Hier taut gerade einer meiner Tiefkühlschränke auf. Hatten wir ja hier auch schon lange nicht mehr...
Von einem meiner Einzelhändler-Kollegen habe ich vor ein paar Tagen die Telefonnummer eines Kältetechnikers bekommen, der bei ihm die Anlagen wartet und mit dem er sehr zufrieden ist. Eigentlich wollte ich mich da in den nächsten Tagen mal melden, damit wir mal einen Termin ausmachen können, an dem er sich mal meine Technik hier ansehen kann.
Nun wird das doch alles etwas kurzfristiger, denn nachdem ich die Firma, die hier in den letzten zwei Jahren alles erledigt hat, wegen absolutem Misstrauen niemals wieder beauftragen werde, habe ich dort eben angerufen. Mal gucken, was diesmal die Ursache für den Ausfall ist.
"Nicht bemerkt" hat die (nun Ex-)Kundin angeblich, dass sich noch ein über 600 Gramm schweres Fleischpaket in ihrer ansonsten leeren Umhängetasche aus dünnem Stoff befand.
Gespräch mit einer Kundin. Es ging um Kartoffelchips, deren relativ kurzen Haltbarkeitsdaten und dass sie die eigentlich zu einer Bekannten nach Fernost schicken wollte, was natürlich ein paar Tage dauern kann. Nicht, dass die Zeit für den Versand nicht reichen würde, aber trotzdem sorgte sie sich um das Datum, da ihre Bekannte die Chips ja nicht alle sofort aufessen würde.
Ich erwiderte, dass das normalerweise kein Problem darstellen sollte. So schnell passiert mit der Ware ja nichts.
"Werden die nicht giftig oder sowas?"
Ich erklärte ihr, dass es sein könnte, dass die Snacks etwas pappig oder fade werden können, aber dass sie sich keine Sorge wegen möglicher Gesundheitsgefährdungen zu machen braucht.
Kein Wunder, dass so viele Leute Lebensmittel regelrecht angeekelt wegwerfen, nur weil die aufgedruckte Zahl mit der auf dem Kalender übereinstimmt. Eigentlich eine Schande.
Blogleser Florian ist froh, es auch endlich mal geschafft zu haben, diese Rubrik mit Fotos bereichern zu können. Er hat mir zwei Bilder des recht imposant geratenen INTERSPAR-Marktes in Schwaz zukommen lassen. Vielen Dank dafür und sollte ich mal zu viel Geld übrig haben, werde ich mich für eine Erweiterung an den Architekten der Halle wenden.
Ist es gemein oder einfach nur eine vorbeugende Maßnahme, wenn man sich beim Gang durch den Laden ein Telefon an das Ohr drückt und ein bisschen mit sich selber redet...
...um zu verhindern, dass eine berühmt-berüchtigte Kundin einen festhält und mindestens zweimal ihre komplette Lebens- und Leidensgeschichte aufsagt?
Hach, lange nicht gesehen. Wir bekommen hier ja nur noch blaue Rollbehälter mit entsprechendem Aufdruck. (Und dieses Foto ist nicht von mir, sondern vom Einzelhändler-Kollegen Torben, der den Rolli noch (zwischen vielen anderen blauen) bei sich im Lager entdeckt hat.)
1994 gründete Dr. Florian Langenscheidt den gemeinnützigen Verein Children for a better World e.V. , gemeinsam mit 30 engagierten Helfern aus allen gesellschaftlichen Bereichen.
Darunter auch Alfred T. Ritter, der sich bis heute für die Kinderprojekte im In- und Ausland einsetzt. Daher sein Gedanke: GEMEINSAM HELFEN UND MIT GOLDENEM HERZ VORAN und möchte daher mit der RITTER SPORT-Olympia die Projekte des Vereins unterstützen und ein goldiges Lächeln in Kindergesichter zaubern!
Aber wie? Ein Olympia-Fan hatte bereits die zündende Idee. Er versteigerte eine Tafel RITTER SPORT-Olympia bei Ebay. Diese Aktion fand Alfred T. Ritter so hervorragend, dass er sie weiterführen möchte. Und zwar so: Für den guten Zweck werden nun bei Ebay 20 limitierte, von Alfred T. Ritter handsignierte, Tafeln RITTER SPORT-Olympia versteigert.
Hiersindviervon insgesamt 20 limitierten Tafeln, einfach nach „RITTER SPORT Olympia“ suchen.
Der Betrag, mit dem ihr die Olympia ersteigert, ist automatisch Eure Spende und geht direkt und zu 100% an Children for a better
World e.V.! Das Geld wir dort für aktuelle Projekte genutzt, um die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Not, im In- und Ausland drastisch zu verbessern.
Eine Kundin hat im Gespräch meinen Laden gerade gegenüber einer dritten Person als "Tengelmann" bezeichnet. Irre, wie fest sowas in den Köpfen sitzen kann.
Schließlich war "Tengelmann" an dieser Stelle noch vor "Kaiser's" – und die sind hier vor knapp 10 Jahren ausgezogen.
Ein Mann, mindestens nebenberuflicher Flaschensammler, hat einen Leinenbeutel, in dem er seine Fundstücke zu uns bringt. Normalerweise muss ich den nicht anfassen, aber da unser Automat gerade streikt, war händische Leergutannahme angesagt.
Bei der ersten Runde habe ich den Beutel noch mit spitzen Fingen angefasst und nichts gesagt.
Als der Mann knapp zwei Stunden später wieder da war, habe ich den Beutel wieder mit spitzen Fingern angefasst und gefragt, ob er ihn nicht mal waschen wollte.
Tolle Antwort: Ein hämisches Lachen.
Seit dem lasse ich siffige Tüten von den Kunden selber auspacken und die Flaschen direkt in die Kisten stellen.
Schön: Ein Pärchen, dass irgendwie angetrunken und heruntergekommen wirkte, hat eine Packung hochwertiges Eis kurzentschlossen wohl doch nicht mehr kaufen wollen und es deshalb einfach vor der Kasse in einen der dort stehenden Körbe geworfen.
Zwei Minuten später hat ein Stammkunde die Packung genommen und in eine Tiefkühltruhe gebracht. Einfach so, weil er nett war und mitgedacht hat.
Ätztend: Eine Kundin, die kaum Deutsch sprach, hat eine E-Plus-Guthabenkarte für ihr Handy gekauft. Beim Aufrubbeln mit einem scharfkantigen Gegenstand hat sie die Aufladenummer gleich mit weggerubbelt. Da sie aber gar kein original E-Plus sondern so eine Aldi/Medion-Karte hat, konnte ich ihr zunächst gar nicht weiterhelfen. Zu allem Überfluss kannte sie nichtmal ihre eigene Telefonnummer. Schuld an der Misere bin ich natürlich gewesen, weil ich diese Karte verkauft habe. Sie traf keine Schuld, sie kenne sich da nämlich aus, schließlich habe einen eigenen Laden.
Seit ein paar Tagen haben wir vegetarisches "Milch"speise-Eis im Sortiment. Einen Markt gibt es sicherlich dafür, sonst würde es nicht produziert werden. Was wohl die bedeutendere Zielgruppe Ist: Veganer oder Menschen mit Laktoseintoleranz?