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Rote Säcke, gelbe Säcke

Mir sind die roten Wertstoffsammelsäcke für die werthaltigen Einweggebinde (Dosen, PET- und Glasflaschen) mit dem "P-Pfand"-Symbol ausgegangen. Übergangsweise habe ich mich dazu entschlossen, die klassischen "gelben Säcke" zu verwenden. Ich deponiere die vollen Säcke zwar an der üblichen Stelle, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der erste anfängt, den "Müll" draußen unter die Rampe zu werfen.

"No risk, no fun!", heißt es doch so schön...

Sockelschublade

Vor einigen Wochen habe ich zufällig in der Filiale eines bekannten Elektronikversandhandels, der so ähnlich heißt wie ein bekanntes Kind aus einer Konservendose, entdeckt, dass deren Regale anstatt eines nutzlosen Sockels eine praktische Schublade haben.

Das Regalsystem bei denen ist von Tegometall, genau wie bei mir. Da nützlicher Lagerplatz gerade bei mir hier knapp und teuer ist, war ich natürlich sehr interessiert und wollte mehr über die Schubladen wissen.
Es gibt sie tatsächlich als Originalteil vom Hersteller und so habe ich mir eine einzelne als Muster bestellt. Als Höhe hatte ich mir die 16cm-Variante ausgesucht. Ich ging nämlich davon aus, daß zu der Nutzhöhe noch die Rollen und evtl. eine Blende mit Griff kommen, so dass die Schubladen genau unter den gut 20cm hohen Sockel passen.
Fehlanzeige. Die Höhenangabe bezeichnete das Nennmaß - und ich frage mich, was sich Tegometall unter "Toleranz" vorstellt. Die Gesamthöhe der Lade, inkl. Rollen, beträgt gerade mal rund 13cm.

Glück im Unglück: Eine der Rollen hat es unterwegs zerschlagen und so kann ich die gelieferte Schublade problemlos umtauschen. In eine höhere, versteht sich.


Fanta Splash Orange

Wir haben dann mal den "NEU!"-Hinweis auf Fanta "Splash Orange" vom Coca-Cola-Regal entfernt.

Nachdem der Artikel nun schon seit etlichen Wochen nicht mehr hergestellt wird... ;)


Neue Öffnungszeiten in Bremen

Die Entwicklung läßt sich nicht aufhalten: Nachdem der Penny hier an der Ecke schon seit Anfang an Samstags bis 20 Uhr geöffnet hatte und auch der Comet-Markt auf der anderen Seite der Hauptstraße seit einigen Wochen ebenfalls erfolgreich bis 20 Uhr aufläßt, habe ich nun schweren Herzens nachgezogen.

Schweren Herzens insofern, als dass damit erstmal der Samstag Abend runiert ist. Essen gehen, Kino (Von Spätvorstellungen mal abgesehen) und sonstige Aktivitäten fallen damit vorerst flach. Ein Dauerzustand darf das natürlich nicht bleiben. Ich habe zwar kein Problem damit, von morgens bis abends für meine Firma da zu sein - aber diesen Schritt, Samstags von 18-20 Uhr zusätzlich zu öffnen, habe ich sehr lange überlegt und vor mir hergeschoben. Auch wenn es schon weh tat, seine Kunden nach 18 Uhr mit Penny-Tüten nach Hause gehen zu sehen.


Rückbau

Gestern Abend hat Andreas hier im neuen Büro alten Kühlhaus noch zwei Stunden geschuftet und eine Wand fast vollständig vom Dämmmaterial und den darüber befindlichen Fliesen befreit. Dabei war schon etwas Vorsicht geboten: An der Wand, direkt unter der Decke, verlaufen die Rohre und Kabel für den Verdampfer, den wir vor längerer Zeit schon vom (stillgelegten) Kühlraum in unsere Backstube verlegt haben.

Der Anteil an (mineralischem) Schutt hält sich eigentlich in Grenzen. Das meiste Volumen nehmen die dicken Styroporplatten ein.



(Zuletzt sah es hier so aus.)

Dank für den Dank

Ich schrieb ja, daß ich mich für das Shopblogger-Motiv bei Jan-Christian Schneider bedanken wollte. Das habe ich auch inzwischen getan - und zwar in Form eines gut gefüllten Schokoladen-Paketes.
Jan-Christian hat das Paket inzwischen bekommen und mir auch prompt eine E-Mail geschrieben. Wenn die Reaktion kein Kompliment für Zotter ist, was dann? ;)
Hallo Björn,

Vielen dank für die megaaaaaa-geillleeeee-schoki als ich gelesen habe was da
alles mit drin ist habe ich erst gedacht mhhhhh und das schmeckt?

