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Gedanken machen

Mich haben heute zwei Kunden unabhängig voneinander etwa folgendermaßen angesprochen: "Arbeiten Sie hier?", bzw. "Gehören Sie hier zum Laden?"

Sollte ich anfangen, mir Gedanken zu machen?

Einen an der Waffe

Vorgeschichte:

Sie kauft schon lange bei uns ein. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann sie mir zum ersten Mal hier im Laden begegnet ist, aber sie ist seit dem eine mehr oder weniger regelmäßige Kundin von mir. Unter anderem hat sie bei ihren Besuchen hier im Markt immer die billigen Toastwaffeln unserer Eigenmarke gekauft.
Eines Tages waren die Waffeln komplett ausverkauft und da fiel sie uns zum ersten Mal richtig auf. Sie stand vor dem leeren Regal unterstellte uns, dass wir sie verhungern lassen wollten. An weitere Details kann ich mich nicht erinnern, da dies schon mindestens zwei Jahre her ist und damals nicht weiter von Bedeutung war.


Was vorhin geschah:


Sie war wieder da.
Sie stand an der Kasse und bezahlte gerade einen Tee aus Fairem Handel, als ich sie darauf ansprach, ob ihr eigentlich schon einmal aufgefallen sei, das ihre geliebten Waffeln jetzt immer da sein würden.

Ich kaufe keine Waffeln mehr. Gar nicht mehr.

Nicht?

Nein. Ich nehme die gar nicht mehr.

Warum das denn? Haben sie eine Weizenallergie? Glutenunverträglichkeit? Darunter leiden ja sehr viele Menschen.

Nein. Mit dem Nah-Ost-Krieg will ich nichts zu tun haben.

[?!?]

Was dort passiert, das geht ja gar nicht.

Was? Nah-Ost-Krieg? Ich meinte die Waffe-L-n! Die Toastwaffeln mit Puderzucker. Keine Waffen.

Das habe ich schon verstanden, dass Sie von Waffeln reden. Aber Waffeln und Waffen, das klingt so ähnlich. Mit dem Nah-Ost-Krieg will ich nichts zu tun haben. Gar nichts! Und bei den Waffeln, da kommen bei mir Assoziationen zu Waffen und zum Nah-Ost-Krieg. Nein, das geht gar nicht.

Huhuhihi

Sie war wieder da.

Sobald der Lachkrampf weg ist, versuch ich's mal mit einem entsprechenden Blogeintrag dazu. :-)