Für unseren (fast komplett) neu gestalteten Aufenthaltsraum haben wir gestern Abend auch noch zwei neue Stühle besorgt. Sie warten momentan nur noch darauf, zusammengebaut zu werden. Allerdings frage ich mich gerade, ob der Aufwand überhaupt nötig ist.
Wieso? Nun: IKEA hat die Kartons so raffiniert gestaltet, dass sie bereits im verpackten Zustand eine verblüffende Ähnlichkeit mit den erwarteten Sitzmöbeln haben. Sogar die Rückenlehnen sind schon vorhanden und ergonomisch nach hinten geneigt.
Also haben wir die beiden Kartons kurzerhand einfach so in den Pausenraum gestellt. Passt doch. Okay, wenn man einen etwas schmaleren Hintern hat, passt es. Die Polsterung lässt auch noch etwas zu wünschen übrig, die Stabilität dürfte bei intensiver Nutzung ebenfalls überschaubar sein und die Rückenlehnen geben möglicherweise etwas schneller nach, als es die schwedischen Möbelentwickler ursprünglich vorgesehen hatten.
Aber dafür entfällt der komplette Aufbau. Keine Schrauben, kein Inbusschlüssel, keine kryptische Anleitung und vor allem keine nach dem Aufbau übrig gebliebenen Kleinteile, bei denen man sich fragt, ob sie vielleicht doch irgendwo hingehört hätten und man nur zu doof für den Zusammenbau war. :P
Die Ausgleichsmasse auf den Treppenstufen zu unserem kleinen Büro ist schon fast ausgehärtet und dann können unsere Handwerker auch dort alles schön mit dem Vinyl auslegen, bzw. die senkrechten Flächen verkleiden.
Das sollte heute fertig werden, ich bin gespannt …
Nach gewerbsmäßigem Diebstahl sah es zwar nicht aus, aber das Stück Käse und die drei Packungen Geflügel-Aufschnitt, die sich dieser junge Mann in seine Umhängetasche gepackt hatte, sollten dennoch unbezahlt ihren Weg nach draußen finden.
Da Käse mittlerweile bei uns fast grundsätzlich gesichert ist, löste auch dieser Gouda den Alarm der Warensicherungsanlage aus und so folgte dann das übliche Prozedere mit Anzeige und Hausverbot …
Der Aufenthaltsraum ist fertig, im kleinen Büro geht es noch etwas weiter. Die Arbeiten werden aber erst morgen im Laufe des Tages komplett erledigt sein. Das ist dann aber auch alles im Zeitplan, denn drei Tage waren dafür auch von Anfang an vorgesehen gewesen.
Viele Zwischenschritte gab es nicht mehr zu zeigen, aber inzwischen ist der neue Fußboden im Aufenthaltsraum fertig, inklusive neuer Abschlussleiste unter der Tür und komplett neuen Fußleisten an den Wänden. Die alten Möbel stehen auch erst einmal wieder in dem Raum, aber da werden wir noch modernisieren. Der Tisch bleibt, da sein Format ausgesprochen brauchbar ist, aber wir werden noch einen Satz neuer Stühle anschaffen.
Und dann ist da ja auch noch das leidige Thema mit dem Fenster und dem Vorhang …
Im Aufenthaltsraum geht es vorwärts: Die ersten Stücke des neuen Bodenbelags liegen bereits und vermitteln einen Eindruck davon, wie es mal aussehen wird.
Ganz pessimistisch habe ich dabei jetzt schon eigentlich nur eine Frage im Kopf: Wie lange wird es dauern, bis da die ersten Löcher und Macken drin sind?
Eine Frau rief an und wünschte sich, dass wir auf andere Tragetaschen umsteigen würde. Konkret: Weg von Plastiktüten, die "im Meer herumtreiben und die Fische vergiften".
Als mir das der Kollege berichtete, war mein erster Gedanke, warum sie denn die Tüten ins Meer wirft. Das macht man doch nicht!
Aber mal ernsthaft: Wir haben zwei Sorten Papiertüten (groß und klein) und eben auch die Kunststoff-Tragetaschen. "Legal", da mit einer Mindestmaterialdicke und daher problemlos mehrfach verwendbar, ohne dass die Tüten gleich zerreißen. Und wenn sie dann doch mal ausgedient haben, entsorgt man sie doch als ordnungsliebender und umweltbewusster (wenn man als solcher denn schon die Plastiktüten verwendet) Mitbürger natürlich in der gelben Tonne / im gelben Sack oder auch im Restmüll und wirft die Tüte nicht irgendwo in die Landschaft, von wo aus sie dann in den nächsten Fluss geweht und so tatsächlich irgendwann ins Meer gespült wird.
Tesla hat vor ein paar Tagen (und damit rechtzeitig vor Halloween) ein Softwareupdate veröffentlicht, das unseren fahrbaren Untersatz in eine Art mobiles Gruselkabinett verwandelt.
