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Jugendliche Bewerber aus dem Osten

Ich habe gerade einen Kommentar erhalten, zu einem früheren Beitrag zu einer Bewerbung aus dem Osten.
Ich bin dabei eine Reportage zu schreiben, über Jugendliche die aufgrung mangelnder Ausbildungsmöglichkeiten im Osten, in den Westen ziehen mussten. In der Reportage geht es vor allem darum, zu zeigen, wie die Jugendlichen sich fühlen, so weit weg von der Heimat. Kannst du mir da weiterhelfen, vielleicht kennst du ja einen Jugen oder ein Mädel, das mit mir darüber sprechen würde. Es werden keine Fotos gemacht, also muss niemand Angst haben wiedererkannt zu werden. Mir liegt das Thema wirklich sehe am Herzen, vielleicht kannst du mir ja weiterhellfen!
Vielleicht könnt Ihr Eva ja antworten.

"Bewerbung"

Titel einer Bewerbung:
Mit dieser Bewerbung möchte ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz als "Einzelhandelskauffrau" bewerben.
Erinnerungen an einen gewissen Zwiebelfisch werden wieder wach.

Warum schreibt die Bewerberin die Berufsbezeichnung in Anführungszeichen? Meint sie das möglicherweise gar nicht so oder wollte sie damit gleich signalisieren, daß der Job zwar so heißt, aber für viele oft nur daraus besteht, tagein, tagaus an der Kasse zu sitzen? Mit kaufmännischem Handeln hat das, auch wenn das Kassieren natürlich schon zum Job gehört, nicht wirklich viel zu tun. Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, daß sie mir damit eine versteckte Botschaft zukommen lassen wollte und in Wirklichkeit einen ganz anderen Job sucht. Aber vielleicht dachte sie ja auch nur, daß man den Beruf zwar umgangssprachlich so bezeichnet, er aber fachlich richtig anders genannt wird - wenngleich ihr diese Bezeichnung nicht eingefallen war.

So, ab jetzt bin ich wieder nett. ;-)

Pseudobewerbungen / Abgelehnte Bewerber

Ab und zu kommen hier Bewerber herein, die nur mal eben eine Unterschrift haben wollen. Dafür, daß sie sich beworben haben. Nicht, daß sie sich wirklich bewerben wollen oder tatsächlich Bewerbungsunterlagen dabei hätten, sie wollen nur einen Stempel! Damit sie die Auflagen des Arbeitsamtes erfüllen. Gerade, wenn es sich bei diesen Pappenheimern um Kunden handelt, ist es immer sehr schwierig, dies freundlich aber bestimmt abzulehnen.

Genauso wenig kann ich es leiden, wenn ich ohne ausgeschriebene Stelle Initiativbewerbungen erhalte, die offensichtlich darauf abzielen, eine Absage zu erhalten. Mit Eselsohren, nur einem lieblos handgeschriebenen Zettel auf Karopapier mit der Angabe: Zeugnisse siehe Anlagen (und ebendiese Anlagen fehlen dann), lieblos schief fotokopierten Anschreiben mit manuell eingefügtem Arbeitgeber, usw.
Genau so toll ist es, zum Vorstellungsgespräch, das durch das Arbeitsamt vermittelt wurde, in schmutziger Kleidung zu erscheinen. Oder gleich 3 Kinder mitzuschleppen, die an der Leergutkasse warten und ein Kind im Kinderwagen im Lager. Mit dem Hinweis, daß man die Kinder nicht zu Hause lassen konnte und auch nicht weiß, was zukünftig mit ihnen geschehen soll, weil man ja gar nicht arbeiten kann. Oder gleich ein Arztattest über chronische Rückenbeschwerden mitzubringen, das man vorlegt, bevor das Gespräch anfängt. Oft genug werden mir auch gleich die möglichen Arbeitszeiten vorgeschlagen. "nicht Nachmittags", "nur zwischen 8 und 13 Uhr", "nicht vor 9 Uhr" etc...
Aus dem Grunde mag ich schon gar nicht mehr beim Arbeitsamt Bescheid sagen, wenn bei mir eine Stelle frei wird.

