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Was genau ist denn vorgefallen?
Ich stelle mir das ganz einfach vor: Bankfrau: Was wollen Sie? Shopblogger: Geschäftskonto eröffnen B: Was haben Sie für ein Geschäft? S: Spar-Markt B: Bitte hier unterschreiben S: *schreib* B: Danke, auf eine gute Zusammenarbeit S: Danke B&S: *freu* Was hat die Bank denn für ein Problem, du hast doch keinen Kreditantrag gestellt. Wenn mir jemand sein Geld anvertraut, kann er auch in einem Kartoffelsack aufschlagen.
#1
on
2005-07-15 18:40
Typisch Sparkasse. Für die beginnen Kunden erst interessant zu werden wenn die zu betreuenden Beträge 8 und mehr stellig sind...
Ich bin schon lang nicht mehr bei der Sparkasse. Und ein Girokonto hatte ich dort sowieso noch nie. Solchen Umgang mit Kunden wie oben beschrieben bin ich von der Sparkasse eigentlich nur gewohnt und höre seit gewißer Zeit von Arbeitskollegen nur noch ähnlich extreme Geschichten, wo ich mich persönlich immer wieder fragen muss, wieso selbige Kollegen besagter "Bank" noch nicht längst den Rücken zugedreht haben.
#1.1
on
2005-07-15 18:44
"[...] zu betreuenden Beträge 8 und mehr stellig sind."
Genau: wenn die Bank beginnt, von Dir abhängig zu werden anstatt umgekehrt.
#1.1.1
on
2005-07-15 18:56
Wieso typisch Sparkasse? Natürlich schlägt sich negatives Verhalten von einzelnen auf den Ruf der Firma nieder (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Behaviour ), aber ich glaube nicht, das arrogantes Verhalten der Mitarbeiter typisch für die Sparkasse ist. Es kommt halt immer auf den Menschen an. Ich bin mit meinen Banken (Sparkasse und Volksbank) sehr zufrieden.
Wir haben viele Sparkassen als Kunden und die sind eigentlich immer froh, Geschäftskunden zu haben, denn die sind in der Regel unkompliziert, solange sie keine Kredite haben wollen. Nun ist Norddeutschland nicht mein Einzugsgebiet, da kann das alles anders sein.
#2
on
2005-07-15 18:54
Ähnlich:
Zwei Geeks, mitten im Dot.Com-Boom in dem man als Geek ja nicht unbedingt schlecht verdiente, tauchen abgerissen und staubig nach anstrengenden Umzugspackereien bei einer Autovermietung auf und werden behandelt wie die letzten Penner. Mit Bemerkungen wie "So ein Auto ist aber teuer..." *ach* Oder: 1 Geekette steht vollkommen fertig und etwas abgerissen (Kaputzenpulli mit Reißverschluß, Hosen aus T-Shirtstoff mit Schlag und Fransen, 'Shaun the Sheep'-Umhängetasche, Laptoptasche und ramponierter Koffer) nach einer Woche anstrengendem Geek-Kongress (SANE in Maastricht) im Bahnhof von Aachen und möchte eine Fahrkarte heim kaufen (Zug in Maastricht verpasst und mit dem Schnellbus nach Aachen gegondelt um am selben Abend noch heimzukommen). Die Aachener Bahnbeamte sucht mit Abstand die langsamste und billigste Verbindung heraus, mit der ich erst früh morgens zuhause angekommen wäre. (Also etwa 1 Stunde bevor ich zum nächsten Projekt hätte aufbrechen müssen) Auf dem Gleis stehend festgestellt das der Thalys gleich kommt, und mir ja nur knapp 2 Stunden Fahrt spart... Eingestiegen und in der ersten Klasse den inbegriffenen Kaffee auf die dumme Kuh vom Schalter getrunken.
Trotz 12 Mitabeiter und 2 Läden in der PC-Branche habe ich immer in Jeans und T-Shirt gearbeitet.
