Hier noch drei Bilder aus unterschiedlichen Supermärkten. In einem größeren (Løvbjerg Supermarked) habe ich den Plüschaffen in der Bananenplatzierung entdeckt und fand dort auch das Regal mit den Backwaren sehr interessant. Dort liegen die Brötchen, Brote und sonstigen Gebäckstücke einfach hinter Glastüren in den Körben. Sieht zwar wunderschön aus, ist aber bei uns wohl so nicht zulässig, da ja nicht verhindert werden kann, dass bereits angefasste Ware wieder zurückgelegt wird.
Die Wand mit den beiden Bildern habe ich in einem SPAR-Markt (Dazu später mehr) in Hvide Sande gesehen. Sah so in der Form irgendwie aus wie gewollt und nicht gekonnt (Nackte Wände über Tiefkühltruhen scheinen überall die selben Dekorationsprobleme zu bewirken…), aber die Idee mit hübschen gerahmten Fotos würde ich gerne bei mir im Laden im Rahmen der Neugestaltung übernehmen.
Der Kundenstopper vor einer Bar und der Backfisch mit Grünzeug (Wer will Grünzeug zu seinem Backfisch, da gehören Pommes dazu!) haben uns sehr zum Lachen gebracht.
Das "Boot" auf dem unteren Foto ist ein Sammelbehälter für Altglas, Altpapier etc., wie wir ihn in der Gegend häufiger gesehen haben. Tarnt sich im ohnehin maritimen Umfeld jedenfalls sehr schön und sieht definitiv besser aus als die kuppelförmigen Sammelbehälter, die man sonst so in den Städten stehen hat.
Bilder aus der (durchaus besichtigenswerten) Höhle findet ihr bei der Google Bildersuche in unzähliger Menge. Worauf ich persönlich sehr gespannt war, war der Teil, in dem der berühmte Arla Höhlenkäse reift.
Außer einer Infotafel und einem vergittertem Tor, durch das man auf einen Palettenwender und in einiger Entfernung auf einen kleinen Teil der reifenden Käse blicken konnte, war davon enttäuschenderweise leider nicht viel zu sehen. Wir hatten ja auf mehr Käse gehofft, da der Höhlenkäse zumindest in der Werbung der Mønsted Kalkgruben als sehr wichtiger Bestandteil dargestellt wird und auch im Museumsshop zu kaufen ist. Aber kein Rundgang, keine Verkostung, nichts. Schade. Aber der Rest der zu besichtigenden Grube war dennoch sehr spannend…
"Die müsste es in Deutschland geben", dachte ich noch – und ein paar Tage später hat einer meiner Mitarbeiter das Produkt in Bremen bei einem meiner Mitbewerber entdeckt. Ich weiß, was ich ganz dringend für uns mal zu bestellen versuchen werden!
Bei Ingwer scheiden sich ja die Geister. Eigentlich mag ich ihn tendenziell eher nicht, in trinkbarer Form stehe ich seit Ende letzten Jahres aber drauf.
Apropos Fußboden: Vier verschiedene Fliesentypen auf einer Fläche habe ich auch noch nicht gesehen. Wobei ich jetzt fairerweise sagen muss, dass die schwarze Reihe die Weinabteilung rechts im Bild abtrennt. Aber es wirkte dennoch irgendwie sonderbar:
In einem größeren Supermarkt habe ich diese (eigentlich) tolle Installation zur Weinverkostung gesehen: Vier Getränkeportionierer (hinten auch zwei) mit Tropfenauffangschale, rechts und links eine Ablage für die Becher und unten ein Abfallbehälter. Finde ich so toll, dass ich das am liebsten irgendwann mal nachbauen würde.
Richtig toll wäre es, wenn es vernünftig gepflegt worden wäre:
Auch wir mussten einkaufen und natürlich habe ich mir die Geschäfte besonders aufmerksam angesehen. Schön fand ich den Mülleimer im selben Design wie den Tomra T-710, der direkt daneben stand. Trautwein-Geräte habe ich übrigens nirgends gesehen.
Interessant fand ich diesen Hinweis, der mir auch noch nie auf einem Leergutrücknahmeautomaten in Deutschland aufgefallen ist:
"Forsigtig – Indsæt ikke brandbare eller giftige materaler da disse kan forårsage ild eller personskade!"
Sinngemäß: "Achtung: Keine brennbaren oder giftigen Stoffe einführen, da diese einen Brand auslösen oder zu Verletzungen führen können!"
