Ein Kunde suchte ein Geschenk, irgendein kleines Mitbringsel. Während der Suche ist er an meinem Zotter-Regal hängengeblieben und hat sich nach einem netten Beratungsgespräch für das "Doppel-Schachterl" entschieden.
Er kannte Zotter überhaupt nicht. Und dabei war der Kunde doch selber ein Österreich-Exportprodukt.
Im Blogeintrag "Gepumpt" vom 25. August 2007 hatte ich schon einmal eine Frau Sigrid S. erwähnt, die hier damals nicht wieder aufgetaucht war, um ihre Schulden zu begleichen.
Nun hat mich eine andere Frau darum gebeten, ihr für rund 50 Euro Ware mitzugeben, da ihr Geld gestohlen worden war. Ihren Ausweis hat sie als Pfand hier hinterlegt und ich denke doch, dass sie wiederkommen wird.
Über das Alter der Kundin machte ich mir keine Gedanken, sie wirkte auf mich jedenfalls älter, als sie tatsächlich war. Irgendwann jedoch fiel mir der Name auf: Ingrid S. Der Nachname war der selbe wie bei der oben genannten Frau. Dass der Vorname sich unterschied fiel mir im ersten Moment allerdings nicht auf. Ich bekam Panik: Hat sie mich etwa schon wieder abgezogen? Wäre das die Chance gewesen, an mein Geld zu kommen?
Nein, war es zum Glück nicht. Die beiden scheinen außer dem Nachnamen jedenfalls nicht viel gemeinsam zu haben, zumal auch die Geburtsjahre der beiden exakt 20 Jahre auseinanderliegen.
Vor ein paar Tagen überreichte mir eine Frau aus der Nachbarschaft einen Briefumschlag. Mir fällt gerade kaum etwas ein, was ich dazu schreiben könnte. Danke für's Lob und nun bist auch du "im Blog", lieber Richard.