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And Then There Was Salsa!

Ich bin gerade über einen Werbesport für "Tostitos Restaurant Style Salsa" gestolpert. Hätte ihn hier auch einbinden können, aaaaaber: Um den in seiner ganzen Pracht genießen zu können, muss man ihn direkt auf dem Vimeo-Portal angucken. Warum? Erfahrt ihr, wenn ihr diesem Link folgt!

Ob sich das zerschnippelte Vimeo-Logo so gut in der Sauce macht? Nicht, dass da ein Rückruf kommt, wegen möglicher Buchstaben- und Pixelfragmente in dem Produkt.

Und, nein, das ist keine "Werbung". Ich finde den Spot einfach nur extrem cool gemacht.


Links LXVII

Legebatterien ab 2012 verboten

Video: Möve als Ladendieb

Foodwatch moniert Etikettenschwindel

Rauchen wird noch stärker reglementiert

Es darf nur noch mit Erzeugererklärung geschlachtet werden

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum

Bundeskartellamt untersucht PayPal-Pflicht bei Ebay

Hauptsache Siegel drauf


Kreis Höxter: Tante Emma kämpft ums Überleben

Klimaschutz schmeckt

Drogen oder so

Es passieren hier im Laden auch immer wieder Dinge, die man lieber nicht erzählen möchte. Aber es belastet und beschäftigt einen, ist Teil meiner Geschichte, bzw. der Geschichte dieses Ladens und gehört somit eigentlich hier her. Ich versuch's mal zumindest mit einer Kurzversion:

Einer meiner Mitarbeiter ist eben mit Hilfe von zwei Polizisten nach draußen befördert worden, nachdem er unter Alkohol- und vermutlich auch dem Einfluss anderer Mittelchen sich nicht nur mit einem seiner Vorgesetzen gestritten, sondern ihn dabei auch noch mit Gesten auf üble Art und Weise bedroht hat.

Das wird auch nicht mehr als "kleine Differenz aufgrund persönlicher Abneigung" durchgehen können und das war's dann wohl auch mit dem Aushilfsjob bei mir.

SPAR-Märkte in Italien

Blogleser Bernd hat mir ein paar Fotos von SPAR-Märkten in Italien zukommen lassen. Dazu schrieb er:
Hallo Björn,

ich lese Deinen Blog schon etwas länger mit Begeisterung. Derzeit weile ich (noch, weil morgen gehts zurück) in Lido di Volano. Anbei sende ich Dir Bilder von Sparmärkten in Lido di Pomposa (das erste Bild) und in Porto Garibaldi (die restlichen Bilder). Es gibt hier noch weitere Sparmärkte, aber das Wetter war so beständig schön und heiß, dass ich nicht alle abgeklappert bekommen habe.

Dass ein Supermarkt in Italien auch über Mittag offen hat, ist durchaus nicht normal. Viele kleine Geschäfte machen eine ausgedehnte Mittagspause zwischen 12 und 16 Uhr.

Und jetzt noch zu meiner Frage: Hier gibt es die berühmt berüchtigte Red Bull Cola. Ich habe mir eine Dose gekauft. Sollte ich die besser noch hier trinken, oder darf ich sie nach Deutschland (genauer Baden-Württemberg) als Freimenge einführen? ;-)
Vielen Dank für die Bilder. Die Frage nach der Red-Bull-Cola kann ich jetzt noch gar nicht beantworten. Ich schreibe diese Zeilen am 10. August 2009 und momentan besteht hierzulande ein Verkaufsstopp (Ist es eigentlich ein offizielles Verbot?) für Red-Bull-Cola...

(Meine zwei Kartons Restbestand haben wir übrigens nicht über den Rückruf an die Zentrale zurückgeschickt, sondern selber konsumiert. Ich habe mich niemals "high" gefühlt. :-) )






Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 3

Zeitlich befinden wir uns immer noch am Abend nach der Schlüsselübergabe. Bei voller Beleuchtung habe ich einmal jede Ecke des Ladens fotografiert – nicht zuletzt als Erinnerungsfotos für mich selber. Und nun für euch...

