Friday, April 4. 2008Die Stufe vor dem EingangComments
Display comments as
(Linear | Threaded)
Könnte man nicht die Betonstufe selbst etwas anschrägen, so dass sie am Gehweg anfängt und erst an der Tür die volle Höhe erreicht?
just my 2cents
#1
on
2008-04-04 14:26
Wäre sicher möglich, bleibt die Frage ob der Vermieter von Björn die Idee auch gut findet.
#1.1
on
2008-04-04 14:29
Nein, denn auf dieser Rampe würde man als Fußgänger dann stolpern.
#1.2
on
2008-04-04 14:50
Und was ist z.B. mit dem Wagen rechts im Bild? Soll der dann fröhlich auf die Straße rollen, wenn einer mal vergisst die Bremsen fest zu machen?
#1.3
on
2008-04-04 15:28
Abgeschrägt muss ja nur vor den beiden Türen werden, der Wagen kann da stehenbleiben. Den Betonsockel abzufräsen ist die einfachste Variante und hat auch den Vorteil, dass man sich nicht mit der Gemeindeverwaltung abgeben muss. Dies ist eine realistische, nicht übermässig teure und sehr wirkungsvolle Massnahme.
#1.3.1
on
2008-04-04 16:23
öhm, welche Bremse? So wie das aussieht klappt die vordere Achse weg und er steht auf den Beinchen.
Das würde man an der Schräge nur genau einmal vergessen, weil er einem dann in die Hacken rollt noch bevor man weg ist. Ich würde auch Vorschlagen die Stufe einfach wegzuflexen, das sollte auf der Tiefe eine schöne, leichte Steigung geben. cya, Mithi PS Wenn man dort an der Ecke die Stufe stehen ließe hätte man nämlich wieder Last damit das Wägelchen von der Schräge auf den Absatz zu bekommen. Abgesehen von einer zusätzlichen Stolperkante.
Da erinnere ich mich gerade dran, dass heute, als ich auf dem weg zur Schule war, sich das Auto einer Frau verselbstständigte (ohne Fahrer)
#1.3.2.1
on
2008-04-04 22:40
Ich denke auch man könnte den Sockel schräg machen, aber im Rollstuhl kommt man sowieso nicht weit im oft zugestellten Laden...
#2
on
2008-04-04 14:30
klar kommt keiner im rollstuhl bei euch einkaufen, denn wenn man einmal mangels zugang in den laden nicht reinkommt, dann bleibt man diesem einfach beim naechsten mal fern...
und warum ein rollifahrer nicht alleine unterwegs sein soll, entzieht sich komplett meiner kenntnis. nicht jeder kann sich nen eigenen "chauffeur" leisten.
#3
on
2008-04-04 14:34
Vor allem will sich sicher auch niemand einen eigenen Chauffeur leisten. Schließlich können sie sich ja auch alleine fortbewegen. Und wenn in den Laden Einkaufswagen passen, wird man auch mit dem Rolli durchkommen. Ich denke mal eine kleine Rampe wäre nicht verkehrt. Sie muss ja keine 2 Meter lang sein... Und alte Leute mit AOK-Shopper freuen sich auch
#3.1
on
2008-04-04 15:34
Genau so ist es! Ihr seht nicht wirklich viele Rollis (oder nur mit Begleitung), da der Laden eben nicht wirklich zugänglich ist. So eine kleine Stufe ist zwar kein großes Hinderniss, aber es ist eben trotzdem ein Hindernis. Und das meidet man halt als Rollifahrer.
Insgesamt aber kein wirklich großes Problem. Gibt alternativ auch mini-Anlegerampen, die kaum auf den Gehweg hinausragen und somit auch keine Stolperfallen darstellen.
#3.2
on
2008-04-04 18:47
ich fände es gut, wenn der Anfang der Stufe auffällig farbig markiert wäre. So ist die Stufe schon ein Stück weiter sehr unauffällig.
#5
on
2008-04-04 15:08
wow, der rollstuhlfahrer mit den selbstgemachten weihnachtskarten für 30 Euro oder so war zuletzt bei mir in BONN vor meiner haustüre...
Einfach einen kleinen Dreikant-Balken an die Stufe gelegt und das Problem ist Geschichte. Auch ohne Rampe.
#7
on
2008-04-04 15:44
So hoch sieht das nicht aus, dürfte da nicht so winziges Teer-Rämpchen halten, was z.b. auch bei Baustellen an Kanten geworfen wird?
