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Nicht von hinten.

Dies ist die Vorderseite eines Aufstellers mit Wintertee aus dem Hause StickLembke:



Dies ist die Rückseite. Der Spruch kam bestimmt nur aus irgendeiner Laute heraus. Aber wenn man sich einfach kurz daran erinnert, dass jeder Hinweis seine Geschichte hat, bleibt viel Luft für freie Interpretationen. ;-)


Kippen und Köder

Eine der Rattenköderstationen hier auf dem Hof. Wenn die Kollegen da noch mehr Zigarettenkippen hinwerfen, könnte man eine Wette starten: Sterben die Ratten zuerst am verwendeten Gift in der Box oder bekommen sie doch noch Lungenkrebs?


Wozu macht man eigentlich Termine?!

Durch einen externen Dienstleister, der von der Edeka-IT beauftragt wurde, sollte der neue Server an seinen endgültigen Standort oben im Regal im Büro umgesetzt werden. Dazu musste der alte Server weg und alles neu verkabelt und wieder funktionsfähig gemacht werden.

Da ich bei sowas einerseits ohnehin grundsätzlich gerne dabei bin, um die Arbeiten etwas zu überwachen, ich aber auch die ganze Technik hier besser kenne, als alle anderen, habe ich den Termin für den Umbau auf einen Tag gelegt, an dem ich definitiv in der Firma bin.

Einen Tag vorher rief mich am Nachmittag mein Mitarbeiter an. Er erklärte, dass da jemand sei, der da was mit den Computern umgebaut hätte und nun sei eine Sicherung rausgeflogen und wir müssten wissen, wo die ist.

Meine Laune sank augenblicklich auf den Nullpunkt.

WARUM MACHT MAN TERMINE, WENN SICH KEINER DARAN HÄLT???

Zum Glück war ein zugänglicher Schlüssel zum Raum mit dem Sicherungskasten greifbar. Welche Sicherung da nun rausgeflogen ist, konnte ich ihm durchs Telefon nicht sagen. "Der Techniker soll mal alle Felder absuchen, irgendwo wird ja wohl eine einzelne Sicherung aus sein."

Ansonsten war es so, wie ich befürchtet hatte: Ein paar Stromkabel hingen quer vor dem Regal im Büro als Affenschaukel und führten zu einer Steckdose, die eigentlich gar nicht mehr aktiv ist. Da war zwar noch Strom drauf, aber der alte Sicherungskasten soll ja nach und nach komplett außer Betrieb genommen werden. Darum bin ich bei sowas gerne dabei. Ich kenne meine Technik hier, ich habe jedes einzelne Netzwerkkabel (Verlegekabel) selbst zusammengebaut (oder Ines, der habe ich das auch beigebracht) und eingezogen und wenn irgendjemand hier sich mit der Technik auskennt, dann ich.

Ich hasse sowas. :-|

Auberginenplatzierung

Dass jemand Auberginen derart aufgestellt in einer Gemüseabteilung platziert, habe ich in meinem Leben auch noch nicht gesehen.

Ich schwanke noch, ob ich das lustig oder verrückt finden soll … :-P


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Andere Länder, andere Läden – 16

Dieses kleine Schild stand in einem SPAR-Markt in Norwegen vor einem komplett leeren Regalplatz. Auf Deutsch übersetzt sagt es: "Dieser Artikel ist leider bei unserem Lieferanten ausverkauft."

Ob das "ausverkauft" für "temporär nicht lieferbar" oder knallhart "Produktion eingestellt" steht oder ob es auch in Norwegen langfristige Lieferengpässe wegen der berühmt-berüchtigten Preisverhandlungen hiesiger Handelsketten gibt, ist nicht überliefert.

Aber schön, so muss der Kunde nicht immer wieder ins leere Regalfach gucken und sich dabei denken, dass der Laden zu doof für die Bestellung ist.

Natürlich nur, sofern das Schild überhaupt gelesen wird. ;-)


Halloween-Kürbisse

Heute früh kam mit der Lieferung der Frischware auch eine halbe Palette voller Halloween-Kürbisse hier an. Der Kollege war nur so semibegeistert, Ines und ich fanden die Kürbisse richtig cool, als sie auf der letzten Edeka-Veranstaltung vorgestellt wurden und letztendlich entscheiden wir natürlich im Zweifelsfall, was hier in den Laden kommt oder was nicht. Die Kürbisse wollten wir beide haben. Punkt.



