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Anruf aus der "EDEKA-Zentrale"

Um ihren Abzocke-Anrufen eine seriöse Note zu geben und sie glaubwürdig zu machen, gaukeln die Anrufer gerne mal die Telefonnummer unserer EDEKA-Zentrale in Minden vor. Das ist zwar illegal, aber das ist den Leuten im Rahmen ihrer Abzockerei völlig egal. Einem Mörder ist auch egal, dass der Besitz seiner Waffe nicht erlaubt ist.

Da aus besagter Zentrale hier nie Anrufe eingehen, aber die Betrüger es damit immer wieder versuchen, ist die Nummer bei mir seit längerer Zeit in der Sperrliste der Fritze. Mal ehrlich, wer hätte da gestern Abend um 22 Uhr von EDEKA aus bei uns im Laden anrufen sollen? Damit ist mir ziemlich klar, was da mal wieder versucht wurde …


Mal wieder "kostenloses" Biometriezeugs (3)

Die Rufnummer ist zwar vermeintlich seit knapp einem Jahr in der Sperrliste, aber nun hat eine Mitarbeiterin von "Bioprotect" mit einer anderen Durchwahl angerufen und mich so erfolgreich ans Telefon bekommen.

Man will mir nichts verkaufen, sondern mich nur als total interessanten Referenzkunden für unsere Branche gewinnen und mir hier für 15.000 Euro Material einbauen, Zugangskontrollen, Alarm- und Videotechnik.
Im Grunde ohne Luft zu holen, schlug mir die Anruferin zwei Termine um die Ohren: "Unser Mitarbeiter, der Herr Meiermüllerschulz, würde Sie gerne nächsten Donnerstag besuchen und hätte dazu noch einen Termin um 10 Uhr und einen um 13:30 Uhr frei, welcher würde Ihnen besser passen."

"Wäre es nicht sinnvoller, mich generell nach meinem Interesse an Ihrem Angebot zu fragen, bevor Sie mir direkt Termine nennen?"

Die Anruferin konnte sich nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die bei "so einem tollen Angebot" überhaupt kein Interesse haben könnten. Vielleicht gehörte das auch einfach nur zu ihrem Telemarketing-Script, das sie bei den Kunden runterspult …

Hier findet ihr den Blogeintrag von Beitrag Nummer 2.

Komischer Anruf aus dem Osten

Ein Anrufer wollte wissen, ob es bei uns möglich ist, die Einkaufswagengriffe vor Benutzung zu desinfizieren. Der Kollege, der den Anruf entgegengenommen hatte, bejahte dies. Der Anrufer bedankte sich und legte auf.

Das Kuriose an der Sache war, dass die übermittelte Rufnummer zu einem REWE-Markt in Potsdam gehört. Das Fragezeichen wird noch eine Weile bleiben, denke ich.

Proffezjonelle Nachhilffe

Dieser Zettel hing an unserer Von-Kunde-zu-Kunde-Pinnwand. Erster Gedanke des Kollegen: Wie ironisch, Nachhilfe in Deutsch anzubieten und dann selber einen Rechtschreibfehler hinzulegen. Beim zweiten Hinsehen offenbarte sich dann aber schon, dass das nur ein Scherz gewesen sein könnte. Zu dem Zeitpunkt vermutete ich, dass man bei der Telefonnummer auf irgendeinem Dienst wie Marcophono landet, dem ist jedoch nicht so. Die Vorwahl gehört zum Ort Feldafing in Oberbayern, die Nummer existiert jedoch nicht, weshalb ich sie hier auch ohne Unkenntlichmachung veröffentliche. Wahrscheinlich ist jedoch, dass gar keine bestimmte Nummer beabsichtigt war, sondern die "Vorwahl" einfach nur für Null-Acht-Fünfzehn steht.

Für mich gibt es hier nur eine Option: Wollte nur ins Blog. :-D


Call 911!

Die Telefonnummer für unseren "Anwenderservice", die Hotline für Notfälle und alle Fragen rund um unsere Kassen- und IT-Systeme, haben wir seit Ewigkeiten schon fest bei uns in der Telefonanlage, bzw. in den Mobilteilen gespeichert. Ziffer für Ziffer gewählt habe ich die Nummer schon seit sehr langer Zeit nicht mehr, möglicherweise sogar noch nie in all den Jahren. Wie auch immer: Ich kannte die Rufnummer nicht auswendig und bin nun eher zufällig wieder über den alten Infozettel gestolpert, auf dem die wichtigsten Nummern zu finden sind.

Seit dem rätsle ich, ob das einfach nur ein riesiger Zufall ist, oder ob sich da einst wohl wirklich mal jemand ganz bewusst für die Durchwahl -911 in Anlehnung an die Notrufnummer "nine-one-one" in Amerika entschieden hatte. Könnte ich mir aber gut vorstellen, viele ITler haben ja genug Humor für sowas. :-)


Mal wieder "kostenloses" Biometriezeugs (2)

Wir hatten im Januar zwar keine Wiedervorlage in einem halben Jahr vereinbart, aber eben erfolgte wieder einmal ein Anruf dieser Firma, die Referenzkunden mit kostenloser Sicherheitstechnik ausstatten möchte.

Ich verweise einfach mal auf den entsprechenden Blogeintrag, das heutige Gespräch verlief quasi genauso ab – und ab sofort ist die Nummer bei mir in der Fritzbox ebenfalls in der Sperrliste aufgeführt.

Tel. statt Tel. Tel.

Inzwischen ist übrigens auch das doppelte "Tel." auf unseren Kassenbons ausgemerzt worden. Ich muss ja an dieser Stelle mal zugeben, dass auch mir das (über vermutlich einen Zeitraum von mehrere Jahren) nie aufgefallen war … :-)


Edeka-Ladendeko – Teil 15

An der Eingangstür hat sich übrigens noch mehr getan: Das Hinweisschild mit den Öffnungszeiten, den Inhaberangaben und ein paar sonstigen Informationen ist natürlich auch ausgetauscht worden, rauchende Hunde auf Inlinern dürfen hier nach wie vor nicht einkaufen:


Nur mit Adresse

Eine Bewerberin hat mit der Post eine kurze Bewerbung geschickt. Klingt so weit ganz interessant, aber es gibt (mal wieder) keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. (Und das bei einer jüngeren Bewerberin!)

Ich habe ja zugegebenermaßen keine Motivation, die restliche Kommunikation via Briefpost fortzusetzen. (Schreiben, ausdrucken, in einen Umschlag stecken, Briefmarke ausdrucken, zum Briefkasten bringen …)

Obwohl es auch mal ein interessantes Experiment wäre, zu sehen, wie lange man es mit den klassischen Kommunikationswegen herauszögern kann, einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. :-D

Muss ich da jetzt anrufen?

Eine Bewerberin, jünger als ich, hat in ihren Bewerbungsunterlagen keine E-Mail-Adresse angegeben. Wie soll ich die denn jetzt kontaktieren? Muss ich da etwa diese lange Zahlenkolonne in ein Telefon tippen und mich mit der Frau in Echtzeit-Verbalkommunikation verständigen?

Wird wohl darauf hinauslaufen. :-)