Das war meine jährliche Abwesenheit von Blog und Firma. Diesmal ging es vier Autostunden nach Westjütland. Den dänischen Sommer hatten wir aber leider etwas unterschätzt: Badeurlaub sieht nach unserem Verständnis anders aus, als sich bei Windstärke fünf ein Gesichtspeeling vom Sand verpassen zu lassen. So haben wir uns auf Kultur und andere Sehenswürdigkeiten konzentriert. Drei Tage am Meer gab es aber trotzdem und dabei ist unter anderem dieses Foto entstanden:
Ich bin zwei Wochen weg, hier im Blog wird es wohl erst am 17. Juli weitergehen. Bis dahin dürft ihr euch diesen schönen Strand mit kristallklarem Wasser ansehen. Ich wäre da in den nächsten 14 Tagen zwar auch sehr gerne, aber statt Karibik gibt es bei uns trübes Wasser, Hot Dogs, Lakritze, rote Würstchen und gutes Bier.
Damit ihr euch selber unterhalten könnt, lasse ich von diesem Beitrag die Kommentare offen. Wird schon schiefgehen.
Ich wollte das SPAR-Kind am Abend ins Bett bringen und wollte wissen, ob ich ihr wieder die Geschichte mit den beiden Kindern im Wald erzählen soll.
Nein.
Welche denn dann?
Die mit der Polizei.
Höh?! Mit der Polizei? Welche?
Die Geschichte mit der Polizei und der bösen Frau und den drei Käse.
Das war diese Geschichte, die unsere Kleine vor allem deshalb mitbekommen hatte, weil wir sie an dem Tag deswegen deutlich später von ihrer Oma abholen mussten. Hat sie ja schwer beeindruckt.
LD-Erfahrungen als Gutenachtgeschichte. Wenn das so weitergeht, will sie die Firma doch noch irgendwann übernehmen…
Ich wusste gar nicht, dass der überhaupt noch existiert. Beim Aufräumen habe ich in einer Kiste in einem dicken Stapel Papier noch meinen ersten eigenen Arbeitsvertrag gefunden. (Oha, die co op hat ja dem Wikipedia-Artikel nach zu urteilen eine finstere Vergangenheit, daran bin ich aber nicht Schuld, ich schwör's…)
Am Supermarkt bei uns um die Ecke hing ein Schild an der Tür: "Schüler oder Rentner für Reinigungstätigkeiten gesucht" (Die Geschichte gab es hier schon einmal zu lesen.)
Ich fragte damals nach, ob ich das machen könnte. Man kannte mich in dem Laden als Kunden und ohne weitere Komplikationen hatte ich den Job. Sechs Stunden pro Woche war ich für den Außenbereich des Supermarktes zuständig: Hof fegen, Mülleimer leeren, Einkaufswagen zusammenschieben, Unkraut jäten – und was eben noch so anfiel. Später wurden dann neun Stunden pro Woche daraus, ich rutschte nebenbei auch immer weiter in den Laden hinein, Leergutannahme, Ware verräumen. Tzja – und nach dem ich anfänglich immer sagte, dass ich bestimmt niemals eine Ausbildung im Einzelhandel machen würde, kam es im Sommer 1994 dann doch anders. Irgendwann machte mir die Arbeit nämlich richtig Spaß und im Gegensatz zu einer damaligen Mitazubine machte ich den Job eben ausdrücklich nicht nur, weil ich "nichts anderes gefunden" hatte. Und diese Freude ist es wohl auch, die mir bis heute den Erfolg in der Selbstständigkeit beschert.
Angefangen mit sechs Stunden pro Woche als Gewerbegehilfe. Das ist schon fast der klischeehafte Werdegang "vom Tellerwäscher zum Millionär" – auch wenn ich von der Million noch ganz weit entfernt bin. Aber zumindest hat es für ein relativ geldsorgenfreies Leben gereicht und das ist auch schon viel wert.
Als ich im letzten Herbst gefragt hatte, ob jemand mal in Brüssel etwas für mich recherchieren könne, hatte sich tatsächlich jemand gemeldet, der mir auch in der Folge einen riesigen Gefallen getan hat. Es war übrigens überhaupt nichts Negatives, um das es ging. Keine Schulden, keine Rache, keine sonstigen Altlasten.
Gesucht hatte ich einen Bekannten, von dem ich vor Jahren etwas privat gekauft hatte. Ein alter Mann in den 80ern, schwer krank dazu, aber wir blieben zumindest sporadisch in Kontakt. Plötzlich waren Post und Mails offenbar nicht mehr zustellbar und ich befürchtete, dass er gestorben war. Blogleser Konrad suchte dann für mich die alte Adresse auf und bekam über den Portier der Wohnanlage heraus, dass mein Bekannter nun auf der anderen Straßenseite wohnen würde. Dort klingelte Konrad, blickte einem schwachen Senioren ins Gesicht und hat so letztendlich aber die Verbindung zwischen uns beiden wieder hergestellt.
Erleichtert war ich, dass mein Bekannter noch lebte, seine E-Mail las sich allerdings weniger optimistisch und mit einem Kloß im Bauch: "…i'm very bad, and will die soon…" – Sei's drum… Bis das irgendwann mal passiert tun wir einfach so, als wäre nichts gewesen.