Als ich zum ersten Mal am mehrere hundert Meter von hier entfernt liegenden "Bizim"-Supermarket das "Gut & günstig"-Logo an einer Ecke des Schaufensters gesehen hatte, staune ich nicht schlecht. Ist das nicht eine eingetragene Marke der Edeka, die nicht einfach jemand verwenden darf? (Doch, ist sie …)
Da ich häufiger da vorbeikomme und man genau auf das Schaufenster guckt, wenn man an einer dort installierten Ampel wartet, habe ich über dieses Logo auf dem Fenster schon mehrmals nachgedacht.
Selbst wenn es ungefragt und illegal verwendet worden wäre, könnte es mir natürlich egal sein – aber ich glaube, der Bizim bekommt auch seine Ware von de Edeka geliefert, zumindest einen Teil davon. Wie weit die reine Belieferung die Nutzung der Edeka-Marken einschließt, vermag ich nicht zu beurteilen. Da es aber offenbar niemanden stört, scheint das so in Ordnung zu sein.
Inzwischen hängt das Plakat nicht mehr am Fenster, aber diese Stilblüte hatte es in unsere Plakatdrucksoftware geschafft und auch mir war das interessante "Angebot", vom Normalpreis nach oben abweichend, gar nicht aufgefallen.
Die Leute hätten den Artikel trotzdem extra deswegen gekauft, wetten? :)
Noch ein SPAR-Markt von Carina und Lars aus dem Urlaub auf Mallorca: Diesen hier haben sie im Örtchen Porto Cristo entdeckt und auch dieser ist wie so oft bei Google Street View zu bestaunen – wenn auch dort gerade geschlossen.
Trotzdem natürlich vielen Dank auch für diese Zusendung. :)
Da steht dieses Windrad, menschengemachte Technik, geplant, vermessen, gebaut, gewartet – etwas, das für unsere menschlichen Maßstäbe schon groß und beeindruckend ist.
Und dahinter macht die Natur einfach ihr Ding. Wolken, Licht, Atmosphäre, die Sonne irgendwo 150 Millionen Kilometer entfernt. Ein Schauspiel von Dimensionen, die sich unserem Alltag eigentlich völlig entziehen.
Und mitten davor steht dann dieses vergleichsweise winzige Stück Infrastruktur, mit dem wir versuchen, einen Hauch von dieser Energie einzufangen …
Das war's: Die Handwerker sind fertig und packen gerade ihre Sachen zusammen. Inzwischen hat unser Kassenbüro mitsamt der kleinen Treppe auch einen neuen Bodenbelag verpasst bekommen.
Jetzt ist noch alles schön, freuen wir uns darüber.
(Mit jedem Tag wird es von nun an wieder schlimmer. Aber darüber denken wir jetzt einfach mal noch nicht nach.)
Ums Fenster müssen wir uns noch kümmern und eigentlich könnten auch noch ein paar Bilder an die kahlen Wände – aber im Großen und Ganzen ist unser Aufenthaltsraum fertig und offiziell schon zur Benutzung freigegeben. Die beiden neuen Ikea-Stühle sind aufgebaut, der alte Holzstuhl hat zwar Gebrauchsspuren, ist aber absolut in Ordnung und kann weiter verwendet werden. Alle drei und der alte Küchentisch stellen nun das Mobiliar in dem Raum dar.
In der Ecke steht weiterhin das 2x4er-Kallax-Regal und wir haben nach Entmüllung und Reinigung desselben die hoffentlich nicht allzu optimistisch ausgelegte Hoffnung, dass es nicht wieder zu einem Ort für jeden Schrott verkommt.
Eigentlich kann jeder sein Scherflein dazu beitragen, dass der Raum schön bleibt. Eigentlich, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass selbst die einfachsten Maßnahmen zur Erhaltung von Ordnung und Sauberkeit schlichtweg an der praktischen Umsetzung scheitern – oder an offenbar unfassbar unüberwindbar langen Wegen zum Mülleimer oder zur Spülmaschine. :P
Für unseren (fast komplett) neu gestalteten Aufenthaltsraum haben wir gestern Abend auch noch zwei neue Stühle besorgt. Sie warten momentan nur noch darauf, zusammengebaut zu werden. Allerdings frage ich mich gerade, ob der Aufwand überhaupt nötig ist.
Wieso? Nun: IKEA hat die Kartons so raffiniert gestaltet, dass sie bereits im verpackten Zustand eine verblüffende Ähnlichkeit mit den erwarteten Sitzmöbeln haben. Sogar die Rückenlehnen sind schon vorhanden und ergonomisch nach hinten geneigt.
Also haben wir die beiden Kartons kurzerhand einfach so in den Pausenraum gestellt. Passt doch. Okay, wenn man einen etwas schmaleren Hintern hat, passt es. Die Polsterung lässt auch noch etwas zu wünschen übrig, die Stabilität dürfte bei intensiver Nutzung ebenfalls überschaubar sein und die Rückenlehnen geben möglicherweise etwas schneller nach, als es die schwedischen Möbelentwickler ursprünglich vorgesehen hatten.
Aber dafür entfällt der komplette Aufbau. Keine Schrauben, kein Inbusschlüssel, keine kryptische Anleitung und vor allem keine nach dem Aufbau übrig gebliebenen Kleinteile, bei denen man sich fragt, ob sie vielleicht doch irgendwo hingehört hätten und man nur zu doof für den Zusammenbau war. :P
Die Ausgleichsmasse auf den Treppenstufen zu unserem kleinen Büro ist schon fast ausgehärtet und dann können unsere Handwerker auch dort alles schön mit dem Vinyl auslegen, bzw. die senkrechten Flächen verkleiden.
Das sollte heute fertig werden, ich bin gespannt …
Nach gewerbsmäßigem Diebstahl sah es zwar nicht aus, aber das Stück Käse und die drei Packungen Geflügel-Aufschnitt, die sich dieser junge Mann in seine Umhängetasche gepackt hatte, sollten dennoch unbezahlt ihren Weg nach draußen finden.
Da Käse mittlerweile bei uns fast grundsätzlich gesichert ist, löste auch dieser Gouda den Alarm der Warensicherungsanlage aus und so folgte dann das übliche Prozedere mit Anzeige und Hausverbot …
Der Aufenthaltsraum ist fertig, im kleinen Büro geht es noch etwas weiter. Die Arbeiten werden aber erst morgen im Laufe des Tages komplett erledigt sein. Das ist dann aber auch alles im Zeitplan, denn drei Tage waren dafür auch von Anfang an vorgesehen gewesen.
Viele Zwischenschritte gab es nicht mehr zu zeigen, aber inzwischen ist der neue Fußboden im Aufenthaltsraum fertig, inklusive neuer Abschlussleiste unter der Tür und komplett neuen Fußleisten an den Wänden. Die alten Möbel stehen auch erst einmal wieder in dem Raum, aber da werden wir noch modernisieren. Der Tisch bleibt, da sein Format ausgesprochen brauchbar ist, aber wir werden noch einen Satz neuer Stühle anschaffen.
Und dann ist da ja auch noch das leidige Thema mit dem Fenster und dem Vorhang …
Im Aufenthaltsraum geht es vorwärts: Die ersten Stücke des neuen Bodenbelags liegen bereits und vermitteln einen Eindruck davon, wie es mal aussehen wird.
Ganz pessimistisch habe ich dabei jetzt schon eigentlich nur eine Frage im Kopf: Wie lange wird es dauern, bis da die ersten Löcher und Macken drin sind?