Stammleserin Jeanny hat mir ein Foto eines kleinen SPAR-Marktes im Ort Killarney (Country Kerry) in Irland zukommen lassen. Dazu schrieb sie:
Auch wenn man immer hört, in Irland wimmelt es so von SPAR Märkten muss ich sagen, dass ich, obwohl ich mich krampfhaft auf die Suche nach den Märkten mit der Tanne konzentriert habe (neben dem normalen Sightseeing versteht sich ) muss ich sagen, dass dies in Killarney tatsächlich der einzigste SPAR war, den ich gefunden hatte. Erst einige Kilometer weiter gab es dann noch einen Euro-SPAR.
In Dublin wurde man dagegen von SPAR-Märkten erschlagen, allerdings hatte ich damals meine Digicam vergessen
Vielen Dank für das Bild. Und nächstes Mal die Kamera einpacken. Und natürlich auch mit neuem Film vollem Akku, sonst hilft die Kamera auch nicht weiter.
Ich suche ja derzeit Personal. Zwar diesmal nur auf 400-Euro-Basis, aber auch über solche Jobs freuen sich viele Leute. (Bevor der allgemeine Aufschrei kommt: Ich habe hier derzeit so viele Vollzeitkräfte beschäftigt, wie noch nie zuvor!)
Nun hat sich ein Quereinsteiger beworben. Hat noch nie kassiert, aber sucht einen Nebenjob. Hauptberuflich fährt er einen achtachsigen Mobilkran. Da könnte sich das Kassentraining lohnen, falls hinterher für den technikbegeisterten Björn die eine oder andere Mitfahrt oder Baustellenbesichtigung herausspringt.
Ich möchte einen Flyer erstellen (lassen). Damit meine ich nicht den wöchtentlich in der Zeitung erscheinenden Handzettel mit aktuellen Angeboten. Diese Dinger mag ich überhaupt nicht und habe sie selber bislang im Grunde auch noch nie im Einsatz gehabt. Höchstens mal zu besonderen Terminen, wie z.B. jeweils die Eröffnung der beiden Läden in Achim (brrr) und Findorff.
Aber nun möchte ich einen richtigen Flyer haben. A4 auf Z-Falz gefaltet. Der Flyer soll zweisprachig gestaltet sein (Deutsch und Englisch) und nur ein paar wesentliche Informationen vermitteln: Wir sind DER Supermarkt in Bremen mit 24h-Öffnung und welches Sortiment haben wir, was bieten wir sonst noch, wo sind wir und wie kann man uns erreichen.
Diese Flyer waren von mir primär zur Verteilung an Flughafen, Bahnhof und ZOB gedacht. Aber natürlich kann man damit auch noch viele, viele andere Dinge anstellen: In alle Briefkästen werfen, Leuten persönlich in die Hand drücken, irgendwo "zufällig vergessen", auf Parkplätzen von Veranstaltungsorten an die Scheibenwischer klemmen und, und, und...
Nur – wer produziert sowas und was kostet sowas? Kann man sich damit an jede "handelsübliche" Werbeagentur wenden? Ich habe sowas noch nie gemacht, möchte in diesem Fall aber 100%ige Qualität ohne Kompromisse haben.
Sollte hier vielleicht die eine oder andere Agentur (also Mitarbeiter derer) mitlesen, bin ich gerne für ein Angebot oder konkretere Anfragen offen. Falls jemand einen Tipp für eine brauchbare Agentur hat, nehme ich diesen auch gerne entgegen!
"Wo ist denn euer Leergutautomat?", wollte der Kunde wissen. Keine weiter ungewöhnliche Frage – wenn er sie nicht direkt an meiner Bürotür gestellt hätte.
Wer die Räumlichkeiten hier kennt, wird mir zustimmen, dass die Leergutannahme einfacher zu finden ist.
Es ist ja gar nicht weihnachtlich, denn offiziell im Marketing-Sprech heißen Dominosteine, Lebkuchen und Spekulatius ja "Herbstgebäck". Für mich ist dieses Wort ein euphemistischer Begriff, aber das definiert wohl jeder anders.
Auf jeden Fall haben wir diesmal mehr hier im Laden stehen als je zuvor um diese Zeit. Jetzt fehlt nur noch der Kundenzulauf, den wir vor der Baustelle hatten und ich bin wieder glücklich.
Wir haben in einem Sortiment mit herbstlichen Dekoartikeln unter anderem Deko-Weintrauben in verschiedenen Farben. Die Trauben sind aus einem weichen Kunststoff und fühlen sich beinahe schon wie echt an.
Eine Kollegin drückte einige der Trauben und stellte prompt die haptische Ähnlichkeit zu "Silikonbrüsten" fest.
