Ein Grund, warum wir so gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren: Man sieht nicht nur interessante Naturphänomene, man kann auch viel leichter mal eben anhalten und ein Foto knipsen. Das ist auf der Autobahn oder Bundesstraße nicht einfach möglich.
Der tatsächliche Eindruck ist auf Fotos sowieso fast nie festzuhalten. So oft schon haben Ines und ich auf dem Weg zur Arbeit mit den Worten "das brauchst nicht zu fotografieren, das wird so auf einem Foto nicht rüberkommen" unseren Weg fortgesetzt, ohne anzuhalten und die Kamera zu zücken.
Aber hier musste es einfach mal sein:
Sehe ich das eigentlich richtig, dass man auf E-Scootern hochoffiziell zu zwei fahren und unabhängig vom Rechtsfahrgebot auch auf einer beliebigen Straßenseite fahren darf?
Diese Verstöße sehe ich so dermaßen oft, dass ich langsam glaube, das ich da noch veraltete Regeln zur Nutzung dieser Fahrzeuge im Kopf habe.
Das habe ich gerade an die Seenotretter geschickt:
Moin,
der freundliche Herr, der heute Morgen mit dem Fahrzeug […] in Delmenhorst-Süd unterwegs war, könnte offenbar eine kleine Auffrischung hinsichtlich der Rechte von Radfahrern im Straßenverkehr gebrauchen.
Nun ist Unwissenheit allein noch kein Drama. Wer sich seiner Kenntnisse nicht ganz sicher ist und sich entsprechend zurückhält, kommt damit meist problemlos durchs Leben. Fremde Menschen jedoch durch dichtes Auffahren und demonstratives Aufheulenlassen des Motors zu bedrängen und anschließend auch noch verbal anzupöbeln, ist eine andere Sache.
Das kann er mit seinem privaten Auto halten, wie er möchte – aber wer in einem Fahrzeug unterwegs ist, das ausgerechnet eine Organisation wie die DGzRS repräsentiert, sollte sich bewusst sein, dass er in diesem Moment nicht nur sich selbst, sondern auch deren Namen nach außen vertritt. Einen besonders guten Dienst hat er der Organisation mit seinem Auftritt jedenfalls nicht erwiesen.
Das war schon kurz Nötigung, aber was soll das Theater mit Polizei und Anzeige bringen, das macht nur unnötigen Stress auf der eigenen Seite.
Wir sammeln seit einer Weile hier im Laden schon keine Spenden mehr für die DGzRS, aber wenn, dann wäre die Aktion jetzt beendet. Genauso werde ich übrigens auch keine Spenden mehr an die Elefantenprojekte mehr sammeln, falls es jemals ein Elefant wagen sollte, mich im Straßenverkehr anzupöbeln und mir zeigen zu wollen, wo mein Platz als Radfahrer ist.
Hier einfach mal ein paar aneinandergereihte Versuche, Wolken bis hin zu kompletten Schlechtwetterfronten zu erzeugen. Der Ansatz war eigentlich ganz gut und die Ergebnisse sahen auch teilweise sehr realistisch aus:
Nach sportlichen Höchstleistungen tut ein isotonisches Getränk in Form eines alkoholfreien Bieres dem Körper gut. Das Bier auf dem Bild ist ganz sicherlich nicht alkoholfrei und die einzige Höchstleistung leistet wohl das Laufband.
Bild mit Gemini erzeugt von Chameleon-Man Gregor.