Weiß zufällig jemand, ob (und wenn, dann wo) man ganz einfache Blätter im A4-Format bekommen kann? Das kann sogar meinetwegen "B-Ware" mit Schönheitsfehlern und unsauberen Rändern sein und muss auch nicht durch irgendeinen Drucker hindurch.
Meiner Meinung nach eigen sich Blätter im A4-Format deutlich besser als Notizzettel, als die kleinen Schnipsel, die als genau solche verkauft werden. Wenn man irgendeine Notiz macht, kann man die z.B. direkt in einen Ordner oder eine Mappe heften und auch auf dem Weg dahin ist die Chance, dass ein A4-Blatt verloren geht, deutlich geringer als es bei einem kleinen Notizzettel der Fall wäre.
Nur finde ich es zu schade, für solche Dinge immer das gute Druckerpapier zu verbrauchen.
Eine Kundin hatte vor meinen Augen eine unbepfandete Flasche in den Leergutautomaten gesteckt. Um die Prozedur etwas zu beschleuningen, griff ich direkt in den Annahmeschacht und zog die Flasche wieder heraus.
"Oh, Gott, da mögen Sie so reinfassen?!?"
"Ja, warum denn auch nicht?"
"Am Ende ist Ihre Hand noch weg."
Ich möchte mal wissen, woher diese panische Angst vor Leergutautomaten kommt.
Hallo,
ich war im REWE, dort liegen Erdnüsse, 500g verpackt für 1,99€. Unter den verpackten Erdnüssen ist ein 30kg Sack mit losen Erdnüssen, 500g zu 4,99€.
Nun war eine Packung der 1,99€-Erdnüsse aufgegangen, der Marktleiter sah das, murmelte sich etwas in den Bart und kippte den Rest der Packung auf den Sack mit den Erdnüssen, die mehr als doppelte als die verpackten Nüsse kosten.
Ist das normal?
Ja.
Hintergrund: Bei abgepackter Ware muss der Kunde kaufen, was drin ist. Also auch mal Bruch und Krümel, dafür relativ günstig. Bei loser Ware kann der Kunde selber entscheiden, was er haben möchte. Für den höheren Preis kann er sich aber nur die Teile herauspicken, die ihm den Preis angemessen scheinen. Kein Kunde muss sich also mit ggf. schlechterer Qualität aus dem 500g-Beutelchen zufrieden geben.
Problematisch wird's rein rechtlich z.B., wenn die beiden Sorten aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen. Der Rest aus der aufgegangenen Packung für 1,99€ liegt jetzt quasi falsch deklariert in dem großen Sack. Praktisch wird das aber vermutlich überall so gemacht.
In der Kassenzone Unter dem Packtisch haben wir einen großen Pappkarton stehen, in dem wir zum einen Umverpackungen sammeln, welche von den Kunden zurückgelassen wurden, und in den zum anderen aber auch meine Kassenmitarbeiter ihre Papierkörbe mit den vielen Kassenbons entleeren. Das Ergebnis ist ein Sammelsurium von vor allem kleinen Schnipseln. Diese Entsorgen wir gewöhnlich in der Papppresse.
Irgendwie kann ich's kaum glauben, dass meine Putzfrau nicht gemerkt hat, dass die große Klappe der Presse offenstand, weil ich gerade dabei war, sie auszuleeren. Der Ballen war schon raus, aber ansonsten war die Presse noch nicht wieder einsatzbereit. Und dann standen wir und dann konnten wir, nachdem sie den Karton darin ausgekippt hatte...
Eine Reaktion auf meine kleine Meldung hat es immerhin gegeben: Eine Kollegin brachte mir vorhin diesen kleinen Ausschnitt, den sie sogar extra laminiert hatte. Nur leider wissen wir nicht mehr, in welcher Zeitung das nun gedruckt war.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich alles wieder erholt.
Erinnert ihr euch noch an "Das Ende von Picas"? Es ist nun beinahe schon wieder ein Jahr her, dass wir den Laden ausgeräumt haben. Ein Jahr. Ist es nicht irre, wie schnell die Zeit vergeht?
Viel Zeugs hatten wir damals weggeworfen. Regale, Technik und den Tresen haben wir eingelagert. Und die Ware, die wir nicht bis zur Schlüsselübergabe verkaufen konnten, hatten wir (kein Witz) bei uns zu Hause auf dem Dachboden untergestellt. Damit ist kein staubiger "Trockenboden" gemeint, sondern schon zwei reell ausgebaute, große Zimmer.
