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Warenrückruf

Per Fax kam der Hinweis, bestimmte Tiefkühl-Produkte aus dem Verkauf zu nehmen und zu vernichten.

Der Text auf dem Schreiben ist in der Form für mich neu und erinnert daran, sofern rechtlich tatsächlich in der Form notwendig, dass man als Einzelhändler wie so oft mit einem Bein im Knast steht:
In Kenntnis der Strafbarkeit der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung versichere ich an Eides statt, dass ich das Produkt [...] mit der Anzahl von ___ Packungen vernichtet habe.
Was für ein Glück, dass ich hier diese Ware nicht einmal habe.

Zu viel. Viel zu viel.

Ich glaube, die machen das heute alle mit Absicht, nur um mich zu ärgern.

Erst zu wenig Brötchen vom Brotlieferanten und jetzt als Ausgleich noch fünf volle Rollcontainer mit Ware aus unserer SPAR-Großhandlung, die eigentlich gestern schon hier aufschlagen sollte. Und ich hatte mich so sehr auf einen relativ gemütlichen Samstag gefreut.

Zu wenig. Viel zu wenig!

80 Rohlinge für die normalen, krossen Brötchen. Am Samstag.

Liebe Firma Kamps: Ihr seid Helden. Ich wollte 640 davon haben und nicht meinen Kunden morgens um 7:45 erklären müssen, warum sie keine Brötchen mehr hier bekommen.
Naja, vielleicht kann der Vertriebsmensch ja noch irgendetwas zaubern. Immerhin hat unser Auslieferungsfahrer angeboten ihn heute früh mal anzurufen...