Hier der Blick von einem Ende des Kühlregals in die heutige Getränkeabteilung. Die große Freifläche dazwischen wäre heutzutage hier undenkbar. "Platznot" beschreibt den Zustand hier ganz gut, aber ich bin nunmal auf jeden Millimeter angewiesen. Leider weiß ich nicht, ob Kaiser's dort eine Aktionsfläche hatte oder ob dort vormals noch irgendwelche festen Platzierungen untergebracht waren...



Der entgegengesetzte Blick zum vorhergehenden Foto. Links im Bild steht tatsächlich ein Kühlregal. Warum das räumlich dermaßen weit von den anderen Kühlanlagen entfernt war, weiß ich nicht. In diesem Regal befand sich (so weit ich weiß) abgepacktes Frischfleisch.



So sah die Freifläche vom Wursttresen gesehen aus. Die große Tiefkühltruhe wurde von einem blauen Aufkleber eingerahmt, der Eiszapfen darstellen sollte. Später wird er verschwinden...


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 2

Hier nun der zweite Teil der langen Bilderreihe. Noch bin ich motiviert – mal sehen, wie lange noch. Bei einem Beitrag mit drei Bildern pro Tag bin ich theoretisch noch locker drei Monate dabei... :-)

Hier seht ihr das ehemalige Zeitschriftenregal. Es befand sich an der Rückseite einer der ehemaligen Gemüsetheken und war von der Kasse aus einsehbar. Das alte Regal hatte bei einer Länge von drei Metern gerade mal 18 Meter Platz für Zeitschriften. Das ist nicht so viel, wie es auf den ersten Moment zu sein scheint.
Während des Umbaus habe ich ein Regal bekommen mit jeweils drei Ebenen hintereinander. Das ist etwas schwierig zu beschreiben, aber ihr werdet es hier noch genauer zu sehen bekommen.



Die alte Gemüsetheke, hier der Blick vom Eingang auf den rechten Teil der Abteilung, glänzte durch dunkle Farben und klobiges Design. Ich hatte das Gefühl, regelrecht davon erschlagen zu werden und von Anfang an stand für mich fest, dass die Dinger rausfliegen müssen.



Das große Ding rechts im Bild (mit den blauen und roten Scannerleisten) ist das alte Kühlregal für Molkereiprodukte. Mit einer Länge von über elf Metern war es für diesen Laden recht großzügig dimensioniert. Leider wussten wir zu dem Zeitpunkt schon, dass das Regal seine beste Zeit hinter sich hat und gegen ein neues ausgetauscht werden sollte. Das alte Kühlregal hätte sicherlich noch eine Zeitlang durchgehalten, jedoch war der Austausch absehbar. Was für ein Aufwand das war, werdet ihr im Laufe des Umbaus noch selber sehen und glaubt mir schon jetzt: Es war gut, dass wir das noch vor der Eröffnung getan haben...


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 1

Von nun an bekommt ihr täglich zwei mal drei Bilder von mir serviert. Ich hatte den Umbau vom alten "Kaiser's" zu meinem SPAR-Markt mit weit über 500 Bildern dokumentiert. Ich werde sicherlich nicht alle davon hier unterbringen können, aber vertraut mir – ein paar Tage werdet ihr etwas davon haben. :-)

Es hätte wohl niemand bemerkt, aber ich möchte es fairerweise erwähnen: Diesen Text habe ich am 25. April 2008 geschrieben, denn damit ich nicht in Verzug gerate und tatsächlich jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen kann, habe ich die komplette Reihe "Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam" vorproduziert. Das war notwendig, da ich nicht nur die Bilder kommentarlos veröffentlichen, sondern auch jeweils mehr oder weniger viel Text dazu schreiben möchte.