Als ich bei einem Autohaus in selbigem Outfit nach einem M3 Cabrio anfragte und meinen 2 Jahre alten 5er in Zahlung geben wollte, wurde ich nur blöde abgekanzelt. (War mit dem Motorrad da.....) Die 71000 EUR sind dann doch an die BMW-Niederlassung gegangen. wo man mich sofort ausgesucht höflich und korrekt behandelt hat. Manche Verkäufer lernen es nicht.......
#4
on
2005-07-15 19:23
Jaja, die Sparkasse..
Nach 3maligem einschicken meiner nicht funktionierenden EC-Karte war die Bankangestellt dann diejenige die die Lösung des Problems brachte: "Vielleicht sind sie ja nur zu blöd den Automat zu bedienen!?" -Mag sein, wie man ein Konto auflöst weiss ich aber! "Wiesooooo?" Schade das ich mir den Namen nicht aufgeschrieben hatte. Das hätte die nicht mehr so schnell gemacht Sascha (Heute bei der Volksbank. Und sehr zufrieden.)
#5
on
2005-07-15 20:04
und ich werde als privatkunde angerufen und gefragt ob man mir das günstigere kontenmodell anbieten darf, da ich schließlich kaum die schalter nutzen würde.
konnte bisher keine schlechten erfahrungen mit der sparkasse machen. ich würde das nicht immer so pauschalisieren!
#6
on
2005-07-15 20:34
Ein Professor hat mal in einem Vortrag gesagt (über Servicewüste am Beispiel eines Restaurants mit schlechtem Essen/Service):
"Ich beschwere mich nie! Ich gehe einfach nie mehr hin und erzähle es tausend Leuten. Das schadet viel mehr!"
Man geht auch nicht zur Sparkasse! Aber ich glaube, das wäre dir in jeder anderen Bank auch passiert!
Du musst aber sehr wütend sein, wenn du deinen neuen Spar-Direkt als Rohbau bezeichnest. Auf den Bildern sieht es etwas anders aus.
Vielleicht brauchst du ja den Geschäftsstellenleiter gar nicht mehr anzurufen, du hast ja ein Blog. Ich glaube, dass solche Personen umso reservierter sind, je weniger sie auf den Verdienst aus der Kundenansprache angewiesen sind. Wie geht es denn der besuchten Sparkasse? Vielleicht braucht die ja dein Geld gar nicht.
Ich hoffe, du meinst das mit dem Anrufen nicht ernst. Meiner Meinung nach sollten sie dort alle Kunden gleich behandeln und nicht plötzlich bei Leuten, die etwas mehr Geld hinbringen wollen plötzlich den roten Teppich ausrollen sollten. Ausserdem ist auch ein "guter fünfstelliger Betrag" im Bankgewerbe nur Peanuts. Vielleicht hatte die gute Frau nur einen schlechten Tag, Migräne oder sonst was, und du beziehst es gleich auf den Outfit.
#10
on
2005-07-16 00:31
Richtig. Man sollte dort alle Kunden gleich behandeln. Ich will keinen roten Teppich. Aber wenn ich Beispiele für die Servicewüste Deutschland finde, ärgert mich das immer. Ich habe darauf verzichtet, dort ein Konto zu eröffnen.
Meine Mitarbeiter sind auch zu abgerissenen und alkoholisierten Kunden immer nett und freundlich. Das ist ausdrückliche Anweisung. Hier wird JEDER freundlich behandelt. Und genau das erwarte ich auch von meinen Geschäftspartnern.
Du warst besoffen in der Sparkasse?
Nein, im Ernst. "Abstimung mit den Füßen" ist das Einzige, was hilft. Wenn ich es mir nur irgendwie leisten kann, dann verzichte ich auf Anbieter bei denen ich mies behandelt wurde. Nicht, daß es diese Anbieter interessiert, aber wenn genug Kunden angepißt sind, dann bleibt die Kasse leer. Aus praktischen und finanziellen Gründen ist das nicht immer möglich eine Firma zu meiden, aber in diesen Fällen ist es mir ein doppeltes Vergnügen wenn es irgendwann doch geht oder der Laden gar verreckt. Ich bin Kunde, nicht Sklave.