Sehr oft bewerben sich bei mir Leute direkt im Markt. Persönliche Anfragen finde ich angenehmer als vertüdelte E-Mails. Oft fragen die Bewerber nach Packjobs, manchmal bewerben sie sich als Kassierer/in und selten als Putzfrau. Nur aus Freundlichkeit stellt niemand jemanden ein und wenn ich weiß, daß gerade keine Stelle zu besetzten ist, sage ich den Leute direkt ins Gesicht, daß ich keinen Job zu vergeben habe.

Falsche Nummer

Der Versuch, eine Bewerberin telefonisch zu erreichen, scheiterte kläglich, da die junge Dame unter der angegebenen Rufnummer nicht bekannt ist.

Weil die Bewerbung hier schon vor zwei Monaten einging, erkundigte ich mich noch am Telefon, ob die Nummer in den letzten Wochen eventuell gerade neu übernommen wurde. Das war allerdings nicht der Fall. Die Frau am Telefon wohnt dort seit neun Jahren und kennt Virginia auch gar nicht.

Was soll man nun davon halten, wenn jemand seine eigene Telefonnummer auf einer Bewerbung falsch schreibt? Ich könnte mir natürlich die Mühe machen und ihr per Post eine Einladung zu einem Gespräch zukommen lassen - allerdings könnte ich mir vorstellen, daß jemand, der solche Zahlendreher verursacht und zusätzlich noch eine fünf in Mathematik im Zeugnis stehen hat, nicht unbedingt für einen Kassenjob prädestiniert ist.

Schade eigentlich. Das Foto sah vielversprechend aus. ;-)

Eine richtige Bewerbung

Echt interessant, was meine Kritik an dem Anschreiben für Reaktionen ausgelöst hat... ;-)

Ich wollte damit auch gar nicht die Bewerberin als solche kritisieren. Mir ist durchaus bewußt, daß eine gerade 15jährige überhaupt nicht in der Lage sein kann, aus ihrem eigenen Erfahrungsfundes heraus perfekt formulierte und individuell gestaltete Anschreiben zu verfassen.

Mir ging es in der Tat um das Anschreiben als solches. Als lieblose Aneinanderreihung von Lehrbuch-Floskeln, die dem Verfasser sicherlich originell vorkommen - aber sich im Grunde von Bewerber zu Bewerber immer irgendwie gleich oder zumindest ähnlich sind und damit trotz des immer wieder geratenen "hervorheben, aber positiv" nur öde Massenware sind

Mich - als Personalverantwortlichen - sprechen in der Tat Bewerbungen an, die über das normale 0-8-15-Maß hinausgehen. Das ist, wie gesagt, zugegebenermaßen keine Übung für Berufsanfänger - aber darum geht es ja auch gerade gar nicht.

Ich habe hier mal eine Bewerbung eines Mannes, er müßte so Anfang 40 gewesen sein, bekommen, die einfach mal völlig anders war:
Das Anschreiben war handschriftlich verfaßt und nicht einmal frei von Rechtschreibfehlern. Der Text war unglaublich frei formuliert, der Bewerber schrieb ein paar Dinge aus seinem Leben und was er noch so vor hat und warum er sich bei mir bewirbt. Floskelfrei und selbstformuliert.
Das Foto war der Hit: Der Mensch saß auf einem schnörkeligen, mit vergoldeten Elementen verzierten, großen Holzstuhl und hat direkt in die Kamera gelächelt. Also ich meine gelächelt und nicht "Mundwinkel zufällig nach oben gebogen".
Obwohl die gesamte Mappe wahrscheinlich bei vielen ganz unten im Stapel gelandet wäre, war ich unglaublich begeistert von dem Ding und habe ihn noch - und das ist kein Witz - am selben Tag angerufen und zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.
(Es ist übrigens aus privaten Gründen bei ihm nichts aus dem Job geworden.)

