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Auf jeden Fall ehrlich

Aus einer Bewerbung:
Ich kann Ihnen leider kein Zeugnis von mir schicken, da die nicht so gut ausgefallen sind. Aber ich möchte das jetzt gerne ändern und suche Arbeit.
Rubrik: Wahrheiten, die man besser nicht erzählt.

Ausgedacht

Mit der Post trudelte hier eben eine Bewerbung rein: Eine junge Frau aus einem rund 350km entfernten Ort sucht eine Stelle als Verkäuferin. Das ist so weit nichts Ungewöhnliches und schließlich bestünde ja auch die Möglichkeit, dass sie bereit ist, für einen Arbeitsplatz umzuziehen.

Umso erstaunter war ich, als ich mir das Anschreiben durchlas. In der "Rhein-Zeitung" hätte sie in meiner Anzeige gelesen, dass ich Verkäufer/innen einstellen würde.

Beim Durchlesen dieses Satzes türmte sich über meinem Kopf ein riesengroßes Fragezeichen auf. Wie? Rhein-Zeitung? Bis eben gerade kannte ich das Blatt gar nicht, wie sollte ich da dann überhaupt eine Anzeige..? Und warum so weit weg, welchen Sinn sollte das denn haben? Vielleicht eine Verwechslung mit einem anderen Unternehmen, aber woher hat sie gute Frau dann meine Adresse?

Selten dass ich einen Bewerber anrief, ohne die Unterlagen nach dem Auspacken auch nur einmal beiseite gelegt zu haben. Aber die Neugierde war einfach zu groß.


Kurz: Sie hatte sich das mit der Anzeige nur ausgedacht, um einen Bezugspunkt für die Bewerbung zu haben.

Ohmann. :-|

Sympathische Bewerbung

Es gibt überwiegend zwei Typen von Bewerbungssätzen: Die einen sind diese absolut "korrekten" nach Lehrbuch und neuestem Bewerbungs-Knigge zusammen mit dem Arbeitsberater erstellten Sätze, die allesamt im selben Stil "interessant" geschrieben sind und somit vor Konformität nur trist, fast schon lächerlich, wirken – und die ich bekanntermaßen nicht sonderlich gut ertrage. Zumindest dann nicht, wenn ich sowas als Initiativbewerbung auf den Schreibtisch bekomme. Die anderen sind meistens Bewerbungen, die mit unvollständigen Unterlagen eingereicht werden und oft auch optisch nichts hermachen und sogar teilweise, versehentlich oder mutwillig, oft massenhaft Form- und Rechtschreibfehler enthalten.

Wir haben vor einiger Zeit eine Initiativ-Bewerbung eines arbeitslosen Einzelhandelskaufmanns bekommen, der die letzten Jahre mit verschiedenen Verkäufer-Jobs verbracht hat.
Diese Bewerbung hatte ich vor langer Zeit mal im Beitrag "Eine richtige Bewerbung" im Rahmen der Diskussion um Bewerbungsschreiben schon einmal erwähnt. Dennoch möchte ich, zumal ich inzwischen schon mehrmals per Mail darum gebeten wurde, diese Bewerbung hier jetzt gesondert (und natürlich anonymisiert) veröffentlichen.

Die Unterlagen waren vollständig, die beiliegenden Zeugnisse okay – durch das handgeschriebene Anschreiben und den Lebenslauf wirkte die ganze Mappe allerdings sehr individuell und in gewisser Art sehr sympathisch. Vielleicht war auch das beiligende Foto dafür verantwortlich, dass man als Betrachter mit einer ganz anderen Einstllung an die Bewerbung heranging: In eher legerer, aber nicht schlampiger, Freizeitkleidung saß der Bewerber auf einem Barock-Sessel und grinste in die Kamera – alles andere als ein typisches "Bewerbungsfoto", aber dabei nicht schlechter, sondern einfach mal anders. Originell. Auffällig.

