbedingt hierlassen wollte.
Ich sollte den in Ruhe mal durchsehen und vielleicht finde ich ja Artikel, die ich über die SPAR nicht oder nur teurer bekommen würde. Außerdem hätte Lekkerland ein sehr umfangreiches Sortiment an Tabakwaren...
Die Preise sind nicht weltbewegend, aber okay. Nur, warum sollte ich da bestellen? Die SPAR ist "mein" Großhändler und ohne ihre Hilfe wäre es mir nie möglich gewesen, diese Firma aufzubauen. Ein Grund, weswegen ich absolut zur SPAR halte - und nicht anfange, deren Mitbewerber zu fördern.
Lekkerland soll sich mal weiterhin auf Tankstellen, Kioske und Convenience-Shops (Quick-Shops) beschränken, denn ich denke, das ist deren Fachgebiet.
Bevor ich mich auf lange Diskussionen mit dem Vertreter einlasse, habe ich einfach meine Auszubildende mit dem Buch rausgeschickt. "Sag ihm 'Danke, aber kein Interesse.', denn bei Dir fängt er nicht an zu argumentieren. Und so war es dann auch. ;)
Nee, nee, nee... Da heizt man sich den Backofen vor, um mit einer Tiefkühlpizza den knurrenden Magen zu bekämpfen - und dann schiebt eine Kollegin da ganz spontan vorher noch ganz schnell ein paar Bleche mit Brötchen in den Ofen.
Einer meiner Injobber hat auf seiner täglichen Runde durch die Regale einen fast vollen Karton mit Teefiltern aus dem Regal aussortiert. Die sind leider alle abgelaufen und können nicht mehr verkauft werden.
Abgelaufen?!?
Ich weiß ja nicht, was der Aufdruck 0405 auf den Packungen bedeuten soll, vielleicht das Datum der Produktion oder die Chargennummer - aber eines ist es sicherlich nicht: Ein Haltbarkeitsdatum.