Die Schoki ist der Hammer schmeckt mega genial.
Das war jetzt wieder einmal eine Win-Win-Situation: Einen neuen Zotter-Fan gefunden und endlich ein gutes Gewissen wegen des Einkaufswagen-Motivs. ;)

4er-Stöckchen

Malte hat mir ein Stöckchen zugeworfen.
Soll ich wirklich mal? Na, gut... :)
4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest.
· Bauhelfer
· DJ
· Leergutsortierer
· Einkaufswagenschieber

4 Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst.
· Little Shop of Horrors
· The Lion King
· Dragonheart
· Die Zeitmaschine (1960, George Pal)

4 Orte, in denen Du gewohnt hast.
· Hamburg
· Bremen
· Stuhr
· Delmenhorst

4 TV-Serien, die Du gerne anschaust.
· Futurama
· Eine schrecklich nette Familie
· A-Team
· Sledge Hammer

4 Plätze, in denen Du im Urlaub warst.
· Fuerteventura
· England, Stoke-on-Trent
· Dänemark, Skagen
· DDR, Müritz

4 Webseiten, die Du täglich besuchst.
· lawblog.de
· bildschirmarbeiter.com
· sdi.net
· web.de

4 Deiner Lieblingsessen.
· Akro-Pizza
· Kartoffelpuffer
· Mettbrötchen
· Kartoffelchips

4 Plätze wo Du jetzt gern sein würdest.
· Colossos
· im warmen Bett
· auf meiner eigenen einsamen Insel
· in einer Zeitmaschine

4 Bloggende, denen Du das Stöckchen zuwirfst.
· Udo
· Manuel
· Kinga
· Kyu
· Torsten



Nachtrag:
Hätte die Bloggerette unter meinen "4 Webseiten, die Du täglich besuchst." gestanden, wäre mir der kleine Fehler wohl nicht unterlaufen. Okay, Kyu, kriegst DU es eben. :)

Exotischer Geflügelsalat

(für 4 Portionen)

250g gegartes Hähnchenfleisch in feine Streifen schneiden.
4 Grapefruits filetieren und dabei den Saft auffangen. Den Grapefruitsaft mit 2EL Sahne, etwas Senf, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren. 1 Zwiebel und 1 Avocado in feine Streifen schneiden und mit den Grapefruitstücken und dem Hähnchenfleisch vermischen. Das Dressing großzügig darüber verteilen.

Dazu passt Baguette.

Blitzkündigung

Anruf einer quasi ehemaligen Kollegin, die in einer anderen Stadt studiert und dort nun hingezogen ist: Sie kann ab sofort gar nicht mehr zum Dienst erscheinen. Die Entscheidung dazu kam sehr kurzfristig, mit dafür verantwortlich ist sicherlich auch ihre private Situation, die ich zwar kenne, hier aber nicht hingehört.

Ist natürlich für mich blöde, jetzt so spontan die Einsatzplanung für morgen umwerfen zu müssen. Naja, bei einem Krankheitsfall wäre es genauso gewesen.

Um die Mitarbeiterin ist es trotzdem schade. :(

Halbseiden

Ich bekam folgende E-Mail (sic):
Artikelpublikation
Sehr geehrte Redaktion,

Wie wir wissen ist heute das Internet eine wichtige Informationsquelle. Hier finden wir alles über aktuelle Weltthemen, sowie Informationen was verschiedene Gruppen beschaftigt.
Es ist wichtig den taglichen Besuchern, gut geformte und aufgebaute Artikel anzubieten.Es sollte sowohl die heutige Jugend, als auch die altere Gruppe fassen, und ihre interesse aufrufen. Solche Informationen bietet ihre Seite den Besuchern, was ich besonders bewundere.
Deswegen biete ich ihnen unseren Project an, um von dieser Seite Artikel auf ihre Seite www.shopblogger.de zu publizieren. Es ist auch möglich das unser Team ihnen im Ramen der Kategorie Ratgeber, Artikel komponiert.
Wir können folgende Projecte im gegentausch anbieten:
[...]
Es folgten drei URLs zu Websites mit Titeln wie "Rechtsinfo", "Anwalt-Verzeichnis" und "Versicherung-Ratgeber". Allesamt keine .de-Domains und mit Sitz im Ausland. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität, der zweite Blick läßt einen Schreibstil erkennen, der Gleichsamkeiten vermuten von "Phishing-Mails" zuläßt und einen genötigt, kritische Flecken zu betrachen.
Oder so ähnlich, aber auf jeden Fall ziemlich unseriös.

