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Brötchenmalheur zum Wochenstart

Um mir die Zeit zu vertreiben, hatte ich vorhin schon, während der Kältemonteur im Keller zugange war, zwei Bleche mit Brötchenrohlingen belegt und in den Ofen geschoben. So brauchte ich den Ofen nur einzuschalten, als ich kurz vor null Uhr mit meinem Mitarbeiter den Laden betreten habe, und wir hätten kurz nach Ladenöffnung schon frische Brötchen gehabt. Unsere "Mitternachtsbrötchen" sind ein Service, den inzwischen viele Kunden zu schätzen wissen.

Die "Mitternachtsschwarzbrötchen", die der Backofen ganz von alleine produziert hat, während ich den vorhergehenden Blogeintrag geschrieben habe, werden aber wahrscheinlich keine Freunde finden. Ausgerechnet zwei Bleche hatte ich belegt und sämtliche Brötchen sind durch die lange Zeit im Ofen erst knusprig, dann braun und schließlich ungenießar geworden. Mist. :-(

Technikmalheur zum Wochenwechsel

Wenn am Sonntag um 21:30 die Kühlanlagen ausfallen – ist das dann ein schlechtes Ende für die letzte Woche oder zählt das schon als mieserabler Anfang für diese Woche? :-O

Als wir vorhin gegen 21 Uhr hier aus dem Laden noch schnell ein paar Sachen für einen entspannten Fernsehabend holen wollten, fiel uns auf, dass die "Alarm"-Lampen an den Temperaturloggern in einem Kühlregal blinkten. Mist, was ist da los? Ich lief sofort in den Maschinenraum, um nachzusehen. Und dort folgte die unangenehme Überraschung: Alle drei Maschinen standen still. Dabei ist doch erst vor exakt vier Wochen einer der Kompressorten ausgetauscht worden. Nachdem der Techniker (Sonntag Abend. Notdienst und nach 22 Uhr... Ich mag gar nicht an die Rechnung denken.) sich die Anlage angesehen hatte, war klar, dass nun der zweite Kompressor das Zeitliche gesegnet hat. Offenbar entsprechen acht Jahre Dauerbetrieb der Lebensdauer einer solchen Kapsel.

Kurze Zeit später lief wieder alles, dank der Vorhänge vor den Kühlregalen hat die Ware keinen Schaden genommen und ich sehe nun einer weiteren Reperatur in Höhe von über 2000 Euro entgegen. :-(