#10.1.1
on
2005-07-16 08:40
Ich bin der Meinung, das ein Geschäftskunde, der ca. 1000,-€ Kontoführungsgebühr im Jahr bezahlt und nichts weiter als ein Geschäftskonto betreibt, welches in der Regel im Haben geführt wird, schon eine angemessene Behandlung erfahren sollte. Denn von diesen Kosten leben die Institute ja schließlich!
In Achim bei der Spasskasse ist ein Solches Verhalten, wie beschrieben völlig normal. Ich wohne selber seit drei Jahren in Achim und bin seinerzeit mit einer blütenweißen Weste und mit besten Empfehlungen der Nord LB nach Achim gezogen. Wollte dort ein Konto mit Depot und allem was dazugehört eröffnen. Ternor aus dem Gespräch mit der Schaltertante: wir wollen im Prinzip hier nur Ureinwohner, Zugereiste sind uns suspekt, wir kennen Sie ja nicht. Ich bin also weiter bei der Nord LB in BS Kunde und handhabe alle via onlinbanking. Selbst über eine Entfernung über 150 Km ist der Kundenservice per Telefon Spitze! Spasskasse - Nein Danke
Die Nord LB ist aber letztendlich auch "nur" eine Sparkasse, wie alle anderen Landesbanken auch. Es ist halt nur ein etwas übergeordneteres Konstrukt in der Sparkassenorganisation.
Übrigens nicht zu verwechseln mit den Landeszentralbanken, die mit der Bundesbank hoheitliche Aufgaben wahrnehmen.
Es ist viel zu spät für richtige Orthographie und Syntax...
#11
on
2005-07-16 00:34
@Uwe Du hast was vergessen! Nicht nachlässig werden
QUOTE: (qualitativ besseres!) Markenprodukt Läuft das,nicht alles so wie so bei Barilla vom Band? Und wenn ich da dick Butter und noch dicker Nutella drauf hab schmeck ich das Markenprodukt nicht mehr.
#12
on
2005-07-16 02:30
Doch, wirklich gutes Brot® schmeckt man auch unter nem Berg Nutella. Gleich Morgen geh ich eins kaufen. :-d
#12.1
on
2005-07-16 03:17
@Simon
Wenn ich unser Brot,mit dem von Aldi vergleiche,frag ich mich warum ich den dreifachen Preis bezahlen soll. Für mich gibt es keinen Grund Brot beim Bäcker zu kaufen
#12.1.1
on
2005-07-16 12:28
Kommt immer drauf an.
Seinerzeit in Thüringen war das Bäckerbrot weitaus hochwertiger und um Längen besser als hier in Berlin.... hier kann man genausogut Plastetütenbrot kaufen, das macht keinen großen Unterschied... einen "Leckerbäcker" habe ich bisher nicht aufgetrieben. (Tipps sind aber willkommen!) Allerdings merke ich schon einen Unterschied beim Sandwichtoast, der von Lieken ist z.B. weitaus weicher und feinporiger als der von Feinkost Albrecht...
#12.1.1.1
on
2005-07-16 12:39
@Eve
Bis vor ein paar Jahren hatten wir noch einen Holzofenbäcker! Ein 3 "Mann" Betrieb 1 der Bäckermeister 1 seine Frau für den Verkauf 1/2 Knecht zum Holzhacken 1/2 Aushilfe am Samstag im Verkauf Er hatte auf alle Backmittel verzichtet und dem entsprechende Waren (kleine frummelige Brötchen,helle Brötchen gab es überhaupt nicht ,alle Brote sahen rustikal aus, ) aber Geschmack ohne Ende.Für die Sachen war die Auflage eigendlich überflüssig Wenn man Samstags ein Stück Butterkuchen haben wollte muste man bis 10Uhr30 dagewesen sein,sonst hatte man keinen mehr bekommen. Die Backwaren sind ihr Geld wert gewesen Leider muste er wegen Krankheit aufhören Bei allen anderen Bäckern ist es mehr oder weniger der gleiche Sch.... der hergestellt wird. QUOTE: Allerdings merke ich schon einen Unterschied beim Sandwichtoast, der von Lieken ist z.B. weitaus weicher und feinporiger als der von Feinkost Albrecht... Bei dem Preis muss der Albrecht Bäcker wohl schon an allen Ecken sparen.