Das Anschreiben war handgeschrieben und das auch nicht ganz fehlerfrei – doch da man sehen konnte, dass sich der Bewerber dabei wirkliche Mühe gemacht hatte und nicht nur irgendeine "Bewerbung" ("Für's Amt") hingeschissen hat, empfand ich dies nicht als negativ. Aber seht selber:
Bewerbung als Vollzeitverkäufer
Ihre Anschrift aus dem Nachschlagewerk der Gelben-Seiten!


Sehr geehrte Damen und Herren.

Meinen Start ins Berufsleben begann ich als 18jähriger in einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in der Lebensmittelbranche.

Seither konnte ich in die verschiedenen Branchen des Einzelhandels und deren Materie eintauchen.

Der daraus sichtbare Schatz, ist mit Wissen - Offenheit für NEUES - Erfahrung - sowie mit einem respektvollen Umgang mit den Menschen aufgefüllt!

Vom Sockel der Verantwortung aus sind Eigeninitiative - Interesse - Teamarbeit mir besonders wichtig!
Ferner macht mir der Eingang auf den Kunden mit seinen Wünschen besonders viel Freude.

Ich bin gesund und ohne Anstellung, daher kann ich sofort mit einem Arbeitsverhältnis beginnen.

Gerne würde ich zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen.

Mit freundlichem Gruß
Ich fand's genial. Nicht "technisch" perfekt, aber dennoch nicht schlecht. Im Gegenteil: Durch die persönliche Note, die der Bewerber damals mitbrachte, sogar unglaublich sympathisch.

Auf jeden Fall war ich neugierig darauf, die Person hinter dem Anschreiben mal kennenzulernen – aber das mit dem Job bei mir hatte damals dann leider doch nicht mehr geklappt. Nachdem ich nämlich tatsächlich jemanden brauchte, war der einstige Bewerber bereits schon in einem anderen Unternehmen beschäftigt.

Ausbaufähig

Aus einer Bewerbung eines Mannes aus Westafrika:
Französisch Muttersprache
Englisch in Wort sehr gut, in Schrift gut
Deutsch in Wort gut, in Schrift ausbaufähig
"Ausbaufähig." Niedliche Formulierung. :-)

(Wenn's gut geht, hat er den Job übrigens.)

Erstaunliche Bewerbung via Fax

Hätte der Bewerber im Text irgendwo den Leergutautomaten erwähnt, hätte ich diese Bewerbung sofort als humoristische Einlage und "Ich will nur ins Blog"-Versuch gewertet.

Aber ich glaube, der junge Mann meinte das durchaus ernst:


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

(Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Ich habe dieses Jahr nicht vor, noch weitere Auszubildende einzustellen. Derzeit habe ich noch zwei und damit bin ich gut bedient. Hier hätte also kein Bewerber eine Chance gehabt.)

Es hat sich nämlich eine junge Frau aus einem 300km entfernten Ort bei mir um einen Ausbildungsplatz als Verkäuferin beworben. Die komplette Bewerbungsunterlage ist schlichtweg mangelhaft. Das fängt an bei verschiedenen verwendeten Papiersorten, setzt sich fort mit unzähligen Rechtschreib- und Grammatikfehlern, wird ergänzt durch eine lieblose Gestaltung und bekommt noch als sprichwörtliches I-Tüpfelchen ein überblitztes Foto der Bewerberin vor der heimatlichen Schrankwand in "Eiche rustikal" voller Nippes.

Glückwunsch. Der durchschnittliche Personaler wird so eine Bewerbung nämlich, zumal sie als Initiativbewerbung geschickt wurde, schlichtweg in den Aktenschredder werfen.

Und auch ich frage mich: Warum bewirbt sich die Frau bei mir? Plant sie einen Umzug? Und was für einen Eindruck möchte sie überhaupt hinterlassen?

Ehrlich gesagt tut sie mir Leid, denn so wird so nur höchst zufällig zu einem Ausbildungsplatz kommen. Aber wie soll sie das erfahren? Eigentlich müsste man ihr mal ein ehrlich gemeintes und freundlich gesinntes Schreiben zukommen lassen, in dem man sie über die gemachten Fehler aufklärt und vielleicht den Tipp gibt, dass sie sich unbedingt um professionelle Hilfe bemühen sollte.