Es ist aber auch unglaublich schwer, sowas pauschal zu bewerten. Bewerbungsunterlagen bewerte ich sehr subjektiv. Das funktioniert nicht einfach nach "Schema F". Manchmal sind's die kleinen persönlichen Noten, die eine Bewerbung erst interessant macht.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Sehr geehrter Herr Harste,

gerne würde ich in Ihrem Betrieb den Beruf "Einzelhandelskauffrau" erlernen.

Bei Ihnen bin ich genau richtig aufgehoben, wenn sie eine Person suchen, die gut im Team arbeitet, zuverlässig, freundlich und hilfsbereit ist. Bei meinem Praktikum im Januar diesen Jahres ist mir bewusst geworden, dass der Umgang mit Kunden mir unheimlichen Spaß macht und mir bei meiner Berufswahl sehr wichtig ist.
Ich bin mir sicher, dass ich genau die richtigen Voraussetzungen und die nötige Motivation mitbringe um bei Ihnen eine gute Ausbildung zu genießen.


Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, daß mich diese aus dem Lehrbuch abgeschriebenen pseudo-originellen Anschreiben völlig kalt lassen.
Die Dinger sind einfach nur eine schlechte Aneinanderreihung von bekannten Floskeln.

Bewerbung :)

So kann man eine Anfrage nach Streichhölzern auch formulieren.
Danke an Torsten K. für diese erfrischende E-Mail. :-)

Sehr geehrter Herr Harste,

wie ich Ihrem Feuerblog entnehmen konnte, haben sie so
einige Streichholzschachteln rauszukloppen zu vergeben.
Um ein paar dieser heißbegehrten Schachteln bewerbe ich mich
hiermit.

Trotz meines bisherigen Werdegang als Nikotinabstinenzler (Fach-
richtung Passivraucher) konnte ich mich in der Bedienung und
Anwendung von Feuerzeugen qualifizieren. Auch im Anzünden von
Kerzen zur Weihnachtszeit kann ich auf einen weitreichenden
Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Da ich momentan eine privat finanzierte Fortbildung zum Tee-
trinker absolviere bei welcher auch die regelmäßige Anwendung
von sogenannten 'Teelichte(r)n' trainiert wird, bin ich der
Meinung, für Ihre Streichhölzer mehr als ausreichend quali-
fiziert zu sein.

Gerne sehe ich einer Streichholzschachtelvorstellungssendung
entgegen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Es gab aber noch viele andere mitunter sehr kreative Anfragen. Die mit dem "Björn, bitte mach mir ein Kind!"-T-Shirt war dann aber schon mit Abstand die heißeste. :biggrin:

Keine Honks

Da immer wieder die Auffassung vertreten wird, für den Packerjob würde eine mangelhafte Bewerbung und rudimentäre Kenntnisse der deutschen Sprache ausreichen, hier meine Meinung zu diesem Thema:
Auch für einen Job als Packer benötigt man Fähigkeiten wie Lesen von Etiketten, Kontrolle von EANs und räumliches Sehvermögen. Jeder unserer Packer bekommt eine gründliche Einarbeitung. Und außerdem beschäftigen wir keine reinen Packer mehr, jeder unserer Packer durchläuft auch eine Kassenschulung. Damit wir in Urlaubszeiten und bei Krankheitsfällen Personalreserven haben, auf die wir zurückgreifen können.
Die meisten unserer Mitarbeiter sind Studenten bzw. Ex-Studenten oder Schüler, die nach dem Abi jetzt auf den Studienplatz warten bzw. auf den Anfang des Studiums. Einige davon sogar mit 1er-Zeugnis (und Stipendium für eine Elite-Uni). Auch die Vollzeitmitarbeiter haben vorher Sozialpädagogik bzw. Heilpraktiker studiert oder haben als Bankkaufleute, Naturkostgroßhändler oder Chemieassistenten gelernt und gearbeitet. Daß wir so viele Studenten und Schüler beschäftigen, hat sich so ergeben, weil einige ihre Freunde mitgebracht haben, wenn ein Arbeitsplatz frei wurde. Geld für Stellenangebote in der Zeitung mußten wir noch nie ausgeben. :-)

