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Bier mit Kreditkarte

Mein Kassierer rief mich an und erklärte mir, dass ich mich doch bitte mal eben persönlich um eine Kartenzahlung kümmern solle. Ich ging also zur Kasse, um mir anzusehen, was denn los sei.

An der Kasse stand ein etwas heruntergekommen wirkender Mann, auf dem Förderband vor ihm stand ein mit Bierflaschen gefüllter, ziemlich siffiger Leinenbeutel. Die Kreditkarte, die mir mein Mitarbeiter entgegenhielt, trug keine Unterschrift. Der Kunde hatte auch keinen Ausweis dabei und so verweigerten wir die Kreditkartenzahlung. "Ich hole eben bei der Sparkasse an der Ecke Geld mit der Karte. Ich habe eine PIN dafür.", sagte er, verschwand – und ward seit dem nicht mehr gesehen.