Mag man aber irgendwie auch nicht tun. :-|

Wollte nur einen Stempel :-P

Mit der Post habe ich folgende "Bewerbung" bekommen. Den Wunsch konnte ich dem lieben Hendrik natürlich nicht abschlagen und habe ihm gleich...

"Anschreiben"


...das beiliegende Antwortschreiben (dem sogar eine Briefmarke beilag) gestempelt und zurückgeschickt. Muss ja schließlich alles seine bürokratische Ordnung haben. :-)

"Antwort"

Wenn alle dumm sind...

Ein älterer Mann sprach eine Kollegin an und hielt ihr dabei eine "Bewerbung" (Selbstgeschriebener Selbstgeschmierter Zettel in gebrochenem Deutsch) vor die Nase:

"Ich brauche einen Stempel."

"Wofür?"

"Meine Frau braucht Arbeit und sie braucht den Stempel, sonst kriegt sie kein Geld vom Amt."

"Dann brauche ich zumindest eine konkrete Bewerbung, wenn Ihre Frau sich schon nicht persönlich vorstellen möchte. Ich kann Ihnen doch nicht einfach so eine nicht stattgefundene Bewerbung quittieren."

"Verstehen Sie nicht? Meine Frau lebt seit 20 Jahren in Deutschland, ist immer zu Hause, spricht kaum Deutsch und kann nicht lesen und schreiben."

"Dann kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Wir stempeln nur dann, wenn zumindest der ernsthafte Versuch einer Bewerbung zu erkennen ist."

Er drehte sich um und rief noch im Weggehen: "Wenn alle dumm sind..." – was auch immer er uns damit sagen wollte...

Bewerbungs-Frage

Hi Björn,

ich lese Deinen Blog ja schon länger, und nun hab ich eine ganz konkrete Frage zum Thema Bewerbungen sortieren. Vielleicht kannst Du ja helfen bzw. bist auch bereit dazu, mir eine schnelle Mail zu schreiben. Wenn nicht, gar kein Problem, wir Leser wissen (oder besser: glauben zu wissen), wieviel Arbeit so ein Supermarkt nun wirklich macht. Solltest Du meine Anfrage bloggen wollen, gern, aber dann bitte anonym und ohne konkrete Zahlen, denn besagte Bewerber lesen womöglich auch Deinen Blog. Ich bin unerfahren als Chef, hab noch nie Bewerbungen sortieren müssen... Also:
Diskretion ist natürlich Ehrensache. Aber ich finde das Thema sehr interessant und darum "musste" es einfach ins Blog...
Ich habe einen Nebenjob zu vergeben, eine Anzeige geschaltet und mehrere Dutzend Bewerbungen bekommen. Nun weiß ich nicht wirklich, wie ich die Bewerber aussortieren soll. Klar, die offensichtlich ungeeigneten (fachlich wie umganglich) kommen ins Kröpfchen, bleiben noch ... gefühlt genauso viele. Alle sind offenbar qualifiziert genug, umgänglich genug und mir allein schon deshalb sympathisch, weil sie sich die Mühe gemacht haben, eine Bewerbung zu schreiben. An welchen Kriterien soll man die Bewerber messen? Ist älter erfahrener oder komplizierter? Ist jünger ambitionierter oder chaotischer? Ist studiert geeigneter oder langsamer, da womöglich präziser? Und so weiter... Sollte man sich die ideal erscheinenden Wunschkandidaten rauspicken und den Rest zartfühlend ablehnen (whitelist, sozusagen) oder sollte man wirklich jedem einzelnen die volle Aufmerksamkeit schenken und eine Chance im Bewerbungsgespräch geben?

