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Zum Penny-Einkaufswagen auf Umwegen

Beim Packen der Zeitungen und Zeitschriften fiel es mir zunächst gar nicht auf. Erst als ich mich dem Boden des Einkaufswagens, in den der Fahrer unseres Pressegrossisten die Pakete gestapelt hatte, näherte, wurde ich misstrauisch. An Grund des Korbes lag allerhand Müll, von leeren Sixpack-Umhüllungen bis hin zum Rad eines Kinderwagens. Und in dem Moment sah ich erst, dass die Magazine in einem Wagen vom Discounter an der Ecke lagen.

Und dann kam mir auch die Idee, wie es der Wagen wohl in meinen Laden geschafft haben könnte: Er stand schon seit einigen Tagen an der Straßenecke und diente dort als öffentlicher Müllbehälter. Und genau diesen Wagen hatte der Fahrer sich in der Dämmerung wohl aus Bequemlichkeit geschnappt, um seine Ware dort hineinzulegen. Sonst holt er sich immer einen leeren Einkaufswagen bei mir aus dem Laden – aber wenn schon einer genau neben seinem Parkplatz steht...

Das mit den Fremdwagen ist aber auch wie ein Fluch. :-|