Klar ist die Steigung noch da aber die Kante wird deutlich einfacher zu überwinden. Und falls der Laden mal wegzieht kann man die auch "einfach" wieder wegkloppen
#8
on
2008-04-04 15:45
Was heißt da wegziehen?
#8.1
on
2008-04-04 16:30
Ja, die Stufe kenn ich doch.
Was soll man eigentlich machen, wenn man mehr einkauft, als man tragen kann und dann das Zeug mit dem Einkaufswagen zum Auto karren will, das ein paar Meter vom Eingang entfernt steht? Ich habs damals zwar die Stufe runter geschafft, aber es wäre beinahe schief gegangen...
#9
on
2008-04-04 15:47
Mein Opa sitz auch im Rollstuhl, aber die kleine Kante wär ein Kinderspiel für ihn!
Ausserdem gibt es doch immer liebe Leute die gerne mal 1 Sekunde helfen und bei Björns Besucherandrang wird man sicherlich nicht lange warten müssen
#10
on
2008-04-04 16:16
Humm. Glaub ich weniger. Als ich letztens da war durfte ich so nen paar 16-18 Jährige Mädels aus dem Weg schubsen, die direkt vor dem Eingang rauchend standen. Schaun mich treudoof wie nen Auto an, machen keinen cm Platz, reagieren auch nich drauf als ich sie angesprochen hab...
Da erwarte ich kaum, das einem Rollifahrer Platz gemacht geschweige denn geholfen wird.
#10.1
on
2008-04-04 16:31
Nicht alle Leute sind 16-18 jährige Mädels, die rauchend vor der Tür stehen.
#10.1.1
on
2008-04-04 17:29
ich fürchte mal, eine rampe auf den gehweg zu bauen ist ohnehin nicht zugelassen -- da bekommst du mit ein bisschen glück irgendwas zwischen ordnungsgeld und bußgeld+schadensersatz+demontage ...
der vorschlag, einfach einen keil vor die stufe zu legen ist auch eher kontraproduktiv: die physikalischen gesetze, die man so im bezug auf die 'schiefe ebene' lernt, gelten ja nicht nur für spielzeug-autos. mit modernen rollstühlen sind stufen bis 10cm kein besonderes problem ... das bestehende platzproblem mal ausgeklammert. 'schiefe ebenen' erfordern allerdings einen solchen schiebe-kraft-aufwand, dass dort erfahrungsgemäß auch e-rollstühle versagen ... DIN 18024-1 und DIN 18024-2 machen da ziemlich genaue vorschläge. wie gesagt: vorSCHLÄGE. diese din ist kein gesetz, gerade bei dem neigungswinkel bei rollstuhlrampen sind diese vorschläge aber ziemlich sinnvoll! ergo: am besten wäre, die betonplatte auf vorschlag der DIN 18024 anzufräsen. das zweitbeste: lass alles so, wie´s ist!
Frag doch mal die Blog-Kollegin von www.behindertenparkplatz.de, was Sie Dir rät! Vielleicht kannst Du dann deinen Laden endlich mal barrierefrei machen
#12
on
2008-04-04 17:15
daran hab' ich auch grad gedacht...
Der Spruch: > und die wenigsten Rollstuhlfahrer sind alleine unterwegs. zeugt vor allem von Unwissenheit, gepaart mit "och-die-armen-behindis-die-nicht-allein-unterwegs-sein-koennen" *kopfschuettel*... Gruesse auf die Insel, gb
#12.1
on
2008-04-07 14:12
das kommt auf dem bild vielleicht nich so gut rüber aber für irgendwas (rampe, keil) auf dem gehweg selbst is wirklich gar kein platz an dieser stelle. die betonstufe anzuschrägen halte ich allerdings für eine gute idee, vielleicht nur vor einer der beiden türen würde ja schon reichen, interressiert ja eh keinen welche tür als ein und welche als ausgang gedacht ist
#14
on
2008-04-04 17:53
vor ner stunde schonmal geschrieben, nich hier zu sehn...hmmm, dann halt nochmal:
das kommt auf dem bild vielleicht nich so gut rüber aber für irgendwas (rampe, keil) auf dem gehweg selbst is wirklich gar kein platz an dieser stelle. die betonstufe anzuschrägen halte ich allerdings für eine gute idee, vielleicht nur vor einer der beiden türen würde ja schon reichen, interressiert ja eh keinen welche tür als ein und welche als ausgang gedacht ist
#15
on
2008-04-04 18:48
Hier in Bochum hat ein Supermarkt tagsüber eine Metallrampe aus diesen Antirutschplatten vor seine Stufe gelegt, und durch strategische Platzierung seiner Gemüseauslagen seitlich gegens Stolpern "gesichert" (bevor man über die Rampe stolpert, hat man sich eigentlich schon in die Paprika gestürzt...). Allerdings sind die in der Fussgängerzone und haben ewig Platz.