Noch nie ist mir so deutlich klar geworden, als wie unfair sich das Bewerben von dieser Seite aus herausstellt...
Oh, ja, das ist ein sehr schweres Kapitel und kaum pauschal zu beantworten. Es gehört eine Menge Erfahrung und Menschenkenntnis dazu – und trotzdem kann man immer wieder auf die Nase fallen. Ich gebe zu, dass ich relativ viel Wert auf die Fotos lege und Bewerber, die da sympathisch rüberkommen (Freundlichkeit, Offenheit), bevorzuge. Entsprechende Qualifikation vorausgesetzt.

Den ultimativen Tipp kan ich leider gar nicht geben. Ich habe hier in meiner Firma damals zur Eröffnung auch einfach anfangen müssen. Am einfachsten ist es am Anfang, sich ein paar Leute herauszusuchen, bei denen man ein gutes Gefühl hat und mit denen ein Gespräch zu führen. Du kannst nicht mehr Leute einstellen, als zum besetzen der Stelle/n nötig sind und alle anderen Bewerber werden folglich eine Absage bekommen müssen. Natürlich haben sie sich die Mühe gemacht und eine Bewerbung geschickt und sind es Wert, beachtet zu werden. Auch wenn's nun gemein klingt: Wenn man nicht gerade Vorstellungsgespräche zu seinem Hobby gemacht hat, muss man sich einfach auf eine gewisse Auswahl begrenzen.

Man kann den Leuten nunmal nur bis vor die Stirn gucken und weiß nie, wie sie wirklich ticken. Bei fachlicher Eignung und Sympathie ist bei mir jemandem der Job sicher. Für den Fall, dass man auf Dauer doch nicht miteinander klar kommt, gibt es ja noch die Probezeit und evtl. eine Befristung im Arbeitsvertrag.

Doch ernst gemeint

Er hatte die Bewerbung übrigens tatsächlich ernst gemeint. Seine Zeilen gingen noch an die Google-Mail-Adresse, die prompt mit meiner automatischen Antwort quittiert wurde, in der ich darum bitte, in dringenden Fällen anzurufen. Das tat der junge Mann eben.

Er machte einen sehr vernünftigen und sympathischen Eindruck am Telefon, studiert(e) irgendwas und kommt am Montag mal vorbei. Leider spricht er tatsächlich sehr schlecht Deutsch, was natürlich an der Kasse ein echtes Handicap ist. Mal sehen, was daraus wird.

Da es bei mir echt dringend ist, habe ich bereits einen der Bewerber im Training, so dass die Stelle mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso schon vergeben ist. Aber vielleicht kann ich ihn ja bei Sympathie noch anderweitig einplanen...

Die erste Bewerbung

"Welche/r gelernte Verkäufer/in oder Einzelhandelskaufmann /-kauffrau"
Ich gebe ja zu, dass diese wunderbar AGG-konforme Formulierung etwas wirr klingt. Aber warum meldet sich ausgerechnet ein junger Handwerker, der noch nie kassiert hat?!? :-O

Viele Fragen an den Shopblogger

Anna fragt mich:
Ich möchte eine Reportage zum Thema Bloggen und wie es ist ein Blogger zu sein für eine Journalistenschule verfassen (als Bewerbung also).
Durch einen Tipp von einem anderen Blogger bin ich also auf Ihren Shopblog gestossen und finde die Idee wirklich sehr interessant.

