Wednesday, February 9. 2005Warensicherung, die 2.Trackbacks
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Wenn Du _sicher_ bist, dass sie geklaut hat, warum hast Du nicht die Polizei geholt? Die *Stamm* -Kundin bist Du so oder so los; oder sie verfügt über ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein, dann klaut sie bei Dir noch mal.
#1
on
2005-02-09 18:51
Es ist tatsächlich so, daß ich normalweise immer die Polizei hole. Aber wir waren vorne an der Kasse und es waren ca. 20 Leute in unmittelbarer Nähe. Es gibt Situationen, die man einfach nur friedlich auflösen möchte.
Aber: Wenn sie tatsächlich geklaut hat, ist sie auf jeden Fall durch die Anlage jetzt aufgefallen. Sollte sie wirklich wiederkommen, wird sie beobachtet.
Danke für den Tipp. Wenn ich mal wieder was klaue, warte ich bis vorne an der Kasse 20 Leute in unmittelbarer Nähe sind und dann gehe ich ganz selbstbewusst durch die Warensicherung. Wenn das Ding piept, schreie ich vor allen Kunden herum, ich müsse nach Hause.
PS: Das System hier scheint nicht gegen Kommentar-Spam geschützt zu sein. Viel Spaß noch.
#2.1
on
2005-02-09 19:21
@Torsten Crull: Dann schreist Du aber auch nur ein einziges Mal herum und bist beim nächsten Besuch gleich unter Obervation.
Zum Kommentar-Spam: So lange ich damit keine Probleme bekomme, lasse ich den Spam-Schutz weg. Ist doch einfacher...
Hi Bjlrn,
den Spamschutz würde ich lieber nicht ausgeschaltet lassen, denn wenn Kommentarspam kommt, dann kommen direkt ein paar hundert Kommentare. Folgende Spam-Protector-Plugin-Settings haben sich bewährt: Automatisches Kaptcha anschalten für Einträge, die älter sind als x-Tage (z.B. 7) und Kommentare per API (also hauptsächlich Trackbacks) auf "Moderation" stellen, denn Trackback-Spammer sind auch unterwegs. So bekommt man Spam mit relativ wenig Zeitaufwand zu 99% in den Griff. Viel Spaß
Hier war schon mal Kommentarspamschutz... *sich genau erinnert*
Oder er is noch, aber nur, wenn man wie das Xax zu allem senft...
#4
on
2005-02-09 20:53
Es gibt da eine alte Detektivregel, die jedem Anfänger beigebracht wird: Bist du sicher, der Kunde hat geklaut, zieh die Sache durch. Und zwar (noch ne Regel) höflich aber bestimmt.
Bist du unsicher, laß den Kunden gehen und schnapp ihn dir beim nächsten Mal. Gerade Stammkunden shoppen nicht nur regelmäßig, sondern klauen oft auch bei jedem Einkauf. Und noch was: Wie sich (ertappte) Kunden verhalten nachdem man sie wegen eines Verdachts anspricht, hängt ganz entscheidend vom Auftreten des Kontrollpersonals ab. Wobei besonders der richtigen Wortwahl besondere Bedeutung zukommt. Hier besteht möglicherweise noch Nachholbedarf. Schulung durch einen erfahrenen "Sherriff" wäre wohl auch nicht verkehrt.
#5
on
2005-02-10 13:10
Ich nehme dazu jetzt einfach mal persönlich Stellung:
Im Umgang mit Ladendieben bin ich recht versiert und weiß ebenso, welche Rechte und Pflichten der Dieb/Kunde und auch ich selber habe. Eine Warensicherungsanlage ist kein "Diebfänger", sondern weist letztendlich nur darauf hin, daß der Kunde aus irgendeinem Grund ein Sicherungsetikett bei sich hat. Löst die Anlage Alarm aus, muß man der Sache auf den Grund gehen. Zum Glück funktionieren diese Systeme überwiegend mit Abschreckung, so daß ein Alarm tatsächlich oftmals durch "eingeschleppte" Etiketten ausgelöst wird. Wenn es dann piept, gehe ich der Sache nach. Entweder geben die Leute zu, daß sie etwas eingesteckt haben oder lassen sich freiwillig abtasten (Handchecker). Die Kundin gestern hat tatsächlich einen Ausnahmezustand bei mir ausgelöst, der vor allem deswegen entstanden ist, weil wir mitten zwischen knapp zwei Dutzend anderen Kunden standen. Bei vielen Menschen lösen Warensicherungsanlagen eine gewisse Befangenheit aus, selbst wenn sie ehrlich sind. Um unnötige Aufregung unter den Kunden zu vermeiden, habe ich diese Situation so unbefriedigend aufgelöst. Falls nämlich andere Kunden auf die Idee kommen, daß die Anlage Fehlalarme hat und sie dann wirklich unschuldig verdächtigt und vor allen Kunden blamiert werden, könnte sich das absolut negativ auswirken und evtl. den Verlust von diesen Kunden bedeuten. Die Entscheidung gestern habe ich sicherlich auch etwas irrational unter Einfluß einer gewissen Dosis Adrenalin getroffen - aber diese Kundin ist endlich mal aufgefallen. Sie wurde gesehen und wird nicht mehr anonym stehlen können, sondern wird immer auffallen, sofern sie wieder diesen Laden betritt. Das ist wichtig. Zu den "Fehlalarmen": Es _kann_ mal vorkommen, daß die Anlage "grundlos" auslöst. Irgendwelche elektomagnetische Schwingungen, die zufällig in diesem (übrigens geschützten!) Frequenzbereich liegen. Wesentlich unwahrscheinlicher ist die Möglichkeit, daß ein Kunde etwas bei sich trägt, das kein Sicherungsetikett ist und dennoch Alarm auslöst. Gerne werden in dem Zusammenhang Handys, Prothesen, Zahnspangen, Scheckkarzen etc. erwähnt, aber die können nicht dafür verantwortlich sein. Das kann man mit annähernd 100%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Mit Büchern aus der Leihbücherei löst man jedenfalls definitiv die Warensicherung bei Saturn aus.
#6.1
on
2007-07-12 11:23
Mobiltelefone können durchaus für Fehlalarme verantwortlich sein, so wie jegliches anderes elektronisches Gerät. Die Diebstahlsicherung basiert auf dem Prinzip eines elektromagnetischen Feldes, welches durch das Sicherungsetikett verstimmt wird (weil dieses resonant auf die Frequenz reagiert). Dies kann auch in jedem elektronischem Gerät passieren.
#7
on
2005-02-10 21:41
Festplatten im Rucksack lösen den Alarm ziemlich sicher aus.
#8
on
2005-02-13 17:55
@Anonym: Festplatten werde die Anlage nicht auslösen. Das System löst Alarm aus, wenn die Antennen eine Schwingung im engen und weltweit geschützten Frequenzbereich feststellen. Wie kommst Du zu der Annahme, daß eine Festplatte Schwingungen im Bereich von ~55kHz produziert?
Ist mir zumindest schon ein paar Mal passiert. Ich habe es immer auf den Magneten in der Festplatte geschoben.
#10
on
2005-02-15 11:10
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