Wenn der Absender nur ins Blog wollte, hat er's hiermit geschafft. Weiter werde ich auf die Mail jedenfalls nicht eingehen.

Flaschentaschenetikett

Da habe ich doch vorhin tatsächlich noch ein altes Regaletikett mit aufgedrucktem DM-Preis entdeckt. Immerhin aber schon aus einer Zeit, zu der die Auszeichnung in Euro langsam populär wurde. Das Etikett wurde hier am 20. Oktober 2001 gedruckt.

(Hier sind z.B. solche Geschenktaschen zu sehen.)


Türöffner

Unsere "Backstube" war früher mal der Fleisch-Vorbereitungsraum und hat als solcher, für die separate Warenanlieferung, eine eigene Tür. Diese Tür wurde vor Jahrmillionen Jahren mit vier massiven Riegeln versehen und wahrscheinlich genauso lange gar nicht geöffnet. Der helle Streifen oben in der Mitte der Zarge ist übrigens durch das durch Rostfraß entstandene Loch durchscheinendes Licht...



Leider ließ sich die Tür nicht ganz problemlos öffnen:
Das eigentliche Schloß hatte sich im Laufe der Zeit völlig festgesetzt. Nachdem wir mit viel Mühe den kompletten Schließzylinder entfernt hatten, eine Arbeit, die bei einer geschlossenen Tür nicht gerade einfach ist, mußten wir feststellen, dass auch ein neuer Zylinder keinen Erfolg brachte. Der Schließer saß schlicht und einfach fest. Den Rest erledigte ein Winkelschleifer... ;)



Und wofür nun die ganze Arbeit? Nun, wenn auf dem oberen Foto die Wände nicht da wären, könnten man direkt in mein zukünftiges Büro sehen und genau dort sind in den nächsten Wochen einige Stemmarbeiten notwendig. Die Entscheidung, ob man den Schutt nach zwei Metern Strecke oder nach 40 Metern quer durch den Laden nach draußen transportieren möchte, war keine schwierige...

Countdown

Bei der METRO (Achtung! Neue Öffnungszeiten: Wochentags bis 21:30 Uhr und Samstags bis 19:30 Uhr!) habe ich eine auffällige Coca-Cola-Präsentation gesehen: Auf einem riesigen Schild lief ein LED-Countdown bis zum offiziellen Anpfiff der Fußball-WM 2006. (Bitte nicht nachrechnen, das Foto ist Dienstag Abend entstanden! :) )

Ich fürchte, die acht Europaletten Cola, die darunter standen, waren auch die Mindestabnahmemenge für das aufwändige Dekomaterial...


Wartungsvertrag gekündigt

Per Einschreiben kam Post von Wincor-Nixdorf: Mein Wartungsvertrag für den Rechner meines Warenwirtschaftssystems wurde zum Jahresende gekündigt. Mitte letzten Jahres hieß es ja noch, daß zum 30. September 2005 Schluß sei. Aber nun ist der Vertrag defintiv gekündigt. Der entsprechende Brief kam nämlich eben per Einschreiben ins Haus.

Die befürchtete große Investition fällt auch weg. Habe ich jedenfalls eben beschlossen. Ich brauche doch keinen Wartungsvertrag für einen PC, ohne den die Kassen zur Not auch eine gewisse Zeit funktionieren können.

Wein verschenken

Eine der schwersten Aufgaben, die Kunden einem stellen können, ist die Suche nach einem bestimmten Wein. Nämlich nach dem, den sie verschenken können.

Die meisten Weintrinker sind wahrscheinlich keine Weinkenner und können oft nicht mal mit allen Bezeichnungen auf einem Etikett etwas anfangen. Der Unterschied zwischen einzelnen Rebsorten ist genauso uninteressant. Es wird ein Wein gekauft, von dem man sich den Namen merken kann und der einem ganz subjektiv schmeckt. Es gibt durchaus billige Weine, die im persönlichem Empfinden sehr lecker sein können.

Für wen ist der Wein denn? Ach, für einen Handwerker, der so gut das Badezimmer gemacht hat. Seinen Geschmack kennen Sie nicht, das soll einfach ein "Dankeschön" sein? Nehmen Sie die Flasche mit dem schönsten Etikett. Das reicht.

So banal der Tipp klingt: Es gibt eigentlich keine wirklich sinnvollere Empfehlung.