Aber die sehen auch wirklich cool aus. Offenbar handbemalt und eher in "Día de los Muertos"-Gestaltung als in "echter" Halloween-Gruseloptik, die die üblichen Kürbisschnitzereien imitiert. Aber sie sehen trotzdem gut aus. Oder vielleicht auch gar nicht "trotzdem" sondern eher "gerade deswegen". Schön bunt und auffällig.

Mir gefallen sie zumindest. Und nun kauft sie, solange der Vorrat reicht. Nachbestellen können wir die (bemalten) Kürbisse nämlich augenscheinlich nicht.


Fundstücke in Mietbekleidung?

Seit Anfang an, also seit inzwischen über 26 Jahren, haben wir gemietete Arbeitskleidung im Einsatz. Anfangs etwas verspielter, dann irgendwann unsere roten Westen und seit einigen Jahren die schwarzen Westen.

Worüber ich nie nachgedacht habe: Stehen bei den Unternehmen, die solche Mietbekleidung anbieten, eigentlich irgendwelche Kisten Wannen Container für die (zumeist eher wertlosen) Fundsachen in der Arbeitskleidung, die durch unaufmerksame Mitarbeiter wieder zum Waschen zurückgesendet wird?

Ich denke da vor allem an die üblichen Materialien, die man immer so in den Taschen hat: Kugelschreiber, Packmesser, Feuerzeuge, Zigaretten, Notizblock, Preisschilder, Kleingeld, aber vielleicht auch Schlüssel, MDE-Geräte, Handys (die dann natürlich auf jeden Fall zurückgehen sollten).

Liest hier zufällig jemand mit, der in einer solchen Firma arbeitet (gibt ja sehr viele davon) und kann dazu mal was sagen? Ich weiß aus der jahrzehntelangen Praxis, wie schnell solche Gegenstände als Tascheninhalt mit in der Wäsche landen, daher finde ich den Gedanken mit dem großen Behälter gar nicht so abwegig. :-)

SPARW

Heute neu im Sortiment: SPARW.

Schmecken erstaunlicherweise genauso wie Wraps. Man muss sie nur vor dem Essen einmal um 180° drehen.

(Man kann die Wraps so ins Regal packen, dass die Kunden die Packungen überkopf sehen, man muss nicht.)


Erst im Korb, dann im Rucksack: Fleisch

… und dann war da noch der Typ, der sich für knapp 80 Euro SB-verpackte Rinder-Entrecote-Stücke aus dem Kühlregal genommen hat und diese unbezahlt mitnehmen wollte.

Den Vorgang, als er die Fleischpackungen in seinen Rucksack umgepackt hat, ist leider in keiner Kameraansicht gut zu sehen. Man sieht seine Bewegung und dass er hinterher den leeren Korb in der Hand hielt. Also gibt es diesmal kein Video davon fürs Protokoll.

Er ist dann einfach durch die Schranke rausmarschiert. Einer meiner Mitarbeiter ist geistesgegenwärtig von der Kasse aufgesprungen und hinter ihm hergerannt. Der Täter ist zwar flüchtig und uns auch nicht von vorherigen Taten bekannt, aber den Rucksack mitsamt Diebesgut konnte der Kollege dennoch einsammeln. Guter Mann. :-)


Neue Fußböden für Aufenthaltsraum und Kassenbüro

Inzwischen ist alles bezüglich unseres Aufenthaltsraums besprochen – und noch viel mehr. Mitten in den Planungen fiel mir noch ein, dass unser Kassenbüro auch mal einen neuen Fußboden gebrauchen könnte. Keine Ahnung, was da ursprünglich mal drin lag, aber vor ca. 25 Jahren, es war kurz nach unserem Einzug hier, hatte ein entfernter Bekannter kurz hier gejobbt und dabei auch mal im Büro einen hauchdünnen Billig-PVC-Belag ausgebreitet.

