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Hartz4-Fasching

Blogleser Maximilian hat mir den Scan eines Penny-Handzettels zugeschickt, der mir vor ein paar Tagen auch schon an anderer Stelle aufgefallen war. Sein Text dazu:
Vor kurzem flatterte ein skurriles PENNY-Prospekt mit Themenschwerpunkt "Günstig zum Karnevalsumzug" in meinen Briefkasten, das ich dir und deinen Lesern nicht vorenthalten will.

Soll das ein (äußerst makaberer) Scherz sein? Dagegen spricht, dass das "Kostüm" tatsächlich einen eigenen Preis hat, der niedriger ist, als wenn man die "Zutaten" einzeln kaufen würde.

Aber welches Kind möchte so herumlaufen?

Erst musste ich lachen, aber mittlerweile tut mir das Mädchen aus dem Prospekt echt Leid. Man kann sich die Sprüche der anderen Kinder und das nur mühsam unterdrückte Gekichere der Erwachsenen förmlich hören, wenn die Kleine so auf der Faschingsparty auftaucht.
Meinte Penny das ernst? Oder war da ein Setzer mit zu guter Laune im Dienst und hat nur vergessen seinen kleinen Scherz wieder zu entfernen? Wäre ja nicht das erste Mal, das sowas passiert...

Mich würd's nichtmal wundern, wenn sich nun manche Leute tatsächlich so "stylen" würden...


Hallo?

"Hallo?", rief jemand ins Lager. Ich sah zufällig gerade auf den Monitor der Überwachungskamera und darin eine Frau, die ihren Kopf durch die Tür steckte. Eine halbe Sekunde später stapfte sie schon wieder schnellen Schrittes davon.

Hat die ernsthaft erwartet, dass irgendjemand darauf hätte reagieren können? :-O

Leergutbons einteilen

Man kann den Leuten leider immer nur bis genau vor die Stirn gucken und selten weiter. Ich mochte nicht fragen, zumal ich mich auch noch hätte einmischen müssen, da der Kunde mit einem meiner Kollegen im Gespräch war. Aber interressiert hätte es mich schon, warum er wissen wollte, ob er einen seiner beiden Leergutbons heute und den anderen z.B. erst in zwei Wochen einlösen kann.

Selbstauferlegte Sparmaßnahme?

50 Pfennig

Gesprächsfetzen an der Kasse. Eine Kundin sagte zu meinem Mitarbeiter, dass sie noch etwas "Kupfergeld" für ihn hätte. Die Erklärung lieferte sie gleich mit: "Dann bekomme ich genau 50 Pfennig von Ihnen wieder."

Sieben Jahre nach der Einführung der Euromünzen hört man "Mark" und "Pfennig" mitlerweile ausgesprochen selten. Sogar von den älteren Mitmenschen.