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Leuchtwerbungswartung

Heute ist der große Tag, an dem die komplette Außenwerbeanlage gewartet wird. Heute Morgen sind die Elektriker hier mit einer Hubarbeitsbühne vorgefahren und haben zuerst die Blenden demontiert. Während diese von einem meiner Mitarbeiter komplett gesäubert wurden, haben sich die Monteure um das Innenleben der Anlage gekümmert: Alte Vorschaltgeräte wurden geprüft und die Leuchtstoffröhren durch neue, langlebige Röhren ersetzt.

Wenn gleich alles wieder zusammengebaut ist, werden sämtliche Fugen mit klarem Silikon abgedichtet, damit kein Wasser in die Anlage eindringen kann. An manchen Stellen hatte das Algenwachstum im inneren der Anlage nämlich schon interessante Ausmaße angenommen...




SPAR-Markt in Elektrostal, Russland

Blogleser Christopher hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes aus der russischen Großstadt Elektrostal zugeschickt. Dazu schreibt er:
Hallo Björn,

anbei sende ich dir ein Bild von einem Sparmarkt in Elektrostal (Электросталь) in Russland in der Nähe von Moskau.
Es ist ein kleiner Laden, im Ort gibt es auch noch ein paar mehr Sparmärkte, die aber allesamt viel größer sind.
Trotzdem hat dieser Laden 24 Std., 7 Tage die Woche geöffnet. Eingekauft hab ich dort auch ein paar mal.
Interesant ist das dort in fast jedem Laden ein Security arbeitet und man Taschen immer in Fächer legt und abschließt.
Und die Einkäufe werde von Schülern in Tüten verpackt, Auserdem gibt es dor auch soetwas wie ein Rabattsystem mit einer Sparkarte.
Vielen Dank für das Bild und die Hintergrundinfos.


Alternative Durchsage

Passt nun thematisch überhaupt nicht hierher, aber ich finde den Typen so unglaublich cool, dass ich das Video hier unbedingt aufnehmen musste. Viel Spaß. :-)

Link: flugbegleiter

"Mitzi Blue"-Aufsteller

Nach zähem Kampf, den ich gemeinsam mit meiner Auszubildenden gewonnen habe, steht der Aufsteller. Wenn Firma Zotter in der Konstruktion auch noch eine vernünftige Preisauszeichnung vorgesehen hätte, wäre es perfekt. Mal gucken, wann der erste Kunde fragt, was für Musik denn da drauf sei... :-)



Die Schokolade kommt nämlich in Form von runden Scheiben daher, jede mit einem anderen Sollbruchstellen-Muster versehen. Diese farbenfrohe Sorte, die wir einfach mal testen mussten, ist übrigens mit Blütenblättern versetzt:


Oberschenkel vs. Einkaufswagen

Ich ging im Laden relativ zügig an einer Stammkundin vorbei, die ihren Einkaufswagen vor sich stehen hatte. Ich grüßte im Vorbeigehen, aber davon bekam die Kundin nichts mit, da sie ihren Blick in eine ganz andere Richtung gewandt hatte.

Plötzlich drehte sie schlagartig und ohne hinzusehen den Einkaufswagen, um in eine andere Richtung weiterzufahren. Dumm nur, dass ich in dem Moment gerade dort entlanggehen wollte und auf diese Weise der Drahtkorb recht schmezhaft in mein Bein rammte.

"Passen Sie doch auf!!!", hätte ich eher rufen können. :-|

Bastelstunde

Das neueste Werk aus dem Hause Zotter heißt "Mitzi Blue". Für die Erstausstattung habe ich mir das angebotene Display bestellt und das wurde heute geliefert.

Als ich den Karton öffnete, senkte sich die Kinnlade langsam. Es handelt sich bei dem Aufsteller nämlich nicht um eine profane Pappkonstruktion, sondern ein recht komplexes Gebilde aus Pressfaserplatten. Zum selber zusammenbauen aus gefühlten 1000 Einzelteilen.

Ich bin dann mal basteln...


Belohnung ausgesetzt

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Ladendiebe, vor allem die "Profis", nach erfolgreicher Diebestour gerne wiederkommen. Da gerade diese Profis den größten Schaden verursachen, ist es mir bei denen besonders wichtig, sie zu erwischen.

Darum hängt seit ein paar Tagen dieses Plakat bei uns im Lager. Ob's helfen wird? Die ausgesetzte Kopfgeld ist ja nicht ganz ohne. :-)


Millionengrenze

Am 18. Oktober 2007 habe ich meinen Leergutautomaten bekommen. Wir haben Anfangs einige Tiefen mitgemacht, aber Dank des tatkräftigen und normalerweise sehr schnellen Einsatzes der Firma Trautwein lief die Maschine, von einigen Verschleißteilen mal abgesehen, hervorragend.

Aber eigentlich müsste man dem Gerät sowieso alles verzeihen, denn vor ein paar Tagen haben wir hier die Millionengrenze überschritten – und das nach gerade mal 1,5 Jahren! Chapeau!