Tzja – Hunde- und Katzenspielzeug, Hamsterkäfige, Hudebetten, Leinen und Halsbänder, Katzentoiletten und Ausstattung für Aqua- und Terraristik verdirbt nicht so schnell. Aber auf jeder Futterpackung steht ein Mindesthaltbarkeitsdarum drauf. Und, siehe oben, die Zeit vergeht schnell und so mussten wir zusehen, dass wir die Sachen so schnell wie möglich loswurden. Nach und nach haben wir auf diese Weise etliche Premium- und Fachhandels-Marken hier im Supermarkt zu Sonderpreisen über den Restetisch weggegeben. Besonders problematisch waren dabei die großen Beutel Trockenfutter. Regulärer Verkaufspreis teilweise bei über 50 Euro, Haltbarkeit mitunter nur ein paar Monate – und hier im Laden absolut keine Kundschaft dafür. Zum Glück ist doch einiges weggegangen, den Rest haben wir dem Bremer Tierheim gespendet und auf dem Foto stehen die allerletzten Reste Futter aus "Picas Tierfutter". Damit ist wieder ein kleines Kapitel abgehakt.
Nach meinen Berichten, dass hier nun auch die Lebkuchen etc. im Laden stehen, habe ich gleich von mehreren Leuten den Hinweis auf die Stenkelfeld-Geschichte bekommen. Immer wieder passend.
Da hatte Blogleser Mark wohl seine sprichwörtlichen "drolligen fünf Minuten", als er dies schrieb:
Moin moin,
ist mir gerade beim Abendessen auf´s Brot gefallen.... und hatte gleich das Gefühl es stimmt was nicht.
Irgentwie schmeckt es heute "seifig".
Ja, nach Seife eben.
Und da schaute ich auf die Zutatenlister der Kräuterbutter......
Persil tun die da rein!
Jetzt ist mir auch klar warum ich immer danach so seltsam aufstoßen muss
Persil-Butter? Achso... Zum Glück nicht ganz so dramatisch, denn letztendlich wird jedes Produkt, das Petersilie enthält und (auch) eine französische Zutatenliste mit sich herumträgt, "Persil" beinhalten.
Ob die Henkel-Leute wissen, wie ihr Waschmittel mit Perborat und Silikat im benachbarten Ausland heißt?
Blogleser Jan hat mir ein Foto eines (geschlossenen) SPAR-Marktes auf Sardinien zukommen lassen. Dazu schreibt er:
Hi Björn,
als stiller Mitleser und Shopbloggerfan habe ich in meinem Urlaub auf Sardinien beim Anblick des (de)Sparmarktes auf dem La-Maddalena-Archipel im Norden der Insel sofort an Dich gedacht. Vielleicht hast Du ja Lust, mein Foto zu veröffentlichen Die hübsche junge Frau auf dem Foto ist übrigens Sarah, meine Liebste.
@Jan: Vielen Dank für das Bild.
@all: Telefonnummern von fremden Liebsten gibt es nicht.
Erika, ähm, ich meine doch W. hat mich mit ein paar Bildern versorgt, in denen ein Einkaufswagen außer Dienst zu sehen ist. Umgebaut in ein praktisches (Aber auch bequemes? Nonis Lachen wirkt doch eher gequält. ) Sitzmöbel können diese Dinger ein Leben p.S. (post Supermercato) führen...
Lieber Björn,
hier kommt die Lösung all Deiner Probleme! ... na, also fast.
Heute Nachmittag sah ich im Garten meiner lieben Freundinnen Noni & Peanut, wie Du mit dem immer wiederkehrenden Einkaufswagen von der Konkurrenz in Deinem Laden fertig wirst! Mit einem handelsüblichen Bolzenschneider und einer preisgünstigen Lötlampe machst Du ruck-zuck ein schmuckes Sitzmöbel aus dem ollen Penny-Mobil.
Noni ist im Angebot allerdings nicht enthalten. Sie dient hier lediglich als professionell winkender Serviervorschlag.
Vielen Dank für die Bilder. Ich habe euch übrigens nicht vergessen, wenngleich ich mich nicht so häufig melde. Die Idee, euch hier im Laden spielen zu lassen, ist noch lange nicht verworfen! Da ich das aber selber organisieren müsste, scheitert es derzeit vor allem an Bühnenequipment und ausreichend Stühlen...
Eine Kundin von mir berichtete, dass sie im Urlaub in Südfrankreich auch in einem SPAR-Markt eingekauft hat. In diesem Markt kam sie mit dem Inhaber oder Mitarbeiter ins Gespräch und erzählte diesem, dass sie zu Hause auch in einem SPAR-Markt einkaufen würde und dass dieser sogar 24 Stunden geöffnet hätte.
Und was macht der Mann in Südfrankreich? Fragt, ob es sich beim erwähnten Geschäft zufällig um den des "Harste" mit dem Blog handeln würde. Südfrankreich!
Ist das nicht einfach nur geil?
Nach langer (langer!) Zeit mal wieder einen Aufsteller mit Halloween- und Herbstdeko im Laden stehen. Ja, genau. Den bereits bekannten Aufsteller mit den Silikonbrustweintrauben, unten rechts zu sehen.
Ich glaube, ich werde langsam alt. Ich finde sogar ein paar Sachen davon richtig niedlich.
Wenn einer Mitarbeiter sucht, kann er was erleben:
Da hat mir jemand als Bewerbung(sunterlage) nur seinen Lebenslauf geschickt. Kein Anschreiben dabei, nichtmal eine Telefonnummer oder Adresse. Gar nichts. Held, der.