Milchberatung
Eine Kundin hatte eine Frage zu Bio-Frischmilch. "Frage" stimmt eigentlich nicht ganz, denn ursprunglüch hatte sie eine Reklamation. Die Milch würde anders schmecken als sonst und ob ich das irgendwie erklären könne.
Konnte ich spontan leider nicht. Gewusst hätte ich die Antwort zwar schon, aber darauf gekommen bin ich in dem Moment nicht – und so habe ich bei unserem Lieferanten angerufen. Die Erklärung war einfach wie logisch: Je größer eine Molkerei ist, desto mehr Bauern hat sie, von denen sie die Milch bezieht und desto weniger wirken sich Geschmacksunterschiede der einzelnen Milchlieferungen aus.
Der Geschmack der Milch ist von vielen Faktoren abhängig. Der wesentliche Faktor ist das Futter. Stehen die Kühe im Stall und fressen Silage, schmeckt die Milch anders, als wenn die Kühe im Frühjahr auf der Weide frisches Gras zu sich nehmen.
Viele Bio-Molkereien sind eher kleinere Betriebe. Und je kleiner eine Molkerei ist, desto weniger Zulieferbetriebe hat sie und desto regionaler sind diese meistens konzentriert. Da wirkt sich der Wechsel der Jahreszeiten (und damit der Viehhaltung) natürlich sehr deutlich aus – und dann eben auch im Geschmack der Endprodukte.
Wer dann eher selten (z.B. nur alle paar Wochen) Milch trinkt und nicht den langsamen Wechsel durch die Jahreszeiten mitbekommt, kann also durchaus schonmal das Gefühl bekommen, dass die Milch "irgendwie anders" schmeckt.
Die Kundin hat sich übrigens sehr über die Beratung und den Service, dafür extra einen Lieferanten anzurufen und sich die Informationen "aus erster Hand" zu holen, gefreut. So soll es ja auch sein.
Konnte ich spontan leider nicht. Gewusst hätte ich die Antwort zwar schon, aber darauf gekommen bin ich in dem Moment nicht – und so habe ich bei unserem Lieferanten angerufen. Die Erklärung war einfach wie logisch: Je größer eine Molkerei ist, desto mehr Bauern hat sie, von denen sie die Milch bezieht und desto weniger wirken sich Geschmacksunterschiede der einzelnen Milchlieferungen aus.
Der Geschmack der Milch ist von vielen Faktoren abhängig. Der wesentliche Faktor ist das Futter. Stehen die Kühe im Stall und fressen Silage, schmeckt die Milch anders, als wenn die Kühe im Frühjahr auf der Weide frisches Gras zu sich nehmen.
Viele Bio-Molkereien sind eher kleinere Betriebe. Und je kleiner eine Molkerei ist, desto weniger Zulieferbetriebe hat sie und desto regionaler sind diese meistens konzentriert. Da wirkt sich der Wechsel der Jahreszeiten (und damit der Viehhaltung) natürlich sehr deutlich aus – und dann eben auch im Geschmack der Endprodukte.
Wer dann eher selten (z.B. nur alle paar Wochen) Milch trinkt und nicht den langsamen Wechsel durch die Jahreszeiten mitbekommt, kann also durchaus schonmal das Gefühl bekommen, dass die Milch "irgendwie anders" schmeckt.
Die Kundin hat sich übrigens sehr über die Beratung und den Service, dafür extra einen Lieferanten anzurufen und sich die Informationen "aus erster Hand" zu holen, gefreut. So soll es ja auch sein.