Aus einem Arbeitszeuginis eines Bewerbers. Ich überlege nun schon die ganze Zeit, ob der Satz als Lob oder Kritik einzustufen ist:
Die ihm übertragenen Aufgaben erfüllte er ausdauernd in gleichmäßigem Arbeitstempo.
Mit Blick auf den Betrieb, der das Zeugnis ausgestellt hat, würde ich eher auf eine positiv gemeinte Formulierung tippen. Aber ich finde das schon ziemlich ungeschickt formuliert.
Ich hätte dann ja wenigstens ein "in gleichmäßig zügigem Arbeitstempo" oder sowas geschrieben.
Mit der Post trudelte hier eben eine Bewerbung rein: Eine junge Frau aus einem rund 350km entfernten Ort sucht eine Stelle als Verkäuferin. Das ist so weit nichts Ungewöhnliches und schließlich bestünde ja auch die Möglichkeit, dass sie bereit ist, für einen Arbeitsplatz umzuziehen.
Umso erstaunter war ich, als ich mir das Anschreiben durchlas. In der "Rhein-Zeitung" hätte sie in meiner Anzeige gelesen, dass ich Verkäufer/innen einstellen würde.
Beim Durchlesen dieses Satzes türmte sich über meinem Kopf ein riesengroßes Fragezeichen auf. Wie? Rhein-Zeitung? Bis eben gerade kannte ich das Blatt gar nicht, wie sollte ich da dann überhaupt eine Anzeige..? Und warum so weit weg, welchen Sinn sollte das denn haben? Vielleicht eine Verwechslung mit einem anderen Unternehmen, aber woher hat sie gute Frau dann meine Adresse?
Selten dass ich einen Bewerber anrief, ohne die Unterlagen nach dem Auspacken auch nur einmal beiseite gelegt zu haben. Aber die Neugierde war einfach zu groß.
Kurz: Sie hatte sich das mit der Anzeige nur ausgedacht, um einen Bezugspunkt für die Bewerbung zu haben.
Zwei gelbe Säcke vor einem Haus in einer der Seitenstraßen hier in der Gegend. Im Vorbeigehen musste ich laut lachen und natürlich auch ein Foto der beiden Tüten machen. Der Inhalt sprach Bände.
(Falls es jemand nicht erkennen kann: Die beiden Säcke sind im Grunde sortenrein mit kleinen Flaschen eines gewissen Joghurtdrinks gefüllt.)
Blogleser (und selber Blogger) Tam hat mir ein Bild eines recht nobel wirkenden SPAR-Marktes in Wien geschickt. Immerhin scheint der Laden eine ähnliche Verkehrsanbindung zu haben wie meiner hier. Ein kleiner Trost.
Eine leere Flasche Sirup aus dem Hause Rième boissons. Ich vermute, dass man diese Flaschen (zumindest in grenznahen Gebieten) auch in Deutschland bekommt. Wie ich darauf komme? Nun, die Flasche ist komplett auf Französisch beschriftet. Nur die Zutatenliste findet man auch auf Deutsch wieder.
Wieder einmal hat ein kleiner, alter Markt geschlossen. Das Geschäft war noch im Stil der klassischen "Tante Emma" und hat sich in den letzten Jahren wohl auch immer noch (halbwegs) gut gegen die um ihn herum wachsenden Discounter durchgesetzt. Inzwischen ist der Laden geschlossen.
Wenn's kein seltsamer Zufall ist, hat es der Inhaber wohl mit ein bisschen Humor genommen. Aus den Buchstaben des Schriftzuges hat er EKADE gebasteltet. Es drängt sich mir dabei regelrecht auf, das als ein "EK ADE" zu interpretieren...
3 Kartons wollte er haben. Nur drei Kartons von dem leckeren Wein. Und eine Mitarbeiterin ("So 'ne jüngere...") hätte seiner Frau zugesagt, dass wir ihn bestellen würden und dass er heute hätte mitkommen sollen.
Mir sagte der Name von dem Tropfen rein gar nichts. Aber wenn der Kundin versichert worden ist, dass wir ihn bestellen würden, dann haben wir das auch. Nach längerer Suche auf dem Lieferschein wurde ich schließlich immer noch nicht fündig.
Ein Scheißladen mit Scheißservice sei das hier. Und jetzt könne er sich noch "einen Tag vor seinem Fünfzigsten um so eine Scheiße" kümmern.
Wappentrunk... Wappentrunk. Sagte mir überhaupt nichts. Nach kurzer Google-Suche fürchte ich, der Mann will seinen Gästen ernsthaft den Tetrapak-Wein von Penny servieren. Prost.
Gerade keine weltbewegende Info, aber den einen oder anderen mitlesen Kunden dürfte es freuen: Ich habe endlich das Friebel "Bremer Knipp" in Konservendosen im Sortiment.