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Gute Nachricht - schlechte Nachricht

Eine Mitarbeiterin hat heute einen Job gefunden: In ihrem Beruf und dazu noch hier in Bremen. Nun braucht sie nicht länger hier zu packen und zu kassieren. Das macht zwar auch Spaß - aber dafür studiert man nicht. Das war die gute Nachricht.

Die schlechte: Morgen früh, 7:30 Uhr, ist bei ihr Arbeitsbeginn. Hoffentlich finde ich so schnell eine Kollegin, die morgen die Vormittagsschicht übernimmt.

Ich hatte ihr von vornherein klargemacht, daß ich ihr keine Steine in Form einer Kündigungsfrist o.ä. in den Weg legen würde. Daß es so schnell gehen würde, hätte ich allerdings auch nicht gedacht.

Wenn die Fetzen fliegen

Normalerweise haben wir híer ein angenehmes Betriebsklima. Nicht, daß sich alle lieb haben - aber darum geht es ja auch nicht.
Nervig nur, wenn vereinzelte Mitarbeiter persönlich, nicht privat, aneinanderprallen und diese Reibereien hier in der Firma austragen müssen.
Als Vorgesetzter muß man sich dann natürlich genau überlegen, wie man in so einer Situation reagiert. Läßt man die Sache im Sande verlaufen und hofft, daß schnell Gras darüber wächst oder soll man mit den Leuten gezielt sprechen?
Wenn wir hier im Kindergarten wären, würde ich das Gespräch in der Gruppe wahrscheinlich vorziehen und hinterher mit einem gemeinsamen Händeschütteln abschließen. Aber hier haben wir es mit erwachsenen Menschen zu tun - auch, wenn sie hinter dem Rücken des anderen diesen jeweils recht kindisch beschimpfen...