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Mit DM bezahlen

Seit letzter Woche habe ich ein Plakat am Fenster hängen, in dem darauf aufmerksam gemacht wird, dass man bei mir seine DM-Bestände loswerden kann, wenn auch "nur" im vereinfachten Wechselkurs 1:2. Das wird niemanden umbringen, aber es erleichtert die Arbeit an der Kasse deutlich.

Okay – würde die Arbeit erleichtern, wenn hier überhaupt mal jemand noch D-Mark-Bestände anschleppen würde. Das ist bislang nämlich nicht der Fall.

Warum ich das überhaupt mache? Ganz ehrlich? Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich dadurch auch nur eine müde Mark (naja, vielleicht ja schon) einen müden Euro mehr Umsatz habe.

Aber irgendwie hatte ich Lust, das mal auszuprobieren. Wieviel altes Geld haben die Leute noch zu Hause liegen und sind sie bereit, sich davon zu trennen? Ich selber habe bestimmt auch noch rund 50-100DM in Form von Münzen. Zu Hause liegt eine Spardose voller Münzen mit "Bank Deutscher Länder"-Prägung, die ich vor 20 Jahren mal eine Zeitlang sehr intensiv gesammelt habe. Und hier im Laden hat sich seit dem ersten April 2002 auch mittlerweile eine Spardose mit Pfennig- und Markstücken angesammelt, die den Weg in meine Kassen gefunden haben.

Die Aktion soll ja nicht zeitlich begrenzt sein und so bin ich ernsthaft gespannt, wieviel alte Währung noch zusammenkommen wird.

Gewerbedatensammlung

Werbefax einer Online-Gewerbedatensammlung. Ich soll doch bitte die Daten "nochmals auf Ihre Richtigkeit kontrollieren" (sic!) und das ganze mit meiner Unterschrift bestätigen.

Mit der Unterschrift, mit der man gleich den in kleiner Schrift gedruckten Teil akzeptiert, in dem erklärt wird, dass die Eintragung in diesem (im Übrigen vollkommen nutzlosen) Verzeichnis kostenpflichtig ist. Die "umseitigen AGB" sind auf dem Fax natürlich ebenfalls nicht zu finden.

Wer den Text nicht richtig liest, wird glücklicherweise lediglich mit einem Betrag in Höhe von deutlich unter 100 Euro belangt. Das ist wenigstens notfalls noch zu verschmerzen.

Einkaufswageneinsammelaktion

Da steht er ja, der Ausreißer:



Gotcha! Manchmal ist es eben doch von Vorteil, dass ich (fast) nur kleine Einkaufswagen bei mir im Laden im Einsatz habe. Die kann man zur Not mal eben schnell ins Auto werfen. :-)


Einkaufswagen-Tipp

Eigentlich wollte ich ja erstmal über mehrere Ereignisse aus der vergangenen Woche berichten. Aber zum einen habe ich heute Morgen mein Handy zu Hause vergessen, so dass das Foto von gestern noch warten muss und zum anderen fehlt mir momentan noch die Ruhe, um ausführlich zu beschreiben, warum ich am Samstag gleich drei mal die Polizei angerufen habe.

Also erstmal zu aktuelleren Ereignissen: Gerade eben hat mich ein gerade erst nach Bremen gezogener (und vielleicht ja neuer Kunde von mir) Blogleser angerufen und mir erklärt, wo er gestern Abend einen Einkaufswagen gefunden hat. Der Beschreibung nach ist der Wagen ziemlich genau einen Kilometer von hier entfernt. Luftlinie. Aufgrund der für diese Stadt typischen Baustellen- und Einbahnstraßen-Situation muss ich dafür dennoch knapp 2,5km mit dem Auto fahren.

Ich werde da jetzt mal eben hinfahren. Noch ist es relativ ruhig hier im Laden und die Chance muss genutzt werden.