Björn:
Ich hatte mal eine Studie in der Hand, die zum Ergebnis kam: Eine Stufe vor der Ladentür kostet ein Geschäft 10% Umsatz. Selbst wenn das in Deinem Fall übertrieben sein sollte und es nur (sagen wir mal) 5% sind, würde sich eine kleine Investition da glaube ich schon rechtfertigen. Am einfachsten - wie bereits geschrieben - die Betonstufe selbst anflexen. (Allerdings reicht dafür vielleicht der Platz nicht ganz. Denn mehr als ca. 6% Gefälle würde ich nicht empfehlen).
#17
on
2008-04-04 20:18
Schon als einfacher Fahrradfahrer kann man bei dir im Laden nicht einkaufen... wer denkt denn da an die armen Rollstuhlfahrer!
#18
on
2008-04-04 20:22
Weist du, ich hab das immer so gehalten das Fahrrad nicht mit in den Laden zu nehmen.
Ich meine vielleicht ist das ja in der Gegend anders, ich komme ja aus der Pfalz.
Ok, dann jetzt nochmal etwas länger als oben...
Wie schon angesprochen, glaube ich nicht, dass diese flache Stufe für einen Rollstuhlfahrer ein großes Problem darstellt - allenfalls eine Ärgerlichkeit, was aber auch schon unschön ist. Wenn ich mir das Bild genauer ansehe, scheint es mir, als sei die Plattform vor dem Eingang ca. zwei cm höher als der Fußboden im Laden. Würde man diese zwei cm an der Betonplatte und an der Türschwelle abnehmen, hätte man schon ein Stück Höhe gewonnen, ohne eine Schräge vor der Türe zu haben. Denn Schrägen wie Rampen, Dreikantbretter und so weiter sind ein Problem für "normale" Fußgänger. Nicht umsonst baut man Treppen, auch z.B. an Unterführungen, wo es nicht steil ist. Die maximale Steigung, die noch akzeptabel ist, sind sechs Prozent - alles darüber verlangt nach einer Treppe bzw. Stufe. Daher bin ich auch etwas skeptisch, ob es so clever wäre, einfach einen Keil aus der Stufe zu schnitzen. Ich denke, eher nicht. Höchstens, wenn man den wirklich ausreichend flach hinkriegt. Man könnte sich ja als Wohltäter zeigen und kostenlos den Gehweg "sanieren"...
#19
on
2008-04-04 23:00
Der Eingangsbereich ist doch ca. 1 Meter tief (geschätzt - halbe Türhöhe) und die Stufe rechts 5, links 7 cm hoch = 6%, das passt doch super!
Los, klopp das Ding wech, Björn! (Da muss wohl ein Sonntag her...)
#20
on
2008-04-05 06:52
Björn denkt leider wie viele andere Menschen. So viele Rollstuhlfahrer werde das ja schon nicht sein. Genauso wie jeder denkt, ach die 5 min kann ich mich ja auf den Behindertenparkplatz stellen. Wenn dann in den Moment aber ein Rollstuhlfahrer mit dem Auto kommt, muss er weiter suchen und oder die 5 min warten. Und da er schon 5 min länger aus dem Auto raus brauch kann er schon mal 10 bis 20 Minuten vor seinem Termin los fahren. Nur weil Otto-Normal-Bürger zu faul ist. Was Björn macht ist einfach nur diskriminierend. Und nein weder ich noch sonst wer in meiner Bekanntschaft sitzt im Rollstuhl!
#21
on
2008-04-05 08:11
Naja, ich denke mal du hast nur deswegen nicht so viele Rollstuhlfahrer zu Besuch, weil der Muskelkaufwand einfach zu groß ist.