Das ging zwar eine Weile gut, aber inzwischen ist von dem Material nicht mehr viel übrig und der nackte Estrich mit irgendwelchen Kleberesten ist zu sehen. Klar KANN man darauf arbeiten, machen wir ja auch seit vielen Jahren, aber wenn man jetzt schon mal eine Firma im Haus hat (demnächst haben wird), die auf Fußböden spezialisiert ist, kann man das ja auch mal ordentlich machen lassen.

Linoleum wird es in beiden Fällen nicht, sondern leider nur ein PVC-Belag. Linoleum ist zu steif, um es in den kleinen, engen Räumen sinnvoll verlegen zu können. Es wird sowohl im Büro als auch im Aufenthaltsraum das selbe Eichenholzdekor werden und nein, ich weiß noch nicht, wann die Arbeiten erledigt werden – ich hoffe, dass sich da Zeitnah ein Termin mit der Firma finden wird. ;-)


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Mehr Weihnachtsware – und jetzt auch mit Grinch

Wir hatten diesmal mit relativ wenigen Weihnachtsartikeln zum ersten Liefertag angefangen, aber nun gab es einen großen Nachschlag: Gestern sind hier 13 weitere Aufsteller eingetrudelt, die auch schon teilweise wesentlich weihnachtlicher anmuten als die ersten Displays mit Spekulatius und Lebkuchen. Nach dem Erfolg vom letzten Jahr haben wir von den Tassenwichteln auch diesmal wieder einen kompletten Aufsteller genommen.

So sieht es jetzt hier aus.



In einem Punkt sind wir mal einen für uns eher ungewöhnlichen Weg gegangen. Wir haben zwei Aufsteller voller Produkte mit Grinch-Aufmachung hier stehen. Das eine sind "nur" Maoam-Kracher. Die laufen immer und selbst unabhängig von der Weihnachtsplatzierung würden die auch aus dem Süßwarenregal neben der normalen Ware in kürzester Zeit weg sein.

Das andere Display sind verschiedene Lebkuchen von Wicklein. Damit vom Grinch auch was auf dem Produkt bleibt, sind die Lebkuchen allesamt mit giftgrünen Zuckerstreuseln bestreut. Wird schon werden – und außerdem ist es schön ironisch, ausgerechnet Weihnachtsprodukte mit diesem grünen, weihnachtsmuffeligen Wesen zu bedrucken. :-)


Die Arschkarte hat 5001 Anteile

Spätestens seit ich 2015 meinen Laden als Teil einer Eigentümergemeinschaft gekauft habe, weiß ich: Eigentum verpflichtet. Bei mir sogar besonders gründlich.

Von den 10.000 Miteigentumsanteilen gehören mir 5.001. Klingt nach einer Mehrheit, fühlt sich bei Investitionen aber vor allem nach der Arschkarte an. Da kam in den letzten Jahren schon einiges auf mich zu. Die Sanierung der Bleirohre hier im Gebäude lag bei einem kleineren sechsstelligen Betrag, aber immerhin noch mit einer Eins ganz vorne. Aufgrund der Umstellung auf H-Gas brauchten wir eine neue Heizung – und nun ist wohl in absehbarer Zeit eine neue Installation der Zähleranlage notwendig. Letztere wird wohl im oberen fünfstelligen Betrag liegen.

Das sind zusammen knapp 300.000 Euro, von denen ich hier mit meinen Anteilen ziemlich genau die Hälfte bezahlen musste und noch muss. Das sind mal eben 150.000 Euro, die über das monatliche Hausgeld nicht zusammenzubekommen waren. Insgesamt drei Sonderumlagen waren dafür notwendig, von denen eine schmerzhafter als die andere war.

Richtig gemein ist dabei vor allem, dass ich davon fast nichts habe. Klar nutzen wir die Heizung auch (wenn auch nicht primär), aber mit der Strom- und Wasserversorgung für die Mietwohnungen haben wir hier im Laden ja nun absolut gar nichts zu tun.

Bislang haben wir das finanziell alles überstanden, aber man darf auch eigentlich nicht darüber nachdenken. Das sind immerhin Summen, die andere sich nicht einmal vorstellen können …