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Injobber: Der erste Tag

Seufz. Die beiden haben kein Wort von dem verstanden, was wir ihnen gesagt haben. Nach einer Führung durch den Laden (Erklärung mit Händen und Füßen) sollten sich N. und Viktor erstmal grob mit dem Sortiment beschäftigen (wo sind die Kekse?) und heute noch keine Kunden ansprechen, da es sinnlos wäre, ohne z.B. das Wort Kekse überhaupt zu kennen. Hat nix genutzt. Sie haben den Leuten einen Zettel vor die Nase gehalten mit folgendem Text:

"Darf ich Ihnen behilflich sein? ...
Dies ist eine Aktion im Rahmen von Injobs (1€ Jobs)
Mir soll damit die Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Sprache anzuwenden und etwas über die Produkte im Einzelhandel zu lernen, um damit meine Aussichten auf einen Job im Einzelhandel zu verbessern. ...
Danke für Ihre Unterstützung!"

Das kann ja noch heiter werden.

Injobben

"Unsere" beiden Injobber sind gerade hier aufgetaucht.

Mal sehen, wie sie sich machen werden. Beide kommen frisch aus Kasachstan und verstehen ungefähr... nix. :-|

Einkaufshilfen im Einzelhandel

Das BWU, Bildungswerk der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V., will "Injobbern" (Injobs = 1-Euro-Jobs) die Möglichkeit geben, ihren Umgang mit Menschen, bzw. das Zugehen auf Menschen, zu verbessern und ihre Kenntnisse über den Einzelhandel zu erweitern.
Um dies im Rahmen von Injobs zu erreichen, sollen die Injobber älteren, kranken oder behinderten Menschen beim Einkaufen behilflich sein: z.B. beim Kauf von Waren in Bück- und Reckzonen, Unterstützung beim Auffinden von Sortimenten und Waren bei Augenproblemen, Hilfestellung beim Finden freier Parkplätze, Hilfe beim Schieben des Einkaufswagens, Waren an der Kasse verstauen, Tragen schwerer oder sperriger Gegenstände etc. "Einkaufshilfen im Einzelhandel" vollständig lesen