Frische Pizza und der Ausweis

Quasi-Gastbeitrag von meinem Mitarbeiter Stephan:
Ich saß mit einem Kollegen an der Kasse, als sich an meiner Seite plötzlich zwei junge Frauen, beide Anfang bis Mitte 20, anstellten.

Eine der beiden trug zwei Pizzakartons vom Lieferservice in der Hand. Die beiden zogen sich Zigaretten aus dem Automaten und legten sie neben dem Scanner auf das Förderband.

"Hey, das ist ja toll, dass ihr uns Pizza mitbringt", sagte ich in belustigtem Tonfall.

Die eine guckte plötzlich ganz entsetzt und begann, hektisch in ihrer Tasche rumzukramen. Dabei sprach sie in einer fremden Sprache mit ihrer Freundin, die daraufhin genauso entsetzt guckte.

Mein Blick wechselt vom fröhlichen Lachen zu völliger Verwirrung. Was hatten die beiden denn nur plötzlich?!? Nach längerem Rumkramen in der Tasche holt die eine schließlich einen Reisepass heraus, und hielt ihn mir vor die Nase, während sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf ihr Geburtsdatum tippte.

Nach etwa 30sekündigem Lachen war ich dann in der Lage, den beiden auf Englisch zu erklären, was ich eigentlich gemeint hatte und schon lachten sie auch wieder. :-)

Die pfandlose Flasche

Irgendwann im Laufe des Vormittags hatte ein Leergut abgebender Kunde eine leere, pfandlose Flasche nicht in den Müllsack geworfen, sondern einfach vor dem Leergutautomaten auf den Fußboden gestellt.

Da stand sie dann von weiteren Kunden unbeachtet und auch ich hatte keine Lust, mich danach zu bücken. Das kleine Fläschchen störte in der Ecke irgendwie nicht weiter.

Sehr optimistisch war der Kunde eben, der sich nach der Flasche bückte, mehrmals versuchte, den Automaten zur Annahme zu überreden und schließlich noch ins Lager nach Hilfe rief. Als ich ihm erklärte, dass es für die Flasche wirklich kein Pfand gibt und dass sie nicht ohne Grund von einem anderen Kunden einfach stehengelassen worden war.

Der enttäuschte Blick... :-O

Akkurate Arbeit

Aus einem Anschreiben eines "Security"-Unternehmens, das mir ein Angebot für den Einsatz von Ladendetektiven zugeschickt hat:
Zu Unsere Unternehmenspolitik gehören die Flexibilität und die akkurate Arbeit.

11 Monate später...

Ein knappes Jahr hat er durchgehalten, mein T1100 Großformatdrucker – und nun ist er der Meinung, mich massiv ärgern zu müssen. Freitag Abend druckte er auf einmal nicht mehr vernünftig. Der Fehler war seltsam und nicht richtig zu erklären: Die gelbe Tinte tropfte er förmlich auf das Papier und außerdem – und das war noch viel kurioser – vertauschte er plötzlich die Farben Schwarz und Gelb. Da wo er mit schwarzer Tinte drucken sollte, druckte er fast ausschließlich mit gelber Tinte und die stellen, die gelb werden sollten, blieben kurzerhand weiß.

Der mit moderner IT-Technik erfahrene Anwender weiß: Neustarten der Gerätschaften hilft meistens weiter. So zog ich denn des Druckers Stecker und nachdem der T1100 eine knappe Viertelstunde lang das Druckwerk justiert und kalibriert hat, sahen die Ausdrucke wieder normal aus.

Samstag Vormittag wollte ich erneut drucken und wieder sahen die Ausdrucke so aus, wie ich sie schon am Abend zuvor gesehen hatte: Schwarz fehlte beinahe gänzlich, aber dafür waren die schwarzen Flächen mit gelber Tinte bedruckt.
Muss ich nicht verstehen. Mir würde es ja auch schon reichen, wenn's die HP-Hotline heute Nachmittag versteht...


Nächtliches Gruppenfoto

Und was machen Mitarbeiter, die Urlaub oder Spätschicht haben und nicht schlafen können? Richtig: Besuchen ihren Kollegen Veli in der Nachtschicht und machen ein Beweisfoto von der Aktion, das unbedingt im Blog erscheinen soll. Na, den Wunsch konnte ich Hannah und Stephan natürlich nicht verwehren. :-)


Leergutbegrüßung

Da kommt man Montag Morgen nach einem entspannten Sonntag zur Firma und das erste, was ich schon von der Straßenecke aus erkennen konnte, war ein großer Einkaufswagen voller Bierflaschen.

In solchen Momenten bin ich noch viel dankbarer für den Leergutautomaten, als ich es sowieso schon bin... :-)


Die Automatenbegeisterten

Zwei junge Damen fütterten den Leergutautomaten mit ihren mitgebrachten Kisten und Flaschen. Dabei unterhielten sie sich relativ laut und völlig begeistert über die Technik. Ein paar im Vorbeigehen aufgeschnappte Fetzen:
"Ist schon geil, so eine Maschine, dass kein Mensch das macht und dass das alles alleine läuft..."

"Oh, cool, das blaue Licht. Guck mal..."

"Krass, wie das funktionert..."
DAS ist doch mal Begeisterung! :-)