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Wo ist denn jetzt das Öl?

Eine Kundin sprach mich an und wollte wissen, wo denn jetzt die Marmelade stehen würde. Wir hätten hier ja alles umgebaut und sie findet deswegen kaum noch was wieder.

"Das ist inzwischen aber nicht mehr ganz neu", entgegnete ich, während ich sie wie üblich zum Regal mit der gewünschten Ware führte.

Ich staune ja selber immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Das wird bei anderen Leuten und ihrer subjektiven Wahrnehmung darüber vermutlich nicht wesentlich anders sein. Bestes Beispiel war nun diese ältere Kundin, die Marmelade suchte und mir nun antwortete: "Ich war auch schon ein paar Wochen nicht mehr hier."

Leser, Trolle und die Negativität

Es existiert ein Phänomen, dass es hier im Blog im Grunde seit Anfang an gibt: Alle paar Tage taucht jemand auf, der unter einem Namen innerhalb kurzer Zeit zu im Grunde jedem Artikel auf der Startseite mindestens einen und dabei konsequent negativ konnotierten Kommentar verfasst.

Ich weiß nicht, wer dahinter steckt und ich kenne die Beweggründe nicht. Ich bin auch nicht sicher, ob ich es als das klassische "Trollen" bezeichnen würde. Ich fühle mich jedenfalls nicht provoziert und rege mich darüber auch nicht auf, es sind Leute, die ich nicht kenne, die mich nicht kennen und die mir wirklich schlichtweg egal sind.

Nichtsdestotrotz nehme ich diese Kommentare natürlich zur Kenntnis und entsprechend mache ich mir darüber Gedanken, woraus ja nun auch dieser Beitrag hier entstanden ist. Wenngleich ich auch immer ganz kurz darüber nachdenke – denn produktiv sind diese Bemerkungen für gewöhnlich nicht, viel mitzunehmen gibt es da für mich nicht.

Bitte kommentiert und kritisiert (gerne auch konstruktiv!) mich und meine Arbeit, bis der Server voll ist – aber was veranlasst jemanden dazu, hier mehr oder weniger regelmäßig mitzulesen und dann aber tatsächlich zu jedem Beitrag einmal einen Ätzkommentar abzusondern? Da wäre mir doch meine eigene Lebenszeit zu schade.

Vor ein paar Tagen schrieb jemand dazu:

Und dass er hier mit liest, sagt ja auch nicht aus, dass er mitliest weil er den Laden top modern findet. Es sind halt die Abläufe, Kuriositäten, Probleme und der Blick hinter die Kullissen, die den Blog (für mich) interessant machen.
Und ich würde solche Kritik nicht als Getrolle sehen, sondern als super Möglichkeit ungefilterte Meinung zu erhalten.
Das ist es ja gerade. Es ist eben oftmals keine Kritik, aus der eine wie auch immer tendierende Wertung abzuleiten ist. Es ist in Worten hingerotzte schlechte Laune. Die zumindest in meinem Verständnis nicht mit dem Interesse an dem Blick über meine Schulter und hinter die Kulissen zusammenpasst.

Aber sollen sie doch. Wenn ich damit ein Problem hätte, würde ich über meine Erlebnisse und Gedanken nicht öffentlich schreiben und auch unzensierte Kommentare zulassen. :-)

Langeweile?

Da hatte wohl jemand Langeweile oder musste etwas Zeit überbrücken – und/oder hat sich schließlich noch festgelesen: Ein Mann hielt sich fast 1,5 Stunden hier im Laden auf – ohne auch nur ein Teil zu kaufen. Erst schlenderte er durch die Gänge und guckte sich das ganze Sortiment interessiert an und dann blieb er vor dem Zeitschriftenregal kleben und las über eine Stunde lang in Ruhe in den angebotenen Magazinen.

Tzz … Wir sind doch keine Bibliothek. :-P

Gewinnspiel „Neustädter Echo“

Das „Neustädter Echo“, eine kleine Zeitung für unseren Stadtteil hatte in der letzten Ausgabe ein kleines Gewinnspiel veröffentlicht. Der Hauptpreis war, bei uns im SPAR-Markt eine Minute gratis einkaufen zu dürfen.

Los geht's! Im Eiltempo zu den entscheidenden Warengruppen, die vor allem auch teure Artikel beherbergen: Kaffee, Feinkost, Waschmittel, Alkohol:



Der Wagen ist bis zum Rand voll geworden. Erstaunlich, was unter so viel Adrenalin in einer Minute zusammenzuraffen möglich ist … :-)





Erstaunlich: Glatte 270 Euro!



Der Herausgeber des "Echos", die Gewinnerin und der Vorstand unserer Werbegemeinschaft hier im Stadtteil präsentieren stolz das Ergebnis:



Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.