Am Tag der Schlüsselübergabe bin ich am Abend (nach meinem Feierabend bei meinem damaligen Noch-Arbeitgeber) zu meinem Laden gefahren und habe ein paar Bilder gemacht. Dies ist der absolute Ur-Zustand, so habe ich den Laden bekommen. Da die Frage nach den im Markt befindlichen Gegenständen sicherlich kommen wird, hier die Antwort vorweg: Die gesamte Ladeneinrichtung, die sich zum Zeitpunkt der Übergabe noch im Laden befand, habe ich der Firma Tengelmann abgekauft.

Links im Bild erkennt man noch einen der alten Kassentische. Dazu aber später mehr. Die Einkaufswagen habe ich behalten, denn die ließen sich durch einfaches Austauschen der Griffstangen in "SPAR"-Einkaufswagen umbauen.



Hier der Blick in die entgegengesetzte Richtung. "Kaiser's" hatte drei einzelne Kassentische. Die hätte ich sogar gerne behalten, jedoch waren sie so eng, dass ich nur mühsam dahinter sitzen konnte. Auf den Kassentischen standen sogar noch die alten Omron-Registrierkassen, die ich im ersten dreiviertel Jahr sogar selber im Einsatz hatte – dann rüstete ich ein Warenwirtschaftssystem und Scannerkassen nach.
Die grüne Box an der Wand fiel beinahe von alleine auseinander und war ursprünglich mal für Kartons gedacht. An der Stelle bauten wir später den Backshop auf und heute befindet sich dort meine Weinabteilung...



Hier der Blick von der Windfangtür über die Einkaufswagen durch die Gemüseabteilung entlang der großen Tiefkühltruhe bis hin zum Fleisch- und Wurst-Tresen.
Die Gemüseabteilung haben wir vollkommen anders gestaltet, die große Tiefkühltruhe ist am 19. August 2005 verschwunden und den Bedienungstresen haben wir sogar schon Ende 2000, gerade mal ein halbes Jahr nach der Eröffnung, wieder deaktiviert.

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam! ENDLICH!!! :-)

Oha, ich glaube es kaum: Fast zwei Jahre habe ich an der Fotostrecke gearbeitet?!? :-O

Dennoch möchte ich noch einmal betonen, dass ich mich durch viele hundert Bilder wühlen musste. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich die Auswahl auf einen Bruchteil reduziert hatte. Sorry.

Aber ab heute gibt es die Bilder zu sehen. Insgesamt habe ich 80 Beiträge produziert und damit sich das nicht über fast drei Monate hinzieht, gibt es jeden Tag zwei Beiträge. Einen jeweils am Morgen und einen am Abend, immer um sieben, bzw. 19 Uhr. Vollautomatisch, daher wundert euch bitte nicht, wenn die Einträge erscheinen, obwohl ich eigentlich nicht da sein dürfte.

Verzerrte Wahrnehmung

"Neun Euro für ein paar Steaks? Das sind fast zwanzig Markt!" regte sich ein Kunde an der Fleischtruhe auf.

"Ähm, Sie stehen hier gerade mitten in der Nacht in einem Supermarkt und halten eine Packung mit über sechshundert Gramm mageren Filets zum Kilopreis von fünfzehn Euro in der Hand. Was erwarten Sie eigentlich?"

Es folgte – natürlich – keine Antwort...

"pille schreibt nicht mehr"

Seit einiger Zeit schon habe ich das Blog "Unerwünschter Besuch – Ein Tagebuch über das Leben mit Krebs" hier verlinkt. "Pille" war der Autor des Blogs und im November 2008 schrieb er:
"Ich bin Softwareentwickler (lies: Computerprogrammierer) bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, kurz: ziemlich spiessig.

Trotzdem habe ich Krebs.
Ich kannte ihn nicht persönlich, ich weiß auch nicht mehr, wie ich mal auf sein Blog gestoßen bin. Da seine Schreibfrequenz nicht allzu hoch war, habe ich nur hin und wieder, aber doch mit aller Regelmäßigkeit bei ihm hineingelesen.