#12.1.1.1.1
on
2005-07-16 16:07
Es gibt nun mal solche und Molche. Ich bin seit ca. 40 Jahren Kunde bei der Sparkasse http://tinyurl.com/d3qxz und habe noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Den (Scheinwerfer) Mensch an der Kasse kenne ich fast genau so lange - deswegen benutze ich fast nie einen Geldautomaten, sondern hole Bares von ihm und halte ein kleines Schwätzchen
Je kleiner der Angestellte, desto größer die Arroganz - das ist jedenfalls meine Beobachtung in praktisch allen Branchen, nicht nur bei Banken oder Sparkassen. So ist in Hotels der Page vornehmer als alle Gäste zusammen. Wenn es Ärger gibt, frage ich nach dem jeweiligen Leiter, mit dem es dann auch in der Regel unkompliziert wird.
Der Chef hat meistens nicht vorher schon mehrere Stunden Kundenkontakt gehabt und kann die Sache deshalb etwas distanzierter sehen.
Außerdem sollten Führungspersonen in der Lage sein deeskalient auf dein Kunden/Mitarbeiter einzuwirken
#14.1
on
2005-07-16 09:57
Ja, kann ich als Langwedeler bestätigen. Die KSK Verden ist da doch ein wenig "konservativ". Aber so sind die Leute hier im Norden und besonders im ländlichen Raum. Es hat immerhin zu einem neuen Prunkbau der Zentrale in Verden gelangt. Wer den Bau auch innen sich ansieht - und die Gebührentabelle - der sieht sich schnell nach einer anderen Bank um.
Ich laufe auch eher unorthodox rum, lange Haare, usw. Mir hilft da mein Dr.-Grad oft sehr. Spätestens wenn ich dann mit der Kreditkarte und "meinem guten Namen" bezahle, wird der Ton freundlicher.
#15
on
2005-07-16 10:31
Deine Reaktion war GENAU richtig. Ich habe lange eine Ausbildung in der Sparkase hinter mir. Obwohl wir (18 Lehrlinge) genau zum selben Zeitpunkt angefangen haben, teilweise davor die selbe Schule, ja die selbe Klasse besucht haben wurde ich aufgrund meines anderen Ausbildungsberufes sehr schnell deklassiert. Während die Bankkaufläute sehr auf das korrekte tragen ihres Anzuges fixiert waren, habe ich mich als EDV-Mitarbeiter durchschlagen müssen und oft sehr viel engagement zeigen müssen "damit der laden läuft".
Ein paar Jahre später hatte ich es auch wieder mit Bankangestellten zu tun... auf einer Weiterbildung für Arbeitslose. Und was soll man sagen? Ich als IT-Fachkraft war froh einen Bürojob zu ergattern aber die Typen? Die haben die Nase dermassen weit oben... unter 1900.- Bruttomonatsverdienst fangen die garnicht erst an. Dabei is das heute nur noch ein Job bei dem man am Schalter steht und max. mal nen Kontovertrag mitm Stift ausfüllt. Den Rest macht der Computer. Ich weiß es denn ich habe das ganze auch mal 3 wochen lang machen dürfen...
Du musst das verstehen...
Spiderman ist ein Dreck gegen die. _Bankkaufleute_ retten die Welt!
Kann Björns Erfahrungen nur bestätigen
Ich habe in meinem Leben 3 Mal versucht, bei einer Sparkasse ein Konto zu eröffnen und ine EC-Karte zu bekommen. 1x als Beamter auf Zeit 1x als Selbständiger 1x als Angestellter Ich bin immer unfreundlich und abweisend behandelt worden. "EC-Karte, Schecks? -gibt es nicht, fragen Sie in 3 Monaten noch mal." Es handelte sich übrigens jedesmal um eine andere Sparkasse. Ich bin immer noch bei der kleinen freundlichen Raiba in meinem Geburtsort, wo mich die "Scheinwerfer" (schönes Wort!) duzen und meine Familie schon seit 3 Generationen ihre Konten hat. Ein kostengünstigen kleiner Geldladen mit jeder Menge Parkplätzen vor der Tür.
#17
on
2006-10-26 11:12
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