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Arbeiten Sie hier?

Da hockt man mit dem Bestellgerät in der Hand vor einem Regal, bewegt sich dabei langsam von rechts nach links, sortiert immer mal wieder was um und hält zwischendurch das Gerät piepsend vor ein Preisschild – und dann kommt eine Kundin an und fragt einen doch ernsthaft, um man hier arbeiten würde.

Natürlich habe ich diese Frage ehrlich mit "Ja, wie kann ich Ihnen helfen?!" beantwortet, ist doch klar. Aber ich wette, das jedem einzelnen von euch da draußen noch viel mehr Antwortmöglichkeiten einfallen, als mir in dem Moment schon auf der Zunge lagen. :-P

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Comments

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Nicht der Andere on :

"Nein, ich bin von der Gewerbeaufsicht. Unter uns - ich würd' den Laden eher meiden. Hier sind ja noch nichtmal die Fliesen abgeschliffen!"

Santino on :

"Hier, dein Schild"

Sebastian on :

Ich finde das nachvollziehbar. In vielen Märkten arbeiten irgendwelche Subs und Packhilfen, die einen nur wie Autos anschauen, wenn man etwas wissen will.

Karin P. on :

So sehe ich das auch.
Bei Rossmann habe ich schon oft Aushilfskräfte gefragt.
Aber dich kann man eigentlich nicht dafür ansehen 8-)

TT on :

Soo dumm finde ich die Frage in Zeiten von Dienstleistern, die Regale auffüllen, nicht.
Oder auch in Zeiten, in denen Hersteller Verkäufer in die Läden schicken (gut, nicht im LEH, aber als Kunde ist man ja mittlerweile die abstrusesten Geschichten gewohnt, warum einem jetzt nicht weitergeholfen werden kann)

Phil on :

Es gibt mittlerweile so viele Vertreter die gerne mal "ihren" Regalmeter ausmisten und umsortieren. Oder in größeren Märkten externe Kräfte für spezielle Aufgaben die einem nicht weiter helfen können. Da finde ich die freundliche Frage schon total berechtigt wenn man dich nicht kennt.

Supporthotline on :

"Nein tut mir leid, ich bin von einer Fremdfirma und kümmere mich nur um dieses Regal. Da vorne steht ein Supermarktmitarbeiter."

Pit Brett on :

Normale Einstiegsfrage an eine Person, wenn ich ein Produkt nicht finde oder irgendeine andere Frage habe. Denn nicht immer sind Verkäufer*innen sofort als solche zu erkennen.

NetzBlogR on :

"Nein, ich bin hier nur für die Statik des Gebäudes verantwortlich. Wenn ich es verlasse, fällt alles in sich zusammen."

Ulf on :

Mir läge da ja so einiges auf der Zunge, ich hätte aber wie Björn geantwortet...

- Psssssttttttt, das ist nur Tarnung. Ich bin hier der Ladendetektiv.

- Das ist mein Schülerpraktikum. Ich werde übrigens immer für älter gehalten als ich bin.

- Ich mache hier nur Praktikum, ist Teil meiner Bewährungsauflage. Sie wollen bestimmt nichts von meiner grausamen Tat wissen.

- Heute ist mein erster Probearbeitstag, aber ich werde hier nicht bleiben. Die Marktleitung ist so fordernd.

- Psst, ich bin Kunde und möchte unbemerkt etwas mitgehen lassen. Das hier ist alles Tarnung...

- Ich bin nur zu Besuch von einem erdfernen Planeten. Ja die Außerirdischen sind unter uns in perfekter Ausstattung.

Franz on :

In einem Edeka-Regiemarkt (ehemals Tengelmann) habe ich in ähnlicher Situation (Frage an Person, die Regal einräumt) schon die Antwort bekommen, man könne leider nicht helfen, weil man "nur der Einräumservice" sei. Von dem her ist das nicht so ganz unverständlich.

Bender on :

Nein, ich bin nur für die jährliche Kalibrierung des Flux-Kondensators zuständig. ;-)

egal on :

Kompensator heißt das! :-P

https://de.wikipedia.org/wiki/Zur%C3%BCck_in_die_Zukunft#Der_Fluxkompensator

Klabund on :

Finde die Frage überhaupt nicht so abwegig.
Ist mir schon öfter passiert dass ich Leute angesprochen habe die Grade damit beschäftigt waren was hochoffizielles im Laden zu machen, die antworteten "nein mach ich nicht, bin von FA. XYZ nur für diese Produkte hier in diesem Markt".
Woher soll ich wissen was für interne Sachen da ablaufen, manche sehen halt auch sehr beschäftigt da aus aber gehören gar nicht zum Markt und kennen sich darin auch nicht aus.

Panther on :

Die sachliche Antwort: Was ist an der Frage unverständlich? Es gibt so viele Leute, die im Auftrag diverser Unternehmen irgendetwas am Regal erfassen, umräumen, einräumen, aussortieren usw.

Die auf der Zunge liegende Antwort: Bei einem offensichtlichen Rentner in entsprechender Weste fragt man lieber einmal mehr nach ...

Jan Lev on :

Hätte Björn sich mal für gescheite Westen in auffälliger Farbe und evtl. sogar noch mit Schriftzug entschieden, gäbe es diese Probleme nicht

Johnny Doof on :

Ich bin hier nur der Bestellbongo und in die Anglerweste haben sich mich gezwängt.
Die Zukunft gehört den Robotern und wenn die nächste Pfandspendeaktion auch gut läuft, dann komme ich auf den Gnadenhof.

Amsel on :

Hattest Du keine Weste an, die dich eindeutig als Mitarbeiter ausweist? ;-)

Berit on :

Eine Kundin bei uns vorgestern auch "Sie... sie gehören hier zum Laden?" "Ich bin sozusagen Inventar!" :-D Nee, natürlich sag ich dann auch: "Ja, wie kann ich ihnen weiterhelfen?" Im schwedischen Möbelriesen, wo ich privat unterwegs war und eine kurze schwarze Weste über einer weißen Bluse trug, wurde ich gefragt, ob ich hier arbeite: "Öhmm, nein." Die haben hier doch blaue Westen und gelbe Shirts an... Die "Arbeiten sie hier?"-Frage wird wohl wie der "Ist kein Preis dran, na dann kostet es wohl nix"-Witz ein ewiges Phänomen des stationären Handels bleiben...

f1 on :

Irgendwie muss ich gerade an die Barcode Spiele denken, wie Barcode Battler: https://en.wikipedia.org/wiki/Barcode_Battler

Ich fände witzig wenn die Idee eine Renaissance erleben würde und Horden von Spielern die Supermärkte nach Barcodes absuchen würden um seltene Monster und Items zu finden. Aber der Shopblogger fände das bestimmt nicht witzig...

Julian on :

Nein, ich putze hier nur :-)

yuggoth on :

"Ich bin Undercover-Mitarbeiter von SPAR, wir planen eine feindliche Übernahme der EDEKA. Und ich rate Ihnen, halten Sie ja den Mund - sonst müssen Sie in Zukunft immer bei Penny einkaufen, muahahaaaa!!!"

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