Ich hoffe Sie können mir etwas weiterhelfen und folgende Fragen beantworten:
Ich werd's versuchen! :-)
1. Was assoziieren Sie mit einem Blog?
Entspannung und Unterhaltung. Ich nutze Blogs nicht gezielt als Informations- oder Nachrichtenquelle.
2. Wieso besitzen Sie einen Blog? Wieso haben Sie mit einem angefangen?
Ich hatte in den vielen Jahren, in denen ich schon Kundenkontakt habe, so viele skurrile Erlebnisse, dass irgendwann der Wunsch aufkam, sie irgendwo festzuhalten. Es gab für mich aber nie das passende Medium, bis ich im Sommer 2004 auf Udo Vetters Lawblog gestoßen bin, dort sehr gerne mitgelesen habe (und dies immer noch tue) und Mitte Januar 2005 quasi über Nacht die Erkenntnis hatte, dass ein Blog auch für mich ideal sein dürfte.
3. Hatten Sie eine bestimmte Absicht? Ist diese aufgegangen?
Meine einzige Absicht war, meine Erlebnisse aufzuschreiben. Ich habe nie darüber nachgedacht, dass sich eine Anzahl Leser hier täglich einfinden würde oder dass ich ein so großes mediales Interesse auslösen würde. Immerhin haben sich in der Folge etliche Zeitschriften-, Radio- und Fernsehredaktionen bei mir gemeldet. Das war alles neu und aufregend für mich, aber erfüllte mich natürlich auch mit großem Stolz.
4. Was war der faszinierenste Blog / Blog-Eintrag, den Sie je gelesen haben? Wieso? (bitte mit Link )
Diese Frage kann ich nicht beantworten. Es gab viele Blogeinträge in anderen Blogs, die mich zum Lachen, Weinen oder Nachdenken gebracht haben. Die Geschichte, die mich emotional am meisten getroffen hat, war jedoch dieser hier.
5. Lesen viele Leute Ihren Blog? Was glauben Sie: weswegen?
"Viele" sind immer relativ viele. Spiegel-Online, die BILD und etliche Weblogs haben definitiv mehr Leser. Aber das stört mich nicht. Warum sollte es auch? Ich schreibe für mich und freue mich darüber, dass ein paar Leuten gefällt, was ich wie hier notiere.
6. Glauben Sie, dass Blogs besser oder sogar informativer sind als andere Medien wie bspw. Zeitungen, TV...?
Da ich Blogs nicht als Nachrichtenquelle für das Tagesgeschehen benutze, würde ich diese Frage für mich damit beantworten, dass Blogs im Allgemeinen nicht besser oder informativer sind. Das mag für spezielle Berichterstattungen (z.B. aus Krisengebieten) zutreffen, aber nicht allgemein.
7. Was ist Ihrer Meinung nach so faszinierend am Bloggen oder am das Lesen eines Blogs?
Blos bestehen überwiegend aus relativ kurzen, kurzweiligen und kurzlebigen Informationen, die man schnell produzieren und schnell konsumieren kann. (Es gibt natürlich auch viele Ausnahmen.) Ich finde diese Option, Texte schnell veröffentlichen zu können, besonders genial. Von der Idee bis zum fertigen Blogeintrag vergehen mitunter nur wenige Minuten.
8. Glauben Sie man kann durch Blogs berühmt werden? (wie bspw. Perez Hilton, Cory Kennedy...) Welche Blog-Stars kennen Sie, die hohes Ansehen im Internet genießen?
Als Blogger kann man sicherlich zumindest in Internet- und/oder IT-Kreisen berühmt werden. Ein schönes Beispiel ist Udo Vetter, der z.B. schon auf einer Veranstaltung (23C3) des CCC einen Vortrag gehalten hat.

Ansonsten: Warum nicht? Selbst ich hab's schon erlebt, dass mich wildfremde Leute auf der Straße mit "Ah, der Shopblogger!" und am Telefon mit "Sind Sie der Shopblogger?" angesprochen haben. Leute besuchen mich hier im Laden und möchten Fotos und unterschriebene Kassenbons und signierte Zotter-Tafeln mitnehmen. Ich freue mich darüber natürlich sehr, wenngleich es immer wieder aufs Neue ungewöhnlich ist. Wenngleich nicht weniger schön. :-)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine baldige Antwort (am besten bis spätestens morgen Nachmittag).
Die Mail habe ich schon vor einigen Wochen bekommen, aber ich habe nunmal nicht immer die Zeit, mich um solche Dinge zu kümmern. Sorry.

Ät

Aus einem Lebenslauf, der einer heute eingegangenen Bewerbung beilag:
Berufserf@hrung
Und nun rätsle ich schon die ganze Zeit, ob der Bewerber zu sehr Geek ist oder schlicht und einfach nur das "a" nicht auf der Tastatur gefunden hat. :-)