Wer den neuen Halloween-Modus aktiviert, bekommt auf dem Bildschirm einen ungewohnten Anblick: Das eigene Auto fährt als Gespenst mit weißem Bettlaken durch die Gegend, andere Fahrzeuge leuchten giftgrün und Fußgänger werden kurzerhand zu zombieartig wandelnden Skeletten. Selbst Mülltonnen bekommen eine passende Verkleidung verpasst. Die meisten leuchten orangerot und haben eine Kürbisfratze, ab und zu sind auch welche als Mumie verkleidet dazwischen. Auf dem Bild nicht zu sehen: Die Lichter von Ampeln werden durch drei übereinander angeordnete Kürbisse dargestellt.
Auf dem Foto sieht man, wie das Ganze in unserem Tesla aussieht. Drei Untote Fußgänger, zwei Autos und eine Mülltonne neben unserem Auto.
Aber Tesla wäre nicht Tesla, wenn man es bei solchen Spielereien belassen würde. Das Auto kann jetzt auch im "Süßes oder Saures"-Modus arglose Passanten erschrecken. Es läuft eine Halloween-Musik über den Außenlautsprecher und bei Annäherung an das Fahrzeug gibt es gruselige Geräusche von sich. Eine passende Lichtshow gibt es ebenfalls.
Braucht man das alles? Natürlich nicht. Definitiv nicht. Aber es ist lustig.
Und ich finde es großartig, dass sich irgendwo auf diesem Planeten hochbezahlte Softwareentwickler damit beschäftigen, wie man aus einer Mülltonne auf dem Bildschirm eines Autos eine Mumie macht. Und dass ich das Ergebnis anschließend kostenlos auf mein eigenes Auto herunterladen und mich darüber freuen kann. Klar ist das komplett unnötiger Spielkram, aber es macht Spaß. :)
Das ist doch eine solide Basis, wortwörtlich, die sich bei uns im Aufenthaltsraum (und auch im Kassenbüro) heute früh präsentiert. Die Handwerker müssten hier in den nächsten Minuten aufschlagen und ich bin mal gespannt, wie sich das heute entwickelt.
Außer dem Fußbodenbelag in Holzoptik kommen ja auch noch überall neue Fußleisten dran, es gibt also schon noch einiges zu tun …
Tiefkühlpizza von Grandiosa ist das heimliche Nationalgericht der Norweger. Eine Pizza mit langweiligem, zähem Teig und oft nichtssagenden Belägen, deren einziges kulinarisches Highlight der Jarlsberg-Käse ist – und trotzdem ist sie die beliebteste Tiefkühlpizza des Landes.
Der Grund, warum dieses Foto existiert, war die faszinierende Form der Pizza: Herzförmig und nicht langweilig rund, wie cool. Die Norweger sind toll.
Aber: Dem ist leider nicht so.
Das Herz(förmige Pizzastück) auf den Packungen ist seit Jahrzehnten ein bewusstes Grandiosa-Bildmotiv. Die Pizza in der Schachtel ist ganz profan rund. Das „Pizzahjerte“ sei seit dem Start der Marke im Jahr 1980 ein starkes Symbol der Marke gewesen. Viele haben sich seitdem immer wieder mal eine Pizza gewünscht, die tatsächlich so geformt ist wie das Herz auf der Schachtel. Aber das Herz auf Schachtel entspricht nicht der Form des Produkts.
Dieses Motiv ist sogar inzwischen historisch dokumentiert. Im norwegischen DigitaltMuseum befindet sich eine alte Grandiosa-Schachtel. Die Museumsbeschreibung spricht ausdrücklich von einem Foto einer Grandiosa, bei dem ein Viertel der Pizza als Herz herausgeschnitten bzw. dargestellt ist. Das Herz ist also schon sehr lange Verpackungsgrafik und keineswegs eine Darstellung der tatsächlichen Grundform. ("Ein Foto einer Pizza Grandiosa, bei der ein Viertel der Pizza herzförmig herausgeschnitten ist.")
Also: Keine besondere Optik, aber vielleicht mal was für den nächsten Norwegen-Urlaub, wenn man mal nicht den Grill anwerfen möchte. ;)
Auch auf den Fußboden im Aufenthaltsraum haben die Handwerker Ausgleichsmasse gegossen. Das obere Bild war noch während der Arbeit entstanden, das untere gute anderthalb Stunden später. Man sieht deutlich, dass das Material schon deutlich sichtbar getrocknet / ausgehärtet ist.
Die Zeitangabe "vier Stunden" passt wohl ganz gut. Den Aufenthaltsraum lassen wir einfach komplett in Ruhe, aber für Kassenabrechnungen und Tagesabschluss in der Warenwirtschaft müssen die Kollegen nachher in das kleine Büro. Aber das wird schon gutgehen.
Morgen kommen wir vielleicht schon die ersten Stücke vom Fußboden zu sehen. Ich wüsste zumindest nichts, was dagegen sprechen sollte.