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Gottvertrauen

Nicht jeder, aber die meisten meiner Mitarbeiter haben ein abschließbares Fach in unserem (inzwischen auch schon wieder nicht mehr ganz so neuen) Garderobenschrank. Diejenigen, die ein Fach haben, halten es abgeschlossen. Dann gibt es noch den Kollegen mit dem Tesafilmstreifen als Griff und dem ins Fach eingeklebten Schlüssel. Aber seit über zwei Jahren scheint es problemlos zu funktionieren. :-D


Replikierter Fünfer

Ein Kollege hatte von einem Kunden diesen ziemlich zerfetzten, unvollständigen, aber dafür komplett mit Tesafilm zusammengekleisterten, bzw. eingewickelten Geldschein angenommen. Das soll jetzt aber eine einmalige Ausnahme gewesen sein, denn zukünftig müssen die Leute sowas zur Bank bringen oder versuchen, die Scheine woanders abzugeben.

Nicht, dass der Fünfer auf diese Weise keinen Wert mehr hat – aber alleine schon alle normalerweise fühlbaren Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten waren durch die Beklebung gänzlich unbrauchbar. Wie soll man da noch richtig überprüfen können, ob die Banknote echt ist?


Tesafilm-Griff

An einem der neuen Schließfächer fiel mir ein aufgeklebter Klebestreifen auf. ich wunderte mich: "Was ist das denn?!"

Was das ist? Das ist ein kleiner Handgriff, um die generell nicht abgeschlossene Tür des Fachs öffnen zu können. Der Schlüssel klebt im Inneren des Schließfachs an der Wand (Der Kollege liebt Tesafilm!) und damit er das Fach dennoch bequem öffnen kann, hat er sich oben die kleine Lasche an die Tür geklebt.

Zwischen Wahnsinn und Verstand ist oft nur eine dünne Wand. :-D


Nachdääähhh?!

Und dann war da noch der Klappspaten, der seinen Aushang, kommerziell dazu, nicht mit Tesafilm an unserer Wand befestigte, sondern mit einer dicken Schicht Klebstoff.

Tolle Aktion, Hirni!

(Dass die Wand ohnehin gestrichen werden muss, steht auf einem anderen Blatt und kann kein Freibrief für mutwillige Sachbeschädigung sein!)