Wer wissen möchte, ob er in der Lage wäre, hier als Packer zu arbeiten, sollte in der Lage sein, die folgende Arbeitsanweisung (meine offizielle!) problemlos zu verstehen...
"Keine Honks" vollständig lesen

Bewerbung per E-Mail

Hallo,
ich habe mal eine frage bräuchten sie eine verkäuferin oder eine packerin für morgens ?
Habe ihr stellenangebot erst jetzt gelesen liegt ja schon länger her würde mich um antwort freuen

mfg $nachname


Virginia

Mit der Post kam heute eine Bewerbung rein. Eine junge Dame sucht einen Arbeitsplatz als Verkäuferin. Eigentlich schade, daß ich gerade niemanden suche. Das Anschreiben ist okay, ihr Zeugnis nicht so der Hit, das beiligende Foto ist zwar qualitativ auch nicht wirklich ein Bringer, aber dabei doch irgendwie sehr sympathisch.
Ich glaube allerdings, daß sie lieber eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch als zu 'ner Tasse Kaffee bekommen möchte... ;-)

Nein, das Bild wird hier nicht veröffentlicht.

Und wieder eine Bewerbung

Der Briefkopf war vollständig und entsprach dem gewohnten Stil.

Name, Straße, Ort, Telefon und die Telefonnummer, in zwei Reihen nebeneinander angeordnet, keine Anschrift, kein Betreff. Darunter der folgende Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht benötigen Sie ab und zu jemanden zum Kartons auspacken oder Ware auszeichnen.

Mit freundlichem Gruß
K. Musterfrau


Ich habe schon verstanden, was die Frau genau wollte - aber etwas mehr Mühe hätte man sich schon machen können. Ein lieblos beschriebener A5-Zettel ist da nicht so sehr optimal. :-|

Kleiner Pieks

Ihre Bewerbung

Sehr geehrte Frau K.,

sie haben in einem auf den 26. Mai 2005 datierten Brief (Siehe Anlage) geschrieben, daß sie sich bei mir bewerben möchten. Leider hat sich mir nicht erschlossen, ob sie nun eine Stelle als oder einen Ausbildungsplatz zur Verkäuferin suchen.

Ich versichere Ihnen, daß wahrscheinlich alle Personalverantwortlichen diese „Bewerbung“ unbeachtet weggeworfen hätten, denn sie ist fehlerhaft und nicht vollständig, da z.B. die genannten Anlagen (Lebenslauf, Zeugnis) völlig fehlten.

Sollten Sie ernsthaft auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sein, möchte ich Ihnen nahelegen, sich dringend mit dem für Sie zuständigen Arbeitsamt (Nienburg) in Verbindung zu setzen. Dort bekommen Sie ein ausführliches Bewerbungs-Training. Sollte dieses erfolgreich verlaufen, dürfen Sie sich gerne wieder bei mir bewerben. Bis dahin verbleibe ich

mit freundlichem Gruß,

Björn Harste

Bewerbung oder Verarschung?

Da kam eine Bewerbung komische Sache per Post:

Der Umschlag:
DIN-Lang, die Anschrift wurde handschriftlich eingetragen. Wäre wenigstens das Schriftbild ordentlich und die Zeilen gerade, hätte ich nichts gesagt.

Das Anschreiben:
Ein sehr schief (mutwillig?) gefalteter Wickelfalz. Dazu noch so, daß der Briefkopf nicht nach oben zeigt, sondern "eingewickelt" ist. Unabhängig davon ist das Papier auch noch schräg durch den Tintenstrahldrucker gelaufen. Der Drucker verrät sich dadurch, daß es beim Falten des Bogens durch die noch feuchte Tinte gespiegelte Abdrücke auf dem Anschreiben gab.