Und nun sowas.

Ich wünsche seiner Frau, seiner Mutter und seinen Angehörigen und Freunden unbekannterweise alles Gute. Ist schon erstaunlich, wie einen, trotz der Anonymität, so ein Einzelschicksal betrüben kann.

Vergessen oder nicht?

Eine Kundin kaufte in ihrem Rucksack ein. An der Kasse legte sie auch eine Menge Artikel auf das Förderband, offenbar leerte sie ihren Rucksack.
Als sie sich der Antenne der Warensicherungsanlage näherte, löste diese Alarm aus. Die Ursache war, oh Wunder, eine Packung Tofu aus dem Bioregal. Eine der Sorten, die wir nicht eingeschlossen, aber trotzdem mit einem Sicherungsetikett beklebt haben.
Tzja – hat sie die Packung nun im Rucksack übersehen oder wollte sie den Tofu wirklich stehlen? Wir wissen es nicht und haben sie in der Aufregung zwischen den vielen anderen wartenden Kunden laufen lassen. Beim späteren Ansehen der Videoaufzeichnung sind wir dann einstimming der Meinung gewesen, dass das eindeutig ein Diebstahlsversuch war. Aber genaues wissen wir natürlich nicht...

Ballon auf dem Boden

Gerade auf dem Bildschirm der Videoanlage einen Luftballon gesehen, der im Kassenbereich auf dem Fußboden liegt. Nicht weiter spannend...
Aber mir kam gerade die Idee, für ein "Shopping-Event": Mal den ganzen Laden mit aufgeblasenen Ballons füllen und dann die Kunden draufloslassen. Peng, peng, peng, peng, peng... :-D


Gab es Mengenrabatt?

Glückwunsch: Zu allem Überfluss hat sich eben noch eine weitere Vollzeitkraft krankgemeldet. Ich habe zwar noch keine verbindlichen Informationen, aber wenn der Arm tatsächlich gebrochen ist, wird sie wohl in den nächsten Wochen nur schlecht an der Kasse arbeiten können... :-(

Der 27.2.2010

Das wird ein toller Tag: Von einem normal besetzten Samstag zu einem voraussichtlich verflixt stressigen Arbeitstag: Eine Vollzeitmitarbeiterin krank, das Kind einer weiteren Vollzeitkraft und eine Aushilfe hat sich eben auch abgemeldet.

Wäre zu schaffen, wenn der Leergutautomat nicht eben auch seinen Dienst quittiert hätte. Aber die Geschichte ist fast schon einen eigenen Blogeintrag wert.

Hier berichtete ich vor knapp zwei Jahren, wie das Annahmewerk des Automaten getauscht wird. Diese Einheit ist quasi als ganzes ein Verschleißteil und darum habe ich immer ein bis zwei Stück hier auf Vorrat stehen.
Das letzte Annahmewerk habe ich vor exakt zwei Wochen eingebaut. Am Wochenende noch habe ich eine Mail an Firma Trautwein geschrieben, dass ich dringend ein neues Werk benötige, da da Austauschgerät auch eine Macke hat und sich immer wieder verklemmt.
Bis heute habe ich kein neues Annahmewerk bekommen, dafür war schon zweimal ein Techniker hier. Zuletzt vor vier Stunden. Und was ist? Das Ding hakt und klemmt, so dass die Annahme nicht funktioniert. Ich könnt' kotzen. :-(

6,5 Monate warten ("Auf Dauer teuer 2")

Vor knapp einem Jahr berichtete ich von einem Kunden, der sich hier hin und wieder 50 Euro zum Einkaufen auslieh und dafür als Pfand seinen Ausweis hinterlegte.

Mit Krediten jeglicher Art ist hier jetzt Schluss. Zuletzt hatte sich dieser Kunde am 10. August 2009 Geld geliehen. Heute kam ein Bekannter von ihm, der seine Schulden (Inkl. Trinkgeld) beglichen hat.

6,5 Monate durfte ich auf mein Geld warten...