Das dir das nicht bewusst ist ist klar, denn wie soll der RolliFahrer zu Dir in den Laden kommen und sich beschweren? Wäre ich in der Situation würde ich das Geschäft meiden und mir ein anderes suchen, telefonieren würde ich auch nicht, hab ich ja nix von wenn ich meine Gebühren raushaue. Würde das mit der Stufe abschrägen auch vorziehen, und wenn man dem Vermieter den Aspekt der Barrierefreiheit usw. nahe liegt, wird er wohl kaum nein sagen (können), sonst würde ich an seinem Verstand zweifeln. Immerhin kann das jeden treffen.
Meine Frau sitzt im E-Rolli und es ist, trotz Begleitperson (mir), fast unmöglich den Rollstuhl so hochzuheben, das auch nur eine Stufe überwunden werden kann. Es geht bei uns (Hannover) sogar noch einen Schritt weiter:
Wir wohnen im Rollstuhlgerechtesten Stadtteil in der 2. Rollstuhlgerechtesten Stadt in Deutschland. Trotzdem schickt der Anbieter des öffentlichen Nahverkehrs (üstra) 3-5 Bahnen in der Stunde (von 6), die von E-Rolli Fahrern nicht betreten werden kann. Es gibt natürlich auch für E-Rolli eine Möglichkeit eine(!) Stufe zu überwinden (Einbau Bordsteinhebung), aber die größte Krankenkasse Deutschlands weigert sich diesen Einbau zu übernehmen. Wozu sollen Schwerbehinderte Menschen denn noch am öffentlichen Leben teilhaben? Die können doch zuhause sitzen bleiben. Ich kenne übrigens weitaus mehr Rolli-Fahrer, die ohne Begleitperson unterwegs sind, als andersrum. Solch eine Diskriminierung Schwerbehinderten gegenüber, ist echt das letzte.
#23
on
2008-04-11 22:53
Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
|
CalendarArchivesQuicksearchCommentsMon, 28.05.2012 03:56
Es wäre schön, wenn die Geschi
chte auch realistisch wäre. In
UK gibt es relativ oft Haltba
rkeitsdaten für abgepack [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 21:38
"mit einem aufgeklebten Preiss
child" - das bezeichnet man gl
aube ich landläufig als "ausge
zeichnet".
Und: Die K [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
n
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:45
"In der Kasse war ein niedrige
rer Preis hinterlegt, "
Als
o scheint doch in der Kasse ei
n Preis hinterlegt gewes [...]
Syndicate This BlogMeine BlogrollBestatterweblog
Das Moosyversum FRoSTA-Blog Hodenmumps Hostblogger Ingos Blog LawBlog Marcos Blog Oldschool Row for Silence Taxi-Blog Uli's Notizbuch Abbothekenrundschau Automobil-Blog basicthinking beetlebum Belauscht BILDblog Casino-Blogger Compyblog COP – Chaos Orientierte Programmierung Das Kassenmädchen Das Viertel / Bremens Cityblog Das Sonnenkind Daily Me Der Blometriker Der Glaser Doc Rollinger Drink Tank Ehrensenf Essen kommen! Fahrbier Fiatschrauber FinBlog Der Frostmann Fontblog Foodfreak Frau Shopping frl. krise interveniert Gastgewerbe Gedanken. Gurkensenf Heikos Blog Hirnrinde.de Honigblog Ich werde Politiker Indiskretion Ehrensache Isotopp Kaufhaus-per-Klick Keksblog Hans Freitag Kunden aus der Hölle La Melanie Lattmann unterwegs LECKER.de Magerquark Markenblog Marktjagd-Blog Maschinenschraubers Blog Abnehmen mit MC Reimann Medienrauschen Modellbaggerblog Mother of Six Mudder Seemann Nachtportier Netzgeflüster Nickerchen Pfötchen-Blog Pharmama Polizeinotruf Rainbraun Ringfahndung Rubiniablog Saftblog Schatzsucherblog Schockwellenreiter Sprachblog Spreeblick Straßen-Blog der VAJA Bremen Streetgirl Supermarktblog (F.A.Z.) Svenja and the City Taxiblogger Thorbens Blog TruckOnline Turbobrain VW-Bully und andere Oldtimer Die W-Akten-Blog Werbeblogger Wirres zumeinkaufswagen KategorienEs war einmal...Heute vor zwei Jahren:
|
Ich lese gerade einen Beitrag beim Shopblogger in dem es darum geht, dass es ihm nicht möglich ist, die Stufe vor seinem Laden mit einer Rampe zu versehen.Abgesehen davon, dass der Bau einer Rampe erfordern würde, die Stufe vor der Tür wegzustemmen, bzw
Tracked: Apr 04, 16:45