Der Text:
26. Mai 2005
Das ist schon ein bißchen her. Außerdem: Richtig schreibt sich die Datumsangabe mit der Nennung des Ortes in der Form "Ort, 26. Mai 2005".

"Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Verkäuferin."
Das ist so weit okay. Kann einem ja niemand verbieten, sich auf gut Glück irgendwo zu bewerben.

"...habe ich Ihre Stellenanzeige im Internet gelesen..."
Schon wieder jemand, der diese Stellenanzeige gelesen hat. WO?!? Ich habe keine geschrieben. Wenn jemand mal derartiges findet: Bitte melden!

"...bei Ihnen als Verkäuferin bewerben."
Was denn nun? Als Auszubildende oder gleich als Verkäuferin? Okay, eine kleine Unaufmerksamkeit, die man verzeihen kann.

Es folgen drei Absätze voller Lehrbuch-Standard-Blabla von dem ich definitiv nicht annehme, daß die Autorin des Briefes diese auch tatsächlich selber verfaßt hat. Den schwafeligen Inhalt ("Anforderungen entsprechen... teamorientiert... ausgiebig informiert... mehrere Praktika bestätigen mir die Wahl für den Beruf der Verkäuferin... rhabarber... palaver...") habe ich gelesen - und ignoriert.

Die "Unterschrift" wurde ebenfalls mit ausgedruckt. Wenigstens an dieser Stelle hätte der Gebrauch eines Tintenstiftes eine kleine persönliche Note eingebracht.

"Anlagen:
Lebenslauf mit Lichtbild
letztes Zeugnis (Kopie)"
Such, such... kram, wühl... Wo? Auf dem Postweg verloren gegangen? Vergessen? Nicht da.

Ich bin mir nicht sicher, ob diese "Bewerbung" wirklich ernst gemeint ist oder ob das nur eine "Pflichtnummer" für die Bundesagentur für Arbeit war. Ein Armutszeugnis auf jeden Fall.
Natürlich wird es eine Absage geben. Die wird aber einen recht gepfefferten Inhalt haben. Aber dazu brauche ich bißchen Ruhe. Zu gegebener Zeit werde ich darüber berichten.

Bewerbung aus dem Osten

Hier kam heute eine Bewerbung an. Der junge Mann ist gerade mit seiner Ausbildung fertig (Warum braucht jemand 4 Jahre für eine Berufsausbildung, die offiziell nur 2 Jahre dauert?) und sucht einen Job in Bremen.

Unabhängig davon: Die Bewerbung ist toll. Technisch perfekt, ordentlich und vollständig. Und dennoch habe ich eine Aversion gegen diese pseudo-originellen "zeitgemäßen" Lehrbuchbewerbungen, die mit Floskeln wie z.B. "Suchen Sie einen...?" gespickt sind. Die Dinger sind überhaupt nicht mehr originell. Kein Stück. Sie öden mich an. :-(

Ich werde ihm die Unterlagen aber nicht gleich wieder zurückschicken. Vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit, ihn hier einzusetzen. Immerhin hat er angeboten, vorab ein Praktikum zu leisten - und ich denke, die Chance könnte man ihm geben.

Bewerbung

Mit der Tagespost trudelte hier eine Bewerbung ein. Der junge Mann sucht einen Ausbildungsplatz und "hat aus dem Internet erfahren, daß wir einen Ausbildungsplatz zu vergeben haben". Ich wüßte ja zu gerne, wo er das gelesen haben möchte. Ich suche nämlich definitiv keinen Auszubildenden und habe das auch nirgends öffentlich bekanntgegeben. Hier sind zwei Azubis und das reicht mir.

Abgesehen davon ist die Bewerbung einfach nur gräßlich. Der Anschreiben steckt voller Form- und Rechtschreibfehler und wirkt nicht wirklich so, als ob es "von Herzen" geschrieben worden wäre.