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Anruf vom Zeitungsgroßhändler

Heute vormittag rief eine Mitarbeiterin unseres Pressegrossisten an: Ihr sei beim Durchsehen der Rechnung aufgefallen, daß ich sehr viel Ware vor Erreichen der Remissionsfrist zurückschicken würde.

Ich berichtete ja schon vor ein paar Tagen über dieses Phänomen. Es ist nunmal so, daß ich sehr viele Hefte bekomme, denn gerade im Bereich Rätsel und Klatsch&Trasch wird sehr großzügig ausgeliefert.

Sie hat mir zugesagt, mal an meinen Mengen zu drehen. Das wäre schön, denn ich bekomme zwar die nicht verkaufte Ware erstattet, aber es steckt nunmal auch nicht unerhebliche Arbeitszeit hinter der ganzen Bündelei...

Falschlieferungen können Chance sein

Ich schreibe aus gegebenem Anlaß:
Auch in den Großlägern arbeiten nur Menschen. In unserem Lager in Hamburg (Schenefeld) oftmals sogar welche, die der Deutschen Sprache nicht sonderlich mächtig sind. Und so kommt es dann relativ häufig vor, daß falsche Artikel geliefert werden.
Schön ist es, sich nicht darüber aufzuregen, sondern aus der Not eine Tugend zu machen... auf diese Weise haben wir nämlich schon viele neue und interessante Artikel ins Sortiment bekommen, die man vorher nie auf "gut Glück" bestellt hätte. :-)

Gratis-Ware

Telefonische Bestellung für Coca-Cola: "Da kommen dann noch sechs Kisten Gratisware Coke nullfünf mit."

Ach, ja. Stimmt. Ich bekomme ja eine kleine Kühltruhe für die Dinger und zum Einstand gab's ein halbes Dutzend Kisten für lau. :-)